Kurzer Disclaimer vorweg, die Kultur und Religion der Sonnenelfen ist bereits vom Team angenommen, steht nur noch nicht unter dem jeweiligen Beitrag!
Name: Vandril Naranbaatar
Rasse: Elfen
Kultur: Kultur der Sonnenelfen
Geschlecht: Männlich
Alter: 185 Jahre
Größe: 1,96 Meter
Familienstand: Verheiratet
Wohnort: Die Gemeinschaft Thanalan in der Wüste des Elfenkontinents
Religion: Der Glaube Straranis
Herkunft und familiärer Hintergrund: Die Wüste im Nordosten Eldorias ist schon immer sein Lebensmittelpunkt gewesen. Seine Eltern selbst waren die Tsa’hik Nou Naranbaatar und der Nunh Khurshid Naranbaatar.
Aussehen: Wie es sich für einen Sonnenelfen seines Standes gehört, ist er vor allem an den goldenen Tätowierungen, welche sich über den ganzen Körper erstrecken, zu erkennen. Auf den ersten Blick sichtbar sind die goldenen Einkerbungen an den Händen, den Handgelenken, dem Hals und den Wangen im Gesicht. Dazu trägt er oft Goldschmuck in Form von Ringen oder goldenen Armreifen. Zu besonderen Anlässen kommt ein traditioneller Haarschmuck mit dazu. Seine Kleidung ist, den Klimaverhältnissen geschuldet, meist luftig gehalten und aus luftdürchlässigem Stoff hergestellt. Typisch für die Sonnenelfen ist seine Haut gebräunt und hat sonst wenige weitere Makel vorzuweisen:
Eigenschaften:
-Hartnäckigkeit, manche würden es auch als sturen Kopf bezeichnen
-Sehr wissbegierig
-Tief verwurzelter Glaube
-Patriotistischer Gedanke zu den Sonnenelfen
-Er kann gitarrenähnliche Instrumente spielen
-Kochen
Schwächen:
-Schlechter Umgang mit Fernkampfwaffen wie zum Beispiel Bögen,
-Kein guter Schwimmer, er kann sich zwar gut über Wasser halten aber eine schnelle Fortbewegung kann man es nicht nennen,
-Ist generell unordentlich und verlegt oft Dinge.
Stärken:
-Geübter und sicherer Umgang mit offensiv ausgerichteter Magie,
-Erprobter Umgang mit Pferden, sowohl im Alltag als auch im Kampf,
-Sehr gut ausgeprägte räumliche Vorstellungskraft.
Zauberauswahl für Kämpfe:
Elementare Waffe
Der Zauberer bindet sein Element zu einer beliebigen Waffe - für Nah oder Fern -, mit welcher er einen Angriff mit erheblicher Wucht ausführen kann. Die Waffe verschwindet beim Aufprall, doch die Elemente durchdringen selbst die Rüstung.
→ (Schaden + Rüstungsdurchdringung)
Effusio vitae
Der Anwender konzentriert sich auf die umliegenden Elemente und die des Gegners. Dabei geht er mit den Elementen in eine Symbiose und fühlt sich mit ihnen verbunden. Allerdings raubt es ihm und den anderen Elementen Kraft, wodurch sie nach der Energie des Gegners schlürfen.
→ (Schaden + Lebensabsorption)
Erbflamme
Erbflamme
Das Leuchten lodert auf zu einem Ball aus züngelnden, leuchtenden Flammen, die vor Energie leise rauschen. Sie springen auf das Ziel über und schaden ihm. Wendet sich der Zauber gegen Elfen, so wendet sich auch Erbe gegen Erbe, und seine Macht vergrößert sich.
→ (Erhöhter Schaden gegen Elfen)
Schloss der Magie
Der Anwender lässt sein Element durch den Gegner fließen, wodurch er ihn innerlich so verwirrt, dass seine Magie sich schließen und er vorübergehend keine Magie mehr wirken kann.
Hintergrundgeschichte
Vandrils Kindheit
~Erzählung aus seinem siebten Lebensjahr~
„Ich mag Sand nicht. Er ist grob, rau und reizend und er ist überall!“
Solche Aussagen waren es, welche allen um ihn herum zeigten, dass die Naivität von Kindern oftmals keine Grenzen kennt. So befand sich die Familie Neferkare nicht auf einem kleinen Spaziergang durch die Sanddünen, sondern in mitten einer endlos scheinenden Wüste mit gnadenlosem Sonnenlicht, welches kaum Luft zum atmen ließ. Doch ging es nicht anders, schließlich tobte zu dieser Zeit noch der innere Konflikt unter den Sonnenelfen. Die Zeiten waren im Wandel und Vandrils Familie schließlich mittendrin. Sich in diesen Zeiten sesshaft zu machen bedeutet Angriffsfläche preiszugeben. Hinter jedem Hügel und jedem Stein könnten weitere Sonnenelfen mit feindseliger Gesinnung lauern. Doch schien es entweder unverschämtes Glück oder einfach nur Schicksal, dass dem in diesen Zeiten nicht so war.
