Das mosaische Bundeschristentum

Aus dem Evangelium des Matthäus, Kapitel 5 Vers 17: Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

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Der Name unseres Glaubens

Zusammenfassung

Wir beziehen uns in unserer Tradition auf Mose, den Sohn Amram’s, einem heiligen Propheten des Herrn, des Befreier des Volkes Israel, dem jenigen der die Gesetze Gottes am Berge Sinai empfing und den Bund mit dem Volk Israel schuf. Wir glauben das das Christentum und die Tradition Jesu eine Erneuerung des alten Bundes mit dem Volk Israel ist und das jenes Volk von Gott nie verstoßen, wie es die Kirchenoberen verbreiten. Daher begreifen wir uns selbst als Bundeschristen.

Die Geschichte unseres Weges

Zusammenfassung

Kapitel I**: Vor Eldoria**

Bevor Hans Ehrin nach Eldoria gelangte, lebte er viele Jahre im Heiligen Römischen Reich und verbrachte einen Teil seines Lebens im Kloster zu Fulda. Bereits während dieser Zeit kam er, wenn auch nur in begrenztem Maße, mit jüdischen Gemeinden und jüdischen Gelehrten in Berührung. Die jüdischen Gemeinden des Reiches waren für ihn zunächst vor allem eine fremde, ihm wenig bekannte Ausprägung des Glaubens an den einen Gott. Anders als viele seiner Zeitgenossen begegnete Hans ihnen jedoch nicht mit Feindschaft. Vielmehr begann er sich für die Schriften und Überlieferungen des Judentums zu interessieren.
Besonders beschäftigte ihn die Erkenntnis, dass die Heilige Schrift, welche die Christen als Altes Testament kannten, für die Juden keine bloße Vorgeschichte Christi darstellte, sondern die Heilige Schrift ihres eigenen Volkes und ihres eigenen Bundes mit Gott war.
Während seiner Zeit in Fulda begann Hans daher, sich intensiver mit Abraham, Mose und den Propheten auseinanderzusetzen. Besonders die Gestalt des Mose und die Überlieferungen über Henoch weckten sein Interesse. Dabei entstand zunächst noch keine eigenständige Lehre. Vielmehr begann Hans sich zunehmend zu fragen, weshalb Christen die jüdischen Wurzeln ihres eigenen Glaubens so stark von ihrem täglichen religiösen Leben trennten. Und eines Tages war es, das sein Abt ihn auf einen Botengang gen Hersfeld schickte. Auf seiner Reise begegnete er einer Gruppe jüdischer Flüchtlinge. Sie wirkten verzweifelt, verängstigt und krank. Als er sie traf rasteten sie, am Rande eines weiten Waldes. Und da es schon zur späten Stunde war gesellte Hans sich zu den geflohenen und unterhielt sich mit ihnen. Sie teilten billigen Wein so warm wie Schafspisse mit ihm und Brot zerfressen von Insekten und doch verband dieser Akt der Güte diese Gruppe Fremder. Also sah Hans sich die Wunden dieser Menschen an, er behandelte sie und erklärte ihnen wie sie sich selbst helfen können. Und obgleich ein Gelehrter unter den Geflohenen war, waren Hans seine Ratschläge doch Goldwert. Und sie unterhielten sich, über den Glauben und die heiligen Schriften. Sie erzählten ihm von ihren Überlieferungen über Henoch, der nach der Genesis „mit Gott wandelte“ und von Gott hinweggenommen wurde. Besonders die Vorstellung eines Menschen, der Gott unmittelbar sucht und ihm ohne Vermittlung eines weltlichen Amtes nahekommt, blieb Hans im Gedächtnis. Diese Erzählungen faszinierten Hans sehr, bisher kannte er Henoch denn nur als Propheten. Die Vorstellungen der Juden prägten Hans langfristig, denn sie beide glaubten ja an den selben Gott. Als der Morgen graute setzte Hans seine Reise fort und sprach einen Segen über die Geflohenen.

