Allgemeine Information
Hierbei handelt es sich um einen christlich-synkretistischen Mönchsorden. Wir praktizieren das mosaische Bundeschristentum, eine Religion die ich selbst schrieb. Wir berufen uns in bestimmten Aspekten auf jüdische Lehren, Bräuche und Schriften. So integrieren wir teils auch jüdische Bräuche in unsere Ordenskultur, so z.B die Ehrung des heiligen Sabbats, die Kaschrut und diverse jüdische Feste, natürlich in Teilen neu gedeutet, eben nach der Theologie des mosaischen Bundeschristentums. Die Entwicklung hin zu bestimmten weiteren Bräuchen, basierend auf der Schriftendeutung, wird natürlich nicht über Nacht geschehen sondern innerhalb des RP’s über Schritte und Entwicklung.
Aus dem Buch Micha, Kapitel 6, Vers 8: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.
(Quelle: Coamaker)
Aus dem Buch Exodus, Kapitel 3: Da zeigte sich ihm ein Engel Gottes in einem brennendem Busch. Und obwohl der Busch brannte, verbrannte er nicht. Da sagte Mose: Diese ungewöhnliche Erscheinung muss ich mir ansehen. Warum verbrennt der Busch nicht? Als Gott sah, dass Mose zu dem Busch ging, rief Gott aus dem Busch zu ihm: „Mose, Mose!“ Und Mose antwortete: „Ich höre!“ Gott sagte: „Komm nicht näher! Zieh deine Sandalen aus, denn dieser Boden ist heilig!“ Weiter sagte er: „Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Da bedeckte Mose sein Gesicht, weil er sich fürchtete, Gott anzuschauen.
Über diesen Orden
Zusammenfassung
Sitz
Hof des Hans Ehrin. Derweil ist das Kloster nicht mehr als eine kleine Hütte an einem Himbeerfeld. Zu finden ist es im Südosten des Kontinents der Orks, südlich von Nyvalis. ((OOC; Mein Haus ist leider noch nicht gebaut, ich hatte in den letzten Tagen wenig Zeit werde aber nach und während dem schreiben dieses Posts damit beginnen, ich erbitte Nachsicht ;-;))
Funktion
Der Orden des heiligen Martin ist eine Ordensgemeinde welche dem Geistlichen wie auch dem weltlichen dient. Der Orden verbreitet das mosaische Bundeschristentum nach Auslegung des Klosters. Zweck des Ordens ist jenen welche sich von ihm taufen lassen ein gottgefälliges Leben zu ermöglichen. So verzichtet der Orden vollständig auf die Anwendung von Gewalt und auf Prunk und Protz. Stattdessen leben die Anhänger von ihrer ehrlichen Arbeit, in Bescheidenheit, einer Erfüllung durch Armut. Der Orden verpflichtet sich zudem der Versorgung der Bedürftigen. Seien es Kranke, Bettler, Waisenkinder oder Witwen. Wem es bedarf der wird gesund gepflegt, der soll ein Heim bei uns bekommen, dem wollen wir helfen ohne etwas zu verlangen. Denn auch Simon half Jesus das Kreuz zu tragen. Insgesamt widmet sich der Orden der Verbreitung des mosaischen Bundeschristentums, der Interpretation der heiligen Schriften nach mosaischer Deutung, dem Erhalt der Heiligen Schrift und derer Vermehrung. Wie oben bereits vermerkt ist der Orden auch in der Pflege der Kranken, Alten und Bedürftigen tätig. Mitglieder des Ordens sehen sind zur Hilfe verpflichtet, nach mosaischer Lesart.
Lehren des Ordens
Was den Orden wohl am meisten von den anderen Richtungen des Christentums abhebt ist seine Ablehnung der Vorstellung des Bruches mit dem alten Volk Israel. Wie es in Jeremia 31-34 heißt: So spricht der HERR: Es kommt die Zeit, in der ich mit dem Volk Israel und dem Volk von Juda einen neuen Bund schließe. Er ist nicht mit dem zu vergleichen, den ich damals mit ihren Vorfahren schloss, als ich sie bei der Hand nahm und aus Ägypten befreite. Diesen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich doch ihr Herr war! Der neue Bund, den ich dann mit dem Volk Israel schließe, wird ganz anders aussehen: Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, es soll ihr ganzes Denken und Handeln bestimmen. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Niemand muss dann den anderen noch belehren, keiner braucht seinem Bruder mehr zu sagen: Erkenne doch den HERRN! Denn alle – vom Kleinsten bis zum Größten – werden erkennen, wer ich bin. Ich vergebe ihnen ihre Schuld und denke nicht mehr an ihre Sünden. Mein Wort gilt!
Weiterhin: Matthäus 5,17: Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
Der Orden glaubt, dass der Bund Gottes mit Israel durch Christus nicht verworfen, sondern erfüllt und auf die Völker hin geöffnet wurde. Das Volk Israel bleibt dabei Träger der Verheißungen Gottes. So erkennen wir auch die Juden als unsere Brüder an. Wir wollen ihnen mit Achtung begegnen und sind bereit, unseren Glauben mit ihnen zu teilen, wie auch von ihrem Verständnis der Heiligen Schriften zu lernen.
Weiterhin sind wir der festen Überzeugung das jede Form der Gewalt eine Sünde ist. Aus dem Buch Micha, Kapitel 4, Vers 3: Er wird unter vielen Völkern richten und mächtige Nationen zurechtweisen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen. Der Orden predigt den Weltfrieden unter den Völkern und das niederlegen jeder Gewaltakte.
