Die Zenitküste Heimat der Ruinen Sturmkapps

                           **Die Zenitküste und die Sturmlande**

In einer heruntergekommenen Spielunke in Lohengrin sitzen Tief in der Nacht 3 Gestalten bei einem Krug Met beisammen. Es waren 2 Chronisten und ein alter Mann welcher viel zu erzählen hatte.

Er nahm noch einen letzten großen Schluck Met aus seinem Humpen wischte sich dann mit seinem Ärmel die riesigen Lippen ab und begann mit leiser und gesprochener Stimmte zu sprechen. „Nun meine Geschichte beginnt vor vielen Jahren weit im Westen von hier. Auf dem Kontinent Calmera. Ich und eine großer Schar anderer Menschen ließen uns dort vor Jahren nieder. Wir gehörten damals zu einigen der ersten Menschen welche in Parsifal angekommen waren. Etwa die Hälfte unserer Gruppe wurden mit mir hier in Parsifal angeschwemmt. Ich war mit einer kleinen Flotte unterwegs nach Indien in das sagenumwobene Gewürzland. Wir wollten feinste Waren erwerben und mit gutem Profit wieder verkaufen. Doch auf dem Rückweg wurden wir von einem Sturm überrascht und unsere Schiffe sanken. Wie dem auch sei.“ Sagte der Alte Mann trank noch einen Schluck aus seinem Krug und redete weiter. Währenddessen machten die Chronisten fleißig Notizen. „Wir fanden noch ein paar weitere arme Seelen welche es auch hierher verschlagen hatte. Ich war bereits damals nicht mehr der jüngste und war keine sehr große Hilfe. Meine Leute und ich wanderten etwas auf dem Kontinent herum wir waren in der Nördlichen Bucht gelandet und begaben uns über das Gebirge weiter in Richtung Süden.

Nach einiger Zeit erreichten wir Silberbruchebene. Von dort aus machten wir uns weiter Richtung Westen auf an die Zenitküste. Dort fanden wir eine Halbinsel auf hohen Klippen gelegen Wir beschlossen und aufgrund der guten Böden und guten Lage dort niederzulassen. Die Halbinsel war sowohl von Strategischer Sicht als auch von wirtschaftlicher Sicht eine gute Wahl. Ein großer Wunderschöner Wald lag dort, auf einer Lichtung errichten wir unsere erste kleine Siedlung, die anfänglich nur aus Holzbauten bestand.
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Wir hatten es sehr gut dort das Klima war Mild und unsere Ernten waren gut. Es lebten Rehe Schafe und Kühe in der Umgebung. Die Kühe und Schafe zähmten wir und die Rehe wurden von uns gejagt. Wir konnten gut leben und konnten uns mit unseren Erzeugnissen auch einige Pferde ertauschen. Der große Wald bestand hauptsächlich aus alten und großen Eichen welche jedoch nach und Nach unseren Häusern und Felder weichen mussten.

Wir begannen Fischfang zu betreiben. Nach und nach trafen wir auch andere Städte und Rassen. So tauschten wir unser Brot gegen Stahl der Zwerge und Fische bei den Elfen gegen ihre Medizin. Nach und nach wuchs unsere Siedlung und sie wurde Reicher und Mächtiger. Wir holzten die übigen Wälder der Halbinsel ab um unsere Felder zu erweitern und leiteten einen Fluss um damit wir sie bewässern konnten. In den Felsigen Klippen endeckten wir viele Höhlen und schufen ein Gängesystem damit wir uns schneller fortbewegen konnten.

Die Alte Siedlung wurde abgerissen und den Holzbauten folgten steinerne Häuser. Damit diese auch geschützt waren wurde eine kleine Stadtmauer errichtet. Zu dieser Zeit wurde weitere große Teile des Waldes gerodet.
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Zu dieser Zeit wurde auch der Name gewählt. Die Stadt sollte den Namen Sturmkapp tragen. Aufgrund der vielen und heftigen Stürme an unseren Küsten. So wurde die Hochebene von den Bewohner der Stadt auch Sturmlande genannt. Auch der Hafen entwickelte sich in dieser Zeit und Schiffe aus aller Welt legten an und trieben Handel mit uns.

