Charaktervorstellung: Nymh Taqko’ashan [Dämonenelfe]

Charakter

Name:
Nymh Taqko’ashan
Giftjungfer
Geschlecht:
Weiblich
Alter:
52
Körpergröße:
2.00m
Rasse:
Dämonenelfe - Verzynia
Wohnort:
Wildnis
Herkunft:
Eldoria Orklande in Gebiet der westlichen Savanne
Religion:
Schamanismus
Sie hat zwar nie angestrebt wirklich eine Schamanin zu werden und auch geht sie das Ganze in viele Richtungen mehr rational an und sieht es mehr als Interesse an der spirituellen Welt, Wesen die einfach eine andere existenzform darstellen als sie selbst, als wirklich viel zu beten oder den Glauben stark zu zelebrieren.

Aussehen:
Sie ist mit ihren 2 m hochgewachsen und ihre Statur ist schlank (88kg). Wie alle Elfen ist auch sie mit einem jugendhaften Aussehen gesegnet. Die blass kränkliche Haut überzieht ihren Körper und lässt sie im Gesamtbild mit Haltung und Ausstrahlung fast puppenhaft und leblos wirken. Ein junges Gesicht, doch mit leeren blass blauen Augen ohne Pupille in dessen Seele man nicht zu schauen vermag, als hätte sie keine. Nur das eigene Antlitz spiegelt sich in diesen, als würde sie einem einen Spiegel vorhalten, in welchen man vielleicht nicht sehen mag. Eine sonst eher ausdruckslose Miene liegt fortwährend in ihren Zügen, viele Emotionen spiegeln sich in ihrem Gesicht nicht. Ihre Ohren spitz und lang und weisen somit ein weiteres Merkmal ihrer Zugehörigkeit als Elfe auf. Ihr Haar spiegelt sich in zweigeteilter Farbe schwarz und weiß, wobei das schwarz keines natürlichen Ursprungs ist. Färbt sie sich ihre Haare nicht, wären sie rein weiß. Offen trägt sie ihre Haare zwar selten, doch wenn, dann reichen ihr diese bis über die Schultern.

Meist hat sie ihr Gesicht mit einem Schleier verdeckt und auch das Haar ist versteckt unter diesem. Geziert mit Schmuck, welcher silbernen Hörnern ähnlich sieht. Selten wird man sie ohne ihre Handschuhe antreffen. Aus feinem, dünnem Leder und auf der Oberseite teils mit dünnen Platten aus Metall beschlagen. Der linke Handschuh geht ihr ungefähr bis zum Ellenbogen und dünne Gläschen mit Flüssigkeiten sind dort an kleinen Lederriemen befestigt, welche man jeder Zeit entnehmen kann. Der rechte geht ihr nur bis etwas über das Handgelenk und hat keine Röhrchen. Ansonsten ist ihre Kleidung stets gepflegt und meistens trägt sie Kleider, doch auch Hose und Hemd lehnt sie nicht ab. Diese passen nur weniger gut zum Schleier, weshalb man sie darin auch weniger sieht. Abgerundet wird das Ganze mit hohen Lederstiefeln.

Bilder


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Tattoos/Verzierungen:
Auch sie ist geziert von dem Zeichen der Dämonenelfen an ihrem Hals. Allerdings ist dieses manchmal zwischen dem ganzen anderen Zeichenwirrwarr nicht immer auf den ersten Blick zu sehen. Ihr Hals und ihre Brust bis hin zu den Schultern sind nämlich tätowiert. Muster in schwarzer Tinte zeichnen sich auf ihrer Haut ab und als hätte man mit violetter Farbe Schlieren ähnliche Muster über diese gemalt, gehen diese den Hals hinauf.

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(violett statt rot)
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Ihr nächstes Tattoo bedeckt den Bauch und zieht sich diesen hinauf. Es zeigt eine hübsche aufblühende Chrysantheme.


Ihren Rücken hinab verläuft ein Farn, dessen Blätter sich über die Schulterblätter fächert und nach unten hin spitz die Wirbelsäule hinab zusammenläuft.

