Name: Narr Zermalmer
Alter: 65
Größe: 300 cm
Geschlecht: Männlich
Rasse: Orc
Kultur: /
Herkunft: Orc-Kontinent
Aussehen: Groß, Grün, Narbe Rechtes Auge (Erklährung: erhalten bei einem Kampf gegen einen großen Bären im jungen Alter), linkes Auge blind (Angeboren).
Stärken: Physisch stark, Psychisch abgestumpft, kann gut Zwerge kochen
Schwächen: Psychisch zurückgeblieben (strohdoof), Soziale unfähigkeit (ist gerne Zwerge + verwechselt alles unter 155 cm mit Zwergen [Kinder inklusive]), Agressionsprobleme
Beruf: Leibwächter
Charaktereigenschaften: Loyal, Dumm, wird schnell wütend, sieht in allen kleinen einen Zwerg
Vorgeschichte:
Geboren tief in den zerklüfteten Schluchten des Orc-Kontinents war Narr Zermalmer von Anfang an anders. Groß sogar für einen Orc, und mit einem trüben, blinden linken Auge. Schon als Kind lernte er, dass Schmerz und Gewalt zu seinem Leben gehören. Die Narbe über seinem rechten Auge erinnert an den Tag, an dem er allein gegen einen riesigen Bären kämpfte und überlebte. Der Preis war Blut, Schweiß und lebenslange Härte. Narr war nie besonders klug. Worte, Konzepte oder feinere Gedanken gingen an ihm vorbei wie Pfeile im Wind. Doch er besaß rohe Stärke genug, um selbst Eisen zu biegen. Diese Kraft machte ihn zu einem gefürchteten Krieger seines Stammes. Es heißt, er tötete einst einen gepanzerten Ritter im Zweikampf, indem er dessen Helm schlicht zwischen den Händen zerdrückte, bis Metall und Schädel zugleich nachgaben. Seit diesem Tag nannten ihn seine Brüder „Zermalmer“ .Doch das Glück des Stammes währte nicht. Eines Nachts griffen Elfen ihr Lager an lautlos und gnadenlos, ihre Pfeile wie Schattenregen. Als das Lager brannte, stand Narr im Chaos aus Blut und Feuer, unfähig zu verstehen, warum seine Familie starb. Als der Morgen graute, blieb nur Asche. In den folgenden Jahren streifte er allein durch die Wildnis, halb Tier, halb Mann. Er lebte von dem, was er fand und entdeckte, durch Zufall oder Hunger, dass ihm der Geschmack von Zwergenfleisch gefiel. Seitdem sah er in allem Kleinen, was sich bewegte, eine Mahlzeit eine fatale Verwechslung, die selbst Kinder nicht verschonte. Eines Tages geriet er in eine Falle menschlicher Söldner, die ihn niederschossen. Schwer verletzt, kurz vor dem Ende, fand ihn Valerion ein Reisender. Statt ihn zu töten, heilte Valerion ihn. Zum ersten Mal erlebte Narr so etwas wie Güte. In seiner simplen Gedankenwelt bedeutete das eines: Schuld und Dank. Seitdem folgt er Valerion überallhin, unerschütterlich loyal ein gigantischer Orc, stumpfsinnig, aber treu, bereit, alles zu zerschmettern, was seinem Herrn schadet.