Charakterbogen – Heinrich Buchwart
Name: Heinrich Buchwart
Alter: 32 Jahre
Geschlecht: Männlich
Rasse: Mensch
Religion: Christentum
Erscheinung
Heinrich misst 167 cm und ist breit gebaut, wodurch er kräftiger wirkt, als man es bei einem Schreiber erwarten würde. Sein Haar ist braun mit einem rötlichen Schimmer, ebenso wie sein voller, sorgfältig gepflegter Bart. Seine Augen sind klar und blau, wachsam und prüfend, als ob sie stets nach Ordnung suchen würden. Er trägt meist schlichte, doch saubere und gepflegte Kleidung – bevorzugt dunkle Töne wie Grau, Braun oder Grün, die Seriosität und Ruhe ausstrahlen. Seine Hände sind kräftig, nicht nur vom Schreiben, sondern auch vom Heben schwerer Bücher und Pergamentrollen. Eine kleine Eigenheit ist, dass er beim Nachdenken leise Zahlen murmelt, als ob er stets im Geiste rechnete.
Herkunft
Heinrich stammt aus Tübingen im Herzogtum Schwaben, einer aufstrebenden Stadt im Heiligen Römischen Reich. Dort wuchs er als Sohn einer Kaufmannsfamilie auf, deren Geschäft mit den Jahren zunehmend an Einfluss verlor. Als Schwabe ist er geprägt von Fleiß, Sparsamkeit und einem ausgeprägten Ordnungssinn, Tugenden, die ihn auch in seiner späteren Laufbahn begleiteten.
Religion
Heinrich ist gläubig im Sinne eines schlichten, bodenständigen Glaubens, Er ist nicht übermäßig fromm, aber überzeugt davon, dass göttliche Ordnung sich in klaren Strukturen und gerechten Abgaben widerspiegelt.
Beruf
Ehemals Gehilfe eines Stadtschreibers
Buchhalter in einer Kaufmannsfamilie
Später Verwalter der Einnahmen einer kleinen Zollstation
Aktuell auf der Suche nach einem festen Posten in einer größeren Stadt
Stärken
Hervorragendes Verständnis für Zahlen, Abgaben und Buchführung
Strukturiert und diszipliniert
Loyal gegenüber Personen, denen er vertraut
Gutes Gedächtnis für Namen, Daten und Zahlen
Geduldig und hartnäckig in Verhandlungen
Schwächen
Wirkt kühl und unnahbar auf Fremde
Neigt zu Pedanterie und sturer Genauigkeit
Misstrauisch gegenüber Menschen, die zu locker oder verschwenderisch mit Geld umgehen
Neigung, sich in Zahlen und Berechnungen zu verlieren und dabei seine Umgebung zu vergessen
Geschichte
Schon in seiner Kindheit zeigte sich Heinrichs außergewöhnliche Neigung zu Zahlen. Während andere Kinder spielten, saß er oft bei den Rechnungsbüchern seines Vaters und versuchte, Gewinne und Verluste nachzuvollziehen. Die Kaufmannsfamilie Buchwart war in Tübingen zwar angesehen, verlor jedoch mit den Jahren an Wohlstand, sodass Heinrich früh lernen musste, bescheiden zu leben.
Um sein Auskommen zu sichern, begann er als Gehilfe eines Stadtschreibers in Tübingen, wo er in die Kunst der Verwaltung eingeführt wurde. Dort lernte er, Urkunden aufzusetzen, Schulden festzuhalten und Abgabenlisten zu führen. Später trat er eine Stelle als Buchhalter in einer kleinen Zollstation an der Handelsstraße durch Schwaben an. Diese Jahre prägten ihn: Heinrich merkte, dass er nicht für das Feilschen der Märkte bestimmt war, sondern für die Ordnung, die dahinter stand.
Nun, da er drei Jahrzehnte zählt, träumt er davon, in einer größeren Stadt Fuß zu fassen – als Stadtschreiber, Zollmeister oder gar Kanzleiverwalter. Sein Ziel ist es, in einer Kanzlei zu wirken, in der Pergamente, Münzen und Menschen gleichermaßen nach gerechter Ordnung verwaltet werden.