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Zuletzt trägt sie das Zwielicht Nymphen Pakt Zeichen auf ihrem linken Handrücken. In schwarzer Farbe weist es die Ginkgo Blätter der Hoffnung und Erneuerung auf.

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Sonstiges:
Neben Augen, die keine Pupille tragen, scheint ihre linke Hand, als würde diese aus Holz bestehen, seltsam verwurzelt, doch geformt wie eine Hand. Schlanke Finger zieren diese dennoch und die Verholzung geht noch ein Stück ihren Unterarm hinauf.
Außerdem scheint sie von zwei seltsamen, schwarzen Ranken mit kleinen Dornen umgeben, die aus dem unteren Teil ihres Rückens zu wachsen scheinen. Auf den ersten Blick mögen sie oftmals einfach wie Zierde wirken, die sich starr um sie legt, doch sie scheinen weitaus mehr zu sein. Gerne nutzt sie diese, um Hörner zu symbolisieren.

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Charaktereigenschaften:
Die meisten Dinge scheinen ihr mit herzlichstem Desinteresse zu unterliegen. So ist sie eine kühl wirkende, zurückhaltende Dame, die sich nur einmischt, wenn sie es für wirklich nötig hält und da kann ihre Ansicht ziemlich stark von Wesen zu Wesen variieren. Unter dem Helfersyndrom leidet sie jedenfalls nicht. Einfach nur zuzusehen, liegt ihr wohl besser.

Eine ungemein rationale Dame, welche wenig mit den Gefühlen anderer anfangen kann und ob sie selbst welche hat, könnte man fast anzweifeln. Falls ja, kommuniziert oder zeigt sie diese zumindest nicht häufig oder immer nur dann, wenn sie etwas nervt. Meist wirkt es allerdings, als sei ihr schlicht das meiste völlig gleich oder als würde sie eben einfach ertragen. Sie wird wenig Zeit in Streitigkeiten investieren und ihrem Gegenüber einfach recht geben, wenn das bedeutet, dass sie in Frieden weiter ihrer Arbeit nachgehen und ihre Zeit sinnvoll nutzen kann.

Eines der wenigen Sachen, die sie zumindest innerlich doch wirklich aufregen, ist die “Dummheit” und “Fehlerhaftigkeit” anderer. Vor allem, wenn diese dazu führt, dass sie ihr im Weg steht. Während sie alles sehr klar zu sehen scheint, versteht sie nicht, wie andere sich mit unbedeutenden Kleinigkeiten so aufhalten. Insbesondere Gefühle, die einem die Sicht stets so zu vernebeln scheinen. Ein seltsames Konstrukt und sie persönlich will die Finger davon lassen.

Ein drastischer Unterschied zu anderen Dämonenelfen ist das sie keine wirkliche Abneigung gegenüber Sklaverei empfindet. Das hat schlicht den Grund, dass ihr zum einen solche Angelegenheiten doch recht egal sind und zum anderen ist sie in der orkischen Kultur aufgewachsen, weshalb ihr dieser Lebensstil und die Ideologie des freien Seins nicht so eingetrichtert wurden. Im Gegenteil befürworten die Orks die Sklaverei schließlich. Da sie allerdings nicht von gestern ist und zu teilen später auch von Dämonenelfen gelehrt wurde, ist dies nichts, was sie unter Ihresgleichen stolz auf den Tisch legen würde. Doch trotz dessen scheint sie jedes Wesen einfach seinen Weg gehen zu lassen, aus anderen Gründen zwar, doch sie lässt jedem seine Freiheit. Dazu zählt auch sie selbst. Nur weil sie vieles von anderen der Einfachheit duldet, bedeutet das nicht, dass sie zu allem gedankenlos ja und amen sagt. Ganz im Gegenteil.

