Vorname: Lëtzebuerg
Nachname : Koselig/Kosel
Geschlecht: Männlich
Alter: 59
Größe: 1,20
Rasse: Zwerg
Beruf : Offizier/Brauer/Schmiedt
Aussehen: Ein eher kleinerer man ein Gesicht und Körper versteckt vor der Welt in einen Clowns Kostüm gemacht aus Tier haut
Stärken:
Sehr klug und erfinderisch
Guter Anführer
Geschickter Handwerker
Schwächen:
Trinkt zu viel
Tut alles für Geld
Arbeitet sich zu sehr hinein oder ist extrem faul
Charaktereigenschaften:
ruhelos
tötungslustig
Denkt viel nach
Magie:
Nekromantie: kann getötete Wesens Körper übernehmen aber bei der Übernahme wird der eigene Körper in eine Art schlaf/tot geschickt (hat z.b einen Ork übernommen )
Vorgeschichte :
In den tiefen Tälern eines vergessenen Zwergenreiches wurde ein Kind geboren, kaum größer als ein Fässchen Bier, mit scharfen Augen und einer Neugier, die niemand zu bändigen wusste. Schon früh wich er den Kindern seiner Heimat aus und verbrachte seine Tage lieber bei den Tieren des Hofes – den Pferden, Ziegen und Hühnern – sie waren die einzigen, die er verstand. Doch seine Faszination nahm dunkle Formen an. Er wollte wissen, wie Leben funktionierte, wollte verstehen, was die Körper der Tiere im Innersten zusammenhielt. Mit sieben Jahren, als er eines Tages das Lieblingspferd des Dorfältesten aufschnitt, wurde er verbannt – hinaus in die Wildnis.
Dort, in der Einsamkeit, schneiderte er sich aus alten Stoffresten und Tierhaut ein rot-weißes Gewand, das grotesk an ein Clownskostüm erinnerte. Seither verbirgt er sein Gesicht hinter Schminke und Maske, vielleicht aus Scham, vielleicht um die Welt fernzuhalten – niemand weiß es genau. Das Lachen, das aus seinem bemalten Mund dringt, klingt selten fröhlich. Zwischen seinem achten und achtzehnten Lebensjahr führte er grausame Experimente an Tieren durch, besonders an Pferden – seine einstigen Freunde. Die Wälder ringsum verkamen zu einem Ort des Schreckens, und die Geschichten über den „Zwergenclown von den Blutweiden“ verbreiteten sich wie eine düstere Legende.
Mit achtzehn begann er, die Grenzen der Psyche auszuloten – an sich selbst und an anderen. Er erfand Experimente, die Menschen an den Rand des Wahnsinns trieben, das berüchtigte „Tropfstein-Experiment Nr. 8“ war nur eines davon. Doch erst viele Jahre später, mit vierundzwanzig, kam er zur Besinnung. Reue war es nicht, sondern Neugier, die ihn zu neuen Wegen führte. Er begann, Waffen zu schmieden und sich in die verbotenen Künste der Nekromantie einzuarbeiten. Als es ihm schließlich gelang, das Pferd wiederzubeleben, das er einst selbst getötet hatte, war ihm klar, dass er nun die Schwelle überschritten hatte – das Leben und den Tod beherrschte er gleichermaßen. Das war der Beginn einer neuen Ära: der Clown wurde zum Necromanten.
Heute kennt man ihn als zwiespältige Gestalt. Ein Anführer, der andere mit unheimlicher Autorität leitet, ein begnadeter Bootsbauer und Schwimmer, ein Mann mit Wissen über Leben, Tod und Metall. Doch seine Schwächen sind ebenso mächtig: Er ist unzuverlässig, wenn ihm Geld winkt – für Gold würde er jeden verraten. Er neigt zur Besessenheit, arbeitet bis zur Erschöpfung, nur um dann tagelang in Trägheit zu verfallen. Er kann kein Schwert führen, keine Axt halten, doch mit Worten, Wissen und seinen alchemistischen Künsten ist er gefährlicher als jeder Krieger. Und über allem schwebt sein ewiger Begleiter: der Alkohol – treuer als jeder Freund, zerstörerischer als jeder Feind.
Man sagt, wenn des Nachts ein dumpfes Lachen aus der Dunkelheit hallt und das Schimmern einer rot-weißen Gestalt über den Fluss zieht, dann ist es der Zwerg, der Clown, der Nekromant – auf der Suche nach Gold, Vergessen oder einem neuen Experiment