Wolfswacht... hört den Ruf der wilden Wölfe!

Prolog

Prolog:

Viel weiß man nicht mehr über die Entstehung von Wolfswacht und den Ruinen darunter. Zu viele Bücher und Dokumente sind bei der großen Flut zerstört wurden. Und auch ebenso viele alte Bewohner fanden den Tod bei der großen Flut. Nur noch wenige wissen was damals geschah, doch auch bei diesen Bürgern schwinden langsam die Erinnerungen.

Mühsam sammelte man alles zusammen was es noch zu finden gab. Über die Geschichte der alten Ruinen, unterhalb des alten Wolfwacht, fand man absolut nichts mehr. Doch über das alte, das erste, Wolfswacht konnte man einiges zusammentragen. Daher lasst Euch jetzt erzählen wie alles begann und was es mit diesem Ort auf sich hat.

Vorgeschichte

Vorgeschichte:

Es war einer der Tage im Jahre 1337/1338 wo sich Wolf, Fuchs und Hase guten Tag und gute Nacht wünschten. Also einer der Tage wo Pflanzen und wilde Tiere die Ruinen einer alten Stadt zurückerobert hatten und sich die Natur nahm was ihr gehörte. Niemand störte diese Ruhe und die Tiere lebten in den Tag hinein.
Doch wie lange sollte es noch so bleiben? Das war eine Frage, wo nur die Zeit die Antwort mit sich bringen würde.

Denn wenn man genau hinsieht, kann man in weiter Ferne etwas erkennen. Seht ihr es? Da hinten, zwischen den Bäumen. Ja genau, den jungen Wolf meine ich! Er gehört zu einer Halbelfe, welche schon einige Jahre durch die Lande zieht auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Ihr Name war Sturmy Sturmwind.

Flüsse, Berge, Täler jeden Tag ein anderer Ort und noch schöner als der Vorherig das war es was sie bisher jeden Tag gesehen hatte. Und hier und da sah sie auch mal Bewohner verschiedener Rassen. Mal düster und gefährlich. Und dann wieder freundlich und offen. Sie hatte viel erlebt bisher und war auf vielen Kontinenten unterwegs. Aber nie fand sie den Ort wo sie bleiben wollte. Sie irrte immer weiter umher auf der Suche nach einer neuen Heimat. Hier schloss sie Freundschaften… an anderen Orten Feindschaften. Doch waren diese meistens rassenbedingt. Ein Ork bleibt eben ein Ork und hat selten Freunde. Daher ging sie diesen lieber aus den Weg. Inzwischen hatten sich ihr einige weitere Begleiter angeschlossen und gemeinsam zogen sie daher und suchten gemeinsam einen geeigneten Platz für sich welchen sie Heimat nennen konnten. Sie waren lange unterwegs, zu Fuß, mit dem Pferd, aber auch mit dem Boot. Und dann eines Tages, nach Monaten der Reisen kamen sie mit ihren Booten in einer Bucht an. Sie schauten sich um… sie schauten sie gegenseitig an und sie wussten es tief in sich. Dies war der Platz, den sie schon so lange gesucht hatten.
Dies sollte ihre neue Heimat werden!

Hauptteil 1 / alte Stadtgeschichte

Hauptteil 1 / alte Stadtgeschichte:

Wie genau das alte Wolfswacht aufgebaut wurde, darüber konnten wir leider nichts mehr in Erfahrung bringen. Wir wissen nicht wann und von wem es alles erbaut wurde. Nur wenige Informationen und diese auch nur Bruchstückweise sind noch vorhanden.

Doch das was wir haben, wollen wir euch erzählen.

Das alte Wolfswacht, sowie auch das neue Wolfswacht liegen an eine Bucht, auf dem westlichen Kontinent Calmera. Die ersten Siedler gaben ihr den Namen Wolfsbucht. Man war der Meinung, dass es gut zum Namen der Stadt passen würde. Die Stadt grenzt an viele verschiedene Landschaften und auch diese bekamen ebenfalls Namen.

Im Norden der Stadt befindet sie eine riesige Flachlandebene. Voll saftig grünen Grass, vielen bunten Blumen und einer Vielzahl an Tieren wie Pferden, Schweinen, Kühe oder Schafe. Diese weiten Wiesen und die Ebene bekamen den Namen „Morestra Ebene“.

Im Osten des Landes erstreckt sich eine große Wüste. Früher war dies das Land der Orks, heute findet man dort nichts mehr außer Sand, Felsen und ein paar Palmen. Diese Wüste bekam den Namen „Cygniai Wüste“, was übersetzt in etwa “wahnsinnig heiß” bedeutet.

Südlich der Stadt befindet sich ein Ausläufer des Ozeans. Über diese Bucht, deren Name wie schon erwähnt Wolfsbucht lautet, wird auch der Hafen Wolfswachts betrieben. Blickt man über das Wasser, so kann man im dichten Nebel noch die Schatten der im Sumpfgebiet an Bäumen hängenden Lianen erkennen. Der dichte Nebel und das sumpfige Wasser machen es vielen Schiffen nicht leicht, den Hafen von Wolfswacht an zu fahren. Und häufig kommt es vor, dass die Bürgerinnen und Bürger von Wolfswacht die Crew eines Handelsschiffes aus dem Moor befreien müssen, wobei leider meist die Fracht das Zeitliche segnet. Dieser Sumpf bekam den Namen „Tasador“.

Im Westen befindet sich eine riesige Bergkette. Meterhohe Berge erstrecken sich dort in unbekannte höhen. Viele dieser Berge sind voller Mineralien und deshalb bei den Zwergen ein sehr beliebter Wohn- und Arbeitsort. Das Gebirge bekam von einem der anwesenden Zwerge den Namen „Silberbruch“. Es sollte ihn an seine alte Heimat erinnern. Denn auch wenn er es selten zugab, selbst ein Zwerg hatte auch mal Heimweh. Am Fuße der Bergkette liegt ein kleiner Magischer Wald. In diesem haben sich die Elfen niedergelassen. Zu finden sind viele seltsame Sträucher, Beeren, Pilze und Tiere, die viele Menschen der Stadt Wolfswacht wohl gerne als Zutaten für ein neues Kochrezept nutzen würden, doch die Elfen hüten ihren Wald wie ihren Augapfel.


Fremde kamen selten zu ihnen. Und wenn sie Besuch bekamen, so kamen die Reisenden entweder über das Land oder mit dem Schiff.
Sobald man mit dem Schiff in die Wolfsbucht hineinfuhr, konnte man in weiter Ferne schon die Umrisse der Stadt erkennen, welche sich da erhob und den wohlklingenden Namen
Wolfswacht
trug.


Für jedermann gleich zu erkennen war damals und auch heute noch, das große Handelsschiff, der ganze Stolz von Wolfswacht. Je näher man der Stadt vom Wasser her kam, umso mehr konnte man die Grundrisse der mächtigen Stadtmauer erkennen. Wie eine alte Feste baute sich die Stadt vor einem auf. Die Stadt, welche auf dem Wolfshügel, und auf alten Ruinen, aufgebaut wurde, wuchs mit jedem Ruderschlag mehr und mehr in die Höhe.

Wer die alte Stadt, welche sich vorher an dieser Stelle befand, erbaute und welchem Zweck sie einst diente ist fast vergessen. Doch kann man am Rande von Wolfswacht noch einige Ruinen der alten und vergessen Stadt entdecken.

Vergessen… wie auch die Geschichten des alten Wolfswacht. Doch jedem Ansässigen von Wolfswacht, dem alten sowie auch dem neuen Wolfswacht, ist bekannt, dass die alte Stadt in einem Dreieck von mehreren Städten auf diesem Kontinent lag und als Hanse- und Handelsstadt diente. Und dieses Ziel will und wollte Wolfswacht ebenfalls wieder erreichen.

Wilhelm der Wilde, so heißt es, herrschte in der alten Stadt, den Ruinen unter dem alten Wolfswacht, mit harter Hand über die Bewohner und er war der Vorstadt des Westbundes welcher die Händler unter einem Dach verband. Doch diese Zeiten sind lange vorbei und ein Neubeginn schwingt seit Jahren in der Luft.

Alles war vorhanden. Hohe Berge, Sumpf, Wälder, das Meer und eine Wüste umgeben die Stadt. Früher lebten hier nur Menschen. Doch kamen auch andere Völker hinzu. Man vernahm, wenn man durch Wolfswacht ging, Elfengesang und wenn man Glück hatte konnte man die verborgenen Schätze, aus dem goldenen Zeitaltern, in den Häusern der Zwerge entdecken. Düsternis fand man in den Häusern der Dunkelelfen und Orks, und fröhliches Gelächter in den Häusern der Menschen. Die Wälder, Berge und Hügel um Wolfswacht wirken am Abend düster und angsterfüllt, so dass die Bewohner Anfangs immer des Nachts ihre Türen und Fenster verschlossen, wenn die Wölfe erwachten.