Stärken:

Gift Immunität

Besitzt eine gewisse Gift Immunität gegenüber häufig verwendeten Giften von Pflanzen und Tieren. Auf keinen Fall vollständig immun. Es benötigt lediglich eine größere Menge, um gewünschte Effekte zu erzielen.
Beispiel:
Das Ziel ist es, sie einzuschläfern und man nutzt die normale Menge Gift. Anstelle einzuschlafen, wird sie lediglich in einen benommenen Zustand geraten. Schlaftrunken.
Abseits davon ist es schon schwer, ihr manches Gift unterzujubeln. Diese an Geschmack, Geruch oder anderen Anzeichen zu erkennen ist ihr sehr wohl möglich.

Ehrlich währt am längsten

Zugegeben schießt ihre Ehrlichkeit meistens über das Ziel hinaus, aber wenigstens scheint sie nicht wirklich häufig zu lügen, wenn man ihre Meinung möchte. Die Wahrheit tut zwar manchmal weh, doch wer nicht in einer Welt, wo es nur darum geht, sich gegenseitig künstlich gut zu reden, leben will, findet bei ihr einen Ort. Eine Sache des Geschmacks, doch auch durchaus eine Stärke, die sich nicht jeder bewahren kann.

Ohne Fleiß, kein Preis

Eine Dame, die Effizienz grundsätzlich sehr schätzt. Das kann zwar auch ihre Nerven strapazieren, vor allem wenn sie in Gruppen agiert, aber es bedeutet auch, dass man sich auf sie verlassen kann. Schlampig arbeiten gehört nicht zu ihren negativen Eigenschaften, das beinhaltet sowohl Pünktlichkeit als auch Qualität, selbst wenn sie überhaupt keine Lust auf etwas hat. Zudem bringt dies noch ein paar andere gute Eigenschaften mit sich. Wenn sie sich für etwas Wichtiges entscheiden muss dann geschieht dies schnell und ihre Entscheidungen basieren rein auf Logik und Effizienz, nicht auf Emotionen. Das kann durchaus sehr nützlich sein… insofern man sie nicht um emotionalen Beistand bittet.

Unerschütterlich

Ob es nun an ihrer Apathie liegt oder an ihrer inneren Dämonenelfe ist schwer zu sagen, doch sie scheint sich wenig daran zu stören, was andere über sie denken/sagen. Der Versuch, sie klein zu reden oder ihr zu sagen, was doch das Beste wäre, könnte auch gerne mal im eigenen Leiden ihres Gegenübers enden, wenn sie die Energie aufbringen will einem die Realität vorzuhalten. Sie umzustimmen, etwas zu tun, was ihr also wirklich grundlegend widerstrebt, wie beispielsweise ihr Verhalten zu ändern, ist zum Zähne ausbeißen.

Schwächen:

Knochenschwund

Sie leidet unter Knochenschwund. Eine Krankheit, die dazu führt, dass ihre Knochen schwach und spröde werden. Dadurch können sie deutlich leichter brechen, vor allem an ganz bestimmten Stellen. Aus diesem Grund eignet sie sich auch überhaupt nicht als Nahkämpferin oder ist für schwere Arbeit zu gebrauchen.

Einzelgänger

Was des anderen Vorteil ist, ist ihr Nachteil. Sie arbeitet weder gerne direkt mit anderen zusammen, noch ist sie gut darin. Die Vorteile, sich mit “schlampig” arbeitenden Wesen zusammenzutun sieht sie nicht. In der Regel ist sie davon schnell genervt und es beeinflusst ihre Arbeit negativ oder bringt ein starkes Ungleichgewicht in Gruppendynamiken insofern man sich mit ihrer schroffen, ehrlich sarkastischen Art nicht abfinden kann.

Geringe Sozialkompetenz

Sie ist keine Frau mit vielen Freunden und es wirkt auch nicht so, als würde sie sich Mühe geben, das zu ändern. Eine frustrierende Persönlichkeit für alle um sie herum, die etwas mehr… Begeisterung erwarten. Emotional nicht wirklich erreichbar zu sein hat sicher seine Vorteile, aber bedeutet auch, dass sie andere und ihre Bedürfnisse nicht gut versteht. Falls es sie überhaupt interessieren sollte. Zu tiefen Verbindungen führt das aber eher nicht oder dazu, dass sie immer vertrauenswürdig wirkt.

