✿ Rosamiel Nevir ✿
✿ Geschlecht ✿
✣ weiblich ✣
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✿ Alter ✿
✣ 71 (Geb: 12/09/23.933) ✣
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✿ Rasse ✿
✣ Elfe ✣
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✿ Wohnort ✿
✣ Derzeit auf Reisen auf der Suche nach einem Wohnort ✣
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✿ Herkunft ✿
✣ Anwesen im östlichen Schneegebiet des Elfenkontinents ✣
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✿ Religion ✿
✣ Honosianismus ✣
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✿ Beschäftigung ✿
✣ Schreiberin ✣
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✿ Aussehen und Merkmale ✿
Rosamiel trägt ihr dunkelbraunes Haar zumeist in zwei geflochtenen Zöpfen, verziert mit einer einzelnen Rose darin. Das klare Blau ihrer Augen betont sie mit Kohlestiften und Farben aus Blüten hergestellt, die sie bis über ihre Wangen über ihre helle Haut verteilt. Ihre Ohren sind klein und wie üblich bei den Elfen spitz zulaufend. Mit einer Größe von 1,72m gehört Rosamiel zu den eher kleinen Elfen. Sie kleidet sich bevorzugt in roten Samtkleidern, die mit gold- und silbernen Fäden verziert wurden und ihre schlanke Figur betonen. Gleichwohl trägt sie prunkvollen Schmuck an ihren Ohren, Händen und um ihren Hals.
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✿ Charaktereigenschaften ✿
Rosamiel ist eine aufgeschlossene, kontaktfreudige Elfe, die das Leben nicht allzu ernst nimmt. Ihre abenteuerlustige Ader treibt sie weit hinaus in die entlegensten Orte ihrer geliebten Heimat Eldoria. Nicht selten schwärmt sie von den unglaublichsten Orten und versucht andere von der Schönheit dieser Welt zu begeistern.
Durch ihren ausgeprägten Sinn für Ästhetik findet sie selbst an den ungewöhnlichsten Orten Quellen der Inspiration, die sie für ihre größte Leidenschaft nutzt: dem Schreiben. Geschichten über die schönsten Orte, die angesagtesten Feierlichkeiten oder einflussreiche Persönlichkeiten finden ihren Weg in zahlreiche Bücher. Durch ihre kreative Ader und ihrem Hang zur Dramatik, lässt sie sich dazu hinreißen in ihren Geschichten zu überziehen, zweideutige Wendungen einzubauen oder so manche kleine Unwahrheiten zu verbreiten. Ferner sind ihre Worte gewiss zum richtigen Preis käuflich: Mag man vielleicht ein Gerücht oder gar eine kleine Lüge verbreiten, so könnte sich sicherlich ein guter Handel anbahnen.
Da Rosamiel bislang selten für lange Zeit an einem Ort verweilt, kehrt sie regelmäßig in den Tavernen und Gasthäuser der Lande ein. Zu manch später Stunde blickt sie so schonmal zu tief ins Glas, wodurch sie sich zu dem ein oder anderen Ständchen hinreißen lässt oder nutzt die Tische als Tanzfläche nutzt. Ihre gesellige Art verleitet Rosamiel häufig dazu, so manche soziale Gepflogenheiten bewusst zu ignorieren. So animiert sie Fremde zu gemeinsamen Tänzen und Gesängen, stellt für manch unangebrachte Frage oder rückt ihr unbekannten Personen näher als nötig. Man kann sich wohl sicher sein, dass sie ihre Reize einzusetzen weiß und ihr Leben in vollen Zügen genießt.