Abends, wenn die Sonne unterging, nutzte die Familie Neferkare ihre Zeit zur Rast und dem Aufbau eines Schlafplatzes. Vandril jedoch nutzte diese Zeit besonders dafür, auf seinen dicken Papierrollen seine Sternenkarte weiter zu vervollständigen. Schließlich könnte es hilfreich sein, sich an diesen in der Nacht orientieren zu können. Sollte es die Witterung nicht zulassen oder er schlichtweg keine Lust auf diese Tätigkeit gehabt haben, verbrachte er diese vergleichsweise ruhigen Minuten mit der Familie, besonders mit seinem älteren Bruder. Vielleicht war es sogar seine fröhliche und aufgeweckte Art, die die Moral in diesem Kreise zusammenhielt und immer wieder neue Kraft schöpfen ließ. Kraft weiter zu machen und Ruhe in das zerstreute Volk der Sonnenelfen einkehren zu lassen.
Vandrils Jugend
~Erzählung aus seinem neunzehnten Lebensjahr~
„Was bin ich schon mehr, als der Schatten desjenigen, der den Thron erben wird?“
Solche Aussagen waren es dann, welche Vandril sich selbst vorwarf zu dieser Zeit. Doch obwohl der Krieg unter den Sonnenelfen nun tatsächlich zum erliegen kam, die Vorhersehung des ersten Sonnenkönigs sich erfüllte und Vandril als Sohn des ersten Sonnenkönigs dutzende Privilegien genoss, so hatte er für sich selbst keine Bestimmung sehen können. Denn als ältester Sohn war sein Bruder für die Übernahme des Erbes des Sonnenkönigs vorhergesehen, nicht er. Dementsprechend war er es statt Vandril, der in die politischen und gesellschaftlichen Reihen aufgenommen wurde. Untereinander war das Verhältnis der beiden tadellos, doch in jugendlichem Neid war es nur natürlich, dass Vandril lieber an seiner Stelle stehen wollte.
Es gab Tage, an denen er sich vergessen fühlte. Sein Dasein war zwar von Sorgenlosigkeit geprägt, doch tief im inneren grämte es ihn. Es war ihm nicht möglich, eine nachhaltige Auswirkung auf sein Volk zu haben. Sich einzubringen oder gar Entscheidungen zu treffen. Seinen Frust darüber ertränkte er in seinen Lehrstuben. Indem er sich immer weiter auf seine eigenen Fähigkeiten, die der Magie und dem Lesen der Sternenkarten, vertiefte, konnte er zumindest auf diese Art und Weise Ablenkung von dem haben, was ihn durchgehend so grämte.
Vandrils Gegenwart
~Erzählung aus dem hundertachtzigstem Lebensjahr~
„So hoffe ich, dass du mir meinen Groll vergibst, denn nun sehe ich die Dinge der Wirklichkeit.“
Auch ein Sonnenkönig oder seine Familie sind schlussendlich nicht mehr, als irdische Wesen. Diese haben die Angewohnheit, trotz allem an Ruf und Ehre anfällig zu sein für alles, was diese umgibt. Nach einem langen Kampf gegen eine schwere und höchst ansteckende Lungenerkrankung, kam es schlussendlich zum Ableben des ersten Sonnenkönigs der Sonnenelfen sowie dem ursprünglichen Thronerben, Vandrils großem Bruder.
Mit diesem Augenblick wurde Vandril nicht mehr als einfaches Mitglied der regierenden Familie, sondern als waschechter Thronerbe wahrgenommen. Mit allen dazugehörigen Verpflichtungen. Befestigt in dem Willen das Erbe seines Vaters fortzuführen, trat er nur wenig später, wenn auch unvorbereitet, in dessen Fußspuren. Ob er nun mit dieser Wendung zufrieden ist, das weiß wohl nur er selbst. Schließlich ist er nun mehr als nur der Schatten des Thronerben, jedoch zu einem sehr hohen Preis.