Fluch der Dämmerung

Auch sie leidet unter dem Fluch unter jenem jede Dämonenelfe leidet und zu gewissen Uhrzeiten befallen sie ab und an Krämpfe der ungemütlichen Sorte. Für jemanden, der körperlich ohnehin schon schwächlich ist, eine ungemeine Herausforderung.

Beruf:

Giftmischerin

Als Giftmischerin ist sie nicht nur in der Lage, Gifte anzufertigen, sondern auch Gegengifte herzustellen. Wegen ersterem wird sie eher gemieden, doch zweiteres führt viele Wesen unweigerlich zu ihr.

Vorkosterin

Sich mit Giften zu beschäftigen, hat ihr nicht nur den Weg eröffnet, diese anzufertigen. Sie ist auch gut darin, sie in verarbeitetem Zustand zu erkennen. Deshalb wird sie gut und gerne auch mal dazu bestellt, für Hochgestellte ihr Essen vorzukosten um es auf Gift zu überprüfen.

Fähigkeiten:

  • Herstellen von Giften und Gegengiften
  • Erkennen von Giftigen Pflanzen/Tieren
  • Umgang mit Pflanzen
  • Lesen und Schreiben
  • Rechnen
  • Eingehendes Wissen über die orkischen Bräuche etc.

Magie:
Naturmagie

  1. Vampirische Wurzel
    Der Zauberer verbindet sich mit der Erde und lässt unterirdisch eine Wurzel sprießen. Sie windet sich um die Beine des Zieles und bohrt sich dort mit winzigen Trieben in sein Fleisch, um sich ebenso schnell wieder zurückzuziehen. Der Zauberer am anderen Ende der Wurzel gewinnt daraus Lebenskraft.
    → (Schaden + Lebensabsorption)

  2. Nadelwucht
    Aus Holz, Dornen oder anderen Werken der Natur bohrt sich ein Hagel winziger, spitzer Dornen in das Ziel. Sie verursachen einen immer wieder aufwallenden Schmerz, der mit Kampfende aufhört.
    → (Schaden am Ziel pro Zug des Anwenders)

  3. Fluch der Natur
    Gräser wachsen, Blumen gedeihen oder wirbelnde Blätter umfliegen das Ziel und weben dabei eine böse Verwünschung. Sie verhindert das Wirken von Magie für kurze Zeit.
    → (Magieunfähigkeit)

  4. Schlingendes Geflecht
    Ein Geflecht aus Wurzeln, Ästen oder anderen Pflanzen erhebt sich aus der Erde und greift nach den Füßen des Opfers. Ehe es sich versieht, ist es gänzlich umschlungen und nicht mehr in der Lage, sich zu bewegen. Zugleich bietet das Gestrüpp aber auch einen gewissen Schutz gegenüber Angriffen.
    → (Lähmung und Verteidigungsboost auf Opfer)

Vorgeschichte:
Wut und Trauer durchflutet das riesige Geschöpf mit spitzen Hauern und starken Fäusten. Fäusten, zwischen denen sich ein Säugling befindet. Sein Leben ausgehaucht. Nicht das Wesen selbst tötete es, sondern der Wille der Natur. Zu jung sein Leben verloren, keine Zeit, die man miteinander hatte und der erste Kampf verloren… zu schwach. Die Ork Mutter mit Zorn erfüllt, von Schmerz durchzogen gegenüber ihren Götter, doch diese schienen anderes im Sinn gehabt zu haben. Ein Leben genommen, ein Leben gegeben, denn nicht viel später sollte jene Mutter vor der Entscheidung stehen, ein fremdes Wesen in ihre Obhut zu nehmen.

Der Boden leicht schlammig, doch kein Regen, der die Fußstapfen begleitet. Der Untergrund Blut getränkt und aufgeweicht. Gegenstände flogen zur Seite, die als unnütz empfunden wurden, wachsame, rot glitzernde Augen betrachten die Beute.
Eine kleine Karawane von Dämonenelfen hatte den Angriff der Ork Krieger nicht überlebt.