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✿ Stärken ✿
✣ Charisma ✣
kontaktfreudig ○ elegantes Auftreten
✣ Künstlerische Ader ✣
lyrische Kunst ○ ausgeprägte Schreibfertigkeiten ○ Sinn für Ästhetik
✣ Körperliche Stärken ✣
Ausdauer ○ Agilität
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✿ Schwächen ✿
✣ Luxuriöser Lebensstil ✣
Bestechlichkeit ○ gibt häufig (zu) viel Geld aus
✣ Chaotisch ✣
schusselig ○ verliert häufig (wertvolle) Dinge
✣ Kampf ✣
Waffenkampf ○ körperliche Schwäche
✣ Sonstiges ✣
Angst vor Krankheiten ○ bislang keinen Zugang zur Magie erlangt
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✿ Fähigkeiten ✿
✣ Lesen ✣
✣ Schreiben ✣
✣ Rechnen ✣
✣ Schwimmen ✣
✣ Tanzen ✣
✣ Singen ✣
✣ Reiten ✣
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✿ Magie ✿
Trotz intensiver Übung konnte Rosamiel bislang noch keinen Zugang zur Magie finden
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✿ Vorgeschichte ✿
Der frühe sonnige Herbstmorgen spiegelte sich im Wasser des östlichen Elfenkontinents. Unweit der Küste lag ein Anwesen, das auf einer Erhöhung über das Meer thronte. Noch schliefen die Lande in ruhiger Stille, doch in diesem Hause war bereits reges Treiben, denn dort erblickten klare blaue Augen das Licht der Welt Eldorias. Die rosigen Wangen machten das Glück der wohlhabenden Eltern Zirelle und Nyrovan Nevir perfekt. Und wo sie die kleinen rosafarbenen Bäckchen so ansahen, überkam sie eine Welle der Freude und sie gaben dem kleinen Mädchen den Namen Rosamiel, das Juwel der Rosen.
Rosamiel wuchs als einziges Kind der wohlhabenden Händlerfamilie Nevir in deren Anwesen heran. Stets auf der Hut waren die Eltern, denn kaum eine Minute saß das Mädchen still. Schneller als man schauen konnte, war sie bereits auf einen Schrank geklettert, um auf die Schneelandschaft zu blicken und die Welt um sie herum zu erkunden. Gleichwohl spielte in ihrer Familie der Glaube des Honosianismus eine wichtige Rolle und so wuchs das Mädchen im Schein der Drachengöttin Honos auf.
Schon in jungen Jahren lehrte ein persönlicher Meister der Familie das Mädchen im Lesen, Schreiben und Rechnen. Auch Gesangs- und Tanzunterricht absolvierte sie mit Bravour und Talent im Reiten zeigte sie gleichermaßen. Womit sie sich doch lange schwertat, war das Lernen von Magie. Die Magie der Familie Nevir mochte stark sein, doch nutzlos, wenn sie nicht kontrolliert werden konnte. Jeder der Familie lernte einst die Lichtmagie und die elfischen Erbmächte, doch tat sich das Mädchen damit äußerst schwer und fand trotz vieler Mühen keinen Zugang zur Magie.
Ganz besonders liebte es Rosamiel aus dem Anwesen herauszukommen und die weite Welt zu sehen, denn schließlich gab es so viel zu entdecken. Zu ihrem Glück begab sich die kleine Familie als einflussreiche Geschäftsleute, die ihre Waren über die ganzen Kontinente verteilten, oft auf Reisen.
Jahre vergingen und die Welt entwickelte sich weiter. Wo die einen ihren Traditionen treu blieben, strebten andere nach Fortschritt und Neuerung. Und schon bald schwanden die Handelsabkommen der Familie Nevir und damit die Erlöse dahin. Die Taler wurden knapper und wo zuerst das Personal von seiner Arbeit befreit werden musste, folgte schon bald das große Anwesen. Ihre Eltern zogen sich in eine bescheidene Bleibe zurück, doch Rosamiel nutzte ihre Chance und wählte die große weite Welt als ihre Heimat.
Ihrer Leidenschaft folgend reiste sie umher, lauschte den Geschichten dieser Welt und nannte bald die Tavernen und Gasthäuser ganz Eldorias ihr zuhause. Zu den späten Stunden, wenn die Tavernen bereits leerer wurden, zog es sie gen Schreibtisch, wo sie ihre Abenteuer niederschrieb. Buch um Buch füllten sich und so manch einer flüsterte ihr bereits zu, diese für Taler zu veräußern. Noch zögerlich doch auch interessiert brachte sie die ein oder andere Geschichte unter die Massen und die ersten Resonanzen schienen vielversprechend. Bereit ihre Geschichten der Welt zu präsentieren, wollte sie schon bald eine der einflussreichsten Schreiberinnen ganz Eldorias zu werden. Doch je weiter sie reiste, umso mehr sehnte es sie eines schönen Tages nach einer längerfristigen Bleibe. So hielt sie fortan immer wieder Ausschau, nach einer Heimat, die ihr alle Freiheiten ließ, kommen und gehen zu können, wann es ihr beliebte.
Quelle
Bild: KI generiert