Kapitel II**: Das Licht des Herrn**

Nach seiner Ankunft in Eldoria war Hans zunächst auf sich allein gestellt. Die fremde Welt, ihre Völker und ihre Religionen waren ihm unbekannt. Von seiner Heimat und seinem Kloster getrennt, suchte er zunächst nach einer Gemeinschaft, in der er seinen Glauben weiterleben konnte. Auf seinem Weg gelangte Hans schließlich nach Xantia. Dort begegnete er erstmals Angehörigen des Lumenchristentums. Hans erkannte darin zunächst keine neue Religion, sondern eine andere Auslegung des Glaubens, den er selbst bereits suchte. Er begann daher, sich mit den Lehren der Lumenchristen auseinanderzusetzen und schloss sich schließlich ihrer Gemeinschaft an. Dabei brachte er seine eigenen Erfahrungen und Überzeugungen aus seiner Zeit in Fulda mit. Seine besondere Verehrung Christi, seine Beschäftigung mit Mose und den Propheten sowie seine Begegnung mit jüdischen Überlieferungen prägten zunehmend seine Auslegung des lumenischen Glaubens.

Kapitel III**: Ein neues Heim**

Erst nach seiner Zeit in Xantia führte Hans sein Weg nach Rosenburg. Dort fand er zunächst eine neue Heimat und schloss sich der dortigen Gemeinschaft an. Die Stadt war jedoch religiös anders geprägt als die lumenische Gemeinschaft, der Hans in Xantia begegnet war. In Rosenburg wurde insbesondere der Kult der Herrin des Sees gepflegt, der von seinen Anhängern als Mittelpunkt des religiösen Lebens der Stadt verstanden wurde. Hans begegnete diesem Glauben zunächst mit Respekt gegenüber seinen Anhängern, konnte dessen religiöse Lehren jedoch nicht mit seinem eigenen Verständnis des Christentums vereinbaren. Insbesondere die Verehrung der Herrin des Sees als göttliche Gestalt widersprach seinem Verständnis des Gebotes, allein den einen Gott anzubeten. Gleichzeitig begann Hans innerhalb Rosenburgs zunehmend offen über seinen eigenen Glauben zu sprechen. Er predigte die Nächstenliebe, den Verzicht auf Gewalt und die unmittelbare Hinwendung des Menschen zu Gott. Doch verbot ihm die Herrin von Rosenburg das predigen in der Stadt. Für Hans bedeutete dies einen grundlegenden Konflikt. Er war bereit, die Bewohner Rosenburgs und ihren Glauben als Menschen zu respektieren, konnte jedoch nicht akzeptieren, dass ihm selbst die öffentliche Ausübung und Weitergabe seines Glaubens untersagt wurde. So entschloss er sich schließlich, Rosenburg zu verlassen.