Kühl wirkende blass blaue Augen blicken der einstigen Ork Mutter entgegen, die Haut so farblos, dass man hätte meinen können auch der Säugling hätte sein Leben bereits gegeben, so still wie es dazu ist. Vielleicht war es der Schock, vielleicht das instinktive Wissen, dass es auch sein Leben lassen würde, wenn es schreit.
Langsam strecken sich die großen Pranken nach dem winzigen Wesen, um es aus dem Griff der einstigen Mutter zu lösen. Ein warmes Schnauben streicht über die Haut, dann ein hastiger Blick zu den anderen. Sie sind beschäftigt.
Verzweifelte Wünsche keimen in ihr auf, der erneute Schmerz. Dieses Kind hatte ihre Mutter verloren, sie hatte ihr Kind verloren. Vermutlich sollte sie stärker als das sein, doch sie ist es nicht. Der Gedanke keimt, dass dies nun ihr Kind sein könnte. Der Gedanke allein brachte die Schmach der vielen rot glitzernden Augen mit sich, von denen sie meint, dass sie sich in ihren Rücken bohren, während sie mit ihrem muskelbepackten Körper den Säugling vor Blicken schützt.
Zu sagen, dass es leicht gewesen wäre, das Kind zu integrieren, ist gelogen. Auch wenn die Orks grundsätzlich offen gegenüber anderen Rassen waren… nicht immer hatte sie das Elfenkind vor den Blicken schützen können. Das junge Elfenmädchen war viel kleiner als die meisten, nicht so robust oder stark. Es hatte viel Geduld und Zeit gebraucht, bis sie sich ihren Platz im Stamm hatte sichern können, wirklich akzeptiert worden war. Anfangs hatte man darauf plädiert, das Kind zu brandmarken und lediglich als Sklavin großzuziehen, doch die Ork Mutter hatte sich als stur erwiesen und die Orks zu pragmatisch, um zu lange zu diskutieren. Wenn es sie glücklich macht? Die kleine Elfe wäre ja ohnehin keine Gefahr.

Da sie sich nicht mit Stärke profilieren konnte, lernte sie andere Dinge und hat ein großes Interesse an Pflanzen entwickelt. Genauso zerbrechlich wie sie, doch besonders taten es ihr die Giftigen an. Zerbrechlich, doch gefährlich. Sie wollte von Nutzen sein, nicht nur belächelt von ihren größeren Brüdern und Schwestern. Das fand zwar unter den Orks nicht immer seinen Nutzen, doch dass sie Vergiftungen auch heilen konnte? Das wurde respektiert und auch gelobt.

Die Jahre zogen vorüber. Das Elfenkind wurde erwachsen, hatte sich in ihrem Umland gar einen Namen gemacht als “Die Giftjungfer”. Ein Wesen, welches sowohl gefürchtet, als auch respektiert und gemocht wurde. Freundlich zu allen, im Schutz von Orks stehend, doch umgeben von einem Schleier der Undurchsichtigkeit war die junge Elfe. Sie konnte gut mit Wesen, war offen für das meiste durch die Orks, mehr und anders als man es von manch anderer Dämonenelfe gewöhnt war, doch all dies sollte sich mit der Zeit zu Teilen stark verändern.

In ihrer Gutmütigkeit und dem Interesse am Schamanismus und dessen Spiritualität schloss sie Pakte mit weit höheren Wesen als sie selbst. Nicht für Macht, nicht für Reichtum und dennoch forderten sie einen hohen Preis. Aus Gutmütigkeit wurde Desinteresse und aus der Freude anderen zu helfen, wurde Distanz. Leid gefolgt auf noch mehr Leid und Einsamkeit, welche sich um sie legte, doch nicht zu stören schien. Die Elfe, die man einst kannte wie ausgewechselt über die Jahre und auch ihr Umfeld, begann sie zu meiden, nur der Dringlichkeit ihrer Dienste wegen noch aufzusuchen. Die Engsten und Familie versuchten noch schwerlich, ein Band aufrechtzuerhalten, doch auch diese taten sich oftmals schwer sie und ihre Bedürfnisse zu verstehen.
Sich als Dornen Prinzessin abgewandt, zu der es kaum noch ein Durchdringen gab, hat sie sich ein eigenes Heim errichtet, wo sie in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen kann. Fern von dem Flehen, fern von dem Nachfragen, ob es keinen Weg mehr zurück gäbe , fort von der Apathie der Zwielicht Nymphen, dessen Leid sie mit ihnen teilt. Die Antwort von ihr war immer ein ‘Nein’ gewesen, also ist sie irgendwann gegangen, als dies nicht akzeptiert werden konnte.

