Charaktervorstellung: Rohan Hammerfaust

Name: Rohan Ebenherz (Hammerfaust)

Alter: 28 Jahre

Rasse: Mensch, Europäer.

Herkunft: Region Baden

Beschäftigung: Söldner, derzeit von Greifenstein als Leibwache eingestellt.

Religion: Agnostiker

Aussehen/Merkmale: Ist ein 2,10 Meter großer Hühne der breit gebaut ist. Er hat die Figur eines wahren Strongman. Trägt eigentlich immer seine markante schwarze Rüstung und einen Helm. Hat braune Augen und schwarze Haare.
(Rohan mit Rüstung und Hammer:)

Charakter:

Rohan ist ein äußerst rauer Geselle, welcher kalt, strikt, unbeugsam und emotionslos wirkt. Selbst in extremeren oder spezielleren Situationen bleibt seine Stimmlage gleich: Tief, kraftvoll und monoton. Er scheut nicht davor zurück, seine Probleme und Konflikte mit roher Gewalt zu lösen – denn für ihn ist sie eine Lösung, eine sehr effiziente sogar. Sein Name ist eigentlich Programm, Hammerfaust kommt nicht von sonst woher. Dennoch verfolgt er einen Söldnerkodex. Das Töten und abschlachten von Unschuldigen gehört nicht zu seinen Bedürfnissen, in der Regel wird er von diesen angeheuert, um für Schutz zu sorgen. Ein ehemaliger Anwerber beschrieb ihn wie folgt: „Verachtet als Feind, Gold als Verbündeter.“ Er prägt sein Leben vor allem durch das Verdienen von Gold und dem Kampf. Spiritualität und Religion lehnt er gänzlich ab. Obwohl er oft der gemachte Schlägertyp ist er nicht völlig unkultiviert. Er spricht selbst seine Feinde oftmals förmlich an, macht keinen Unterschied zwischen Kaste und behandelt auch jeden auf seine Art und Weise „fair“. Dennoch ist er in der Ausdrucksweise direkt und nimmt kein Blatt vor den Mund, was anderen schnell sauer aufstoßen kann. Er selbst passt sich auch an die aktuelle Situation an so gut es geht, weswegen er auch Interesse an anderen Kulturen zeigt. Dabei ist es ihm gleich, ob er mit Menschen oder anderen Rassen spricht – mit Ausnahme von Orks und Goblins, welche er nicht als vollständige humanoide Wesen sieht, sondern eher als Kreatur mit Hirn. Zudem hat er ein starkes Streben nach Fähigkeiten und Macht, welche ihm im Kampf nützlich sein können. Sei es Ausrüstung, Kampfkünste oder die Magie – auch wenn er sie als Mensch nicht erlernen kann.

Rohan wurde als Kind von seinem Vater im Kampf gelehrt, welcher zu der damaligen Zeit ein Unteroffizier der Armee war. Es war sehr ungewöhnlich, doch war seine Waffe der Wahl ein Kriegshammer. Dennoch wurde er auch mit dem Schwert vertraut gemacht. Das erklärt wohl auch seine physikalische Statur. Da er auf dem Land lebte, gab es wenig zu tun, weshalb er früh anfing zu trainieren, vor allem weil es auch immer wieder Probleme mit Banditen gab, die es zu bekämpfen galt. Bis zu seinem 22. Lebensjahr war Rohan dann der Hühne, welcher er nun ist.

Stärken:
Besitzt über eine enorme körperliche Kraft und Beständigkeit. Er könnte jemanden mit bloßen Händen die Knochen zermalmen und die Eingeweide herausziehen. Zudem ist er unglaublich zäh und lässt sich nicht so einfach von ein paar Verletzungen außer Gefecht setzen. Wenn jemand einfach über seine Feinde rollen soll, heuert man ihn an. Es ist selbstbewusst und schreckt vor nichts zurück.

Schwächen:
Er ist langsamer als gewöhnliche Menschen und stößt sich öfter mal den Kopf an, wen er durch Türen muss. Seine raue Art und Statur wirkt oft abschreckend und einschüchternd, was das Leben in Zivilisationen manchmal erschwert. Außerdem muss er weit aus mehr Nahrung zu sich nehmen als der die meisten anderen. Seine Fähigkeiten Empathie zu zeigen sind ebenfalls so gut wie nicht vorhanden. Er ist selbstbewusst und schreckt vor nichts zurück.