Kapitel IV**: Die Reise in den Süden**

Nach seinem Abschied aus Rosenburg machte sich Hans auf den Weg gen Süden. Er verließ damit nicht nur die Stadt, die ihm eine Heimat geworden war, sondern auch das letzte feste Gefüge, an das er sich in Eldoria gebunden hatte. Was zunächst als Reise auf der Suche nach einem neuen Ort zum Leben begann, wurde bald zu einer Prüfung, die Hans an die Grenzen seiner körperlichen Kräfte führen sollte. Der Weg führte ihn durch fremde Lande, deren Bewohner und Landschaften ihm vielfach unbekannt waren. Auf seiner Reise begegnete er Menschen und vereinzelt auch Elfen, doch keinem jener Völker, die in den südlichen Landen heimisch waren. Er zog weitgehend allein und ohne gesicherte Versorgung umher. Seine wenigen Vorräte gingen bald zur Neige. Was er zunächst durch Tagelöhnerei, Bettelei oder die Hilfe anderer Menschen erhalten konnte, reichte nicht aus, um seinen Weg dauerhaft zu bestreiten. Je weiter er nach Süden gelangte, desto schwerer wurde es, Nahrung und einen sicheren Ort zum Schlafen zu finden. Hans war gezwungen, unter freiem Himmel zu schlafen, bei Wind und Wetter und Sturmpeitschen auszuharren und sich von dem zu ernähren, was er unterwegs finden oder erbetteln konnte und wenn es das Krabbelvieh vom Erdboden war. Seine Kleidung zerfiel, zerfressen von allerlei Vieh, seine Kräfte schwanden und aus dem einstigen Mönch wurde ein erschöpfter Pilger, einer der jenigen für die er jeden Abend betete. Dennoch setzte er seinen Weg fort. Nicht, weil er noch wusste, wohin dieser Weg führen würde, sondern weil er davon überzeugt war, dass er seine Heimat nicht verlassen hatte, um sich selbst wieder in die alten Verhältnisse zurückzuführen. Immer wieder betete er gen Himmel um Führung und darum, die Kraft zu erhalten, seinen Weg fortzusetzen. Immer wieder sprach er; „HERR, lass mich weiterziehen.“ Doch je länger die Reise dauerte, desto weniger vermochte sein Körper seinem Willen zu folgen. Schließlich waren seine Vorräte vollständig aufgebraucht. Tage vergingen, an denen Hans kaum mehr als einige Bissen Nahrung zu sich nehmen konnte. Seine Kräfte verließen ihn, seine Schritte wurden schwerer als sonst schon und selbst das Gebet fiel ihm zunehmend schwer.
Der Hunger wurde zu seinem ständigen Begleiter. Was zunächst Entbehrung gewesen war, wurde schließlich zu wirklichem körperlichem Verfall. Hans begann, an seinem eigenen Zweck zu zweifeln. Und dennoch blieb er bei seinem Glauben. Er hatte Rosenburg verlassen, weil er seinen Glauben nicht aufgeben wollte. Schließlich stand er vor der Frage, ob sein Glaube stark genug war, auch dann Bestand zu haben, wenn ihm nichts anderes mehr blieb. So gelangte Hans schließlich in den äußersten Süden. Er war ausgezerrt, geschwächt und dem Hungertod nahe, nicht mehr als Haut und Knochen.

Kapitel V: Das Wunder des Herren

Und es begab sich in jener Nacht, da Hans erschöpft war von seinem langen Wege und sein Leib schwach geworden war vor Hunger, dass er sich unter freiem Himmel niederlegte. Und er sprach ein Gebet zu dem HERRN, seinem Gott und sprach:

“HERR, mein Gott, siehe, ich bin müde und schwach geworden von meinem Wege. Ich habe mein Haus verlassen und meine Brüder, und ich weiß nicht, wohin du mich führst. Doch wenn es dein Wille ist, so führe mich, wohin du willst.“

Und nachdem er dies gesprochen hatte, schloss er seine Augen und schlief ein. Und siehe, der HERR trat in Gestalt eines Engels zu ihm. Und Hans fürchtete sich sehr. Doch sprach der HERR selbst zu Hans:

„Fürchte dich nicht, Hans.“

Da erschrak Hans bei der Stimme des HERRN und bedeckte sein Angesicht, denn er wagte es nicht den HERR anzusehen. Und der HERR sprach zu ihm:

„Siehe, ich verkünde dir große Kunde!“

Und Hans antwortete:

„Ich höre!“

Da sprach der HERR:

„Stehe auf und gehe hinauf auf den Berg, der vor dir liegt. Denn dort sollst du finden, was dir bestimmt ist.“

Und Hans sprang auf vom Erdboden, beflügelt von den Worten des HERRN, seine Schmerzen wurden geradezu nichtig:

„Ich eile, ich will sehen das Wunder das du mir da gebietest!“

Sogleich fuhr der Engel wieder gen Himmel. Und Hans eilte sogleich zum Berge.

Kapitel VI: Der Berg Henoch

Als Hans den Berg erklommen hatte, da ging bereits die Sonne auf. Und als er da war auf der Bergesspitze und sah wie die aufgehende Sonne den Himmel färbte und sich im fernen Meer spiegelte dämmerte es ihm, was der Engel ihm sagte. Und erinnerte sich an die Geschichte des Propheten Henoch’s, aus der Genesis, Kapitel 5 Vers 24.: „Henoch wandelte mit Gott; und er war nicht mehr, weil Gott ihn hinweggenommen hatte.“

