Wolfswacht... hört den Ruf der wilden Wölfe!

Prolog

Prolog:

Viel weiß man nicht mehr über die Entstehung von Wolfswacht und den Ruinen darunter. Zu viele Bücher und Dokumente sind bei der großen Flut zerstört wurden. Und auch ebenso viele alte Bewohner fanden den Tod bei der großen Flut. Nur noch wenige wissen was damals geschah, doch auch bei diesen Bürgern schwinden langsam die Erinnerungen.

Mühsam sammelte man alles zusammen was es noch zu finden gab. Über die Geschichte der alten Ruinen, unterhalb des alten Wolfwacht, fand man absolut nichts mehr. Doch über das alte, das erste, Wolfswacht konnte man einiges zusammentragen. Daher lasst Euch jetzt erzählen wie alles begann und was es mit diesem Ort auf sich hat.

Vorgeschichte

Vorgeschichte:

Es war einer der Tage im Jahre 1341 wo sich Wolf, Fuchs und Hase guten Tag und gute Nacht wünschten. Also einer der Tage wo Pflanzen und wilde Tiere die Ruinen einer alten Stadt zurückerobert hatten und sich die Natur nahm was ihr gehörte. Niemand störte diese Ruhe und die Tiere lebten in den Tag hinein.
Doch wie lange sollte es noch so bleiben? Das war eine Frage, wo nur die Zeit die Antwort mit sich bringen würde.

Denn wenn man genau hinsieht, kann man in weiter Ferne etwas erkennen. Seht ihr es? Da hinten, zwischen den Bäumen. Ja genau, den jungen Wolf meine ich! Er gehört zu einer Halbelfe, welche schon einige Jahre durch die Lande zieht auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Ihr Name war Sturmy Sturmwind.

Flüsse, Berge, Täler jeden Tag ein anderer Ort und noch schöner als der Vorherig das war es was sie bisher jeden Tag gesehen hatte. Und hier und da sah sie auch mal Bewohner verschiedener Rassen. Mal düster und gefährlich. Und dann wieder freundlich und offen. Sie hatte viel erlebt bisher und war auf vielen Kontinenten unterwegs. Aber nie fand sie den Ort wo sie bleiben wollte. Sie irrte immer weiter umher auf der Suche nach einer neuen Heimat. Hier schloss sie Freundschaften… an anderen Orten Feindschaften. Doch waren diese meistens rassenbedingt. Ein Ork bleibt eben ein Ork und hat selten Freunde. Daher ging sie diesen lieber aus den Weg. Inzwischen hatten sich ihr einige weitere Begleiter angeschlossen und gemeinsam zogen sie daher und suchten gemeinsam einen geeigneten Platz für sich welchen sie Heimat nennen konnten. Sie waren lange unterwegs, zu Fuß, mit dem Pferd, aber auch mit dem Boot. Und dann eines Tages, nach Monaten der Reisen kamen sie mit ihren Booten in einer Bucht an. Sie schauten sich um… sie schauten sie gegenseitig an und sie wussten es tief in sich. Dies war der Platz, den sie schon so lange gesucht hatten.
Dies sollte ihre neue Heimat werden!

Hauptteil 1 / alte Stadtgeschichte

Hauptteil 1 / alte Stadtgeschichte:

Wie genau das alte Wolfswacht aufgebaut wurde, darüber konnten wir leider nichts mehr in Erfahrung bringen. Wir wissen nicht wann und von wem es alles erbaut wurde. Nur wenige Informationen und diese auch nur Bruchstückweise sind noch vorhanden.

Doch das was wir haben, wollen wir euch erzählen.

Das alte Wolfswacht, sowie auch das neue Wolfswacht liegen an eine Bucht. Die ersten Siedler gaben ihr den Namen Wolfsbucht. Man war der Meinung, dass es gut zum Namen der Stadt passen würde. Auch gaben sie dem Land, welches sich um der Stadt herum befand, ebenfalls Namen. So bekam die weiten Wiesen und die Ebene im Norden von Wolfswacht den Namen „Morestra Ebene“. Das Gebirge gleich daneben bekam von einem der anwesenden Zwerge den Namen „Silberbruch“. Es sollte ihn an seine alte Heimat erinnern. Denn auch wenn er es selten zugab, selbst ein Zwerg hatte auch mal Heimweh. Die Wüste im Osten bekam den Namen „Cygniai Wüste“, was übersetzt in etwa “wahnsinnig heiß” bedeutet und der Sumpf bekam den Namen „Tasador“.