Anfänglich, als die Stadt noch im Aufbau war, und die Wölfe zeigen wollten wem das Revier, die alten Ruinen, gehörten, erfüllte Nacht für Nacht ihr auf- und abschwellendes Geheul die Wälder und erreicht in den Vollmondnächten eine unvorstellbare Lautstärke. Dies waren die Nächte in denen die Bauern um ihre Herden fürchten, in denen einsame Wanderer verschwanden und Kühe des Morgens ausgeweidet auf den Weiden zu finden waren. Doch dies ist lange her. Beide Seiten lernten friedlich nebeneinander her zu existieren. Und öffneten sich früh morgens Fenster und Türen, wenn die ersten Sonnenstrahlen über das klare Wasser der Bucht zur Stadt wanderten, erwachte die Stadt zu neuem Leben und die Wölfe legten sich zur Ruh.

Doch die Zeit bleibt nicht stehen und die Jahre vergingen… das alte Wolfswacht wuchs und erblühte in aller Pracht. Wolfswacht wurde bekannt für seine Demokratie und seinen Frieden. Bürger aller Völker wurden willkommen geheißen wollten sie in Frieden, fernab dem Kriege leben. Zwerge, Elfen, Menschen, selbst die mürrischen Orks, welche ja den Krieg bejubelten, waren, sollte sie sich davon abwenden, willkommen.


Doch dies verstanden nicht alle. So manche Stadt, so manches Volk und auch einige Bürger… wendete sich von Wolfswacht ab und erzählte nur schlechtes über die Stadt und deren Bürger. So kam auch Neid und Hass von außerhalb in die Stadt hinein. Von Lebewesen die es nicht verstehen wollten und nicht in der Lage waren sich in diese Situationen hineinzuversetzen. Lebewesen, welche eine beschränkte Sichtweise auf viele Dinge besaßen.

Doch die Bürger der Stadt hielten zusammen und boten allen, welche gegen sie waren, die Stirn. Daran konnte man sehen was Gemeinschaft wirklich bedeutete. Selbst als Weltgesetze verändert wurden um Städte wie Wolfswacht zu schaden, zu unterdrücken und einzuschränken, hielten die Bürger der Stadt zusammen. Sie wollten zeigen was man mit Treue, Ehrlichkeit und Gemeinsamkeit alles erreichen konnte.

Kapitel 1:

Die Zeit vor dem Nebel

Der Aquisator [übersetzt aus alten Schriften der Elfen]

Einer unserer Kundschafter fand an diesem Tage eine seltsame Apparatur. Sie wirkte auf den ersten Blick wie ein ganz normaler Stein. Wer nicht so Magie empfänglich ist, wie wir Elfen, hätte dieses Ding wahrscheinlich einfach am Strand liegen gelassen. Nicht so unserer Kundschafter. Er brachte uns den Stein. Wir erkannten die Magie des Steins, doch wussten nicht wofür sie nutzbar sein könnte. Wir brachten den Stein, zu denen, die sich mit Steinen am besten auskannten. Die Zwerge, die in den Bergen wohnten.

Die Zwerge waren recht erstaunt als wir den Stein hervorbrachten. Er sei ein uraltes Relikt aus vergangener Zeit. Sehr selten und sehr kostbar. Es könnte in einem bestimmten Totem, das Wasser so verändern, dass unsereins wie die Fische dort leben konnten. Wir hatten für ein Leben unter Wasser keine Verwendung, doch wir waren sehr an der Magie dahinter interessiert. So begannen wir unsere Forschung und gaben danach den Zwergen Stein, den sie Aquisator nannten, als Geschenk.
So funktioniert der Aquis- ((der Rest des Textes ist verblichen))

Bis zur Schlacht unter der Wacht des Wolfes
Als die Orks kamen (Bericht eines unbekannten Menschen)

Es… Es war wohl der schrecklichste Morgen. Die Sonne tauchte alles in ein blutrotes Licht. In der Ferne hörte ich die Schreie der Elfen. Ich lief auf die Straße. Überall öffneten sich die Häusertüren. Menschen im Schlafmantel blickten in Westen, zu dem Elfenwald und den Höhlen der Zwerge. Niemand konnte den Anblick begreifen. Der Elfenwald stand im Flammen, eine Rauchwolke, pechschwarz wie die Nacht vermischte sich mit den Blutroten Himmel. Aus den Höhleneingängen der Zwerge flossen mehrere Lavaströme heraus. Riesige Kreaturen standen vor dem Chaos. Auf mehreren Stöcken aufgespießt sah ich die Köpfe von Elfen und Zwergen. Einigen von ihnen waren sogar verkehrt rum aufgespießt. Mir wurde ganz schlecht bei dem Anblick!
Dann setzte sich die Herde der Orks in Bewegung. Ich dachte, jetzt sind auch wir dran, den Wut der Orks zu spüren. Überall in Parsifal hatten Orks Menschen, Zwerge und Elfen umgebracht. Doch sie zogen an uns vorbei in die Wüste. Da hörte ich die zitternde Stimme unserer Stadtherrin: „Los einen Rettungstrupp in die Berge und in den Wald. Sie bauchen uns jetzt!“


Die Schlacht gegen die Orks (Aus der Sicht von Sturmy Sturmwind)

Meine Knie schlotterten vor Angst. Ich hatte noch nie einen Krieg geführt, geschweige denn gesehen. Gut kämpfen konnte ich noch nie. Mein Vater hatte mich manchmal mit auf die Jagd genommen, jedoch kehrten wir immer mit leeren Händen zurück, weil ich den Tieren nichts antun konnte. Doch dies waren keine Tiere auch wenn sie sich so benahmen, es waren Orks. Mindestens 3 Fuß hoch und sehr stark. Ich wusste nicht wie die Schlacht ausgehen würde, doch ich würde alles beschützen was mir lieb war. Nochmal lasse ich es mir nicht wegnehmen.
Der Vollmond war über die Dünen gestiegen als ich einen Schatten sah, der zu einem der Berge lief. Ich konzertierte mich auf die Schlacht. Die Elfen und Zwerge waren in verzierten und robusten Rüstungen erschienen, ich hätte es gerne friedlich gelöst aber die Orks hatten die Heimat meiner Freunde, meiner Familie zerstört und das sollten sie nun auch zu spüren bekommen. Ich war grade dabei, mein Schwert zu heben um das Signal zum Angriff zu geben als ich ein mir bekanntes Heulen hörte. Popcorn saß auf dem Sandberg und reckte seinen Hals zum Vollmond. Er heulte erneut und als ich in der Ferne weiteres Heulen vernahm, machte sich in mir ein Gefühl von Stärke und Zusammenhalt breit. Ich sprach zu den Zwergen, Elfen und Menschen: „ Egal wie es heute ausgeht, vergesst nicht wir haben uns! Wir sind eine Familie, wir sind ein Rudel, Wir sind WÖLFE!“ Ich versuchte das Heulen zu imitieren, was mir nicht gelang. Doch einige andere stimmten mit ein und es schien die Orks zu verwirren. Ich hob nun mein Schwert und gab das Zeichen zum Angriff.
Wie durch ein Wunder kam keiner meiner Freunde und Familie zu Schaden. Wir schnetzelten die Orks nieder und verbrannten ihr Dorf, wie sie es bei den Elfen und Zwergen taten. Nach der Schlacht sah ich, wie Popcorn mit einem Rudel Wölfe vor uns gesellte. Ich rannte zu ihm und umarmte ihn.

Unter seiner Wacht und seinem Geheul sind wir zu einer Einheit verschmolzen… Zu einem Rudel. Ich drehte mich um, stieg auf den Berg und sprach erneut zu den Kriegerinnen und Kriegern: „Unter der Wacht des Wolfes haben wir gemeinsam als Rudel gesiegt. Ich möchte unserer Stadt den Namen Wolfswacht geben. Zu Ehren dieser Wölfe und dieses Tages. Ich heulte erneut und alle andern stimmten mit ein. Es war beschlossen: Wolfswacht.


Die Schlacht unter den Wolfgeheul (Bericht eines Zwergen Kämpfers)

Die Sonne erhitzte meinen Helm. Er hielt der Hitze stand. Bei meiner Schmiedekunst kein Wunder. Da sahen wir die Orks. Sie waren so groß. Sie waren mehr wie wir. Sie waren bessere Kämpfer. Ich bin ein Zwerg. Wir geben nie auf. Niemals. Doch auch mir wurde klar, dass dies mein letzter Kampf sein wird. Ich stellte mich breitbeinig an. Bereit für meine Sache zu sterben. Einige in unseren Reihen waren wohl nicht so mutig und endschlossen wie ich. Einigen Menschen und Elfen schlotterten die Knie.
Dann hörte ich ein lautes Geheul. Wir blickten uns alle um. Ich erblickte ein Tier auf einem Sandhügel. Es war ein Wolf. Es ergriff uns alle ein Gefühl von Erleichterung. Wir waren eine Armee. Wir waren drei Rassen. Doch wir hatten ein Ziel: Die Orks vertreiben. Das Geheul verband uns. Wir stimmten in das Geheule hinein. Sowas hatte ich noch nie erlebt. Dann stürmten wir gemeinsam auf die Orks los. Wir kämpften mit einer Macht. Wir schlugen die Orks. Sie flohen feige. Überrannten ihre Stadt bei der Flucht und zerstörten sie. Wir blickten uns an. Niemand war tot. Niemand war verletzt. Wir hatten gesiegt. Es muss ein Wunder sein. DAS WUNDER DES WOLFS.