An diesen Ort sandte ihn der Herr. Er wandelte mit Gottes Führung. Muss dies der Berg sein auf dem der Prophet Henoch gen Himmel fuhr? So sank er zu Knien und dankte dem Herrn mit erhobenen Händen für diese Offenbarung. Und als er den Berg wieder verließ lagerte er an dessem Fuße, schwor er sich hier zu bleiben und den Gläubigen hier eine Zuflucht zu geben. Und er erinnerte sich in diesem Moment der Klarheit auch an die Güte der Fremden auf seiner Reise, an die Hilfe und die Almosen. Und er verband dies mit der Geschichte des heiligen Martin von Tours, welchen er den Schutzpatron seiner nannte. An diesen Ort sandte ihn der Herr. Und Hans gelobte im Gebet, aufrichtig und demütig zu leben, den Armen und Bedürftigen beizustehen und den mosaischen Bund zu ehren, in der Erinnerung an den gerechten Henoch.

Unser Streben

Zusammenfassung

Es ist unser Streben den wahren Glauben wieder zurück zu seinen Wurzeln zu führen und Frieden in der Welt zu stiften.

Unsere heiligen Lehren und Unterschiede zu den anderen Kirchen

Zusammenfassung

Der eine Gott und der Bund

Das Mosaische Bundeschristentum bekennt den einen Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, den Gott Israels und den Vater Jesu Christi. Der Bund Gottes mit Israel wird nicht als verworfen oder aufgehoben betrachtet. Die Erwählung Israels bleibt Bestandteil der Heilsgeschichte. Christus wird nicht als Stifter einer Religion verstanden, die an die Stelle Israels tritt, sondern als der Messias, durch den die Verheißungen Gottes ihre Erfüllung finden, wie er in den Prophezeiunen des Judentums angekündigt wurde. Deshalb betrachtet die Lehre des Mosaischen Bundeschristentums die Tora nicht als verworfenes Gesetz einer vergangenen Zeit. Die Gebote Gottes werden vielmehr als Teil der Offenbarung verstanden, die dem Menschen den Willen Gottes offenbart. Ihre Auslegung erfolgt jedoch aus dem Verständnis Christi und der Nächstenliebe heraus.

Jesus Christus der Messias

Christus ist nicht gekommen, das Gesetz und die Propheten aufzulösen, sondern sie zu erfüllen. Deshalb betrachtet die Lehre des Mosaischen Bundeschristentums die Tora nicht als verworfenes Gesetz einer vergangenen Zeit. Die Gebote Gottes werden vielmehr als Teil der Offenbarung verstanden, die dem Menschen den Willen Gottes offenbart. Ihre Auslegung erfolgt jedoch aus dem Verständnis Christi und der Nächstenliebe heraus.
Jesus Christus ist der Messias und Sohn Gottes. Er ist derjenige, in welchem die Verheißungen Gottes an Israel ihre Erfüllung finden. Christus steht jedoch nicht außerhalb der Offenbarung Israels. Er verwirft weder Mose noch die Propheten, sondern beruft sich selbst auf sie. Deshalb kann kein Christ einen Gegensatz zwischen Mose und Christus errichten.

Das Volk Israel

Das Volk Israel bleibt Träger der Verheißungen Gottes. Die Juden werden daher nicht als ein von Gott verworfenes Volk betrachtet, sondern als Brüder im Glauben an den Gott Abrahams.
Das Christentum soll daher nicht die Auslöschung oder Verwerfung Israels bedeuten, sondern die Öffnung der Verheißungen Gottes für alle Völker.

Philosophie und Ethik

Nächstenliebe

Der Glaube verlangt nicht allein die Kenntnis der Schriften, sondern deren Umsetzung im Leben.
Als besonderes Vorbild gilt Martin von Tours, der seinen Mantel mit einem erfrierenden Bettler teilte. Daraus leitet die Gemeinschaft die Pflicht ab, Bedürftigen beizustehen.
Kranken, Armen, Waisen, Witwen, Fremden, Verwundeten und gesellschaftlich Verstoßenen soll Hilfe zuteilwerden, ohne dass von ihnen eine Gegenleistung verlangt wird.

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Pazifismus

Jede vorsätzliche Gewalt gegen einen Menschen wird als Sünde betrachtet. Krieg, Rache, Vergeltung und das Töten von Menschen können daher nicht als gottgefällige Handlungen angesehen werden. Wir Bundeschristen beruften uns hierbei insbesondere auf Micha 4,3:
„Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln.“
Der Gläubige soll nicht lernen, Krieg zu führen, sondern Frieden zu stiften. Während die Kirchen die Lehre vom gerechten Krieg kennen, verwerfen wir sie. Alle Gewalt ist sündhaft.

