Friederike-Luise von Mayenburg
1. Steckbrief
- Name des Charakters: Friederike-Luise von Mayenburg
- Alter: 18
- Geburtsjahr: 08.03.1083 / Burg Mayenburg, HRR
- Ankunft: Die Kogge auf welcher sie segelte, geriet in einen Sturm, woraufhin sie in fremden Gestade an einem Strande aufwachte.
- Geschlecht: weiblich
- Rasse: Mensch
- Größe: 1,62 Meter groß
- Haarfarbe: ein sehr helles rehbraunes bis kupfernes Haar
- Augenfarbe: blau-graue Augen
- Heimat: Burg Mayenburg nahe der Stadt Meyenburg, Nordmark
- Adelshaus derer von Mayenburg
2. Das Aussehen
Standesgemäß trägt Friederike hochwertige Kleider und legt großen Wert auf ein ordentliches Äußeres wie auch einen guten Eigenduft. Über ihren Kleidungsstücken trägt sie vornehmlich einen eleganten braunbeigen Mantel, insofern sie auf Reisen ist. Insofern kein Besuch erwartet wird, ist sie mitunter in legerer Kleidung anzutreffen. Ihre Haut wirkt blass, fast kränklich, untermalt von ihrer schlanken Gestalt. Unter ihren Kleidern verdeckt sie einen von Narben entstellten Bauch.
3. Der Charakter
Von Natur aus ist Friederike, nicht nur dem Alter geschuldet, eine recht vielseitige und direkte Person. Redlichkeit kann hierbei als eine ihrer stärksten charakterlichen Eigenschaften herangeführt werden. Sie ist ehrlich und rechtschaffen, gerade wenn es um ihre Untergebenen geht.
Ironischerweise tendieren Eigenarten von der Rechtschaffenheit bis hin zu einer chauvinistischen Ader.
Stärken
-
Adel wie er leibt und lebt - Manieren, Etikette, höfische Gebahren, Verwaltung, ständische Gepflogenheiten und all dies sind das Repertoire der jungen Friederike. Sie versteht sich also bestens im Tagesgeschäft des Adels, auf Kosten des sinnbildlichen dritten Standes.
-
Gebildet - Friederike genoss eine gute Ausbildung, sei es in der deutschen oder lateinischen Sprache und Schrift, weswegen sie viel Wissen aufbieten kann, von Architektur, über Heerführung, Glauben und viele weitere Themen.
-
Erfahrene Jägerin - als älteste Tochter ihres Vaters ist es kaum verwunderlich, dass er als Freiherr sie, in Ermangelung eines Sohnes, mit auf Jagden nahm und ihr zumindest den Umgang mit dem Bogen lehrte.
Schwächen
-
Untauglich sich selbst zu verteidigen - das rpliche Waffen führen/Rüstungen tragen ist praktisch unmöglich (zierliche Gestalt, bescheidene Kraft, einen Bogen zu führen ist die Grenze).
-
Hitzkopf - als junger, adliger Spross ist Friederike alles, aber mitnichten geduldig. Es dauert nicht lange, bis sie die Geduld verliert oder, bei Konfrontationen, im wörtlichen Sinne abblockt und auf ihre Meinung pocht.
-
Arrogant - als Erbadlige ist Friederike vieles, aber vor allen Dingen arrogant. Sie will alles besser wissen, sie ist der Mittelpunkt, um sie dreht sich das Geschehen. Ihr fällt es schwer soziale Kontakte zu pflegen und pocht darauf, dass man bei ihr erscheint. Dieses Verhalten macht den sozialen Umgang nach außen hin “schwierig”.
4. Vorgeschichte
Friederike-Luise erblickte am achten Tage des dritten Monats im Jahre des Herrn 1083 das Licht der Welt. Als junger Spross einer freiherrlichen Familie in der Markgrafschaft Brandenburg war ihre Zukunft sprichwörtlich vorherbestimmt.
Sie wuchs behütet auf der dortigen und gleichnamigen Familienburg auf. Ihre Kindheit war entsprechend von höfischer Sitte und der üblichen Ausbildung geprägt, die der Adel genießt. Ein strenges Augenmerk lag hierbei auch auf dem Glauben.
Als älteste Tochter und erstes Kind ihres Vaters, Heinrich II., genoss sie eine bevorzugte Behandlung. Nicht nur, war sie das älteste Kind, sondern auch der liebste Umgang ihres Vaters. Gar oft nahm er die junge Friederike mit zum Jagen. Die üblichen Jagdgesellschaften festigten einerseits ihren Umgang mit dem Bogen, ein Umstand, der den Adel immer erheiterte, wenn das junge Ding damit umging. Andererseits half es dabei, sie mit dem örtlichen Adel zu vernetzen und ihren Horizont zu erweitern.
Doch wie ihr Vater erbte auch sie dessen Schwächen. Der Umgang mit dem klugen Fräulein ist bestenfalls “anstrengend”. Oftmals fiel sie durch ihre arrogante Art am Hofe auf, gerade gegenüber dem niederen dritten Stand. Sie war hierbei ihrem Vater mehr als nur ebenbürtig.
Jedenfalls, im 18. Jahre ihres Lebens, unternahm sie eine Reise hin in das Ordensland des Ordo Teutonicus. Eine Reise, von welcher sie nie wiederkehrte. Bei Wolgast bestieg die junge Friederike eine Kogge, welche sie ostwärts hin nach Danzig bringen sollte. In einem Sturm kenterte jenes Boot. Das Schicksal derer Seelen an Bord der Kogge ist nicht bekannt, doch wachte Friederike schließlich an einem fernen Ufer auf. Ein unbekanntes Eiland nahe einer großen Stadt.