Fremde kamen selten zu ihnen. Und wenn sie Besuch bekamen, so kamen die Reisenden entweder über das Land oder mit dem Schiff.
Sobald man mit dem Schiff in die Wolfsbucht hineinfuhr, konnte man in weiter Ferne schon die Umrisse der Stadt erkennen, welche sich da erhob und den wohlklingenden Namen
Wolfswacht
trug.


Für jedermann gleich zu erkennen war damals und auch heute noch, das große Handelsschiff, der ganze Stolz von Wolfswacht. Je näher man der Stadt vom Wasser her kam, umso mehr konnte man die Grundrisse der mächtigen Stadtmauer erkennen. Wie eine alte Feste baute sich die Stadt vor einem auf. Die Stadt, welche auf dem Wolfshügel, und auf alten Ruinen, aufgebaut wurde, wuchs mit jedem Ruderschlag mehr und mehr in die Höhe.

Wer die alte Stadt, welche sich vorher an dieser Stelle befand, erbaute und welchem Zweck sie einst diente ist fast vergessen. Doch kann man am Rande von Wolfswacht noch einige Ruinen der alten und vergessen Stadt entdecken.

Vergessen… wie auch die Geschichten des alten Wolfswacht. Doch jedem Ansässigen von Wolfswacht, dem alten sowie auch dem neuen Wolfswacht, ist bekannt, dass die alte Stadt in einem Dreieck von mehreren Städten auf diesem Kontinent lag und als Hanse- und Handelsstadt diente. Und dieses Ziel will und wollte Wolfswacht ebenfalls wieder erreichen.

Wilhelm der Wilde, so heißt es, herrschte in der alten Stadt, den Ruinen unter dem alten Wolfswacht, mit harter Hand über die Bewohner und er war der Vorstadt des Westbundes welcher die Händler unter einem Dach verband. Doch diese Zeiten sind lange vorbei und ein Neubeginn schwingt seit Jahren in der Luft.

Alles war vorhanden. Hohe Berge, Sumpf, Wälder, das Meer und eine Wüste umgeben die Stadt. Früher lebten hier nur Menschen. Doch kamen auch andere Völker hinzu. Man vernahm, wenn man durch Wolfswacht ging, Elfengesang und wenn man Glück hatte konnte man die verborgenen Schätze, aus dem goldenen Zeitaltern, in den Häusern der Zwerge entdecken. Düsternis fand man in den Häusern der Dunkelelfen und Orks, und fröhliches Gelächter in den Häusern der Menschen. Die Wälder, Berge und Hügel um Wolfswacht wirken am Abend düster und angsterfüllt, so dass die Bewohner Anfangs immer des Nachts ihre Türen und Fenster verschlossen, wenn die Wölfe erwachten.

Anfänglich, als die Stadt noch im Aufbau war, und die Wölfe zeigen wollten wem das Revier, die alten Ruinen, gehörten, erfüllte Nacht für Nacht ihr auf- und abschwellendes Geheul die Wälder und erreicht in den Vollmondnächten eine unvorstellbare Lautstärke. Dies waren die Nächte in denen die Bauern um ihre Herden fürchten, in denen einsame Wanderer verschwanden und Kühe des Morgens ausgeweidet auf den Weiden zu finden waren. Doch dies ist lange her. Beide Seiten lernten friedlich nebeneinander her zu existieren. Und öffneten sich früh morgens Fenster und Türen, wenn die ersten Sonnenstrahlen über das klare Wasser der Bucht zur Stadt wanderten, erwachte die Stadt zu neuem Leben und die Wölfe legten sich zur Ruh.

Doch die Zeit bleibt nicht stehen und die Jahre vergingen… das alte Wolfswacht wuchs und erblühte in aller Pracht. Wolfswacht wurde bekannt für seine Demokratie und seinen Frieden. Bürger aller Völker wurden willkommen geheißen wollten sie in Frieden, fernab dem Kriege leben. Zwerge, Elfen, Menschen, selbst die mürrischen Orks, welche ja den Krieg bejubelten, waren, sollte sie sich davon abwenden, willkommen.


Doch dies verstanden nicht alle. So manche Stadt, so manches Volk und auch einige Bürger… wendete sich von Wolfswacht ab und erzählte nur schlechtes über die Stadt und deren Bürger. So kam auch Neid und Hass von außerhalb in die Stadt hinein. Von Lebewesen die es nicht verstehen wollten und nicht in der Lage waren sich in diese Situationen hineinzuversetzen. Lebewesen, welche eine beschränkte Sichtweise auf viele Dinge besaßen.