Armut und Einfachheit

Und als er hinausging auf den Weg, lief einer herbei, kniete vor ihm nieder und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe? Aber Jesus sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als der eine Gott. Du kennst die Gebote: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst niemanden berauben; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.« Er aber sprach zu ihm: Meister, das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf. Und Jesus sah ihn an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach! Er aber wurde betrübt über das Wort und ging traurig davon; denn er hatte viele Güter. Und Jesus sah um sich und sprach zu seinen Jüngern: Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes kommen! Die Jünger aber entsetzten sich über seine Worte. Aber Jesus antwortete wiederum und sprach zu ihnen: Liebe Kinder, wie schwer ist’s, ins Reich Gottes zu kommen! Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme. Sie entsetzten sich aber noch viel mehr und sprachen untereinander: Wer kann dann selig werden? Jesus sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist’s unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott.

Reichtum und Prunk werden nicht grundsätzlich als Sünde verstanden, doch die bewusste Zurschaustellung von Reichtum und Macht wird als Gegensatz zur Demut vor Gott betrachtet.
Der Gläubige soll sich nicht durch Besitz über seinen Nächsten erheben. Arbeit, Einfachheit und die freiwillige Genügsamkeit gelten als gottgefällige Lebensweise. Wer mehr hat, als er selbst braucht der muss für die Bedürftigen sorgen.

Unsere heiligsten Tage und höchsten Feste

Zusammenfassung

Sabbat - Der Ruhe Tag

Jede Woche Samstags, am siebten Tage gilt es zu Ruhen. Keine Arbeit soll geschehen, im Stillen soll man sich Gott dem Herren widmen.

Sonntag - Der erste Tag der Woche

Am Sonntag ist der Herr Jesus Christus von den Toten auferstanden. An diesem Tage ist der Verzehr von Fleisch untersagt, ebenso wie jegliche Arbeit. Zudem wird jeden Sonntag eine Messe gehalten.

Freitag - Der Tag der Kreuzigung

Am Freitag wurde Jesus ans Kreuz geschlagen. An diesem Tage gilt es zu trauern und zu gedenken. Auch ist der Verzehr von Fleisch an diesem Tage untersagt.

Die hohen Feste

Weihnachten - Das höchste aller Feste

Die Geburt Christi ist für uns die Erfüllung der Hoffnung Israels und der Beginn der sichtbaren Erfüllung der Verheißungen Gottes. Mit der Geburt Jesu kam der Messias in die Welt, nicht um den Bund Gottes mit Israel zu verwerfen, sondern um die Verheißungen Gottes zu erfüllen. Das Weihnachtsfest wird traditionell am 24ten Tag des 12ten Monats gefeiert und wird durch die Adventszeit eingeläutet. Zudem markiert Weihnachten den Beginn des Kirchenjahres. Die Adventszeit beginnt mit dem vierten Sonntag vor Weihnachten, in dieser Zeit gilt es zu fasten. Sie endet mit der Geburt Christi. Auch fällt das Nikolausfest am 6ten Dezember in die Weihnachtszeit. Es ehrt den Nikolaus von Myra, der die Bedürftigen beschenkte. Brauch ist es sich gegenseitig zu beschenken und Zeit mit seinen Lieben zu verbringen.

Ostern - Die Auferstehung Christi

Das Osterfest wird in enger Verbindung mit dem Passah verstanden. Wie Israel durch Gottes Hand aus Ägypten geführt wurde, so wurde durch Christus der Weg zum Leben eröffnet. Es wird gefeiert am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Zur Osterzeit fallen;

Gründonnerstag - Der Donnerstag vor Ostern und die Verhaftung im Garten Gethsemane.

Karfreitag - Die Kreuzigung Jesu.

Ostersonntag - Die Auferstehung Jesu.

Christi Himmelfahr - Der Aufstieg Jesu in den Himmel, 40 Tage nach Ostersonntag.