Im absoluten Vordergrund steht aber die Nächstenliebe und die Fürsorge. Barmherzigkeit haben für die Bettler, die Waisen, die Witwen, die Kranken, die Krüppel und die Verstoßenen. Daher ist auch unser Vorbild der heilige Martin von Tours, der in der grässlichen Kälte des bitteren Winters seinen Mantel mit einem, dem im Schnee Tode geweihten, Bettler teilte. Dieser Akt der Selbstlosigkeit und der Nächstenliebe ist ein zentrales Leitmotiv des Ordens.
Führung und Ansprechperson: Der momentan amtierende Pater Abt ist Hans Ehrin ((@SeraKoijate1)) . Als Gründer des Ordens sagte er sich los von den klerikalen Autoritäten und machte sich selbst zum Vater der Gemeinde und Abt dieses Ordens. Der Pater Abt ist zuständig für alle weltlichen wie geistlichen Belange. Gottesdienste, Taufen, Weihen und hohe Feste werden von ihm angeleitet. Das Amt des Pater Abtes kann lediglich von einem Mann ausgeführt werden. Wie ein Mann keine Mutter sein kann, so kann eine Frau kein Vater sein.
In allen Angelegenheiten ist sich demnach also an den Pater Abt zu wenden. Ist er nicht anwesend so ist sich an den amtierenden Diakon zu wenden, jedoch ist dieser Posten momentan nicht belegt.
Heraldik
Zusammenfassung
Der blaue Hintergrund des Wappens steht für den Himmel und die Omnipräsenz Gottes. Der Berg mit dem darauf brennenden Busch steht für die Empfangnis der Zehn Gebote auf dem Berg Sinai durch Mose, während der Engel über dem Busch sinnbildlich für die Präsenz Gottes steht die in dem Moment zu Mose sprach. Die Kornähren und der Lorbeerkranz stehen für den geistigen Triumph und ehrliche Arbeit.
Struktur
Zusammenfassung
Pater Abt (M.)
Der Pater Abt hat die endgültige Entscheidungsgewalt in allen weltlichen und geistlichen Belangen. Er ist das Gesicht des Ordens nach außen und bei ihm liegt die Taufe neuer Mönche und Nonnen, die Ernennung des Diakons und die Weihe der Ordenspfarrer. Zudem liegt bei ihm die Leitung von Festen, Gottesdiensten und Prozessionen.
Diakon (M./F.)
Der Diakon ist der Stellvertreter des Pater Abt’s. Der Diakon darf bei nicht Anwesenheit des Pater Abt’s die Leitung von Festen, Gottesdiensten und Prozessionen übernehmen. Zudem darf er Taufen durchführen und neue Ordenspfarrer weihen. Entscheidungen die er trifft werden im Falle der Abwesenheit des Pater Abt’s als vorübergehend gehandhabt. Zudem ist der Diakon als Botschafter des Ordens zuständig, auch bei Anwesenheit des Pater Abt’s.
Ordenspfarrer (M./F.)
Ordenspfarrer werden durch den Pater Abt oder im Falle von dessen Abwesenheit den Diakon geweiht. Die Ordenspfarrer stehen als Berater dem Pater Abt bei und sind hauptsächlich mit an der Auslegung der heiligen Schriften beteiligt. Auch sind sie innerhalb der Gemeinde generell als Berater, Seelsorger und Prediger tätig. Sonntagsgottesdienste und Gebete zum Sabbat werden in der Regel von ihnen geführt. Zudem werden sie in fremde Städte und Siedlungen geschickt um die Lehren des Ordens in die Welt zu tragen. Zudem dürfen sie die Taufe neuer Schützlinge des Ordens übernehmen. Die Ordenspfarrer sind auch zuständig Besitzungen und Ländereien des Ordens zu verwalten und zu führen.
Mönche/Nonnen (M./F.)
Die Mönche und Nonnen im Orden übernehmen die simpleren Aufgaben. Mehrfach am Tag treffen sie sich so in der Gebetshalle zum beten.
5.00 Uhr Morgens: Frühegebet
12.00 Uhr Mittags: Tagesgebet:
18.00 Uhr Abends: Abendgebet
00.00 Uhr Nachts: Mitternachtsgebet
Sie widmen sich auch der Pflege der Kranken und Alten und Schwachen. Sie helfen bei Gottesdiensten und Messen, in ihren Händen liegt es die Kinder der Gemeinde zu lehren. Zudem bewahren sie das Wissen des Ordens. Sie vermehren Schriften, bringen sie in Umlauf und sorgen dafür das sie lange erhalten bleiben.
Schützlinge des Ordens (M./F.)
Die Schützlinge des Ordens sind jene die auf seinem Land leben aber keine Geistlichen sind. Es sind Bauern, Fischer, Handwerker und einfache Leute. Sie bewirten das Land, gehen ihrer Arbeit nach, produzieren Nahrung für sich und die Geistlichen die ihr Seelenheil wahren. Sie kommen in die Gottesdienste zu den Gebeten und erhalten von den Geistlichen Segen, Heilung und Pflege.
Ordenslosung
„So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit! Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“
(Quelle: Google Suchergebnisse)
Ländereien des Ordens
Zusammenfassung
- Gehöft von Hans Ehrin am Dornberg