Doch die Bürger der Stadt hielten zusammen und boten allen, welche gegen sie waren, die Stirn. Daran konnte man sehen was Gemeinschaft wirklich bedeutete. Selbst als Weltgesetze verändert wurden um Städte wie Wolfswacht zu schaden, zu unterdrücken und einzuschränken, hielten die Bürger der Stadt zusammen. Sie wollten zeigen was man mit Treue, Ehrlichkeit und Gemeinsamkeit alles erreichen konnte.

Weitere alte magische Dokumente zum alten Wolfswacht, von einem Reisenden, welcher zu Besuch war:
#01 Stadtvorstellung Wolfswacht - 1 von 3
#01 Stadtvorstellung Wolfswacht - 2 von 3
#01 Stadtvorstellung Wolfswacht - 3 von 3

Hauptteil 2 / neue Stadtgeschichte

Hauptteil 2 / neue Stadtgeschichte:

Kapitel 1:

Leider war aber die Natur nicht immer auf der Seite der Guten. Und so kam es eines Tages, dass die Flut über das alte Wolfswacht hinüber brach. Viel weiß man auch darüber nicht mehr. Nur einzelne Berichte sind noch erhalten. So auch die Berichte vom Chronisten Charlie Ritton (JonasHamburg):

“Diese Nacht war anders als alle Nächte zuvor. Es war die Nacht in der, laut einer Prophezeiung der älteren Elfen, eine riesige Flutwelle die Wolfsbucht treffen sollte. Viele Menschen hatten den Elfen nicht geglaubt. Die See war immer ruhig gewesen. Es gab nie Stürme oder auch nur hohe Wellen. Doch die Tatsache, dass sich viele der Elfen und Zwerge aus der Stadt in den Wald und die Berge verzogen hatten, beunruhigte mich stark. Ich konnte nicht schlafen. Unter mir werkelte Raider in seiner Erfinderwerkstatt herum. Da ich bei diesem Krach sowieso nicht schlafen konnte, unternahm ich einen kleinen Nachtspaziergang.

Das Mondlicht spiegelte sich mystisch in den Wasserrinnen der Straßen von Wolfswacht. Ein wahres Spiel von Licht und Schatten. Dann war da dieses Meeresrauschen. So beruhigend leise und angenehm… doch nein, irgendetwas war anders… Das Rauschen war nicht leise. Es war ungewöhnlich laut. Plötzlich begann das Wasser in den Straßenrinnen große Wellen zu schlagen. Eine Welle Wasser schwappte aus der Rinne auf meine Füße. Ich lief aus dem Südtor und blickte aufs Meer hinaus. Ich sah eine riesige, gut zehn Meter hohe Welle am Horizont, die auf Wolfswacht zurollte.

Ich rannte durch das Tor zurück in die Stadt, schnappte mir den verdatterten Raider und lief um mein Leben. Laut rufend, um die Bewohner zu warnen, liefen wir in Richtung Nordtor, während hinter uns die Welle über die Südmauer schwappte und diese vollends zerstörte. Steine aus der Mauer flogen über uns, schlugen in die Dächer ein und blockierten die Straße, auf der wir liefen. Wir bogen ab in eine Seitengasse und liefen weiter. Wir landeten auf der Hauptstraße zum Nordtor. Aus dem Augenwinkel sah ich viele Leute aus den Häusern stürmen, Menschen, deren Türen blockiert waren und die nun versuchten aus den Fenstern zu springen, bevor sie die Welle erwischte. Schreie und das markerschütternde Rauschen der Welle, die unaufhörlich über die Stadt hereinbrach und alles, was ihr in den Weg kam, auslöschte. Was eine schreckliche Tragödie!

Wir rannten weiter zum Tor. Doch das Tor war geschlossen. Da flog ein Stück der Mauer knapp an meiner Schläfe vorbei und durchbrach ein Stück der Mauer. Wir hechteten durch die kleine Öffnung. Nun hatten wir freie Bahn und entkamen gerade noch der Zerstörungswut der Welle. Doch noch beim Laufen war uns klar:

Von Wolfswacht wird nichts übrigbleiben. Das wird das Ende von dem Wolfswacht sein, dass wir kannten.

Später wurde in einer Versammlung beschlossen, dass wir die Stadt neu aufbauen werden.

Größer, besser, schöner! Ob das funktionieren wird?“


Doch auch diese schlimme Zeit verging. Und nun, wie man wohl inzwischen sehen kann, wurde Wolfswacht vom Schutt, Schmutz, den Toten und dem Wasser befreit. Man begann langsam wieder mit dem Aufbau und Leben kehrte zurück in die Stadt.