Fähigkeiten:
Rohan ist meisterlich im Kampf mit Kriegshämmern und verfügt über dezente Fähigkeiten im Schwertkampf. Er hat gelernt wie man sich optimal in schweren Plattenrüstungen bewegt und weiß diese exzellent einzusetzen. Er kann lesen und schreiben, jedoch nur rudimentär. Er besitzt keine Kenntnisse über Bögen- oder Armbrüste und kann mit Magie nichts anfangen. Er hat keine handwerklichen Begabungen, mit Ausnahme von Dingen, die rohe Kraft benötigen (das Fällen von Bäumen mit einer Axt, Transport von schweren Gegenständen).

Hintergrundgeschichte:

Rohan stammt aus einer Stadt mitten im Badner-Land. Er wuchs zusammen mit seiner Mutter auf einem kleinen Gehöft auf, sein Vater diente in der Armee als Unteroffizier. Von ihm bekam er auch sämtliche Kampflektionen. Als Waffe der Wahl bevorzugte Rohan den Kriegshammer. Er war schon immer kräftig und aufgrund der Verdienste seines Vaters mangelte es der Familie auch nicht an Nahrung. Rohan zeigte schnell Begeisterung am Kämpfen, sein Vater war schließlich oft nicht Zuhause und es gab Land zu verteidigen. Einige Banditen machten die Höfe außerhalb der Stadt unsicher, weswegen er bereits früh in seiner Kindheit die ersten ernsten Konflikte austragen musste. Bereits mit 15 wusste er sich gut zu verteidigen und nutzte die ganze freie Zeit um seinen Körper zu stählen. Mit Ausnahme der Banditen war seine Kindheit jedoch recht normal und es gab nie Konflikte in der kleinen Familie.

Mit 17 fing er an sich selbstständiger zu machen und ging öfter in die Stadt hinein. Es dauerte nicht lange bis der stämmige Bursche Aufmerksamkeit auf sich zog. Durch die unruhigen Zeiten und auch die regelmäßigen Kriege in der Region sind viele Soldaten und Wachen beschäftigt, weswegen es viele Problembezirke gab. Das stellte nie sonderlich große Probleme für Rohan dar, im Gegenteil – es dauerte nicht lange bis er aktiv nach Streit suchte, um seine Kampffertigkeiten aufzubessern und sich gleichzeitig an dem Gold der Schläger zu bereichern. In einer doch recht respektablen Taverne welche Rohan zu dem Zeitpunkt öfter besuchte ergaben sich zu seinem 18. Lebensjahr auch einige neue Möglichkeiten an. Einige Bewohner boten ihm Belohnungen für seine Dienste an. Er hatte nichts dagegen sich die Hände schmutzig zu machen und einige Schädel einzuschlagen, bezahlt wurde er nun auch. So fing sein Söldner-Dasein ein.

Rohan verdiente genug Geld um sich eine der begehrten und seltenen Plattenrüstungen zu erwerben – die ultimative Krönung und Waffe eines jeden Kriegers welcher etwas auf sich hält. Mit diesem Werkzeug wurde Rohan fast unaufhaltsam. Pfeile und Bolzen perlten an den perfekt geformten Platten der Rüstung ab, Schwerter und Dolche hatten keine Chance sie zu durchdringen und selbst kleine Äxte, Knüppel und Speere perlten daran ab. Mit dieser Rüstung konnte Rohan nun einen weitaus aggressiveren Stil einlegen, einen Stil der sich schnell durch die Stadt verbreite. Er war nun ein gemachter Mann und ein bekannter Söldner.