Kapitel 2:

Das Leben im alten Wolfswacht (aus „Die Ankunft“) von Charlie Ritton

Das Leben in der Stadt Wolfswacht hat an manchen Tagen sehr schöne Momente für den Bewohner parat. Wenn die Sonne über der Küste auf geht. Sie sich im Meer spiegelt, die Schaumkronen der Wellen mit dem Glitzern im Wasser ein fantastisches Kunstwerk erschafft. Dann zieht die Sonne weiter. Ihre Strahlen überspringen die graue Steinmauer mit Leichtigkeit.
Steht die Sonne am höchsten Punkt, so lässt es sich wunderbar über den Markt schlendern. Die breiten Straßen mit der Wasserrinne sind ein unverkennliches Merkmal für die Schönheit von Wolfswacht. Steht die Sonne am Abend tief, so spielt sie liebevoll mit den Blättern der Birken am Stadtrand bevor sie sich hinter der Stadtmauer bis zum Morgengrauen wieder versteckt.
In der Nacht tauchen die Straßenlaternen und der Mondschein die Stadt in ein mystisches Licht. Von Dunkel zu Hell von Hell zu Dunkel. Das Spiel der Kontraste bringt auch die Verwirrung mit sich. Doch wer den Weg nicht finden kann, lebt wohl auch nicht hier in Wolfswacht. Denn so vertraut kann die Stadt nur ihren Bewohnern sein.

Wolfswachts Wahrzeichen: Die Unterwassertaverne (aus „Die Bedrohung aus der Unbekannten“) von Charlie Ritton

Wir fanden nahe der Küste ein riesiges Skelett. Das Wesen was es vorher war muss riesig gewesen sein. Selbst die Wale kommen nicht auf diese Größe. Es muss noch vor Unsereins gelebt haben. Das war der perfekte Ort für die Bar. Der Schmied und ein Pirat, der auch mit am Projekt beteiligt war, beauftragten uns vorher einen Thron zubauen, in den dann der Aquisator eingesetzt werden konnte. Wir bauten den Thron aus einen grünen Unterwassergestein, welches sich Prismarine nannte. Dazu kamen Dorit und ein paar Korallen. Es sieht sehr edel und gleichzeitig natürlich aus. Der Bau war sehr anstrengend, da wir alle 2 Schritte wieder an die Oberfläche gehen mussten, um Luft zu hohlen. Als wir jedoch fertig waren, erfüllte es uns mit Stolz etwas für das Leben in der Stadt getan zu haben.
Als der Aquisator, ein magisches Relikt aus vergangenen Tagen, welches es möglich macht Unterwasser so zu leben wie an Land, in den Thron eingesetzt wurde, ging ein zittern durch den unscheinbaren Stein. Dann öffnete er sich mit einem Blupp und gab das Herz des Meeres frei, eine wunderschön glitzernde Perle. Luft füllte unsere Lungen und wir konnten atmen, als waren wir an der Oberfläche. Auch gab der Aquisator einen solch grelles Licht von sich, dass wir noch weit vom Aquisator entfernt, die Unterwasserwelt erkennen konnten. Was ein wunderschöner Anblick es doch ist. Die perfekte Umgebung für eine Taverne.
Wir zogen zwischen den Rippen des Skeletts Wände und erschufen so einen kleinen Raum, in den die Leute trinken, lachen und feiern konnten ohne von ertrunken Zombies attackiert zu werden. Davon gibt es einige in den Gewässern von Wolfswacht. Besonders gefährlich wurden die Zombies, die uns mit Dreizacken bewarfen. Sie hielten die Bauarbeiten massiv auf und man könnte meinen die Zombies hätten etwas gegen unser Vorhaben, für ihre Opfer einen sicheren Platz unter der Meeresoberfläche zu bauen.
Als der Raum lückenlos verschlossen war, begannen wir mit den herausschöpfen des Wassers aus der Bar. Denn einen Trunk unter Wasser zu genießen, stellte sich als sehr schwierig heraus. Wir nutzten viele Eimer mit Sand, um das Wasser auch aus der kleinsten Ritze der Taverne zu bekommen. Danach ging es an das Innenleben der Bar. Tische, Stühle, kleine Naturwasserbecken, eine Theke und sogar eine kleine Bühne inklusive Tanzfläche fanden in der Bar ihren Platz. Vor die Fenster der Bar stellten wir eine Skulptur von zwei sich liebenden Seepferdchen. Wir tauften die Taverne Moby-Trink.
Wer diese sehen will und auch mal dort etwas trinken will, muss einfach nach Wolfswacht kommen und rechts vom Hafen ins Wasser springen. Seerosenblätter werden einen den Weg zur Kneipe führen.

Wolfswachts Tiere (aus „Magische Offenbarungen“) von Charlie Ritton

Wolfswacht bezeichnet sich gerne als Stadt der vielen Rassen. Wolfswacht ist jedoch nicht nur eine Stadt der vielen Rassen, sondern auch eine Stadt voller Tiere. Viele Bewohner leben friedlich mit ihren Zusammen, andere halten sie als Haustiere.
Cattalya ist ein gutes Bespiel für die Liebe, die die Bewohner den Tieren entgegenbringen. Viele verletzte Tiere kommen zu ihr und sie pflegt sie gesund. Aber auch die Stadtherrin Sturmy Sturmwind ist sehr tierlieb. Sie zeigte mir ihren treuen Begleiter, ein Wolf namens Popcorn. Es ist immer schon zusehen, wenn ein so starkes Band zwischen Mensch und Tier entsteht. Doch Popcorn ist nicht das einzige Haustier von Sturmy. Sie besitzt einen weiteren Hund, eine Katze, eine Schildkröte, drei Papageien und zwei Füchse. Sie versicherte mir, dass sie ihr Möglichstes tut, damit es allen gut geht.
Papageien sind sehr beliebt in Wolfswacht. Viele Bewohner legen sich einen gefederten Freund, der alles nachplappert zu. Ob die Leute in Parsifal zu wenig miteinander reden und deshalb sich mit ihren Tieren unterhalten? Doch auch der Stadtpark besitzt viele Tiere. Schweine, Kühe, Hühner, ein paar Schafe und sogar ein Lama tummeln sich auf den Wiesen. Auch fand ich in einen kleinen Teich eine Ente fröhlich mit ihren Fischflossen paddelt.
Natürlich haben auch viele Bewohner ihr eigenes Pferd, was bei einer so guten Pferdezüchterin wie Mia kein Wunder ist. Die Katze Mia hat übrigens selbst einige Katzen als Haustier. Obwohl ich mir hier nicht wirklich sicher bin, ob man hier von Haustieren reden kann.

Kapitel 3:

Weitere magische Dokumente zum alten Wolfswacht

Wer das alte Wolfswacht kennenlernen will, sollte einen Blick in die Tagebücher von Altan Karanas werfen:

#01 Stadtvorstellung Wolfswacht - Intro
#01 Stadtvorstellung Wolfswacht - 1 von 3
#01 Stadtvorstellung Wolfswacht - 2 von 3
#01 Stadtvorstellung Wolfswacht - 3 von 3


Hauptteil 2 / neue Stadtgeschichte

Hauptteil 2 / neue Stadtgeschichte:

Kapitel 1:

Leider war aber die Natur nicht immer auf der Seite der Guten. Und so kam es eines Tages, in der Nacht auf den 16.11.1341, dass die Flut über das alte Wolfswacht hinüber brach. Viel weiß man auch darüber nicht mehr. Nur einzelne Berichte sind noch erhalten. So auch die Berichte vom Chronisten Charlie Ritton (JonasHamburg):

“Diese Nacht war anders als alle Nächte zuvor. Es war die Nacht in der, laut einer Prophezeiung der älteren Elfen, eine riesige Flutwelle die Wolfsbucht treffen sollte. Viele Menschen hatten den Elfen nicht geglaubt. Die See war immer ruhig gewesen. Es gab nie Stürme oder auch nur hohe Wellen. Doch die Tatsache, dass sich viele der Elfen und Zwerge aus der Stadt in den Wald und die Berge verzogen hatten, beunruhigte mich stark. Ich konnte nicht schlafen. Unter mir werkelte Raider in seiner Erfinderwerkstatt herum. Da ich bei diesem Krach sowieso nicht schlafen konnte, unternahm ich einen kleinen Nachtspaziergang.

Das Mondlicht spiegelte sich mystisch in den Wasserrinnen der Straßen von Wolfswacht. Ein wahres Spiel von Licht und Schatten. Dann war da dieses Meeresrauschen. So beruhigend leise und angenehm… doch nein, irgendetwas war anders… Das Rauschen war nicht leise. Es war ungewöhnlich laut. Plötzlich begann das Wasser in den Straßenrinnen große Wellen zu schlagen. Eine Welle Wasser schwappte aus der Rinne auf meine Füße. Ich lief aus dem Südtor und blickte aufs Meer hinaus. Ich sah eine riesige, gut zehn Meter hohe Welle am Horizont, die auf Wolfswacht zurollte.