Nur wenige hatten das Unglück überlebt, aber man wollte sich nicht geschlagen geben. Selbst Sturmy Sturmwind, die Gründerin des alten Wolfswacht war bei der großen Flut ums Leben gekommen.
Daher nahm Vincent Amsee von Wolfswacht, welcher die Flut überlebt hatte, das Zepter in die Hand. Er hatte schon in dem alten Wolfswacht mitgeholfen die Stadt aufzubauen. Und so liegt es nun an ihm die Stadt wieder in altem Glanz neu erstrahlen zu lassen.

Kapitel 2:

Die wenigen Überlebenden fingen als erstes an das Rathaus neu zu errichten. Das Rathaus, so meinten sie wäre die Seele der Stadt, denn dort werden alle Entscheidungen getroffen.

Damit man immer einen festen Bezugspunkt in der Stadt hat, wurde beschlossen in der Mitte der Stadt, vor dem Rathaus, ein Stadtbrunnen errichtet. So kann man sich immer gut danach richten wohin man gehen will und verläuft sich weniger.

Als dies alles stand, wurde in mühevoller Arbeit ein Theater und eine Bibliothek aufgebaut. Ebenso wurden Felder angelegt damit niemand in der Stadt verhungern muss.

Und derzeit, zum Schutz vor dem Wasser und vor Plünderern, wird eine neue Stadtmauer errichtet. Sie soll, so hoffen es alle, stabiler sein als die alte Stadtmauer. So, dass die Mauer, sollte noch einmal eine Flut kommen, die Stadt besser schützen würde.


Die Zwerge, unter der Aufsicht von Barol Xsorlosch, begannen währenddessen im Zwergenviertel, tief in den Berg, eine neue Heimat für die Zwerge zu bauen. Es soll groß und prunkvoll werden und sie an ihre glorreiche Heimat daheim erinnern. Selbst für Elfen, sollten sie wieder zu ihnen kommen, wird ein Viertel eingeplant.


In der Zwischenzeit hatte Vincent auch das alte Handelsschiff wieder auf Vordermann gebracht, schließlich war dies eine der Erinnerungen an die Vergangenheit, so das sie wieder mit anderen Städten handeln können.



Auch wenn viele der Bewohner von dieser Welt gegangen sind. Und auch wenn vieles nun anderes ist. So werden die wenigen Überlebenden sich immer an alle, in Freude, an sie erinnern und versuchen die Stadt voller Stolz wieder neu aufzubauen und die Stadt neu auferstehen lassen.


(Gebiet von Wolfswacht)

Aber vor allem soll nie vergessen werden, wie auch schon in der Vergangenheit, sind wir eine Stadt… ein Land… des Friedens.
Wolfswacht wird sich nie in einen Krieg einmischen oder anschließen.
Wolfswacht baut auf Ehrlichkeit, Gemeinschaft und Treue.
Deswegen sagen wir es auch immer wieder jedem ob man es hören will oder nicht:

Wir sind die Stadt des Friedens!

Wir sind


Kapitel 3:

Poseidon, der Schutzgott von Wolfswacht

Nach der großen Flut, welche über Wolfswacht kam, und nach dem Verlust vieler Bürger der Stadt, entschieden sich die wenigen Überlebenden alten Traditionen und Glauben, aus der alten Welt, wieder neu auferstehen zu lassen. Sie wollten den alten Göttern wieder mehr Ehre und Respekt entgegen bringen. Man wollte ein Zeichen setzen, das man mehr Ehrfurcht von den Göttern haben muss. Als ihren Gott wählten die Bürger Poseidon, der Meeresgott. Sie würden ihm gelegentlich Opfergaben bringen um ihn zu besänftigen, damit keine Flut mehr über die Stadt einfallen würde und er aber dafür Sorgen würde das es ihnen nie an Wasser fehlen würde.


gez.

Vincent Amsee von Wolfswacht


Aktueller Bürgermeister: Vincent Amsee von Wolfswacht (@Anubis)
Stellvertreter und erster Händler von Wolfswacht: Barol Xsorlosch (@Barol_Xsorlosch )


Banner

Banner:

Das Banner von Wolfswacht hat ein weißes Grundbanner.
Umrandet ist er von einem roten Rahmen.
Rot ist das Blut und gilt als Respekt vor den Toten welche bei der großen Flut ums Leben kamen.
Die blauen Wellen symbolisieren das Meer was die Vernichtung über uns gebracht hat.
Die Sonne symbolisiert das Auferstehen der Stadt Wolfswacht nach der Flut.

Banner Wolfswacht Neu



Gesetze

Unsere Gesetze:


Die Stadtrechte und Gesetze von Wolfswacht:


  1. Grundregeln für ein friedliches Zusammenleben:

    1.1) Respektvoller Umgang miteinander. Keine Beleidigungen, keine persönlichen Anschuldigungen, kein Diebstahl, Totschlag etc.