Mit dem 20. Lebensjahr wurde ein Alchemist weit außerhalb der Stadt nahe einem Walde auf die Künste Rohan’s aufmerksam. Der Alchemist studierte neue Rezepte für Tränke, Salben und Mixturen. Viele bezichtigen ihn der Schwarzzauberei. Natürlich wusste Rohan, dass es so etwas nicht gibt, als er eine Einladung erhielt, machte er sich auf den Weg zu ihm. Schnell merkte er, dass die Alchemie nichts weiter ist als eine Form der Kräuterkunde, doch die Methoden des Alchemisten waren alles andere als regelkonform. Er bot Rohan an für ihn zu arbeiten und würde gut dafür bezahlen, die Tränke, welche er braute, verkaufte er teuer weiter, weswegen er sich Rohan leisten konnte. Er sollte ihm als Schutz dienen als auch als Hilfe für gewisse „Besorgungen“. Rohan hatte den Hang zum moralischen Grau weswegen er die Befehle ausführte, auch als er Banditen entführen sollte um einige Experimente an ihnen zu begehen. Er wollte wohl seine Kreationen an ihnen ausprobieren, die meisten Tränke davon führten zu Krankheiten, Verstümmelung und dem Tod. Doch einige davon führten dazu, dass selbst unheilbare Krankheiten behandelt werden konnten. Das war wohl der Grund, warum die Stadtgarde diese Praktiken tolerierte.

Gut bezahlte Arbeit und regelmäßige Prügeleien und Kämpfe waren nun Rohan’s täglich Brot, ein Leben, das er gerne hatte. Doch es blieb nicht immer so. Als er 26 wurde, bekam der Alchemisten eine Nachricht überreicht, ein Gesuch nach Hilfe. Es kam von einem berüchtigten Kult, der angeblich existieren sollte. Alle hielten sie nur für Hörensagen, doch mit diesem Brief und auch dem Wissen des Alchemisten wurde Rohan dementsprechend aufgeklärt, dass dieser Kult tatsächlich tief in dem Schwarzwald existierte. Es ging um übernatürliche und kuriose Phänomene, welche sich dort ereigneten. Verschwundene Menschen, seltsame Kreaturen, wahr gewordene Volkssagen. Der Alchemist bat Rohan darum nachzusehen, tue er es würde er dafür stattlich belohnt werden. Auch wenn es eine lange Reise war, gab es nichts was Rohan davon abhielt dort hinzureisen.

Nach einigen Tagen auf Wanderschaft kam Rohan tief in den hohen Bergen des Schwarzwaldes an. Er folgte den Wegbeschreibungen und traft tatsächlich auf einen Turm, der eher aussah wie eine alte, längst verlassene Ruine. Als er sich umsah, fand er die besagten Kultisten: Schwarze Roben und Kapuze waren ihr Emblem, genauso wie ein seltsames ihm völlig unbekanntes Zeichen, welches sie als Emblem um ihre Nacken trugen. Sie baten ihn herein und erklärten ihm die Lage. Irgendetwas geht in diesem Wald vor sich. Es ist unklar, ob es sich um Dämonen, eine Naturgewalt oder doch etwas weitaus finsteres handelte. Ihren Worten nach sollen diese Kultisten „Magier“ sein, welche sich um solche Phänomene kümmern. Kein Wunder leben sie so abgeschottet in dieser Ruine, derartige Leute würden in jeder Stadt sofort hingerichtet werden. Doch hörte Rohan ihnen zu, denn der Alchemist hatte ihn nie belogen.

Anscheinend sollen seltsame Kreaturen gesichtet worden sein, große, grüne humanoide Gestalten, welche angeblich durch die Wälder streifen – Orks, wenn man so will. Und in regelmäßigen Abständen sollen Menschen, welche bestimmte Regionen weit tiefer im Wald betreten, spurlos verschwinden. Keine Leichen, kein schauriger Kampfplatz. Rohan sollte dem auf den Grund gehen und herausfinden was es damit auf sich hat. Natürlich war er der Meinung, dass es sich hierbei nur um Hirngespinste handelte, weswegen er einwilligte und sich auf den Weg machte diesen Wald zu durchforsten.

Als er an die besagte Stelle kam, fand Rohan tatsächlich die seltsamen Kreaturen von welchem gesprochen wurde, große, grüne Orks. Wie sie in den Bilderbüchern standen. Hässlich, stark und dumm. Einer der Orks stürmte sofort schreiend und mit erhobener Axt auf Rohan los, ehe sein Ansturm mit einem wuchtigen Hieb des Hammers von Rohan stoppte. Der Kopf des Hammers traft gezielt die rechte Gesichtshälfte des Orks, es knackte laut und blutige Zähne flogen ihm aus dem Maul, ehe sich der Kopf von ihm schaurig und blutig um 180 Grad drehte und er leblos zu Boden sackte. Zwei weitere Orks waren dort und betrachteten das Spektakel, doch weitaus schockierter und zurückhaltender als sie sahen, dass der Kollege mit einem einzigen Hieb ins Jenseits befördert wurde. Rohan empfand diese Wesen wohl als nicht menschlich, weswegen er es sich zur Aufgabe machte die beiden anderen Orks ebenfalls zu eliminieren, jene jedoch entschieden sich jedoch die Flucht vor dem unbarmherzigen Hühnen zu suchen, der selbst größer war als die Orks.

