Charaktervorstellung Valerion de Aurelmont

Name: Valerion de Aurelmont

Geschlecht: Männlich

Alter: 24

Größe: 183

Rasse: Mensch

Kultur: Europäer

Religion: Katholischer Christ

Herkunft: die Region Aunis

Wohnort: Wildnis

Beruf: Söldner, Schmied, Freibeuter, Tagelöhner

Aussehen:

Ein junger, muskulöser Mann mit kurzem, nussbraunem Haar. Seine Augen sind tiefblau. Seinen Bart rasiert er sich komplett ab. An seiner Brust trägt er eine breite, alte Narbe, generell ist sein gesamter Körper mit Narben bedeckt. An seiner Brust hängt immer eine goldene, lilienförmige Brosche mit Akzenten aus Saphir.

Fähigkeiten:

  • Lesen und Schreiben

  • Kämpfen mit Schwert, Schild und Speer

  • Reiten, aber nicht gut

  • Schmieden

  • Schwimmen

  • Segeln und generelle nautische Kenntnisse

Stärken:

  • Guter Kämpfer, er hat Jahre als Söldner und Freibeuter verbracht und hat den Kampf besonders auf Schiffen und in amphibischen Regionen gemeistert

  • Guter Seemann, er hat Jahre auf See verbracht und ist ein erfahrener Nautiker

  • Guter Schwimmer, er lernte Schwimmen im Alter von drei Jahren und ist dementsprechend erfahren

  • Worttreu, er hält seine Versprechen

Schwächen:

  • Ungeduldig

  • Pflichtbewusst und loyal, er würde eher sterben, als einen Vertrag oder ein Versprechen zu brechen

  • Misstrauisch, er vertraut anderen nur langsam und hat keinerlei Vertrauen in Gerichte oder Tribunale. Anstatt sich einem Prozess zu stellen, wird er immer versuchen, ein Urteil durch einen Zweikampf zu erhalten

  • Chronische Schmerzen, es plagen ihn Chronische schmezen besonders in der Brust

Charaktereigenschaften:

Valerion ist eine extrem stolze Person. Alles, was er besitzt, hat er sich selbst aufgebaut, nachdem er aus seinem eigenen Elternhaus fliehen musste. Er ist absolut loyal gegenüber seinen engsten Vertrauten, kein Geld der Welt könnte ihn dazu bringen, sie zu verraten. Doch wenn es um Menschen geht, die ihm weniger nahe stehen, sieht die Sache ganz anders aus, denn hier zählen nur der aktuelle Vertrag und der eigene Vorteil.

Gegenüber Fremden, und ganz besonders gegenüber Gerichten, ist Valerion zutiefst misstrauisch. In seinem Leben wurde er schon oft von fremden Personen verraten. Sein Hass und sein Misstrauen gegenüber Gerichten haben ihren Ursprung in seiner Kindheit. Er wurde vor Gericht des Mordes an seinem eigenen Onkel schuldig gesprochen, angeklagt von seinem eigenen Vater. Seitdem vertraut er keinem irdischen Richter mehr. Gott allein soll sein Richter sein, und im ehrenhaften Zweikampf möge derjenige siegen, der die Wahrheit spricht.

In seinem weiteren Leben genießt Valerion jeden Moment, so gut er kann. Er besucht oft große Feste, trinkt, lacht und feiert das Leben. Mehr als einmal stand er bereits am Rande des Todes, und die Narben dieser Erfahrungen trägt er noch immer an seinem Körper. Was an ihm besonders heraussticht, ist sein enormer taktischer Intellekt. Schon früh konnte er vorhersagen, was ein Gegner tun würde, eine Fähigkeit, die ihm in seinem späteren Leben sehr nützlich werden würde.

Vorgeschichte:

Valerions Kindheit und Jugend verliefen unspektakulär. Als zweiter Sohn eines niederen französischen Landherren in der Region Aunis wuchs er in geordneten Verhältnissen auf. Er lernte lesen und schreiben, erwarb die grundlegenden Fähigkeiten, die man von einem Jungen seines Standes erwartete. Sein Vater ließ ihn im Umgang mit Schwert, Schild und Speer ausbilden, und man brachte ihm das Reiten bei. All dies sollte ihm eines Tages dienen, sei es in der kleinen Streitmacht seines Vaters oder später in der seines sieben Jahre älteren Bruders.

Im Alter von sechzehn Jahren starb sein Onkel. Während der Geburtstagsfeier seines Bruders Aule brach der Mann plötzlich röchelnd zusammen. Er krümmte sich vor Schmerzen, lag noch einige Minuten am Boden, ehe er qualvoll erstickte. Einen Schuldigen glaubte man rasch gefunden zu haben. Valerion. Der Prozess folgte nur zwei Wochen später. Sein eigener Vater sprach das Urteil. Ohne Zögern erklärte er ihn für schuldig. Am Vormittag des nächsten Tages sollte er sterben.

Man führte ihn in seine Zelle, reichte ihm ein schlichtes letztes Mahl. Ein Priester erschien und bot ihm die Möglichkeit eines Geständnisses. Irgendwann in der Nacht schlief Valerion ein. Er erwachte vom leisen Quietschen der Zellentür. Es waren keine Soldaten und kein Henker, die eintraten, sondern sein älterer Bruder und seine Schwester. Von Wachen war nichts zu sehen.

Seine Schwester bat ihn um Verzeihung. Sie habe das Gift in den Wein des Onkels gemischt. Der Vater habe davon gewusst. Gemeinsam führten sie Valerion zum Tor. Dort wartete ein treuer Stallbursche mit dem schnellsten Pferd der Familie. Valerion sattelte auf. Seine Schwester drückte ihm einen Beutel mit etwas Geld und Proviant in die Hand. Sein Bruder übergab ihm Espoir, das Familienschwert. In der Nacht floh Valerion. Am nächsten Morgen kehrte er noch einmal zurück, um einen letzten Blick auf seine Heimat zu werfen.