Ich rannte durch das Tor zurück in die Stadt, schnappte mir den verdatterten Raider und lief um mein Leben. Laut rufend, um die Bewohner zu warnen, liefen wir in Richtung Nordtor, während hinter uns die Welle über die Südmauer schwappte und diese vollends zerstörte. Steine aus der Mauer flogen über uns, schlugen in die Dächer ein und blockierten die Straße, auf der wir liefen. Wir bogen ab in eine Seitengasse und liefen weiter. Wir landeten auf der Hauptstraße zum Nordtor. Aus dem Augenwinkel sah ich viele Leute aus den Häusern stürmen, Menschen, deren Türen blockiert waren und die nun versuchten aus den Fenstern zu springen, bevor sie die Welle erwischte. Schreie und das markerschütternde Rauschen der Welle, die unaufhörlich über die Stadt hereinbrach und alles, was ihr in den Weg kam, auslöschte. Was eine schreckliche Tragödie!

Wir rannten weiter zum Tor. Doch das Tor war geschlossen. Da flog ein Stück der Mauer knapp an meiner Schläfe vorbei und durchbrach ein Stück der Mauer. Wir hechteten durch die kleine Öffnung. Nun hatten wir freie Bahn und entkamen gerade noch der Zerstörungswut der Welle. Doch noch beim Laufen war uns klar:

Von Wolfswacht wird nichts übrigbleiben. Das wird das Ende von dem Wolfswacht sein, dass wir kannten.

Später wurde in einer Versammlung beschlossen, dass wir die Stadt neu aufbauen werden.

Größer, besser, schöner! Ob das funktionieren wird?“


Doch auch diese schlimme Zeit verging. Und nun, wie man wohl inzwischen sehen kann, wurde Wolfswacht vom Schutt, Schmutz, den Toten und dem Wasser befreit. Man begann langsam wieder mit dem Aufbau und Leben kehrte zurück in die Stadt.

Nur wenige hatten das Unglück überlebt, aber man wollte sich nicht geschlagen geben. Selbst Sturmy Sturmwind, die Gründerin des alten Wolfswacht war bei der großen Flut ums Leben gekommen.
Daher nahm Vincent Amsee von Wolfswacht, welcher die Flut überlebt hatte, das Zepter in die Hand. Er hatte schon in dem alten Wolfswacht mitgeholfen die Stadt aufzubauen. Und so liegt es nun an ihm die Stadt wieder in altem Glanz neu erstrahlen zu lassen.

Kapitel 2:

Die wenigen Überlebenden fingen als erstes an das Rathaus neu zu errichten. Das Rathaus, so meinten sie wäre die Seele der Stadt, denn dort werden alle Entscheidungen getroffen.

Damit man immer einen festen Bezugspunkt in der Stadt hat, wurde beschlossen in der Mitte der Stadt, vor dem Rathaus, ein Stadtbrunnen errichtet. So kann man sich immer gut danach richten wohin man gehen will und verläuft sich weniger.

Als dies alles stand, wurde in mühevoller Arbeit ein Theater und eine Bibliothek aufgebaut. Ebenso wurden Felder angelegt damit niemand in der Stadt verhungern muss.

Und derzeit, zum Schutz vor dem Wasser und vor Plünderern, wird eine neue Stadtmauer errichtet. Sie soll, so hoffen es alle, stabiler sein als die alte Stadtmauer. So, dass die Mauer, sollte noch einmal eine Flut kommen, die Stadt besser schützen würde.


Die Zwerge, unter der Aufsicht von Barol Xsorlosch, begannen währenddessen im Zwergenviertel, tief in den Berg, eine neue Heimat für die Zwerge zu bauen. Es soll groß und prunkvoll werden und sie an ihre glorreiche Heimat daheim erinnern. Selbst für Elfen, sollten sie wieder zu ihnen kommen, wird ein Viertel eingeplant.


In der Zwischenzeit hatte Vincent auch das alte Handelsschiff wieder auf Vordermann gebracht, schließlich war dies eine der Erinnerungen an die Vergangenheit, so das sie wieder mit anderen Städten handeln können.



Auch wenn viele der Bewohner von dieser Welt gegangen sind. Und auch wenn vieles nun anderes ist. So werden die wenigen Überlebenden sich immer an alle, in Freude, an sie erinnern und versuchen die Stadt voller Stolz wieder neu aufzubauen und die Stadt neu auferstehen lassen.


(Gebiet von Wolfswacht)

Aber vor allem soll nie vergessen werden, wie auch schon in der Vergangenheit, sind wir eine Stadt… ein Land… des Friedens.
Wolfswacht wird sich nie in einen Krieg einmischen oder anschließen.
Wolfswacht baut auf Ehrlichkeit, Gemeinschaft und Treue.
Deswegen sagen wir es auch immer wieder jedem ob man es hören will oder nicht:

Wir sind die Stadt des Friedens!

Wir sind


Kapitel 3:

Poseidon, der Schutzgott von Wolfswacht

Nach der großen Flut, welche über Wolfswacht kam, und nach dem Verlust vieler Bürger der Stadt, entschieden sich die wenigen Überlebenden alten Traditionen und Glauben, aus der alten Welt, wieder neu auferstehen zu lassen. Sie wollten den alten Göttern wieder mehr Ehre und Respekt entgegen bringen. Man wollte ein Zeichen setzen, das man mehr Ehrfurcht von den Göttern haben muss. Als ihren Gott wählten die Bürger Poseidon, der Meeresgott. Sie würden ihm gelegentlich Opfergaben bringen um ihn zu besänftigen, damit keine Flut mehr über die Stadt einfallen würde und er aber dafür Sorgen würde das es ihnen nie an Wasser fehlen würde.


gez.

Vincent Amsee von Wolfswacht


Aktueller Bürgermeister: Vincent Amsee von Wolfswacht (@Anubis)
Stellvertreter und erster Händler von Wolfswacht: Barol Xsorlosch (@Barol_Xsorlosch )
Braumeister: Heinrich Toepfer


Banner

Banner:

Das Banner von Wolfswacht hat ein weißes Grundbanner.
Umrandet ist er von einem roten Rahmen.
Rot ist das Blut und gilt als Respekt vor den Toten welche bei der großen Flut ums Leben kamen.
Die blauen Wellen symbolisieren das Meer was die Vernichtung über uns gebracht hat.
Die Sonne symbolisiert das Auferstehen der Stadt Wolfswacht nach der Flut.

Banner Wolfswacht Neu



Gesetze

Unsere Gesetze:


Die Stadtrechte und Gesetze von Wolfswacht:


  1. Grundregeln für ein friedliches Zusammenleben:

    1.1) Respektvoller Umgang miteinander. Keine Beleidigungen, keine persönlichen Anschuldigungen, kein Diebstahl, Totschlag etc.

    1.2) An gemeinsame Vorgaben und Absprachen halten.

    1.3) Den Anderen gegenüber fair verhalten. Eventuelle Versäumnisse sollte man einräumen und wiedergutmachen.

    1.4) Sein Wissen und Können anderen zur Verfügung stellen. Es gilt ein gleichberechtigtes Geben und Nehmen.

    1.5) Alle sind gleichberechtigt beteiligt.

    1.6) Unausgewogenheiten bzw. ungeklärte Dinge offen, aber höflich ansprechen.

    1.7) Berechtigte Kritik muss von jedem Beteiligten angenommen, toleriert und berücksichtigt werden.

    1.8) Zuhören und aufeinander zugehen.

    1.9) Persönliche Angriffe und Beleidigungen müssen vermieden werden.

    1.10) Niemand darf links liegen gelassen werden.

    1.11) Es sollte bei Treffen, Aufgaben oder Unternehmungen jeder pünktlich erscheinen, mitmachen und sein Bestes geben.

    1.12) Jeder sollte seine ihm gestellten Aufgaben mit vollem Einsatz ordentlich ausüben.

    1.13) Jeder sollte das Einhalten, was er oder sie versprochen hat.



  2. Was von den Bewohnern und Gästen erwartet wird:

    2.1.) Es wird von jedem erwartet, dass sich in jedem Fall ALLE an die von Ihnen einmal angenommenen Regeln halten.

    2.2) An die festgelegten Termine halten. Wenn jemand begründet Verabredungen, Termine, etc. nicht einhalten kann, muss er/sie bitte rechtzeitig Bescheid geben.

    2.3.) Gib mehr, nimm weniger!

    2.4.) Andere zuerst, du selbst zuletzt!

    2.5.) Egoismus und Geiz wird nicht geduldet. Es wird fair geteilt!


  3. Regeln auf/bei der Pacht:

    3.1.) Es darf erst geerntet werden, wenn alles reif ist.

    3.2.) Alle Tiere müssen auf 2 pro Art gehalten werden.

