Tiere Paeonias: eine Sammlung

Tiere Paeonias

Aus den Aufzeichnungen der Hochelfe Mylaela Maertel:

Die Tierwelt Paeonias war schon immer faszinierend für mich. Die Gaben und Kräfte Gaias und Gwadors waren nicht nur in uns Hochelfen sichtbar, sondern auch in den Tieren und Pflanzen. Als ich mich entschied, durch das Portal zu gehen, nahm ich einige Tiere mit mir. Schnell gewöhnten sich an die Tiere an ihr neues Zuhause: den Birkenwald auf der Morestra Ebene. Einige Exemplare habe ich jedoch umgesiedelt, so dass die Tiere auch an anderen Orten zu finden sind und hoffentlich den Segen Gaias und Gwadors weiterverbreiten. Das Gleichgewicht ist in Parsifal gestört und ich erhoffe mir, dass diese Tiere das Gleichgewicht mit ihrer innerer Magie wiederherstellen können - zumindest zu einem Teil.


Rhovanloth (Blumen-Faultier)

Name: Rhovanloth (die, der)
Rhovan (S) = Tier
Loth (S) = Blume

Aussehen: Die Rhovanloths sind ihrem menschlichen Verwandten, dem Faultier, sehr ähnlich. Sie erreichen eine Gesamtlänge von 42-80 cm und werden zwischen 2 und 11 kg schwer. Die runden Augen liegen weit auseinander, schauen aber nach vorn, die runde Nase ist deutlich abgeflacht, die Ohren sind klein und im grünen/braunen Fell verborgen. Die Gliedmassen sind sehr lange, wobei die vorderen länger sind als die hinteren. An den Vorder-, wie auch den Hinterbeinen haben sie je drei Finger bzw. Zehen. Die Finger und Zehen tragen grosse, sichelförmig gebogene Klauen.

Das besondere an ihnen sind die Blumen und andere Pflanzen, welche an ihrem Fell wachsen. Durch ihre langsamen Bewegungen sind die Tiere nicht in der Lage, den Schmutz und die Sporen (von Bäumen oder Blumen) von ihrem Fell gänzlich zu entfernen. Wenn diese dann wachsen, wirken die Rhovanloth wie ein Ast mit bunten Blumen und Blättern am Baum.

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Story: Einst im Elfenreich Paeonia lebend, wurden einige Exemplare von der Hochelfe Mylaela Maertel durch das Portal nach Parsifal geschickt. Innerhalb von 3 Jahren (1343) ist eine Population von etwa 20 Tieren in Parsifal entstanden.

Habitat: Die Rhovanloth mögen gemässigte Gebiete mit vielen Bäumen. Am häufigsten findet man sie in Birkenwäldern. Da sie nur ein Mal im Jahr an ein Gewässer gehen, um sich zu waschen, findet man sie nur auf Bäumen. Da sie auch nur Laub oder Beeren essen, sind sie nicht gezwungen, den schützenden Baum zu verlassen. In Parsifal findet man sie auf der Morestra Ebene, im Birkenwald.

Stärken:

  • Durch ihr von Sporen befallenes Fell sind sie sehr gut getarnt auf den Bäumen.
  • Durch ihre langsame Bewegungen merkt man erst spät, dass sie nicht zum Baum gehören, sondern lebendige Tiere sind.

Schwächen:

  • Die Rhovanloth sind dermassen langsam, dass sie nicht von ihren Feinden (Allesfresser, Jäger) fliehen können, jedoch sind die auf den Bäumen recht sicher. Erst wenn sie für ihr alljährliches Bad den Baum herabsteigen, sind sie gefährdet.

Lebensspanne: Die Rhovanloth werden zwischen 12 und 30 Jahre alt.

Intelligenz: Die Rhovanloth sind nicht besonders intelligent, sie lassen sich eher von ihren Instinkten leiten. Sie sind tag- als auch nachtaktiv.

Fortpflanzung: Die Weibchen werden nach etwa 3 Jahren geschlechtsreif, die Männchen etwa mit 4. Sie können sich das ganze Jahr über fortpflanzen. Die Paarung erfolgt in hängender Haltung oder auf dem Ast liegend. Nach einer Trächtigkeit von 8 Monaten wird ein einzelnes, etwa 500g schweres, Jungtier geboren. Die Geburt erfolgt in hängender Haltung, anschliessend klammert sich das Jungtier auf der Bauchseite der Mutter fest, bis es selbstständig ist.

Geschlechter: Man unterscheidet zwischen Männchen und Weibchen.

