‧₊˚✧ Lilia Aidonaki 🎭✧˚₊‧
Name: Lilia Aidonaki
Geschlecht: ![]()
Alter: 18
Rasse: Mensch
Herkunft: Byzantinisches Reich
Wohnort: Wildnis (Umherziehend)
Beruf: Schauspielerin/Darstellerin
Religion: Christentum
Auftreten:
Lilias Erscheinung wird von geschwungenen, vollen Lippen und einem schlanken, dabei sportlich definierten Körperbau mit sanften Kurven geprägt. Ihr kupferfarbenes Haar ist meist mit Blumen geschmückt. Mit einer zierlichen Körpergröße von 157 cm bringt sie entsprechend wenig Gewicht auf die Waage. Die Haut der jungen Frau scheint frei von Unreinheiten zu sein, sie legt wohl viel Wert auf ihr Auftreten. Ein leichter Geruch von Lavendel verfolgt die Achtzehnjährige.
Ausgefallene und farbenfrohe Kleidung gehören fest zu ihrem Erscheinungsbild dazu, die Funktionalität muss sich dem Aussehen jedoch unterordnen.
Fähigkeiten
» Schreiben, Lesen
» Schauspielkunst
» Kochen
» Überleben auf Reisen
» Akrobatik/Flexibilität
» Musizieren
» Zeichnen
Charaktereigenschaften
» charmant
» verspielt
» frech
» naiv
» neugierig
» zugewandt
» emotional/gutmütig
» aufgeschlossen
Stärken:
Flexibilität
Da sie zuvor in einer Art Wandertheater, bzw. Schaustellertruppe ihr ganzes Leben lang unterwegs war, hat sie sich entsprechend ihrer Tätigkeit entwickelt. Sie ist überdurchschnittlich flexibel, wendig, schnell und kann ihr eigenes Körpergewicht gut bewegen. In ihrer Natur liegt, dass sie diese Eigenschaft auch gerne zur Schau stellt.
Gleichgewichtssinn
Besonders ihr Gleichgewichtssinn ist gut ausgeprägt. Prinzipiell bewegt sie sich sehr elegant und geschickt, was für ihre darstellerischen Tätigkeiten schon immer wichtig war. Einhergehend mit ihrer Flexibilität und den akrobatischen Fähigkeiten, kann sie so beispielsweise besonders gut klettern, oder balancieren.
Gute Reflexe
Körperliche Performance benötigt Ausdauer und eine aufmerksame Art, für den Fall, dass eine Bewegung nicht wie vorhergesehen verläuft. Fehler sind Menschlich und so schärften sich ihre Reflexe mit der Zeit.
Geschickt in Handarbeiten
Sei es beim mischen von Karten, oder beim jonglieren, auf ihre Hände ist Lilia bei ihrer Arbeit quasi immer angewiesen. Entsprechend kann sie gut mit diesen umgehen, was ihr bei Arbeiten, welche eine gewisse Geschicklichkeit benötigen, von Vorteil sein dürfte. Allerdings müsste sie diese erst erlernen.
Schwächen:
Ungeeignet für Kämpfe aller Art
Lilia fehlt es gänzlich an Erfahrung, was den Kampf angeht. Zwar ist sie körperlich geschickt, versteht allerdings vom Umgang mit Waffen nicht viel. Die Grundlagen kennt sie und weiß sich vor Schwertern in Acht zu nehmen, trotzdem wäre sie vollkommen hilflos, wenn es tatsächlich zu einem Konflikt kommen würde. Es ist also ausgeschlossen, sie mit Schwertern, Bögen etc. anzutreffen, mit welchen sie tatsächlich umzugehen weiß.
Auch Rüstungen sind schlichtweg nichts für sie. Sowohl das Gewicht, als auch die eingeschränkten Möglichkeiten mit einem Panzer sind für sie unvorstellbar.
Naives/Leichtsinniges Verhalten
Es gibt Momente, in denen sie nicht besonders nachzudenken scheint und sich in gefährliche Situationen bringen kann. Es braucht nicht viel, um sie von etwas zu überzeugen, sofern sie nicht fest dagegen ist. Unüberlegtes Verhalten gehört dazu, die Auswirkungen von ihren Aktionen hinterfragt sie im Vorfeld nur selten. Auch diese Eigenschaft ist auf das Leben in einer größeren Truppe zurückzuführen, in welcher sie nur kaum Eigenverantwortung zeigen musste.
Angst vorm Unbekannten
Besonders neue Umgebungen und neue Umstände können sie schnell verunsichern, oder gar verängstigen. Sie ist zwar aufmerksam und neugierig, zeigt sich gegenüber fremden Begebenheiten und Dingen sehr skeptisch. Die Angst vor unbekannten Dingen zeigt sich besonders gen Anfang und wandelt sich meist in Neugierde um. Unvorhersehbare Ereignisse kann sie trotzdem nur schlecht verarbeiten.