    3.3.) Die Tierzucht betreiben nur ausgewählte Bewohner.

    3.4.) Alle geernteten und/oder gesammelten Rohstoffe kommen in die Sammeltruhe am Lager bzw. ins Lager.

    3.5.) Nach dem abernten MUSS immer alles wieder ausgesät werden!

    3.6.) Gegenseitige Hilfe und Unterstützung ist Pflicht!

    3.7.) Jeder muss, soweit er oder sie Rechte hat, auf der Pacht mitarbeiten bzw. beteiligen!


  4. Sonstige wichtige Punkte:

    4.1.) Beobachte, höre zu und lerne!

    4.2.) Mache niemals zwei Dinge gleichzeitig!



  5. Und zum Schluss das eigentlich Wichtigste:

    5.1.) Nimm nicht alles zu ernst, habe Spaß am gemeinsamen Spielen und versuche immer so zu spielen, dass auch deine Mitspieler Spaß am Spiel haben!



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Kapitel 4:

Das mysteriöse Objekt

Als Vincent und andere Bewohner aus der Stadt auf der Suche nach einem geeigneten Bereich für das Botschaftsviertel waren, schauten sie sich einige Stellen rings um Wolfswacht an. Es waren nicht viele und doch kamen einige Plätze in Betracht welche geeignet erschienen. Doch keiner der Plätze sagte allen zu. Mal waren einige für die den einen Platz, mal einige für eine andere Stelle und so vergingen Tage und Woche wo man sich versuchte auf einen geeigneten Platz zu einigen.

Es war schwierig, da jeder sich etwas anderes vorstellte. Und so vergingen die Wochen wie im Fluge und dann eines Tages, nach einigen Kompromissen und heftigen Gesprächen, hatte man einen guten Platz gefunden und sich für diesen entschieden. Der Platz lag an einem Hügel etwas abseits des Silberbach Gebirges und am Rande der Morestra Ebene. Und, was auch wichtig war, nicht weit von einem Reisepunkt entfernt.

Eine alte Ruine, auf dem Hügel weiter oben, welche sie vor Ort fanden sollte erst komplett abgerissen werden, doch man entschied das Gebäude wieder aufzubauen. Man wusste zwar leider nicht wie das Haus vorher ausgesehen hatte, doch die Baumeister der Zwerge und der Menschen fanden recht schnell eine gute Lösung wie sie die Ruinen in das neue Gebäude mit integrieren konnten.

Als das Gebäude eines Tages fertig errichtet war, ging Vincent es sich anschauen. Er lobte die Baumeister und betrachtet das Gebäude stolz. Es sah einfach prächtig aus!
Und auch wenn es Zufall war, so stand das Haus für die Zerstörung und den Neuaufbau von Wolfswacht. Es war für Treffpunkte und Gespräche verschiedener Städte gedacht, welche sich mit Wolfswacht auf neutralem Boden verständigen wollten.

Er umschritt das Gebäude um es sich von allen Seiten anzuschauen. Es war kurz vor dem Abend und gerade war die Sonne dabei unterzugehen und die letzten Strahlen fielen auf das prächtige Gebäude und ließen es leicht erstrahlen.

Und als er so um das Haus ging, sah er etwas im Gras aufblitzen. Nur ganz kurz, denn gerade schob sich eine Wolke ganz frech vor die Sonne und es wurde kurz etwas dunkler. Doch er hatte sich die Stelle merken können und eilte dahin. Er sah sich suchend an der Stelle um und entdeckte kurz darauf im Gras ein seltsame Objekt. Es war nicht groß aber es glänze als er es hoch hielt und die Sonne die letzten Strahlen durch die Wolkendecke schickte. Es war eine runde Scheibe. Wie eine Münze… doch etwas größer. Aber es war nichts womit man bezahlen konnte. Und auch eine Medaille war es nicht, das sah er auch. Er hatte das Gefühl, dass das Objekt etwas besonderes sein könnte. Er wusste nur nicht was genau und warum… aber es ging etwas “magisches” von dem Objekt aus und das spürte er.

Rasch steckte er es ein, schwang sich auf sein Pferd und ritt zurück zu Stadt. Dort angekommen zeigte er es seinen engsten Vertrauten. Doch niemand konnte mit dem Objekt etwas anfangen. Niemand wusste was es war. Und so entschlossen sie sich umzuhören und alte Bücher zu lesen und zu studieren. Sie wollten so viele Informationen darüber finden wie sie konnten. Was war es und woher es kam?
Und bis sie diese Informationen zusammen hatten, wollten sie es an einem sicheren Ort unterbringen. Sie wollten es aber nicht verstecken. Sondern anderen zeigen. Vielleicht wusste jemand anderes zufällig mehr darüber. Und so brachten sie das Objekt ins Museum, wo es sich jeder anschauen kann.



Die Zeit verflog, doch noch immer wusste man nicht was das für ein Objekt sein könnte. Doch eines Tages erschien eine dunkel gekleidete Person an den Toren der Stadt und verlangte den Stadtherren zu sprechen. Den Wachen der Stadt übergab die Person ein Schreiben welches man zu Vincent brachte. Dieser war gerade dabei einen Neubau eines weiteren Wohnhauses zu begutachten, nahm den Brief entgegen und lass ihn. Mit großen Augen sah er auf den Brief und dann zu der Wache, welche ihm mitteilt das am Nordtor der Absender des Briefes auf ihn wartet. Schnellen Schrittes begibt er sich zu der Person um zu schauen wer den Brief ihm überbringen ließ.

Am Tor angekommen bleibt er vor der fremden Person stehen und blickt sie an. “Wer seid ihr? Und wie kommt es das ihr davon wisst?” fragt er und wedelt mit dem Brief hin und her.

Die fremde Person lacht und schlanke Finger erscheinen unter den langen Ärmeln des Mantels und schieben die Kapuze zurück welche tief im Gesicht hängt.

Zum Vorschein kommt eine junge Elfenfrau. Mit einem Lächeln verneigt sie sich zum Gruße… “Man nennt mich Calanthia Verrafain und ich bin hier, weil mich die Magie von Parsifal hierher geführt hat.” Sie reicht Vincent ihre Hand, lächelnd nimmt er diese in die seine und heißt sie in Wolfswacht willkommen.

Vincent deutet in Richtung der Stadt und gemeinsam gehen sie langsames Schrittes die Straße, welche zum Theater führt, entlang. Unterwegs erzählt sie ihm in wenigen Worten die Geschichte vom Amulett und woher sie weiß das es hier ist.

“Wir nennen es das vergessene Amulett. Selbst in der tiefsten Dunkelheit, versteckt unter unzähligen Baumkronen und Blättern. Selbst dann leuchtet das Schmuckstück, von Herne vor Äonen gesegnet, hell in der Finsternis auf. Die Göttin der Hochelfen segnete es persönlich, um dem Licht dieser Welt Kraft und Trost in den finstersten aller Zeiten zu spenden. Getragen wurde es von mächtigen, heiligen und gesegneten Oberhäuptern der Hochelfen. Bis es schlussendlich dem Zahn der Zeit nachgab und von den Wesen dieser Welt immer weiter aus dem Gedächtnis verdrängt wurde.
Das silberweiß schimmernde Schmuckstück hat jedoch nie seinen Glanz verloren. Einen Glanz den die Göttin Herne selbst bis in die Ewigkeiten behüten und beschützen möchte. Genau so wie sie es dem Träger des Amulettes ermöglichen will, bis an sein Lebensende zu glänzen. Und so wartet es noch heute auf jemanden, der von Herne auserwählt werden soll.”

Sie hält kurz inne bevor sie weiter spricht “Wir können Magie spüren, auch wenn sie nur leicht ist… und so führte mich das Amulett hierher.” Während sie mit engelsgleicher Stimme zu ihm spricht lässt Vincent sie nicht aus dem Augen. So nach wie jetzt hatte er einer Elfe noch nie gegenüber gestanden. Seine Augen sind an ihren Lippen gefesselt als sie ihm das alles erzählt. Und er wäre sicher noch weiter davon gefesselt, wäre er nicht gerade in diesem Moment an einen Baum gestoßen welcher sicher vor ihm befand.

Mit einem etwas beschämenden Blick reibt er sich die Nase und blickt sich um.
Sie waren nun kurz vor dem Theater und Vincent deutet, sich immer noch die Nase reibend, auf das Haus zu ihrer rechten Seite. “Wir sind fasziniert von der Geschichte. Wir wussten nur nicht, dass es so wichtig ist.” Sein Blick geht auf das Haus an ihrer Seite… “Da drin in diesem Gebäude verwahren wir es auf.”

In dem Gebäude angekommen bleiben sie vor einem Schrank stehen worin man das Amulett sehen kann. Vincent öffnet langsam den Schrank und dann liegt es in voller Pracht vor ihnen. Die Elfe läßt behutsam ihre Hand über das Amulett gleiten und man könnte dabei fast sagen das es noch mehr zu glänzen begann, als es vorher schon geglänzt hatte.
Sie nickt und zieht ihre Hand wieder zurück. “Ja das ist das Amulett. Ihr solltet es sicher aufbewahren. Viele wären erfreut wenn sie dies besitzen könnten. Man sagt der Träger würde etwas Lebensenergie an das Amulett abgeben können, wodurch der Träger während eines Kampfes, alle Feinde in seinem Umkreis blenden könne.”