    1.2) An gemeinsame Vorgaben und Absprachen halten.

    1.3) Den Anderen gegenüber fair verhalten. Eventuelle Versäumnisse sollte man einräumen und wiedergutmachen.

    1.4) Sein Wissen und Können anderen zur Verfügung stellen. Es gilt ein gleichberechtigtes Geben und Nehmen.

    1.5) Alle sind gleichberechtigt beteiligt.

    1.6) Unausgewogenheiten bzw. ungeklärte Dinge offen, aber höflich ansprechen.

    1.7) Berechtigte Kritik muss von jedem Beteiligten angenommen, toleriert und berücksichtigt werden.

    1.8) Zuhören und aufeinander zugehen.

    1.9) Persönliche Angriffe und Beleidigungen müssen vermieden werden.

    1.10) Niemand darf links liegen gelassen werden.

    1.11) Es sollte bei Treffen, Aufgaben oder Unternehmungen jeder pünktlich erscheinen, mitmachen und sein Bestes geben.

    1.12) Jeder sollte seine ihm gestellten Aufgaben mit vollem Einsatz ordentlich ausüben.

    1.13) Jeder sollte das Einhalten, was er oder sie versprochen hat.



  2. Was von den Bewohnern und Gästen erwartet wird:

    2.1.) Es wird von jedem erwartet, dass sich in jedem Fall ALLE an die von Ihnen einmal angenommenen Regeln halten.

    2.2) An die festgelegten Termine halten. Wenn jemand begründet Verabredungen, Termine, etc. nicht einhalten kann, muss er/sie bitte rechtzeitig Bescheid geben.

    2.3.) Gib mehr, nimm weniger!

    2.4.) Andere zuerst, du selbst zuletzt!

    2.5.) Egoismus und Geiz wird nicht geduldet. Es wird fair geteilt!


  3. Regeln auf/bei der Pacht:

    3.1.) Es darf erst geerntet werden, wenn alles reif ist.

    3.2.) Alle Tiere müssen auf 2 pro Art gehalten werden.

    3.3.) Die Tierzucht betreiben nur ausgewählte Bewohner.

    3.4.) Alle geernteten und/oder gesammelten Rohstoffe kommen in die Sammeltruhe am Lager bzw. ins Lager.

    3.5.) Nach dem abernten MUSS immer alles wieder ausgesät werden!

    3.6.) Gegenseitige Hilfe und Unterstützung ist Pflicht!

    3.7.) Jeder muss, soweit er oder sie Rechte hat, auf der Pacht mitarbeiten bzw. beteiligen!


  4. Sonstige wichtige Punkte:

    4.1.) Beobachte, höre zu und lerne!

    4.2.) Mache niemals zwei Dinge gleichzeitig!



  5. Und zum Schluss das eigentlich Wichtigste:

    5.1.) Nimm nicht alles zu ernst, habe Spaß am gemeinsamen Spielen und versuche immer so zu spielen, dass auch deine Mitspieler Spaß am Spiel haben!



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Kapitel 4:

Das mysteriöse Objekt

Als Vincent und andere Bewohner aus der Stadt auf der Suche nach einem geeigneten Bereich für das Botschaftsviertel waren, schauten sie sich einige Stellen rings um Wolfswacht an. Es waren nicht viele und doch kamen einige Plätze in Betracht welche geeignet erschienen. Doch keiner der Plätze sagte allen zu. Mal waren einige für die den einen Platz, mal einige für eine andere Stelle und so vergingen Tage und Woche wo man sich versuchte auf einen geeigneten Platz zu einigen.

Es war schwierig, da jeder sich etwas anderes vorstellte. Und so vergingen die Wochen wie im Fluge und dann eines Tages, nach einigen Kompromissen und heftigen Gesprächen, hatte man einen guten Platz gefunden und sich für diesen entschieden. Der Platz lag an einem Hügel etwas abseits des Silberbach Gebirges und am Rande der Morestra Ebene. Und, was auch wichtig war, nicht weit von einem Reisepunkt entfernt.

Eine alte Ruine, auf dem Hügel weiter oben, welche sie vor Ort fanden sollte erst komplett abgerissen werden, doch man entschied das Gebäude wieder aufzubauen. Man wusste zwar leider nicht wie das Haus vorher ausgesehen hatte, doch die Baumeister der Zwerge und der Menschen fanden recht schnell eine gute Lösung wie sie die Ruinen in das neue Gebäude mit integrieren konnten.