Rohan nahm die Verfolgung auf, bis tief in die Nacht. Als er keine weiteren Wesen mehr sah, suchte er sich jedoch einen Rastplatz und nahm sein Abendmahl zu sich, ehe er sich entschied für die Nacht zu ruhen. Als er jedoch wieder aufwachte war er nicht mehr in dem Wald, sondern mitten in einem Tal, befreit von sämtlichen Bäumen und dem trögen Wette. Er griff sofort nach dem Hammer, ehe er merkte, dass er ihn nicht länger hat. Doch niemand war in der Nähe, und seine Rüstung und anderen Eigentümer hatte er noch bei sich, genauso wie ein Schwert welches er als Zweitwaffe führte. Ein Hammerfaust ohne Hammerfaust ist kein Hammerfaust. Er muss seinen Hammer wieder finden. Er hatte keine Ahnung wo er sich befand und wusste nicht, dass er gerade in eine völlig anderen Dimension übergetreten ist. Also suchte er nach dem Wald und der Ruine, doch vergebens. Nach einer Weile kam er in Stadt, zuerst wollte er natürlich die Bewohner von Lohengrin befragen, doch sie wussten nicht was Baden oder Schwarzwald sei. Als sie ihm sagten, dass er sich hier in Prasifal merkte er schnell, dass etwas nicht stimmte: keine der Karten seiner Heimat beinhaltenden dieses Land. Sobald er auch noch sah, dass hier Elfen, Zwerge und Orks herumliefen, wusste er, dass an diesem Phenomen des Schwarzwaldes tatsächlich etwas dran war – die Kultisten hatten recht.

Da keiner ihn angriff, nicht einmal die Orks, entschied sich Rohan dazu milde walten zu lassen uns sammelte sich, er wollte nicht in dieser Stadt bleiben, nicht mit diesen ganzen fremden Wesen. Und so marschierte er durch das Land, bis er eines Tages auf Narmonor traf. Eine Stadt welche ihn aufnahm und ihn versorgte. Narmonor jedoch blieb nur eine Weile bestehen, als die Bewohner die Stadt verließen, tat es auch Rohan ihnen gleich, mit etwas mehr Wissen über diese neue Welt. Greifenstein ist nun sein neues Ziel, eine Stadt voller Christen. Doch was ihn dort erwartet wird wohl die Zukunft zeigen.

„Ich glaube nicht an Gott, doch wenn es ihn gibt, wird er aus Gnade zu den Bewohnern dieses Landes dafür sorgen, dass ich nie wieder einen Hammer in die Hände kriege.“

  • Rohan Hammerfaust
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Vorstellung komplett überarbeitet, zur Prüfung freigegeben :slight_smile:

Vielen Dank für deine Cv es gibt allerdings etwas zu überarbeiten

Da diese Religion nicht auf dem Server vertreten ist würde ich dich bitten eine andere zu wählen am sinnvollsten wäre in Greifenstein das Christentum

Das ist etwas sehr sehr groß für einen Menschen in diesem Zeitraum da wäre es vlt besser wenn du es zu 1,90 umschreibst .

Was deine Stärken und schwächen angeht. Es reicht wenn du sie stichpunktartik formulierst aber sie sind auch etwas ungleich. Deine Stärken sind sehr zahlreich und stark deine Schwächen dagegen eher unwichtig deshalb wäre es gut wenn du noch 1 bis 2 größere Schwächen ergänzt

Dann noch zur Geschichte:

Orks sind in der echten Welt nicht vertreten. Deshalb an der stelle vlt Banditen oder so einsetzen

Da kommt es dann auch wieder drauf an welche Bewohner die Menschen könnten das schon wissen da sie ja aus der realen welt stammen Elfen etc, natürlich nicht