Vincent verschließt bei ihren Worten wieder den Schrank und wendet sich dann an die Elfe. “Nun wir werden es hier weiter aufbewahren. Doch müssen wir auch sagen, das es bei den Elfen wohl besser aufgehoben sein könnte. Oder bei jemanden der es sicherer lagern kann als wir. Wir sind nur eine kleine Stadt. Und wir sind noch immer im Aufbau nach dem wir von einer großen Flut überrascht wurden. Vielleicht sollten wir es in vertrauenswürdige Hände abgeben. Sei es durch einen Verkauf oder durch eine Geschenk.” Die Elfe nickt ihm zu und beide verlassen dann wieder das Gebäude und er geleitet sie, nachdem er ihr die die Stadt gezeigt hat, zum Schiff welches gerade im Hafen vor Anker liegt.

“Ihr werdet sicher weise entscheiden was ihr mit dem Amulett macht. Wir können es leider nicht erwerben, da wir nicht über die nötigen Finanzmittel verfügen.” spricht sie zu ihm bevor die Elfe sich von ihm verabschiedet. Sie zieht die Kapuze wieder tief ins Gesicht und verschwindet dann auf dem Schiff, welches kurz darauf auch schon ablegt.

Nachdenklich geht Vincent zurück in die Stadt. Unterwegs trifft er dabei auf Barol, welcher gerade von einer Handelsreise zurück ist und sehr ungelenk von einem Esel herunter klettert. Schmunzelnd geht Vincent zu ihm und hilft dem Zwerg herunter. Dann als der Zwerg den sicheren Boden erleichtert erreicht hat, erzählt er ihm von dem Treffen mit der Elfe.

Die Augen des Zwerges vergrößerten sich und fingen an zu “leuchten”. Es war ein Funkeln in seinen Augen zu sehen. “Gold!” kam es knapp über seine Lippen. “Wir sollten es verkaufen. Wir benötigen es sowieso nicht. Und die Gefahr das es jemand stehlen könnte ist zu hoch. Und ich müsste es so verstecken, das wir es sicherlich auch nicht wiederfinden sollten, wenn wir es betrachten wollten. Vielleicht werden anderen damit Glücklich und zahlen viele Taler” sagt Barol und rechnet im Kopf schon den Gewinn zusammen.

Vincent nickt nachdenklich und geht dann weiter zu seinem Haus. Dort setzt er sich an einen Tisch, nahm Feder und Tinte zur Hand und begann auf ein Pergament zu schreiben. In Gedanken hofft er das sie rasch einen Käufer für das Amulett finden werden.
Und einige Zeit darauf, als er seinen Text fertig geschrieben hat, lässt er das Pergament vervielfältigen und in Parsifal an alle schwarzen Bretter anbringen.

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Kapitel 5:

Da sich nach vielen Tage des Wartens niemand weiter meldet, beschließt Vincent das Amulett für einen geeigneten Zeitpunkt aufzuheben. Er bringt das Amulett ins Museum von Wolfswacht und da liegt es lange Zeit wo ein jeder es sich anschauen kann.

Die Wochen gehen ins Land…

Man hat weiter an der Stadt gebaut. Es ging langsam voran. Nicht immer war man in der Stimmung nur zu bauen. Daher besuchte man einige Feste in Parsifal. Wobei man Freundschaften und später wenn man man den Besuch in Wolfswacht empfing, auch Bündnisse schloss.

So auch mit Thang`Mar. Vincent hatte den König von Thang´Mar nach Wolfswacht eingeladen und sie verstanden sich rasch sehr gut. Zum Abschied übergab Vincent dem König als Zeichen der Freundschaft das Amulett. Er war der Meinung das es bei den Dunkelelfen in guten Händen sei und das es ein gutes Zeichen sei um eine Freundschaft zu beginnen…

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Kapitel 6:

Die goldene Truhe

Bei Ausgrabungen, in den Bergen bei Wolfswacht, wurde tief unten in den Bergen unter einer alten Ruinen und unter viele Geröll, Schutt und Stein, eine große Truhe gefunden.

Es ist eine Truhe aus Gold und Akazienholz. Sie ist so schwer, dass die Truhe nur von viele Menschen und Zwerge, unter großer Anstrengung, nach Wolfswacht gebracht werden konnte.

Die Truhe wurde bei den Zwergen in der Feinschmiede untergebracht, wo sich die Elfen und die Zwerge gemeinsam um die Restaurierung der Truhe bemühten. Einige Menschen unterdessen versuchten heraus zubekommen um was es sich für eine Truhe handeln könnte. Da sie leider leer war, konnte man auch im Inneren der Truhe keine Ansätze dafür finden für was sie gedacht war.

In alten Büchern und durch alte Geschichten und Sagen kam man darauf, das sie noch aus der alten Stadt sein könnte, welche vor Wolfswacht hier stand. Man erzählte sich, das sie in der Truhe alte Artefakte und Reliquien aufbewahrt wurden.
Aber da es, wie schon so oft erwähnt, keine Schriftrollen oder andere Überlieferungen von damals gibt, konnte man leider nicht sagen ob an den Erzählungen etwas dran sein kann.

Man wollte die Truhe auch nicht lange geöffnet lassen. Es war ein seltsamer Moment als die Truhe geöffnet wurde. Alle Fackeln und Feuer in näherer Umgebung erloschen. Ein seltsam trübes Licht und bläulichen Nebelschwaden schien aus der Truhe aufzusteigen. Die Luft kühlte sich merklich ab und ein jeder der Anwesenden fühlte sich plötzlich unwohl. Manch einer hatte das Gefühl, das viele unsichtbare Hände sie in die Truhe ziehen wollten.
Und so beschloss man die Truhe rasch wieder zu schließen und sie nie wieder zu öffnen. Zu groß war die Angst vor dem Unbekannten.

Die Truhe wurde in mühevoller Arbeit restauriert. Sie sah, als man fertig mit der Arbeit war, wie neu aus. Als man einige Tage darauf die Truhe unter erneuter großer Anstrengung in das Museum, der Stadt brachte, waren die Zwerge schon arg froh die Truhe nicht mehr bei sich in der Feinschmiede zu haben. Die Truhe wurde auf einen sehr stabilen Sockel aufgestellt und kann seitdem dort betrachtet werden.

Und wenn man genau hinhört, wenn man alleine davor steht, so kann man vereinzelt leise Geräusche vernehmen. Es klingt als wenn viele Hände von innen an den Wänden der Truhe kratzen und heraus wollen.

Aber das kann auch nur eine Einbildung des Betrachters der Truhe sein.
Oder glaubst du werter Leser, werte Leserin, an Übersinnliches oder gar an Geister?

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Kapitel 7:

Die vergessene Gruft von Wolfswacht

Als das alte Wolfswacht errichtet wurde, bauten die ersten Bewohner unterhalb der Stadt am Stadtrand eine Katakombe. Sie war als Schutz vor Angriffen und als Lager gedacht gewesen. Doch die Menschen nutzen diese auch noch für etwas anders…

Einige der Menschen in Parsifal hatten Krankheiten von daheim, aus der alten Welt, mitgebracht. Manch einer wusste das er krank war, andere wiederrum wussten es nicht. Und so kam auch die Pest mit nach Parsifal. Viele starben auf Parsifal daran. Auch in Wolfswacht starben etliche Bewohner an der Pest. Doch der Friedhof war zu klein und rasch voll. Da kam die Frage auf, wohin mit den Verstorbenen. Man entschied sich die Toten, welche durch die Pest dahingerafft wurden, in die Katakomben zubringen und sie dort zur Ruhe zu betten. Die Katakomben wurden als ein unterirdischer Gewölbekomplexe, mit oft weitverzweigten Stockwerken erbaut. Und diese wurden mit einzelnen aus der Wand gehauenen Senkgräbern oder Grabkammern für mehrere Tote ausgestattet. Katakomben können eine Ausdehnung von mehreren Kilometern erreichen.

Nach der großen Flut wurde bei beim Wiederaufbau der Stadt, unter einer alten Kapelle nahe der Mauer, der verschüttetet Zugang zu den Katakomben wiederentdeckt. Man brauchte viele Tage und Wochen um alles freizulegen und instand zu setzen, so dass man die Katakomben wieder gefahrlos betreten konnte.











Bei dem Wiederaufbau der Katakomben wurden auch einige Dokumente, eine Chronik über Wolfswacht, in einer zerstörten Truhe wieder gefunden. Leider war nicht mehr alles lesbar. Doch das, was noch lesbar war wurde vorsichtig gesäubert und in die Bibliothek gebracht.

Die Wolfswacht Chroniken

Diese Chroniken wurden niedergeschrieben von Charlie Ritton, ein Schriftsteller und Chronist.