Als das Gebäude eines Tages fertig errichtet war, ging Vincent es sich anschauen. Er lobte die Baumeister und betrachtet das Gebäude stolz. Es sah einfach prächtig aus!
Und auch wenn es Zufall war, so stand das Haus für die Zerstörung und den Neuaufbau von Wolfswacht. Es war für Treffpunkte und Gespräche verschiedener Städte gedacht, welche sich mit Wolfswacht auf neutralem Boden verständigen wollten.

Er umschritt das Gebäude um es sich von allen Seiten anzuschauen. Es war kurz vor dem Abend und gerade war die Sonne dabei unterzugehen und die letzten Strahlen fielen auf das prächtige Gebäude und ließen es leicht erstrahlen.

Und als er so um das Haus ging, sah er etwas im Gras aufblitzen. Nur ganz kurz, denn gerade schob sich eine Wolke ganz frech vor die Sonne und es wurde kurz etwas dunkler. Doch er hatte sich die Stelle merken können und eilte dahin. Er sah sich suchend an der Stelle um und entdeckte kurz darauf im Gras ein seltsame Objekt. Es war nicht groß aber es glänze als er es hoch hielt und die Sonne die letzten Strahlen durch die Wolkendecke schickte. Es war eine runde Scheibe. Wie eine Münze… doch etwas größer. Aber es war nichts womit man bezahlen konnte. Und auch eine Medaille war es nicht, das sah er auch. Er hatte das Gefühl, dass das Objekt etwas besonderes sein könnte. Er wusste nur nicht was genau und warum… aber es ging etwas “magisches” von dem Objekt aus und das spürte er.

Rasch steckte er es ein, schwang sich auf sein Pferd und ritt zurück zu Stadt. Dort angekommen zeigte er es seinen engsten Vertrauten. Doch niemand konnte mit dem Objekt etwas anfangen. Niemand wusste was es war. Und so entschlossen sie sich umzuhören und alte Bücher zu lesen und zu studieren. Sie wollten so viele Informationen darüber finden wie sie konnten. Was war es und woher es kam?
Und bis sie diese Informationen zusammen hatten, wollten sie es an einem sicheren Ort unterbringen. Sie wollten es aber nicht verstecken. Sondern anderen zeigen. Vielleicht wusste jemand anderes zufällig mehr darüber. Und so brachten sie das Objekt ins Museum, wo es sich jeder anschauen kann.



Die Zeit verflog, doch noch immer wusste man nicht was das für ein Objekt sein könnte. Doch eines Tages erschien eine dunkel gekleidete Person an den Toren der Stadt und verlangte den Stadtherren zu sprechen. Den Wachen der Stadt übergab die Person ein Schreiben welches man zu Vincent brachte. Dieser war gerade dabei einen Neubau eines weiteren Wohnhauses zu begutachten, nahm den Brief entgegen und lass ihn. Mit großen Augen sah er auf den Brief und dann zu der Wache, welche ihm mitteilt das am Nordtor der Absender des Briefes auf ihn wartet. Schnellen Schrittes begibt er sich zu der Person um zu schauen wer den Brief ihm überbringen ließ.

Am Tor angekommen bleibt er vor der fremden Person stehen und blickt sie an. “Wer seid ihr? Und wie kommt es das ihr davon wisst?” fragt er und wedelt mit dem Brief hin und her.

Die fremde Person lacht und schlanke Finger erscheinen unter den langen Ärmeln des Mantels und schieben die Kapuze zurück welche tief im Gesicht hängt.

Zum Vorschein kommt eine junge Elfenfrau. Mit einem Lächeln verneigt sie sich zum Gruße… “Man nennt mich Calanthia Verrafain und ich bin hier, weil mich die Magie von Parsifal hierher geführt hat.” Sie reicht Vincent ihre Hand, lächelnd nimmt er diese in die seine und heißt sie in Wolfswacht willkommen.

Vincent deutet in Richtung der Stadt und gemeinsam gehen sie langsames Schrittes die Straße, welche zum Theater führt, entlang. Unterwegs erzählt sie ihm in wenigen Worten die Geschichte vom Amulett und woher sie weiß das es hier ist.