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Zwielicht Nymphen Pakt:

Name:
Ranken des geteilten Leids

Veränderungen:
Der Charakter hat insgesamt bereits 5 Pakte geschlossen und ein weiterer wäre für sie kaum oder nur mit gut Glück möglich.

Bei ihrem ersten Pakt hat sie zwei Ranken erhalten welche am unteren Ende des Rückens, neben der Wirbelsäule rechts und links ca. aus ihrem Körper heraus wachsen. Diese betragen im Durchmesser an der dicksten Stelle 3 cm und sind 3 m lang. Diese Ranken sind auf der Oberseite mit kleinen Dornen wie Rosen sie tragen, bestückt. Die Unterseite ist frei von Stacheln, um sie noch mehr oder minder gefahrlos um den Körper legen zu können. Anstelle in einem satten Grün zu erscheinen sind sie allerdings schwarz.
Außerdem lässt sich leichte Apathie bemerken.

Mit dem dritten Pakt haben sich ihre Augen verändert und sie tragen keine Pupillen. Sie wirken also genauso seelenlos wie jene der Zwielicht Nymphen.

Mit dem vierten Packt hat sie eine Krankheit befallen, die ihren Körper dauerhaft und auch noch nach dem brechen der Pakte heimsuchen wird. Sie leidet unter Knochenschwund. Ihre Knochen sind also exponentiell schwächer als die der Anderen und brechen leichter. Außerdem ist ihr apathisches Verhalten mittlerweile sehr stark ausgefallen.

Der fünfte Pakt hat ihr eine wurzelartige linke Hand verliehen mit unangenehmen Nebenwirkungen, welche sie ungemein an ihre Versprechen erinnern sollen. Auf dieser sitzt auch das Zeichen des Paketes gut erkennbar.

Was kommt mit den Naturalien?
Ranken:
Diese Ranken sind vom Träger individuell bewegbar. Wozu man diese allerdings nicht nutzen kann, ist ein alternatives Seil. Sie sind nicht stark genug, um jemanden festzuhalten und sie geben auch nicht genügend Schutz, um wie bei einigen Zaubern Beispielsweise eine Verteidigung durch sie zu erhalten.
Kleinere Gegenstände können sie bewegen, davon sind allerdings in jedem Fall ausgenommen Waffen (im Rahmen nutzbar wie Alltagszauber).

Die kleinen Dornen können kleinere Kratzer verursachen, allerdings sitzen diese nicht extrem fest und bei einem ernsthaften Angriff mit diesen würde sich der Charakter selbst verletzen, mit kleinen Wunden bis mittleren Wunden.

Wurzelhand:
Abseits davon, schick auszusehen, kann sie nur Schmerzen bringen. Sie bietet keine Panzerung und ist genauso leicht zu verletzen wie eine normale Hand + die Schwächen, welche alle Pflanzenteile durch den Pakt haben.
Abseits davon wachsen die Wurzeln ihren Arm hinauf, was sich so anfühlt, als würden diese sich durch ihr Fleisch fressen. Das passiert allerdings nur dann, wenn sie extrem von ihrer Apathie abweicht und sehr emotional handelt (davon ausgenommen ist körperlicher Schmerz). Wenn sie ihre Emotionen wieder unter Kontrolle bringt, ziehen sich die Wurzeln wieder zurück. Verletzungen hinterlässt es keine.

Alle sonstigen im Pakt fest enthaltenen Eigenschaften:

  • Empfindlichkeit der Pflanzenteile
  • Schmerzempfinden der Pflanzenteile
  • Regeneration der Pflanzenteile
  • Die Pflege der Naturalien
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