Die Aufzeichnungen der Geschichte von Wolfswacht beginnen um das Jahr 1337/1338. Knapp nach dem die Menschen aus dem magischen Nebel in das Land Parsifal gekommen waren. Parsifal war immer noch von diesem Ereignis erschüttert. Weder Elfen, noch Zwerge wussten wirklich, was sie mit diesen neuen Menschen, der eine freundlich und friedlich, der andere gewalttätig und ungehobelt, anfangen sollten. So blieben die Elfen als auch die Zwerge unter sich. Nicht einmal untereinander redeten die beiden Volker. Elfen blieben in den Wäldern, Zwergen in den Höhlen. Und die Menschen, ganz auf sich allein gestellt, machten das, was sie am besten konnten: Gebiete einnehmen um darauf ihre Siedlungen zu bauen. Teilweise wehrten sich die anderen Rassen, die meisten bekamen es meist jedoch gar nicht mit, dass in ihrer Nähe ein Menschendorf aufgebaut wurde, da sie immer nur in ihren Wäldern oder Höhlen lebten. Im Falle von Wolfswacht war das nicht wirklich anders.

Vor 1337/1338

An jenen Ort wo Wolfswacht entstehen sollte, lebten zu jener Zeit zwei Völker.
In den Bergen im Westen lagen die Höhlen der Zwerge. Die Berge war reich an Edelsteinen und so ließen sich immer mehr Zwerge dort nieder. Zwerge schreiben nicht viel, dokumentieren nur wenig aus ihrer Geschichte, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass man nicht viel über die Vergangenheit der Zwergen Stadt weiß. Man kann nur erahnen wie prachtvoll die Stadt in den Bergen gewesen sein muss. Lediglich kleine Höhleneingänge wiesen auf die Zwergen Stadt hin.
Am Fuße des Berges, im magischen Wald hatten sich einige Elfen niedergelassen. Auch sie lebten schon seit tausenden von Jahren dort, als die Menschen durch den Nebel traten. Sie lebten vor allem von der Pflanzenkunde und Magie des Waldes. Viele waren in der Heilungskunst sehr belehrt und es heißt, dass einige der Elfen des Waldes loszogen, um den Ritter Parsifal zu heilen, nach dem dieser im Kämpf tödlich verwundet worden war. Ob diese Geschichte jedoch stimmt ist sehr umstritten. So gibt es, anderes wie bei den Zwergen, Geschichtsschreibungen der Elfen, die bis zu 10.000 Jahre zurück gehen, jedoch sind viele in einer sehr alten Elfensprache verfasst, die heute fast niemand mehr entziffern kann. Was jedoch überliefert ist, ist das zwischen Elfen und Zwergen bis zum Nebel im Jahre 1337 eine wahre Freundschaft entstand. Die Elfen handelten mit den Zwergen und verzauberten im Gegenzug ihre Werkzeuge für mehr Effizient oder Haltbarkeit. Es war ein reges Treiben. Nach dem Nebel jedoch waren beide Völker so sehr verunsichert, dass sie ersteimal unter sich blieben und so die Ankunft der Menschen nicht einmal bemerkten, bis diese vor deren Pforten standen.

1337/1338

Sturmy Sturmwind war ein Mensch aus dem Eisigen Norden. Bereits ein ganzes Jahr war sie in Parsifal, diesem neuen Land herumgeirrt. Nach der Suche einer neuen Heimat oder zumindest etwas, was sich nach Heimat anfühlen würde. Doch keine Stadt ließ sie ein. Die Zwerge und Elfen blieben unter sich. Ließen niemanden Fremdes rein. Viele Menschenstädte fürchteten sich vor Sturmys Krankheit, den Grauschuppen oder vor ihrem treuen Wegbegleiter, den Wolf, den sie Popcorn getauft hatte. Ihr missfiel das Leben in Parsifal. Wie konnte es sein, dass sie alle so sehr abschotteten. Warum war es nicht möglich ein Leben in Gemeinschaft und Frieden zu leben. Alle Völker gemeinsam in einer Stadt?
Auf einer Erkundungstour über den Kontinent Calmera entdeckte Sturmy nach einem tagelangen marsch durch die Wüste, ein Fleckchen Erde, mit grünen saftigen Grass, einer Meeresküste, hohen Bergen und einen recht seltsamen Wald. Ein wohliges Gefühl von Heimat machte sich in ihr breit. Hier wollte sie ihre neue Heimat aufbauen. Sturmys Stadtpolitk war damals recht einfach gehalten. Jeder, der wollte, durfte in diese Stadt ziehen. Keiner wird ausgeschlossen. Alle sollten glücklich und zufrieden sein. Dies fand bei vielen Bewohnern Parsifals auf großen Zuspruch. Die Stadt wuchs schnell und immer mehr Menschen zogen hinzu. Eine wahrlich bunte Stadt. Ein Seefahrer und ein Mädchen ohne Vergangenheit wurden zu den engsten Vertrauten, der jetzt Stadtherrin, Sturmy Sturmwind.
Und die Elfen und Zwerge? Die bekamen lange nichts von der Ankunft der Menschen und deren Stadt an der Küste mit, bis Sturmy sich bei ihnen vorstellte, ihnen die Freundschaft anbot und auf eine gemeinsame Zukunft hoffte. Offiziell blieben die Elfen und Zwerge unter sich. Zu groß war die Angst vor den neuen Menschen. Doch vereinzelt wagten sich immer wieder Einzelne aus ihrem Walde oder Höhle. So machten sich Gerüchte breit, das Oberhaupt der Elfen, ein Elf Namens Lucaroth hätte eine Liebesbeziehung mit der Stadtherrin Sturmy Sturmwind und immer wieder wurde ein Zwerg bei dem Seefahrer gesichtet. So nahm das Leben mehr oder weniger gesittet seinen Lauf. Die Stadt wuchs und wuchs, bis sich in der östlichen Wüste, ein Ork Dorf aufbäumte.

1339 Krieg unter der Wacht des Wolfes

Woher die Orks kamen, wusste keiner der Menschen. Doch sie kamen plötzlich und leise. Im Schutze der Nacht. Die Siedlung der Menschen war nicht ihr Ziel. Es waren der Wald der Elfen und die Stadt in den Höhlen der Zwerge. Waren die Menschen für sie keine Bedrohung gewesen und hatten sie deshalb die Siedlung aus erste in Frieden gelassen oder hatten sie einfach einen Hass gegen die Elfen und Zwerge, welcher auf Ereignissen vor dem Nebel zurück ging? Die Menschen könnten es sich nicht erklären als sie im Morgengrauen den brennenden Wald und die verschütteten Höhleneingänge erblickten. Überall in Parsifal gab es zu der Zeit Angriffe der Orks. Sie waren aufgetaucht, hatten ganze Städte der Menschen, Elfen und Zwerge zerstört und waren wieder verschwunden. Meist in die Wüste, dort wo kaum einer leben konnte.
Die Zerstörung war gewaltig. Die Orks hatten ganze Arbeit geleistet. Durch die Höhleneingänge der Zwerge hatten sie heiße Lava gegossen und so die Stadt damit völlig geflutet. Kaum einer der Zwerge schaffte es rechtzeig aus den Höhlen raus. Wenn dann wurden sie von den Orks, die an den Höhleneingängen standen in kleinste Stücke gerissen. Nur wenige Zwerge, die heimlich in der Stadt der Menschen übernachtet hatten, überlebten den Angriff. Den Elfen erging es nicht anders. Die Orks machten sich nichteimal die Mühe, den Wald zu durchkämmen, sondern brannten diesen direkt nieder. Nur wenige Elfen entkamen den züngelnden Flammen. Einige Krieger der Elfen und ihr Anführer, Lucaroth konnten die Orks verjagen, doch der Preis des Angriffs war trotz dessen hoch. Zwei Städte, Zwei Kulturen waren völlig zerstört. Unzählige tote Elfen und Zwerge. Panik überall in der Region.
Es war der verzweifeltest Moment der Elfen und Zwerge, indem die Menschen zeigten, wer sie wirklich waren. Unter der Leitung von Sturmy Sturmwind, dem Seefahrer und dem Mädchen ohne Vergangenheit, begangen die Rettungsaktionen der Menschen. Elfen und Zwerge wurden aus den Trümmern geholt, gepflegt und beerdigt. Sie bekamen ein Zuhause in der Siedlung der Menschen. Die Hilfsbereitschaft war allgegenwärtig. Zusammen bauten die Elfen, Zwerge und Menschen eine Truppe Kämpfer und Kämpferinnen auf, schmiedeten Waffen, verstärkten diese mit Magie, bauten große Katapulte und holten zum Gegenschlag gegen die Orks aus.
Mit einer so raschen Antwort hatten diese nicht gerechnet. In nur Fünf Tagen war es den Menschen, Zwergen und Elfen gelungen, sich neu aufzubauen, formieren und einen Angriff gegen die Orks zu blasen. Doch die Kräfte Verhängnisse, waren jedoch sehr ungleich. Die Orks waren deutlich erfahrenere Kämpfer, größer und brutaler und zudem leicht in der Überzahl. Doch als sich die Beiden Fronten gegenüberstanden, breit für den Kampf, ertönte ein lautes Geheul von einem der Wüstenberge. Ein Wolfsgeheul. Es war Sturmys Wolf Popcorn, welcher sich wohl davongestohlen hatte, der auf dem Berg saß. Die Schnauze zum Nachtmond geregt, stieß er ein lautes Wolfsgeheule von sich. Dieser Klang erfüllte die Krieger der Menschen, Elfen und Zwerge mit Mut und Entschlossenheit. Ein Gefühl des Rudels, alle für einen, einer für alle, machte sich breit. Sie stimmten in das Geheul ein und stießen vor zum Angriff.
Es war wie ein Wunder. Unter der Wacht des Wolfes gelang es den Kriegern und Kriegerinnen die Orks zu vertreiben. Die Orks flohen in Scharren, das Ork Dorf wurde überrannt und das unglaublichste war, dass keiner der Kriegerinnen und Krieger aus Wolfswacht getötet oder verletzt wurde. In einer Siegesfeier wurde beschlossen, dass die Elfen und Zwerge bis sie ihre eigenen Lebensräume wiederaufgebaut hatten, in die Stadt der Menschen ziehen durften. Die erste Stadt, in der mehrere Rassen friedlich zusammenleben konnten, war geboren. In Erinnerung an den Sieg in der Schlacht unter dem Wolfsgeheul wurde die Stadt Wolfswacht genannt.