Vor den Mauern der Stadt bildete sich die Schattenstadt. Eine Ansammlung an Hüten uns Häusern neun hinzugezogener welche keinen Platz mehr hinter unseren Mauern fanden. Eine Palisade mit Wachtürmen wurde zum Schutz aufgestellt. Nachdem es auch zu Streitigkeiten mit anderen Städten kam wurde eine Armee gegründet die Sturmgarde.“ Der alte Mann stoppte kurz. „Jetzt“ sagte er „Jetzt kommt einer der wichtigsten Augenblicke in der Stadtgeschichte. Ihr müsst wissen zu dieser Zeit hatte Sturmkapp einen grausamen und Schlechten Herrscher. Er beutete das Land und die Bevölkerung aus. Er trieb Stollen in das Gestein um an die Erze die darin versteckt waren zu kommen. Die Arbeiter mussten unter unmenschlichen Bedingungen Arbeiten, doch dies war dem König egal solange er sein Gold bekam. Noch heute sind die Klippen von Tunneln und Gängen gezeichnet. Das Volk hasste ihn. So kam es dazu das der Kommandant der Sturmgarde den König stürzte und sich selbst zum König ernannte. Er baute eine Militärdiktatur auf. Anfangs unterstütze ihn das Volk da sie dachten er würde alles zum besseren Wenden, doch dem war nicht der Fall. Er herrschte genauso weiter wie sein Vorgänger, nein Schlimmer. Doch niemand wagte es etwas zu sagen oder sich aufzulehnen denn er hatte die volle Unterstützung der Garde. Er herrschte mit eiserner Hand bis zu einem schicksalhaften Tag. Die Orks tauchten in Parsifal auf und zerstörten eine Siedlung nach der andren. Der König hatte keine Angst vor ihnen, er hielt sie für und zivilisierte dumme brutale Babaren. Er dachte er könnte sie mit der gut trainiert man ausgerüstet und Garde leicht besiegen. Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Eine Stadt fiel nach der anderen und so standen sie auch bald vor den Toren Sturmkapps. Mit primitiven Belagerungsgeräten gelang es ihnen die Stadt zu stürmen. Nach einem kurzen Kampf war die Stadt gefallen. Der war getötet wie auch seine Männer, die Orks plünderten die Stadt und nahmen alles mit was nicht niet und Nagelfest war. Die Bewohner wurden versklavt und die Stadt in Brand gesteckt. Nur wenige Bewohner wie ich konnten sich per Schiff noch in Sicherheit bringen. Ich musste zuschauen wie meine Heimat brennend am Horizont verschwand.“ Der alte Mann stoppte. Einer der Chronisten nutzte dies um Nachzufragen „Und was ist mir der Stadt heute?“ „Einmal, Einmal war ich noch dort“ sagte der Alte Mann. „Die Stadt war bis auf die Grundfeste niedergebrannt. Der Fluss nahezu ausgetrocknet, das einzige was noch auf die alte Siedlung hin weißt sind versprengte Ruinen und die Tunnel in den Klippen.
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Vermutlich werden sie dort noch bis ans Ende aller Tage dort vor sich hin verfallen.“ Die Beiden Chronisten bedankten sich und verließen das Haus. Kurz nachdem sie weg waren brach der alte Mann in Tränen aus. Doch er hatte nicht mit allem Recht. Denn bereits am nächsten Tage wanderte ein junger blonder Mann mit einem großen Plan durch die Ruinen. Er plante an der Stelle des alten Festung eine neue Burg zu errichten. Bereits kurze Zeit später thronte an dieser Stelle, hoch oben über den Klippen gegen die sich das Meer schäumend aufbäumt die Zenitfeste.

((Die Gegend hier wird beschrieben))
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haste die koords von deiner Gegend noch? :smiley:

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