Pfingsten - Die Erscheinung des heiligen Geistes über den Aposteln, am 49ten Tage nach Ostersonntag.

Mariä Himmelfahrt

Die leibliche Aufnahme der heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria in den Himmel, gefeiert am 15ten August.

Erntedankfest

Am 31ten Oktober danken die Gläubigen dem Herrn für die erfolgreiche Ernte des Jahres. Man trifft sich im Kreise der Familie oder der Gemeinde, betet, singt lacht und speist ausgiebig.

Allerheiligen

Gedenken an alle Heiligen und Märtyrer der Bibel, gefeiert am 1ten November.

Fest des Heiligen Martin

Dieses Fest hat für die Bundeschristen eine besonders hohe Bedeutung. Es ehrt den Heiligen Martin von Tours und seine Barmherzigkeit. Es fällt auf den 11ten November und wird mit einem Fackelzug der zur Gebetshalle führt gefeiert.

Die jüdischen Feste im Glaube

Rosch ha-Schana

Gefeiert am 1ten Januar wird an Rosch ha-Schana der Schöpfung gedacht. Der Gläubige reflektiert sein Leben, gedenkt seiner guten wie schlechten Taten und preist Gott. Es erinnert daran das Gott der Anfang und das Ende aller Dinge ist. In der Gebetshalle wird die Schofar geblasen (Ein Widderhorn) welches dazu dient die Gläubigen zur Wegkehr von ihren Sünden zu rufen. An diesem Tag isst man Süß, Äpfel in Honig oder Challa, ein rundes Brot. Es steht für ein gutes neues Jahr und den Kreis des Lebens. Zum Nachmittag geht man an ein fließendes Gewässer und wirft Brotkrumen ins Wasser, um seine Sünden abzuwerfen. Mit dem Rosch ha-Schana findet die Einkehr in die 10 Tage der Buße statt, welche letztlich mit Jom Kippur enden. Zudem ist es guter Brauch sich in dieser Zeit mit “Schana towa” zu grüßen, ein Gruß für ein gutes Jahr.

Jom Kippur

Am 10ten Januar findet Jom Kippur statt. Es ist ein gar ruhiges Fest, welches man in der Gebetshalle still verbringt, um Vergebung betend. Es geht um Versöhnung mit Gott und Absolution der Sünden. Von Sonnenuntergang am Vorabend bis Einbruch der Nacht am Folgetag gilt zudem strenges Fasten. Traditionell kleidet man sich weiß, als Zeichen von Reinheit und Reue. Zum Ende des Festes wird abermals das Schofar geblasen.

Unser Allerheiligstes

Zusammenfassung

Der Schriftkanon

Der Tanach

-Tora

- Nevi’im

-Ketuvim

Das neue Testament

-Evangelien

-Apostelgeschichte

-Paulusbriefe

-Katholische Briefe

-Offenbarung des Johannes

Die deuterokanonischen Schriften

- Weisheit Salomo’s

-Jesus Sirach

-Buch Tobit

-Buch der Makkabäer

Sonderstellung des Buches Henoch

Die Henochschriften werden als alte prophetische und mystische Überlieferungen anerkannt. Sie besitzen besondere Bedeutung für die Erkenntnis der himmlischen Welt, der Engel und der Gottesnähe und werden zur Auslegung der Heiligen Schrift herangezogen, sind jedoch nicht gleich verbindlich mit der Genesis.

Weitere Apokryphenschriften welche als Teil des Schriftkanons gelten

-Das Buch der Jubiläen

-Buch Esra

-Buch Baruch

Gründungsmitglieder: SeraKoijate1

OOCliche Anmerke

In Kapitel 5 der Gründungsgeschichte geht es explizit um einen Traum den Hans hat, hervorgerufen durch Hunger und Verzweiflung. Es findet keine Magie oder tatsächliche himmlische Erscheinung statt.

Diese Religion kann sich über RP Stränge nach und nach anpassen und verändern.

Hallo,

danke für das Schreiben deiner Religion.
Deine Religionsvorstellung ist hiermit offiziell angenommen.
Wir bedanken uns für deinen Lorecontent und wünschen dir eine tolle Zeit auf FTS.

Liebe Grüße
Lunora

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