Der Untergang Aethelgards

Es existierte einst eine Stadt. Eine große, wohlhabende Elfenstadt auf dem Elfenkontinent. Aethelgard. Sie lag Nordwestlich auf einem Verschneiten Berg auf dem Elfenkontinent. Sie wurde regiert von einem freundlichen, barmherzigen König, Vater von zwei Söhnen. Einer der Söhne starb frühen Alters, und der Vater fiel in eine tiefe Trauer. Der zweite Sohn ertrug seinen Vater nicht mehr und verließ die Stadt. Mit sich nahm er den Hofnarren als seinen Begleiter. 60 Jahre später ging es der Stadt immer noch sehr gut, der König hatte sich erholt, obwohl kein Tag verging, an dem er nicht an seine Söhne dachte. Doch genau zu dieser Zeit war der Untergang der Stadt bereits geschrieben. Während der Dämmerung zur Nacht der Sommersonnenwende ertönten plötzlich die Alarmglocken der Mauerwachen. Vor der Stadt versammelte sich eine Armee von mindestens 300 Mann: Elfen, Zwerge, Orks, alle standen vor den Toren der Stadt. Die Stadtarmee war den Fremden Zahlengemäß unterlegen, selbst mit der Hilfe der Königswachen wären sie immer noch zwei zu eins unterlegen. Die Tore wurden gerammt, sie brachen und die Fremden fluteten die Stadt, sie begannen die Bewohner auszurauben, die Häuser zu plündern, keiner war sicher. Zwei Reiter ritten auf direktem Wege zum Thronsaal. Keiner, der sich ihnen in den Weg stellte, überlebte. Die beiden Unbekannten betraten den Thronsaal. Der König wollte seinen Thron nicht aufgeben und nahm die Aufforderung zu einem Duell trotz Abratung seiner Berater an. Es war ein unglaublicher Kampf, beide Kämpfer schienen ebenbürtig, doch riss ein Angriff des Königs den Mantel des Fremden hinunter, der König erstarrte, sein Schwert fiel zu Boden und Tränen liefen sein Gesicht hinunter. Der Fremde war kein Geringerer als der Prinz, der totgeglaubte Prinz. Der Prinz schaute seinem Vater kalt in die Augen und rammte ihm sein Schwert durch den Hals. Dann griff er den König und hob ihn hoch. Er flüsterte ihm etwas ins Ohr und der König schrie. Er schrie vor Schmerzen, als stünde er auf dem Scheiterhaufen. Der Kopf war schneller abgetrennt, als die Königswachen reagieren konnten. Der von den Toten zurückgekehrte Prinz erklomm den Thron und setzte sich. Mit kaltem Blick musterte er die überbliebenen Königswachen. Sie zitterten vor Angst. Der Prinz erhielt den Titel Kalter König, und er regierte für zehn Jahre über seine Stadt mit Furcht und Terror. Seine Söldnerarmee nahm sich, was sie wollte, und die Bewohner lebten in Angst und Schrecken. Eines Morgens erwachte der kalte König von den Schreien seiner Untertanen. Er rannte auf den Balkon und sah seine Stadt in Flammen, die Söldner: Einige brandstifteten, andere mordeten, und andere probierten, den Zivilisten zu helfen und gegen die durchgedrehten Söldner zu kämpfen. Der König rannte in den Thronsaal, wo seine rechte Hand bereits wartete. Die Soldaten seien außer Rand und Band und liefen Amok durch die Stadt, einer sprach wirres Zeug über einen Verräter, der in den Schatten lauere. Als der König sich auf den Thron setzte, fühlte er einen Stich im Rücken. Er drehte sich um und sah einen Dolch aus seinem Rücken ragen, und seine rechte Hand verfiel in ein hysterisches Lachen, er tötete die Wachen im Thronsaal und kam dann auf den König zu. Dieser wollte nach dem Schwert greifen, doch war wie gelähmt. Er blickte der einzigen Person in die Augen, bei der er dachte, er könne ihr vertrauen, doch die Augen seines geglaubten treuen Freundes waren leer wie die eines Irren. Die rechte Hand stützte den König und half ihm raus auf den Balkon, um die Stadt zu sehen. Sie brannte. Alles brannte, Söldner, Männer, Frauen, Kinder, alle lagen tot und verbrannt auf dem Boden. Die rechte Hand erwähnt, er habe sichergestellt, dass das Tor zu war, damit keiner dem Tod entkommen konnte. Er ließ den König auf dem Balkon zurück und ließ ihn den Untergang seiner Stadt beobachten. Der König starb langsam. Er lebte noch zwei Tage voller unendlicher Schmerzen, dann endlich brachte das Gift aus dem Dolch ihn um. So ging die einst wohlhabende Stadt der Elfen unter, die rechte Hand blieb im Thronsaal. Reisende berichten von einem hysterischen, dämonischen Lachen, welches jede Nacht erklang, bis 6 Jahre nach dem Untergang der Stadt. Im Thronsaal fand man keinen Körper, die ganze Stadt war leer, keine Toten, auch die Leiche des Irren war verschwunden. Das Einzige, was man fand, waren Knochen und blutverschmierte Wände im Thronsaal.

Bilder: ChatGPT

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