1340 bis 1341

Die Stadt wuchs und wuchs. Immer mehr Leute zogen in die Stadt. Die Harmonie war einfach wundervoll für viele Bewohner. Auch technisch war die Stadt sehr fortschrittlich. So viele Kulturen arbeiteten zusammen so effektiv wie nirgendwo sonst in Parsifal. Für ein wichtiges Zeichen des Zusammenhalts der Rassen sorgte auch die Hochzeit von Sturmy Sturmwind, der Stadtherrin und Lucaroth, dem Anführer der Elfen. Ein Mensch und ein Elf verheiratet! Das hatte es vorher noch nicht gegeben und sorgte vielerorts für Aufsehen. Nur in Wolfswacht nicht. Dies war hier völlig normal. Und so wuchs Wolfswacht allmählig zu einer der größten Städte in Parsifal heran. Das Leben war friedlich und schön dort.
Doch eines Tages, herrschte Unruhe bei den Elfen. Bei dem wieder Bepflanzung des Waldes, war eine Prophezeiung der Elfen aus vergangenen Tagen aufgetaucht. Eine Sturmflut sollte in drei Tagen die Küste an der Wolfswacht lag treffen. Die Elfen warnten die Menschen und Zwerge. Die Zwerge wussten um die Weisheit der Elfen und begannen, sich für die Flut in Sicherheit zu bringen. Doch viele Menschen glaubten den Elfen nicht. Sie hatten nichts übrig für Wahrsagerei, hielten das einfach nur für Humbug oder gingen davon aus, dass ihre Häuser aus Holz und Stein sowie ihre Mauer sie vor den Fluten schützen würden. So blieben viele der Menschen in der Nacht auf den 16.11.1341 in ihren Häusern.
Die Flut traf ein. Eine über zehn meterhohe Welle brach über die Stadt ein. Mit der Kraft von 10 wütenden Orks fegte sie alles, was in ihrem Weg stand, weg. Die Mauer, die Häuser, Straßen alles wurde durch die Welle zerstört. Viele der Menschen gelang die späte Flucht nicht. Sie wurden von den Trümmern erschlagen oder eingesperrt und ertranken dann im Wasser. Nichts blieb von Wolfswacht übrig. Kein Haus blieb stehen, keinen Stück der Mauer hielt den Wassermassen stand. Mehr als die Hälfte der Bewohner starben in den Fluten. Die wenigen, die Überlebten kamen bei den Elfen und Zwergen unter, die sich seit dem Angriff der Orks ihre Siedlungen langsam wiederaufgebaut hatten, jedoch immer noch in der Stadt der Menschen gelebt hatten.
Stadtherrin Sturmy Sturmwind beruf eine Notfallsitzung über die Stadt Wolfswacht ein. In dieser Beschlossen die Menschen, Elfen und Zwerge, dass ein solcher Übermut, wie sie die Menschen bei den Wahrungen der Elfen an den Tag legten, nie wieder Grund für so viele Tote sein durfte. Das politische System der Stadt wurde von Grund auf geändert. Von einer Monarchie durch das Oberhaupt der Menschen wurde ein demokratisch gewählter dreier Rat, in dem jede Rasse einen Vertreter wählen durfte.
Die Stadt wurde neu aufgebaut. Von nun an sollten die drei Rassen wieder in ihren eigenen Stadtvierteln leben. So sollte eine Stärkung der verschiedenen Kulturen geschaffen werden und eine gleichmäßige Verteilung dieser. So war bei der alten Stadt Wolfswacht doch meist mehr der Wille der Menschen durchgesetzt worden. Doch auch die Verbundenheit der verschiedenen Völker sollte nicht verloren gehen. So entschied man sich, einen Brunnen in der Mitte der Stadt zu errichten, von dem vier Flüsse in jedes Stadtviertel abgehen sollte. Jeder sollte in jedes Viertel ein und ausgehen dürfen ohne jegliche Grenzkontrollen oder Mauern zu überwinden. Es lag viel Arbeit vor den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Wolfswacht, doch sie hatten gemeinsam schon viel schlimmeres durchgestanden.

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Kapitel 8:

Wolfswacht erwacht langsam wieder

Inzwischen ist einige Zeit vergangen… In Wolfswacht wurde fleissig weiter gebaut und die Stadt wächst weiter und weiter. Auch eine neue Brauerei wurde errichtet wo ein Braumeister „eingezogen“ ist. Heinrich Toepfer lautet sein Name und er geht seinem Tagwerk mit viel Liebe und Herz nach und versorgt die Stadt und auch die anderen Städte von Parsifal mit leckeren Getränken.

Lange Zeit nach der Flut war es recht ruhig um die Stadt, doch inzwischen ist Wolfswacht zu einer Stadt aufgestiegen und kommt dem alten Glanz von vor der Flut immer näher.
Neue Wohnhäuser, verschiedene Betriebe, ein Medicus und andere Gebäude sind wieder zum Leben erwacht und einige neue Bürger sind auch in Wolfswacht eingezogen…

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Kapitel 9:

Brauereifest in Wolfswacht

Die Taverne am Hafen von Wolfswacht ist der Treffpunkt für Seefahrer, Kaufleute und Abenteurer, die von ihren Reisen zurückgekehrt sind und Geschichten zu erzählen haben.

An einem schönen Tag im Frühling, im Jahre 1354, fand am Hafen von Wolfswacht ein Brauereifest statt, das von Braumeister Heinrich Toepfer organisiert wurde. Dieses Fest war ein bedeutendes Ereignis für die Bewohner der Stadt und der Umgebung.

Braumeister Toepfer ist bekannt für seine hervorragenden Biere und hat eine erfolgreiche Brauerei, die weit über die Grenzen von Wolfswacht hinaus bekannt ist. Das Brauereifest dient zum einen dazu, die Neueröffnung der Brauerei, aber vorallem seine Getränke zu feiern und zu verkosten.
Zum anderen war es aber auch ein Anlass für die Bewohner und Gäste, zusammenzukommen und zu feiern.

Das Fest war eine farbenfrohe Veranstaltung, die Musikanten spielten auf ihren Instrumenten und unterhielten die Gäste mit Liedern von fernen Ländern und Abenteuern auf hoher See, während alle ausgelassen tanzten und ihre Krüge mit Ale und Wein hochhielten.
Die Luft war erfüllt von dem Klang von Lachen und Gesprächen, während die Gäste an den Tischen saßen und ihre Krüge immer wieder hoben und anstießen.
Alle genossen das Essen und die Getränke, die Braumeister Toepfer bereitgestellt hatte. Es gab eine reiche Auswahl an Bier und anderen Getränken, die alle aus seiner Brauerei stammten.

Die Stimmung war fröhlich und ausgelassen, als die Sonne unterging und die Lichter des Festes erstrahlten. Alle lachten und tanzten bis tief in die Nacht hinein.
Die Besucher und Bewohner waren begeistert und dankten Braumeister Toepfer für das Fest.
Und als das Fest schließlich zu Ende ging, kehrten alle zufrieden in ihre Häuser zurück, bereits mit Vorfreude auf das nächste Tavernenfest. Es war ein unvergesslicher Abend, der in den Erinnerungen der Bewohner von Wolfswacht für immer bleiben wird.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Brauereifest des Braumeisters Heinrich Toepfer im Jahre 1354 ein wichtiger Teil der Geschichte von Wolfswacht war. Es zeigt die Bedeutung von Festen und Zusammenkünften für die Gemeinschaft und die Freude am Feiern und genießen guter Getränke und guter Gesellschaft. Eine Taverne ist immer ein Ort, an dem man Freunde treffen, Geschichten hören und eine Pause vom Alltag nehmen kann.

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