Name:
- Graska Aschenblüte
Geschlecht:
- Weiblich
Alter:
- 93 Jahre
Rasse und Kultur:
- Ork/traditionell
Wohnort:
- Drom Khaar, in den orkischen Landen
Herkunft:
- Ghor’Takar, Graska wurde dort geboren und von ihrer Familie in Pflanzenkunde unterrichtet. Als sie von einer Reise zurückkehrte, war Ghor’Takar leer – die Söldner verschwunden, die Stadt verlassen. Nur Asche und Rauch empfingen sie bei ihrer Rückkehr.
Religion:
- Schamanismus
Aussehen und Merkmale:
- Grün-blaue, von Wind und Sand gegerbte Haut
- rot-orange schimmernde Augen
- lange rote Haare mit eingeflochtenen Holzperlen, Kräutern oder anderem Schmuck
- kleinere Narben verstreut auf dem Körper
- 2,20 Meter groß
- Kleidung aus Tierfellen, eher grob verarbeitet
Charaktereigenschaften:
- Sie ist hilfsbereit und spirituell. Gegenüber anderen Rassen ist sie zunächst verhalten, aber nicht direkt abgeneigt, da sie einfach wenig bis keinen Kontakt zu ihnen hatte.
Stärken und Schwächen:
- Botanik, kennt Wirkung, Verarbeitung und Vorkommen diverser Pflanzen
- Rituelle Teekunst, kann Tees zur Beruhigung, Heilung und Traumreise herstellen
- Geistheilung, hilft bei Trauer, innerem Unfrieden und verlorenen Seelen
- verweigert Gewalt, kämpft nicht auch bei Selbstverteidigung
- Empfindsam, nimmt Gefühle anderer in sich auf, vor allem negative
- Angst vor tiefem Wasser, hält es für “geistleer”
Beruf/Beschäftigung:
- Oberste Schamanin Drom Khaars
Fähigkeiten:
- lesen und schreiben (mittelmäßig)
- Herstellung von Teemischungen, Räucherwerk und pflanzlichen Produkten
- Deutung von Träumen
- Durchführung von Ritualen zur Geburt, im Leben und zum Tod
Magie:
- wird nicht praktiziert
Vorgeschichte:
- Geboren in Ghor’Takar, inmitten von Sand, Gold und Trommeln. Graska war nie die Stärkste, doch sie spürte die Winde, bevor sie kamen, und sie lernte das Heilen, als andere das Töten lernten.
- Während ihrer schamanistischen Ausbildung wurde sie zu einer rituellen Reise quer durch die für sie unbekannten Länder ausgesandt. Als sie zurückkehrte, war Ghor’Takar leer. Verlassen. Keine Wachen, Keine Händler. Nur Asche wehte über die Straßen.
- Nach dem Fall ihrer Heimat wanderte Graska lange durch das Land, immer auf der Suche nach einem Ort, an dem aus Asche wieder etwas wachsen konnte. Der Wind führte sie schließlich in die Lande der Orks, nach Drom Khaar. Es war ein neues Lager der Orks, gegründet nicht aus Blutdurst, sondern mit dem Ziel, Ordnung, Geist und Gemeinschaft zu bewahren.
- Dort hielt sie sich zunächst im Hintergrund. Sie sprach wenig, beobachtete viel. Während andere sich in Stärke maßen, heilte sie Wunden und schenkte Trost. Ihre Ruhe zog Aufmerksamkeit auf sich. Nach und nach kamen die ersten mit Fragen zu ihr, über Träume, Krankheit und Schuld. Graska gab Antworten, aber keine einfachen. Und obwohl sie keine Führungsrolle suchte, wurde sie zur Stimme für jene, die Orientierung suchten. Nicht durch Macht, sondern durch Präsenz. Weil sie blieb, als andere gingen. So wurde sie zur Großschamanin von Drom Khaar. Nicht durch Anspruch, sondern durch Vertrauen.
Die Zeichnungen stammen von mir.

