Xantias Persönlichkeiten - Aereniel Valandë, Magisterin des öffentlichen Wirkens

Aereniel Valandë

Magisterin des öffentlichen Wirkens

Seit noch nicht allzu ferner Zeit ist in den Hallen des Magistrats zu Xantia, ein neuer Name zu vernehmen und doch ist er bereits vielen Bürgern wohlbekannt: Aeriniel Valandë, die neu ernannte Magisterin des öffentlichen Wirkens.

Die Elfe, deren Erscheinung die Würde von rund drei Jahrhunderten trägt, bewegt sich mit jener ruhigen Selbstverständlichkeit durch die Straßen der Hauptstadt, als habe sie diese stets gekannt.

Ihr helles Haar fällt wie fließendes Gold um sie herum und ihr Blick ruht wachsam auf den Menschen und Mauern gleichermaßen, damit ihren tiefblauen Augen nichts entgeht.

Obgleich ihre Ernennung noch frisch ist, ließ sie sich bereits vielerorts erblicken. Auf dem Markt, zwischen Händlern und Handwerkern, auf den Plätzen der Stadt oder auch im Gespräch mit Bürgern, die ihre Anliegen vorbringen.

Anders als viele Würdenträger sucht sie nicht den Schutz der hohen Hallen, sondern zeigt sich dort, wo das Leben Xantias pulsiert.

Es war auf ihr Bestreben hin, dass erste Maßnahmen zur Wiederbelebung öffentlicher Orte angestoßen wurden und Gespräche über die Neuvergabe von Marktständen, Wohnstätten und Gildenhäusern stattfanden.

Dabei scheint sie weniger von bloßer Verwaltung als von einem klaren Ziel geleitet: Sie möchte das Band zwischen Magistrat und Bürgerschaft stärken.

Unter den Bürgern verbreitete sich ihr Name rasch, denn sie schwingt keine großen Reden, sondern glänzt durch ihre Präsenz. Sie hört den Bürgern zu, wo andere urteilen und sie beobachtet Feinheiten, die andere geflissentlich übersehen.

Obgleich ihre Zeit im Amt erst begonnen hat, entsteht der Eindruck, dass Aeriniel Valandë nicht gekommen ist, um lediglich ein Amt zu bekleiden, sondern um Xantia selbst mit neuem Leben zu erfüllen

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