Charaktervorstellung von Torbjorn Erikson

Name: Torbjorn Erikson
Alter: 17 Jahre
Geschlecht: Männlich
Rasse: Mensch
Größe: 1,90 m
Wohnort: Sølvøya-Valkarath
Herkunft: in einem kleinen Dorf an der Küste Norwegen’s
Religion: Ásatrú – Die alten Götter sind sein moralischer und spiritueller Kompass.

Aussehen:
Torbjorn ist ein junger Krieger mit kräftiger Statur, braunen Haaren geflochten zu einem Zopf, die Seiten rasiert und vollem Bart. Sein linkes Auge ist eisblau, das rechte blind – gezeichnet durch eine tiefe Axtnarbe. Trägt jederzeit als treuer Gefolgsmann eine schwere Rüstung.

Persönlichkeit:
Er ist introvertiert, wachsam und von tiefer Loyalität geprägt. Sein Herz schlägt für Ehre, Pflicht und Treue – auch wenn ihn genau das verletzbar macht. Er glaubt fest an die Götter der Ásatrú und an das Schicksal, das ihn führen wird.

Fähigkeiten:
Lesen
Schreiben
Faustkampf
Schwertkampf
Jagdkunde

Stärken:

Körperlich stark und ausdauernd

Geistig gefestigt durch seherische Führung

Treue, Standhaftigkeit, Pflichtbewusstsein

Schwächen:

Blind auf dem rechten Auge

Blinde Freundestreue: Er erkennt Verrat in seinem Umfeld oft zu spät

Unsicherheit: Trägt zu oft die Last, jedem gerecht werden zu wollen.

Waffe:
Ein zwergisches Langschwert – ein Geschenk eines Zwergenschmieds, dessen Leben Torbjorn einst rettete. Die Narbe an seinem Auge stammt von jenem Kampf, in dem er sein eigenes Leben riskierte.

Die Vorgeschichte von Torbjorn Erikson
„Was verloren ging, schmiedet, was geboren wird.“
Torbjorn Erikson wurde an einem rauen Wintermorgen geboren, als die Wellen gegen die Klippen peitschten und der Wind die Schreie der Möwen über das Meer trug. Sein Vater, Jarl Erik Hrafnson, herrschte über ein kleines, abgelegenes Küstendorf im Norden Norwegens – ein Ort, den kaum eine Karte verzeichnete, wo die Menschen im Einklang mit den Gezeiten lebten und die alten Götter ehrten. Seine Mutter, Freya, war eine weise Frau mit heilenden Händen und einem Herzen aus Feuer.
Doch die Götter sind launisch, und das Schicksal schmiedet seine Klingen oft aus Leid.
Er lag zwischen den rauchenden Trümmern seines Heimatdorfes – kaum mehr als ein Kind, gezeichnet vom Schrecken der Nacht. Die Asche seiner Heimat klebte in seinem Haar, das Blut seiner Mutter an seinen Händen. Und dort fand ihn Jàkvar Svenson, ein junger Bursche, kaum älter als fünfzehn Winter, auf Wanderschaft, getrieben von Unruhe und Neugier.

Jàkvar konnte das Elend in Torbjorns Blick nicht ignorieren. Wortlos reichte er ihm die Hand, und der Junge ergriff sie – nicht aus Vertrauen, sondern weil er nichts mehr hatte, das er verlieren konnte.
Von diesem Tag an reisten sie gemeinsam durch das wilde Norwegen. Jàkvar war kein Anführer, kein Krieger mit Ruhm – aber er war loyal, freundlich und sprach nie mehr als nötig. Zwischen den beiden wuchs ein stilles Band, geschmiedet aus gemeinsamen Nächten unter dem Sternenzelt und Mahlzeiten aus erlegtem Wild.
Auf ihrer Reise stießen sie auf ein kleines Dorf weiter südlich, das noch nicht vom Krieg verschlungen worden war. Dort lebte ein alter Schmied namens Bjarke Eisenfaust, der dringend eine helfende Hand benötigte – seine Werkstatt war alt, sein Rücken schwach. Torbjorn, der sich trotz seines jungen Alters durch Stärke und Ausdauer auszeichnete, half ihm über mehrere Wochen hinweg. Bjarke wurde bald zu einer Art Mentor für ihn – grummelig, aber weise.
Am Ende ihrer Zeit in dem Dorf – kurz bevor sie weiterzogen – rief Bjarke ihn zu sich.
„Du hast geschuftet wie ein Mann, Junge. Nimm das hier – ist zwar nicht viel, aber etwas von mir soll dich begleiten.“
Er reichte Torbjorn ein mit Leder umwickeltes Schwert – ein zwergisches Langschwert, wie er es lachend nannte, verziert mit dem Walknut, dem Zeichen Odins.
„Das Metall stammt von Zwergen“, sagte er mit einem Augenzwinkern.
„Zwerge gibt’s doch gar nicht“, meinte Torbjorn.
„Ich weiß. Aber wer sagt, dass man alles sehen muss, um’s zu glauben?“

Mit dem Schwert auf dem Rücken und der Erinnerung an Bjarkes Lächeln im Herzen, setzten Torbjorn und Jàkvar ihre Reise fort – immer weiter gen Süden, durch Länder, die sie nur aus Erzählungen kannten, bis sie schließlich nach Konstantinopel gelangten. Dort, inmitten goldener Dächer und fremder Sprachen, trafen sie auf uns – eine zusammengewürfelte Gemeinschaft aus Suchenden, Gestrandeten, und Kriegern mit verlorener Heimat.
Gemeinsam beschlossen wir, einem neuen Stamm beizutreten – unter dem Banner eines Jarls, der Ehre versprach und Hoffnung gab. Für einige Zeit schien es, als hätte das Schicksal uns endlich Frieden gewährt. Doch auch dieser Frieden war nur von kurzer Dauer.
Als die Frau des Jarls starb – aus Krankheit oder durch dunklere Ursachen, das weiß niemand mehr genau – brach der Wille des Jarls. Mit sinkendem Mut verließen wir Konstantinopel, auf der Suche nach einem neuen Ort, an dem unser Stamm überleben konnte.
Doch auf dem offenen Meer erhob sich ein Sturm wie aus den Geschichten der Skaldensänger. Wellen wie Berge, Wind wie Götterschreie – und unsere Schiffe zerbarsten wie Kinderspielzeug. Holz, Seil, Fleisch und Stahl wurden zu einem einzigen Chaos.
Als das Meer sich beruhigte, öffnete Torbjorn die Augen auf einer fremden Küste. Kalte Luft, unbekannte Geräusche. Überlebende sammelten sich – verwirrt, zitternd, aber lebendig.
Eldoria.
Ein Name, den keiner kannte – aber ein Ort, den das Schicksal für uns erwählt hatte. Und so begann ein neues Kapitel, fern von Heimat, aber nicht fern vom Ziel.

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Moin,
danke für das Schreiben deiner Cv.
Deine Charaktervorstellung ist hiermit offiziell angenommen.
Wir wünschen dir eine tolle Zeit auf FTS und viel Freude beim Roleplay mit deinem Charakter.

~Kitty


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