Kälte
In den Regionen, in welchen sie zuvor unterwegs war, waren die Temperaturen stets ausgeglichen. Kalte Winter im Freien ist sie kaum gewöhnt, schlechtes Wetter wurde meist abgewartet. Daher setzt ihr vor allem Kälte deutlich zu.
Vorgeschichte:
Zusammenfassung
Planwagen und Reisen. Diese zwei Dinge waren für sie Alltag und gehörten zu ihrem Leben dazu, wie für andere Menschen das morgendliche Aufstehen und waschen. Eine feste Unterkunft hatte Lilia nie, wozu auch? In einer großen Gruppe reiste bis zuletzt mit einer großen Gruppe umher und war Teil einer Art Theatergruppe, welche letztlich fast schon einem Zirkus ähnelte. Die verschiedensten Darsteller und Darstellerinnen reisten als Gemeinschaft vom einen Ort zum anderen, abhängig davon, wo sich gerade neues Geld verdienen ließ. An ihren genauen Herkunftsort kann sie sich nicht erinnern, einen Platz, den sie Heimat nennen konnte, gab es für sie ebenso nicht: Die Menschen um sie herum waren alles, was sie hatte und was sie brauchte. Ihr Glück bestand nicht darin zu besitzen, sondern zu unterhalten.
Während ihre Eltern sich beide sehr um die finanziellen Aspekte ihres Lebens kümmerten, genoss sie ein einfacheres Leben. Als Vorbild hatte sie ihren großen Bruder, welcher sie früh für die Schauspielerei begeisterte. Zwar lernte sie mit der Zeit viele verschiedene Kunststücke und Tricks, wusste somit also auch zu unterhalten, entdeckte aber das Theater für sich selber. Für eine wirkliche Erziehung blieb bei all den Reisen kaum Zeit, wichtige Grundlagen wie das Lesen und das Schreiben brachte man ihr zwar bei, allerdings schienen die restlichen Aspekte vergessen worden zu sein. Daraus resultierte zwar, dass sie letztlich tun konnte, was immer sie gerade wollte, allerdings auch nicht aktiv aufgehalten wurde, wenn ihre Taten nicht richtig waren. Trotzdem fügte sie sich mit der Zeit in die Gesellschaft ein und lernte sich zumindest soweit zu beherrschen, als dass sie aus der Truppe nicht weiter herausstach. Etwas besonderes war sie unter den Darstellertalenten sowieso nicht, wollte es aber auch nicht sein. Im Gegenteil, ihre eigene Freiheit genoss sie doch sehr und probierte sich an den Dingen aus, auf die sie gerade Lust hatte.
Allerdings brachte ihre Art ihr auch einige Male tatsächlich Ärger ein, jedoch nicht mit der Familie, sondern viel mehr mit Fremden. Wenn sie die Neugierde einmal überrannte, dann wagte sie sich auch an Orte, an welche sie nun einmal nicht gehörte. Offene Fenster von Häusern, Schiffe, oder fremde Kutschen: Wenn ihr Interesse einmal geweckt war, konnte man sie schwer davon abhalten, auch ein bisschen Unfug zu treiben. Selbst wenn ein Zugang mal geschlossen ist, fand sie meistens einen Weg, diesen irgendwie zu umgehen. Nicht etwa aus Boshaftigkeit, sondern mehr aus ihrer verspielten Art heraus lies sie gelegentlich ein paar ‚gefundene‘ Gegenstände mitgehen und bewahrte diese in ihrer privaten Sammlung auf. Auch harmlose, ihrer Meinung nach unterhaltsame Streiche, gehörten immer schon fest dazu. Ihre ausgelassene Stimmung konnte so schnell nichts ruinieren. Somit könnte man sie also fast schon als kleine Diebin abstempeln, allerdings nicht als die gefährliche Art. In der Vergangenheit stellte sich heraus, dass ihr Geschick in diesem Bereich nicht sonderlich groß waren, erwischt wurde sie nämlich schon einige Male…
Eines Abends, die Sonne versank gerade hinter den Bergen am Horizont, wollte sie eine Erkundungstour auf eigene Faust wagen. Was sie sich davon erhofft hat? Schwer zu sagen, aber das Ergebnis hätte sie nicht annähernd erahnen können. Der Wald durch welchen sie ging wurde enger und enger, sie zwängte sich durch unzählige Bäume hindurch und plötzlich… Stand sie auf einer Lichtung, am Rande eines Kutschenplatzes, mitten auf einer Insel, die ihr so noch nicht bekannt war…
[[Mehr Informationen gibt es im Roleplay. c:]]