Konstantin von Valdor

Allgemeine Informationen
Name: Konstantin von Valdor
Geschlecht: Männlich
Alter: 39
Rasse: Mensch
Wohnort: Theonopolis
Herkunft: Arcadiapolis
Beruf: Exbasileus zu Theonopolis
Religion: Orthodoxes Christentum

Aussehen
Konstantin ist ein etwa 1,76 Meter großer Mann mit einer eher hageren Statur.
Sein Gesicht ist von feinen Zügen mit wohlgeformten Wangenknochen.
Es ist eingerahmt von einem gut gepflegten Bart und leicht lockigen dunkelbraunen Haaren.

Quelle

Bild wurde mit Canva erstellt.

Charaktereigenschaften
• Planend: Berechnend und vorausschauend, stets mit Blick auf die nächsten Züge.
• Fanatisch: Unerschütterlich in Glauben und Überzeugungen, selbst wenn sie ihn ins Verderben führten.
• Enthaltsam: Lebte streng, asketisch und in steter Selbstdisziplin.

Stärken
• Strategisches Denken und Planung im politischen und militärischen Umfeld
• Rhetorische Begabung, überzeugender Redner vor Volk und Adel
• Zielstrebigkeit, auch unter widrigsten Umständen

Schwächen
• Paranoid, stets in Angst vor Verrat
• Schwacher Kämpfer, auf Wachen und Milizen angewiesen
• Fanatischer Gläubiger, dessen religiöser Eifer ihn Entscheidungen treffen ließ, die zum Untergang führten

Fähigkeiten
• Lesen & Schreiben, gepflegte Handschrift und rhetorische Gewandtheit
• Rechnen, Verwaltung von Abgaben, Handelszahlen und Truppenkosten
• Reiten, diplomatische Reisen und Flucht vor Feinden
• Schwimmen, Überleben bei Flucht über See und Küstenlandung
• Dichtkunst, Verfasser religiöser und politischer Gedichte, Ausdruck seines inneren Zwiespalts

Geschichte

Konstantin war ein kränkliches Kind, doch sein Vater Marcenius von Valdor war ein strenger Mann und lehrte ihn bereits früh in seiner Jugend Disziplin und Gottesfürchtigkeit. Auch wenn die Wege der Familie von Heimtücke und List durchwoben waren, pflegte der Vater stets zu sagen: „Ein Mann, der nicht auf den Knien beginnt, wird eines Tages auf diesen enden.“

Während sein Vater streng war und darauf bedacht, Konstantin auf seine Zukunft als Oberhaupt der Familie vorzubereiten, war seine Mutter eine sanfte Blüte mit milder und bestärkender Stimme. Sie pflegte ihn und behütete ihn vor dem härtesten militärischen Drill. Doch dies änderte sich, als Konstantin das elfte Lebensjahr erreichte. Die Mutter erkrankte auf unerklärliche Weise schwer und verstarb im kommenden Winter. Er kniete an ihrer Seite und betete für ihre Seele, als ihre Lebenskerze erlosch.

Nach dem Tod seiner Mutter veränderte sich Konstantins Vater. Er verbrachte weniger Zeit damit, sich um seinen Sohn zu kümmern, und vertiefte sich stetig weiter in seine Intrigen. Konstantin erfuhr erst nach dem Ableben seines Vaters, weshalb dieser sich so auf das Ränkespiel fokussierte.

Kurz vor dem 17. Geburtstag verstarb sein Vater, und Konstantin übernahm die Führung über seine Familie. Noch im selben Jahr heiratete er Helena von Thule, eine schöne Tochter eines Verbündeten seines Vaters, um dessen alte Bündnisse am Leben zu erhalten. Allerdings wurde schon bald für den jungen Valdor mehr aus dieser Beziehung als nur der Nutzen für seine Familie. Er verliebte sich unsterblich in sie, und schon bald empfing sie den ersten Spross Konstantins.

Als Konstantin seinen Sohn das erste Mal in der Hand hielt, schwor er sich, dass dieser Junge eines Tages auf dem Thron des Reiches sitzen würde. Sein Vater hatte bereits die Grundlage für dieses Erbe gelegt, und er würde es fortsetzen. So entsagte Konstantin einem Großteil des Prunks seiner Vorfahren und vertiefte sich, ähnlich seines Vaters, immer mehr in die Arbeit, bis er schließlich an den Hof des Basileus in Konstantinopel gerufen wurde.

Nur wenige Jahre nach der Geburt Herakleios empfing Helena zwei weitere Söhne. Diese waren perfekte Ebenbilder voneinander, doch die Geburt kostete sie viel Kraft, und so verstarb Konstantins geliebte Frau. Nach diesem Verlust verfolgte er seine Pläne mit weiter entfachter Zielstrebigkeit. In diesem Wahn vergaß er, sich um seine Söhne zu kümmern, und so wuchsen diese nur unter den wachsamen Blicken der Lehrmeister auf.

Diese Vernachlässigung zeigte sich zuerst in Herakleios. Der Junge hatte einen verdrehten Blick auf den Tod und die Freuden des Lebens entwickelt. Als Konstantin dies bemerkte, versuchte er dagegenzuwirken, indem er ihn harten körperlichen Tüchtigungen und militärischen Drills unterzog. Doch aufgrund seiner Liebe sah er über die Zeichen der Verderbtheit hinweg und redete sich ein, dass sein Sohn sich zum Besseren geändert hatte.

Die Jahre zogen ins Land, und der Komplott gegen die Krone festigte sich, während Konstantin immer mehr Anhänger um sich scharrte. Doch ein solches Unterfangen blieb nicht ungehört, und schon bald erreichte das Geflüster die prächtigen Hallen Konstantinopels, sodass der Basileus Basileios II. ein Heer nach Arcadiapolis entsandte, um die verräterischen Valdors zu überführen.

Anstatt sich seinem Untergang zu stellen, führte er einen Teil seines Hofstaates und seiner Bevölkerung hinaus auf das Meer, während er seine Heimat opferte, um eines Tages die Gelegenheit zu erhalten, diese zurückzuerlangen. Allerdings wurde die kleine Flotte von einem Sturm hinaus aufs Meer getrieben, und so irrten sie verzweifelt und ziellos über das Meer, bis sie eines Tages an der Küste Parsifals landeten.

Kaum in diesem Land angekommen, begannen die Valdors damit, eine neue Heimat zu errichten. Verwirrt von den fremdartigen Einwohnern der Lande befestigten sie ihr neues Heim stark und bauten eine beeindruckende militärische Macht auf, welche den Frieden sicherte. Doch dieser Frieden hielt nicht lange für die Familie.

Angeführt durch den verräterischen Patriarchen Grigori und die Heeresleitung wurde Konstantin gestürzt und in die Kerker seiner Stadt verbannt. Als er diese nach Monaten der Entbehrung endlich wieder verließ, war er ein gebrochener Mann. Verraten und verleumdet von jenen, die er liebte, floh er in die Wildnis hinaus, wo er sich nun versteckt hält, um vielleicht eines Tages erneut zurückzukehren und das wieder zu errichten, was verloren scheint.

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Dieser Char wird aktuell nicht mehr gespielt und ist wie bereits in der Geschichte in der Wildnis verschwunden. Neuer Char folgt in kürze. Geht ausschließlich um die Vollständigkeit.

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