Am Baum vor den Toren der kleinen Burg hingen vier Menschen. Eine Magd und drei Stallburschen. Der Junge aus der letzten Nacht war unter ihnen.

Die folgenden Wochen und Monate waren hart. Geld und Proviant schwanden rasch. Valerion hielt sich mit schlecht entlohnter, einfacher Arbeit über Wasser. Erst als er als Ruderer auf einem Schiff anheuerte, besserte sich seine Lage. Sein Waffentraining verschaffte ihm bald einen Platz im Geleitschutz. Über Umwege gelangte er schließlich auf ein Schiff, das sich nahezu vollständig der Piraterie verschrieben hatte.

In Friedenszeiten überfielen sie Händler und versenkten deren Schiffe. In Kriegszeiten verkauften sie ihre Klingen an den Meistbietenden. Geld stand über allem. Betrug war ebenso verbreitet wie Mord unter Besatzungsmitgliedern, auch wenn beides offiziell unter Strafe stand. Zwei Jahre verbrachte Valerion auf See, sammelte Silber und Narben.

Die Atlantikküste lag längst hinter ihnen. Das Mittelmeer versprach weit größere Gewinne. Die ständigen Konflikte zwischen der christlichen und der arabischen Welt machten sie zu gefragten Söldnern, sodass Plünderungen bald nur noch ein Nebeneinkommen darstellten.

Bei einem Überfall auf ein arabisches Handelsschiff traf ihn ein Speer in die Brust. Wie durch ein Wunder überlebte er. Zurück blieben eine Narbe und anhaltende Schmerzen. Man setzte ihn mit einem Schmerzensgeld in einem italienischen Hafen ab. Eine Zeit lang spielte Valerion mit dem Gedanken, sesshaft zu werden.

Vier Jahre blieb er in Venedig und erlernte das Schmiedehandwerk. Obwohl er nie die Meisterprüfung ablegte, beherrschte er die Grundlagen und zahlreiche fortgeschrittene Techniken. Doch ein ruhiges Leben lag ihm nicht. Schließlich kehrte er zur See zurück, diesmal als Vizekapitän einer Galeere.

Das Schiff zog erfahrene Kämpfer an. Zwei weitere Galeeren schlossen sich an. Valerion blieb stets der Zweite, eine Rolle, die er akzeptierte. Von Konstantinopel aus führten sie Angriffe gegen arabische Schiffe und wurden reich entlohnt. Die Zeit an Land verbrachten sie mit Festen. Man tanzte, trank und genoss das Leben, solange das Geld reichte.

Die Möwe der Sonne kreuzte erneut vor Zypern. Die Region hatte sich als lohnend erwiesen. Valerion lehnte am Hauptmast. Das Wetter schlug um. Ein Sturm kündigte sich an. Sie sollten umkehren, zurück nach Konstantinopel. Er hatte Friedrich Schmidt, dem deutschen Befehlshaber der Flotte, mehrfach dazu geraten. Doch der alte Sturkopf wollte nicht hören.

Noch immer hielten sie sich auf offener See. Valerion schüttelte den Kopf. Zwei Schiffe hatten sie bereits versenkt. Es war Zeit, an Land zu gehen, die Belohnung einzufordern und die Schiffe instand zu setzen.

„Segel!“ Der Ruf eines Schützen schnitt durch die Luft. Valerion brauchte einen Moment, um sie zu erkennen. Drei. Vier. Sechs. Neun. Zwölf. Siebzehn. Eine Flotte. Mindestens elf Schiffe, der Wind in ihren Segeln, schwarze Banner gehisst.

Fliehen war sinnlos. Die gegnerischen Schiffe führten mehr Segel und waren leichter beladen. „Formieren!“, brüllte Valerion. Es blieb keine Wahl. Die Ruder setzten ein. Einer reichte ihm seinen Speer.

Die Möwe der Sonne drehte als Erste auf den Feind zu, dicht gefolgt vom Schwert von Gibraltar und der Maria. Die Minuten dehnten sich, während jeder Ruderschlag sie näher brachte. An Deck herrschte Stille, nur die rhythmischen Rufe der Ruderer hallten über das Holz.

Sie nahmen Kurs auf eine der größeren Galeeren mit schwarzem Banner. Der Aufprall kam anders als erhofft. Ruder brachen, auf beiden Seiten. Der Rammbock schrammte an der feindlichen Hülle entlang.

Die zweite Galeere drehte nicht ab. Irrsinn. Sie würden alle sterben. Valerion sprang ins Meer, nur Augenblicke bevor ein weiteres Schiff die Möwe der Sonne erfasste, sie unter Wasser drückte und selbst kenterte.

Eine Weile hielt er sich über Wasser, klammerte sich an die Hoffnung auf Rettung. Dann durchzuckte ihn erneut der Schmerz in der Brust. Sein Körper verkrampfte, der rechte Arm wurde taub. Er sank. Wasser füllte seine Lungen. Die Tiefe verschluckte ihn. Dann wurde alles dunkel.

Valerion schreckte hoch. Er hustete Wasser, immer wieder, bis seine Kehle brannte. Schließlich schleppte er sich an den Strand. Um ihn herum fremdes Land. Kein Schiff in Sicht. Alles, was ihm geblieben war, trug er bei sich. An seiner Hüfte hing Espoir.

Moin,
danke für das Schreiben deiner Cv.
Deine Charaktervorstellung ist hiermit offiziell angenommen.
Wir wünschen dir eine tolle Zeit auf FTS und viel Freude beim Roleplay mit deinem Charakter.

~Kitty


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