Bárleyi - das Vermächtnis der Wanderer
Ein mystischer Ort im Westen des Orkkontinents
Schon seit langer Zeit, war und ist Reisen durch viele Gebiete Eldorias war mehr als beschwerlich. Die Savanne im Nordwesten des Orkkontinents war da keine Ausnahme.
Spärlicher Regen, spärlich fruchtbarer Boden.
Ein Gebiet, kaum besiedelt, kaum bereist.
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So fand sich einst eine kleine Gruppe Wanderer mit der Intention die Welt in ihrer raren Form kennenzulernen, auf dem Weg durch den Westen des Orkkontinents. Kaum Zivilisation war hier zu finden. Die Gegend war karg und leer, abgesehen von vereinzelten Bäumen, welche die Gegend bestückten.
Diese besagten Wanderer waren erschöpft und müde, und gerade bei genug Bewusstsein, um den tröpfelnden Regen auf ihrer Haut zu spüren. Den Wetterwechsel als Zeichen ihrer jeweiligen Götter sehend, gingen sie weiter, bis ein hohler Baumstumpf in ihr Sichtfeld kam.
Diesen, und einen Stein, welcher wie ein Sichelmond geformt war.
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In den nächsten Jahren bereisten die Wanderer oft genau diesen Ort. Wesen aller Art kamen her, um das Naturwunder zu begutachten.
Schon bald wurde der Sichelmond mit dem hohlen Baumstamm zu einem Brunnen umfunktioniert, welcher für die Natur, welche ihn umgebte, von größter Wichtigkeit war und wurde.
Die Wanderer bereisten Eldoria weiter, bis jeder einzelne sein Ende fand. Ihre Entdeckungen sollen jedoch nie vergessen werden. Noch heute existiert der Pfad, den sie damals mit ihren Schritten ausgetreten haben und erleichtert Reisenden den Weg.
Es heißt, der ein oder andere Wanderer, hätte sogar an genau jenem Ort sein Ende gefunden. Ein Ort, welcher einst verwahrlost und verlassen war. Das Wasser, welches man zu diesem Zeitpunkt dort finden kann, soll einem jeden Reisenden in Not wieder zu Kraft verhelfen.
Und das für den Rest der Ewigkeit.
Heute war der Ort bekannt als Bárleyi, benannt nach den jeweiligen Initialen seiner Finder.
Bis heute ist dieser Ort von Mythen umgeben - ob diese wahr sind, kann man nur herausfinden, wenn man den Bárleyi mit eigenen Augen sieht.