Manch Schatz schlummert in den Tiefen und Weiten des hohen Nordens zwischen kalten Felsen und eisigen Bachläufen. Man munkelt von tiefen Höhlen in den sich die Seele des Eises verbirgt. Die Seele des Eises ist ein eigenartiger Stoff der genauso geheimnisvoll ist wie eben jene Tiefen in denen er zu finden ist. Es ist aber nicht nötig mit Seil und Eispicke in den Abgrund dieser Welt hinab zu steigen, auch an markanten Berggipfeln kann man sie Seele des Eises in atemberaubenden Formationen anfinden. Eine Solche Formation findet sich über der Marent-Hochebene und hat dort sogar Einflusss auf die unwirtliche Natur des Gebirges und seiner schroffen Klippen.
Cryxolith ist eine Verbindung aus Eisen, Sauerstoff und „Krionium“, einem unerforschten Stoff, welcher der Seele des Eises ihren frostigen Atem einhaucht und für paradox scheinende Stoffeigenschaften verantwortlich ist.
Aussehen:
Cryxolith tritt natürlich in sechseckigen, länglichen Kristallen, wie Sonnenstrahlen um einen Kern angeordnet, auf. Dieser Kern leuchtet in einem mystischen Hellblau. Die Färbung reicht von jenem leuchtenden Hellblau (extrem hoher Krionium Anteil, daher sehr wertvoll) bis zu bläulich schimmernd (mittlerer Krionium Anteil) und schließlich zu weißer, quarzartiger Färbung (niedriger Krionium Anteil).
Quelle
ChatGPT
Stoffeigenschaften:
- Cryxolith ist äußerst schwer in Wasser zu lösen, aber je kälter das Wasser, desto schneller löst es sich. Beim Lösen in Wasser entweichen hellblaue Funken, die schnell verglimmen, bei ungeschütztem Hautkontakt aber schwerste Erfrierungen zufügen. Dies scheint „Krionium“ zu sein. Im Gefäß mit dem Wasser setzt sich Rost am Rand ab.
- Untypisch für Salze, zerbricht es nicht unter roher Gewalteinwirkung sondern gibt ebenfalls Krionium Funken an die Umgebung ab und verliert nach und nach seinen hellblauen Schimmer. Erst wenn es eine Quarzartige Farbe bekommen hat, lässt es sich zu Pulver verarbeiten.
- Cryxolith könnte theoretisch mehrere Aggregatzustände haben, bisher entdeckt wurde nur der Feste. Cryxolith scheint einen so unfassbar hohen Schmelzpunkt zu haben, dass es nur in den feurigsten Tiefen Eldorias beginnt seltsam zu vibrieren, bevor sein hellblaues Glimmen erlischt und der übriggebliebene Stein sofort zu rosten beginnt.
- Cryxolith, beginnt sehr langsam zu wachsen, wenn es unter freiem Himmel, unbeobachtet dem arktischen Wind ausgesetzt ist. Es scheint zu wachsen indem es Sauerstoff und Mineralien aus der Umgebung zur Ausbildung neuer Kristalle verwendet. Die Wachstumsrate bei optimalen Bedingungen, die durch zwergische Hand geschaffen wurden, betrug 1mm/Jahr und das entstandene Cryxolith war absolut unrein.
- Sollte Cryxolith mit mittlerem Krionium Gehalt eisiger Kälte ausgesetzt und anschließend in verhältnismäßig warme Umgebung gebracht werden, beginnt es langsam zu leuchten und Kälte auszustrahlen, diese ist jedoch nicht mit dem Leuchten von Cryxolith zu verwechseln, wenn es extrem viel Krionium enthält.
Beschaffung:
Cryxolith kann einerseits auf hohen Berggipfeln gefunden werden, jedoch nur mit ernüchterndem Reinheitsgrad, andererseits in tiefen Gletscher Höhlen in den nördlichsten Gefilden des Zwergenkontinents. Hat man einen Cryxolith Brocken gefunden, muss er vollständig aus dem Felsen herausgebrochen werden um Funkenflug zu verhindern und anschließend in eine Schmiede transportiert werden.
Verarbeitung:
Zunächst muss die Quarzartige Schicht um den Kern langatmig gelöst werden bis man auf den Krionium reicheren Kern stößt. Diese äußere Schicht wird gerne zum Kochen verwendet, da sie reich an Eisen ist und somit wichtige gesundheitliche Vorteile bietet.
Das reinere Cryxolith wird nun vollständig unter flüssigem Eisen (höhere Erfolgswahrscheinlichkeit) oder Schlacke (höhere Chance den innersten Kern zu beschädigen) bedeckt. Das heiße Eisen schluckt die Krionium Funken und mit gezielten Hammerschlägen muss der innerste Kern „blind“ freigelegt werden.
Wenn dabei der innerste Kern beschädigt wird, verliert er für immer sein leuchten und beginnt im Minutentakt zu rosten und danach zu zerfallen. Klappt die Verarbeitung hingegen, dann kann der Kern ähnlich wie Diamanten geschliffen und zu Schmuck und Amuletten verarbeitet werden. Diese sind extrem begehrte und teure Erbstücke, die nur sehr wenige Zwerge besitzen.
Quelle
KI
Verwendung:
Cryxolith hat bisher wenige praktische Anwendungen gefunden, die über Schmuck hinausgehen. Es könnte aber möglich sein, sich die Kälte austrahlende Eigenschaft zu nutze zu machen und damit Räume zu kühlen, welche in heißen Klima Zonen liegen. So können Alkoholische Getränke oder Essen länger haltbar gemacht werden.
Allgemeine Hinweise zum Umgang mit Cryxolith:
- Legt man einen Brocken des Stoffes neben herkömmliches Feuer, dann erlischt das Leuchten des Cryxoliths und die Flamme färbt sich blau und wird eiskalt. Hierzu reicht schon eine winzige Prise Cryxolith.
- Legt man hingegen Cryxolith mit niedrigem oder mittlerem Krionium Anteil direkt in eine solche eiskalte Flamme, dann scheint es zu verdampfen, hierbei wird aber nur Sauerstoff freigesetzt, was eine perfide Explosionsgefahr birgt. Zurück bleibt eine instabile Mischung aus Krionium und Eisen, welche sich spontan entzünden und anschließend überall Krionium Funken versprühen kann.
Fundorte/ Cryxolith Vorkommen:
Wird ergänzt…