“Wir nennen es das vergessene Amulett. Selbst in der tiefsten Dunkelheit, versteckt unter unzähligen Baumkronen und Blättern. Selbst dann leuchtet das Schmuckstück, von Herne vor Äonen gesegnet, hell in der Finsternis auf. Die Göttin der Hochelfen segnete es persönlich, um dem Licht dieser Welt Kraft und Trost in den finstersten aller Zeiten zu spenden. Getragen wurde es von mächtigen, heiligen und gesegneten Oberhäuptern der Hochelfen. Bis es schlussendlich dem Zahn der Zeit nachgab und von den Wesen dieser Welt immer weiter aus dem Gedächtnis verdrängt wurde.
Das silberweiß schimmernde Schmuckstück hat jedoch nie seinen Glanz verloren. Einen Glanz den die Göttin Herne selbst bis in die Ewigkeiten behüten und beschützen möchte. Genau so wie sie es dem Träger des Amulettes ermöglichen will, bis an sein Lebensende zu glänzen. Und so wartet es noch heute auf jemanden, der von Herne auserwählt werden soll.”

Sie hält kurz inne bevor sie weiter spricht “Wir können Magie spüren, auch wenn sie nur leicht ist… und so führte mich das Amulett hierher.” Während sie mit engelsgleicher Stimme zu ihm spricht lässt Vincent sie nicht aus dem Augen. So nach wie jetzt hatte er einer Elfe noch nie gegenüber gestanden. Seine Augen sind an ihren Lippen gefesselt als sie ihm das alles erzählt. Und er wäre sicher noch weiter davon gefesselt, wäre er nicht gerade in diesem Moment an einen Baum gestoßen welcher sicher vor ihm befand.

Mit einem etwas beschämenden Blick reibt er sich die Nase und blickt sich um.
Sie waren nun kurz vor dem Theater und Vincent deutet, sich immer noch die Nase reibend, auf das Haus zu ihrer rechten Seite. “Wir sind fasziniert von der Geschichte. Wir wussten nur nicht, dass es so wichtig ist.” Sein Blick geht auf das Haus an ihrer Seite… “Da drin in diesem Gebäude verwahren wir es auf.”

In dem Gebäude angekommen bleiben sie vor einem Schrank stehen worin man das Amulett sehen kann. Vincent öffnet langsam den Schrank und dann liegt es in voller Pracht vor ihnen. Die Elfe läßt behutsam ihre Hand über das Amulett gleiten und man könnte dabei fast sagen das es noch mehr zu glänzen begann, als es vorher schon geglänzt hatte.
Sie nickt und zieht ihre Hand wieder zurück. “Ja das ist das Amulett. Ihr solltet es sicher aufbewahren. Viele wären erfreut wenn sie dies besitzen könnten. Man sagt der Träger würde etwas Lebensenergie an das Amulett abgeben können, wodurch der Träger während eines Kampfes, alle Feinde in seinem Umkreis blenden könne.”

Vincent verschließt bei ihren Worten wieder den Schrank und wendet sich dann an die Elfe. “Nun wir werden es hier weiter aufbewahren. Doch müssen wir auch sagen, das es bei den Elfen wohl besser aufgehoben sein könnte. Oder bei jemanden der es sicherer lagern kann als wir. Wir sind nur eine kleine Stadt. Und wir sind noch immer im Aufbau nach dem wir von einer großen Flut überrascht wurden. Vielleicht sollten wir es in vertrauenswürdige Hände abgeben. Sei es durch einen Verkauf oder durch eine Geschenk.” Die Elfe nickt ihm zu und beide verlassen dann wieder das Gebäude und er geleitet sie, nachdem er ihr die die Stadt gezeigt hat, zum Schiff welches gerade im Hafen vor Anker liegt.

“Ihr werdet sicher weise entscheiden was ihr mit dem Amulett macht. Wir können es leider nicht erwerben, da wir nicht über die nötigen Finanzmittel verfügen.” spricht sie zu ihm bevor die Elfe sich von ihm verabschiedet. Sie zieht die Kapuze wieder tief ins Gesicht und verschwindet dann auf dem Schiff, welches kurz darauf auch schon ablegt.

Nachdenklich geht Vincent zurück in die Stadt. Unterwegs trifft er dabei auf Barol, welcher gerade von einer Handelsreise zurück ist und sehr ungelenk von einem Esel herunter klettert. Schmunzelnd geht Vincent zu ihm und hilft dem Zwerg herunter. Dann als der Zwerg den sicheren Boden erleichtert erreicht hat, erzählt er ihm von dem Treffen mit der Elfe.

Die Augen des Zwerges vergrößerten sich und fingen an zu “leuchten”. Es war ein Funkeln in seinen Augen zu sehen. “Gold!” kam es knapp über seine Lippen. “Wir sollten es verkaufen. Wir benötigen es sowieso nicht. Und die Gefahr das es jemand stehlen könnte ist zu hoch. Und ich müsste es so verstecken, das wir es sicherlich auch nicht wiederfinden sollten, wenn wir es betrachten wollten. Vielleicht werden anderen damit Glücklich und zahlen viele Taler” sagt Barol und rechnet im Kopf schon den Gewinn zusammen.