Mögliche Abweichungen/Mutationen: -

Entdecker (optional): Mylaela Maertel


Rocalenwig (grünes Flügelohr)

Name: Rocalenwig (das)
Roval = Flügel
calen = grün
Ihewig = Ohr

Aussehen:
Das Rocalenwig scheint ein Mischwesen zu sein. Das Fell ist grün mit einem weissen Unterbauch. Es hat insgesamt 6 Beine und kann dadurch ausgezeichnet gut klettern. Es besitzt lange Ohren und 4 Flügel, mit denen es sehr gut gleiten kann. Der Schwanz ist bei den Männchen buschig, bei den Weibchen feiner und hilft beim Gleichgewicht halten.
Ausserdem bestitzt das Rocalenwig 2 Augen, welche typischerweise bei Weibchen blau und bei Männchen braun sind. Es hat eine Schnauze mit Schnurrhaaren und bis zu 30 Zähnen im Maul. Jedes Rocalenwig hat ein einzigartiges Fellmuster.


weibl. Rocalenwig und männl. Rocalenwig

Story: Vor allem als Hochelfe verehrt man das Rocalenewig. Es wird als ein gutes Omen betrachtet, wenn man ein Rocalenwig in seinem Garten sieht, denn es gilt als Zeichen des Friedens, der Fruchtbarkeit und des Glücks.
In grossen Heilerzentren gibt es einen extra Garten mit grossen Bäumen für die Rocalenwig. Dort helfen sie den elfischen Heilern, kleinere Wunden zu versorgen. Ihr Fellhaar ist auch besonders wichtig als magische Zutat für gewisse Heiltränke. Deswegen werden sie vor allem von Dunkelelfen gejagt, welche die zarten Wesen töten und für ihre Chaosexperimente missbrauchen.
Um von den Rocalenwig die Heilkunst zu erlernen oder diese zu verwenden, wurden sie von der Elfe Mylaela Maertel in Paeonia ausgesucht und durch das Portal nach Parsifal gebracht. Innerhalb von 3 Jahren (1343) ist eine Population von etwa 100 Tieren entstanden.

Habitat: gemässigtes Klima, v.a. in Wäldern zu finden. Mittlerweile sind sie in der Morestra Ebene, aber auch im Heidel-Forst, in Mym-Talath, auf der Sturmhöhe und in West Triba zu finden.

Stärken:

  • Das Rocalenwig kann kleinere Wunden heilen. Dazu berührt es mit seinen Vorderbeinen die Verletzung. Sobald es Magie wirkt, leuchtet das Fellmuster hell auf.
  • Es kann sich von Blättern der Bäumen, Gräsern, Blumen, aber auch von kleineren Krabbeltieren wie Marienkäfer ernähren.
  • Durch seine grüne Fellfarbe, kann sich das Rocalenwig sehr gut auf Bäumen oder im hohen Gras tarnen. Da es auch fliegen kann, ist es für ihre natürlichen Fressfeinde sowie für die dunkelelfischen Jäger nicht ganz so einfach, die Rocalenwig zu jagen.

Schwächen:

  • Rocalenwig weisen keinerlei Abwehrmechanismen auf. Sie sind weder giftig noch können sie mit ihrem Gebiss grösseren Schaden anrichten.
  • Sie vertragen keine Pilze. Beim Verzehr von diesen sterben sie an einer Vergiftung.

Lebensspanne: Das Rocalenwig wird etwa bis zu 12 Jahren alt. Man berichtete jedoch auch schon von Exemplaren in Heilzentren, welche bis zu 30 Jahren alt wurden.

Intelligenz: Die Rocalenwig scheinen überdurchschnittlich Intelligent zu sein. Sie spüren ob die Wesen um sie herum dunkel oder gefährlich, oder eben Wesen der Ordnung, der Natur sind. Sie bemerken ebenso, wenn jemand verletzt ist und helfen diesem. Ansonsten weisen sie nur tierische Instinkte auf.

Fortpflanzung: Die Weibchen sind mit etwa 2 Jahren geschlechtsreif, die Männchen mit 2 ½ Jahren. Zur Paarungszeit im Frühling kreisen die jungen Männchen in der Luft und “singen”, um den Weibchen zu imponieren. Haben sie dies geschafft, wird ein sogenannter “Paarungstanz” in der Luft ausgeführt. Ein Männchen bleibt sein Leben lang bei einem Weibchen. Die eigentliche Paarung findet im gemeinsamen Nest des Paares statt, welches zuvor vom Weibchen in einem Loch im einem Baum gemacht wurde. Dort werden auch 4 Monate später die 2-8 Jungen geboren, welche im Nest bleiben, bis sie etwa 5 Monate alt sind. Danach erkunden sie den eigenen Baum und die Umgebung. Sobald sie etwa zwei Jahre alt sind, verlassen die Jungen den Baum und suchen sich ein eigenes Heim.

Geschlechter: Es wird zwischen Männchen und Weibchen unterschieden.

Mögliche Abweichungen/Mutationen: -

Entdecker (optional): Mylaela Maertel


Quellen

https://www.pinterest.de/pin/805581452098826125/
https://www.pinterest.de/pin/805581452098343198/
https://www.pinterest.de/pin/805581452098354792/

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Hau sowas doch ins Wiki :smiley:

Yes kann ich machen, aber werds weiterhin hier posten - unter diesem Post kann z.b. auch @ShiftIsKaputt Tiere aus Paeonia erfinden :smiley:
Oder das Team kann auch mal sagen, nö das Tier ist zu op, es passt nid … bevor mans in Wiki haut. Und nicht jeder nutzt das Wiki fleissig.

Ich gebe jedem Schreiber einfach mal die Erlaubnis, dass er Tiere erfinden darf :stuck_out_tongue:

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