Name: Ravenius Nachtklinge
Deckname: Der Schattenwanderer
Rasse: Elf (Dunkelelf)
Geschlecht: Männlich
Größe: 1,89 m
Aussehen:
Ravenius ist schlank, hochgewachsen und wirkt beinahe ätherisch. Seine Haut trägt den grauen Schimmer der Nacht, während lange, pechschwarze Haare sein schmales Gesicht umrahmen. Aus schmalen Augen blitzt ein silbernes Leuchten, das unruhig macht, wenn es zu lange auf einem ruht. Sein Mantel, bestickt mit Runen und einer Mondsichel, fällt ihm wie ein Schatten über die Schultern. Stiefel aus dunklem Leder und filigrane Armschienen lassen ihn wie einen Krieger aus vergessenen Tagen erscheinen.
Charakterzüge:
Ravenius ist distanziert, von einer Kühle umgeben, die typisch für sein Volk ist. Er spricht selten, wählt seine Worte mit Bedacht und hat die Geduld eines Wesens, das Jahrhunderte lebt. Doch hinter seiner Ruhe liegt ein Wille aus Stahl, der ihn antreibt, seinen Platz in den Geschichten der Nacht zu finden.
Hintergrundgeschichte:
Ravenius stammt aus einem alten Geschlecht der Dunkelelfen, die tief in unterirdischen Hallen und schattigen Wäldern leben. Schon früh zeigte er eine ungewöhnliche Verbindung zur Dunkelheit: Sie hüllte ihn nicht in Furcht, sondern in Geborgenheit. Als Kind soll er stundenlang im Zwielicht verharrt haben, ohne dass jemand seine Anwesenheit bemerkte.
Im Laufe der Jahre lernte er, sich den Schatten zu unterwerfen – oder vielleicht war es eher umgekehrt, dass die Schatten sich ihm zuwandten. Geschichten erzählen, dass er eines Nachts von einer „Stimme der Finsternis“ heimgesucht wurde, die ihm Wissen zuflüsterte, das nur wenigen Elfen offenbart wird. Seitdem wandert er zwischen den Reichen der Sterblichen, ohne festen Bund, getrieben von einem Ziel, das nur er kennt.
Deckname: Der Schattenwanderer – ein Name, den er erhielt, nachdem man ihn aus dunklen Wäldern heraus- und wieder darin verschwinden sah, wie ein Geist der Nacht.
Motivation:
Ravenius sucht keine Ehre und keinen Thron. Er sucht Wahrheit – jene, die im Dunkel verborgen liegt und die selbst die Ältesten seines Volkes fürchten. Ob er die Finsternis bändigt oder von ihr verzehrt wird, bleibt ein Geheimnis, das er allein mit sich trägt.