Vincent nickt nachdenklich und geht dann weiter zu seinem Haus. Dort setzt er sich an einen Tisch, nahm Feder und Tinte zur Hand und begann auf ein Pergament zu schreiben. In Gedanken hofft er das sie rasch einen Käufer für das Amulett finden werden.
Und einige Zeit darauf, als er seinen Text fertig geschrieben hat, lässt er das Pergament vervielfältigen und in Parsifal an alle schwarzen Bretter anbringen.

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Kapitel 5:

Da sich nach vielen Tage des Wartens niemand weiter meldet, beschließt Vincent das Amulett für einen geeigneten Zeitpunkt aufzuheben. Er bringt das Amulett ins Museum von Wolfswacht und da liegt es lange Zeit wo ein jeder es sich anschauen kann.

Die Wochen gehen ins Land…

Man hat weiter an der Stadt gebaut. Es ging langsam voran. Nicht immer war man in der Stimmung nur zu bauen. Daher besuchte man einige Feste in Parsifal. Wobei man Freundschaften und später wenn man man den Besuch in Wolfswacht empfing, auch Bündnisse schloss.

So auch mit Thang`Mar. Vincent hatte den König von Thang´Mar nach Wolfswacht eingeladen und sie verstanden sich rasch sehr gut. Zum Abschied übergab Vincent dem König als Zeichen der Freundschaft das Amulett. Er war der Meinung das es bei den Dunkelelfen in guten Händen sei und das es ein gutes Zeichen sei um eine Freundschaft zu beginnen…

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Kapitel 6:

Die goldene Truhe

Bei Ausgrabungen, in den Bergen bei Wolfswacht, wurde tief unten in den Bergen unter einer alten Ruinen und unter viele Geröll, Schutt und Stein, eine große Truhe gefunden.

Es ist eine Truhe aus Gold und Akazienholz. Sie ist so schwer, dass die Truhe nur von viele Menschen und Zwerge, unter großer Anstrengung, nach Wolfswacht gebracht werden konnte.

Die Truhe wurde bei den Zwergen in der Feinschmiede untergebracht, wo sich die Elfen und die Zwerge gemeinsam um die Restaurierung der Truhe bemühten. Einige Menschen unterdessen versuchten heraus zubekommen um was es sich für eine Truhe handeln könnte. Da sie leider leer war, konnte man auch im Inneren der Truhe keine Ansätze dafür finden für was sie gedacht war.

In alten Büchern und durch alte Geschichten und Sagen kam man darauf, das sie noch aus der alten Stadt sein könnte, welche vor Wolfswacht hier stand. Man erzählte sich, das sie in der Truhe alte Artefakte und Reliquien aufbewahrt wurden.
Aber da es, wie schon so oft erwähnt, keine Schriftrollen oder andere Überlieferungen von damals gibt, konnte man leider nicht sagen ob an den Erzählungen etwas dran sein kann.

Man wollte die Truhe auch nicht lange geöffnet lassen. Es war ein seltsamer Moment als die Truhe geöffnet wurde. Alle Fackeln und Feuer in näherer Umgebung erloschen. Ein seltsam trübes Licht und bläulichen Nebelschwaden schien aus der Truhe aufzusteigen. Die Luft kühlte sich merklich ab und ein jeder der Anwesenden fühlte sich plötzlich unwohl. Manch einer hatte das Gefühl, das viele unsichtbare Hände sie in die Truhe ziehen wollten.
Und so beschloss man die Truhe rasch wieder zu schließen und sie nie wieder zu öffnen. Zu groß war die Angst vor dem Unbekannten.

Die Truhe wurde in mühevoller Arbeit restauriert. Sie sah, als man fertig mit der Arbeit war, wie neu aus. Als man einige Tage darauf die Truhe unter erneuter großer Anstrengung in das Museum, der Stadt brachte, waren die Zwerge schon arg froh die Truhe nicht mehr bei sich in der Feinschmiede zu haben. Die Truhe wurde auf einen sehr stabilen Sockel aufgestellt und kann seitdem dort betrachtet werden.

Und wenn man genau hinhört, wenn man alleine davor steht, so kann man vereinzelt leise Geräusche vernehmen. Es klingt als wenn viele Hände von innen an den Wänden der Truhe kratzen und heraus wollen.

Aber das kann auch nur eine Einbildung des Betrachters der Truhe sein.
Oder glaubst du werter Leser, werte Leserin, an Übersinnliches oder gar an Geister?

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