Name: Luriel Scandyr
Geschlecht: Männlich
Alter: 57
Größe: 1,65
Rasse und Kultur: Waldelf
Wohnort: Valkarath
Herkunft: kleines abgelegenes Dorf im Wald auf dem Elfenkontinent
Religion: Asatru - Der Glaube an die Asen (nordische Mythologie)
Beschäftigung: Ritter und Fischer
Aussehen und Merkmale:
Der Waldelf ist von schlanker Statur und misst etwa 1,65 Meter in der Höhe. Seine langen, offenen blonden Haare fließen sanft über seine Schultern und glänzen im Licht, fast als wären sie mit den Strahlen der Sonne verwoben. Sein Gesicht ist fein geschnitten mit hohen Wangenknochen, schmalen Lippen und spitzen Ohren, die leicht unter seinen Haaren hervorschauen. Auffällig ist, dass er keinen Bart trägt, wodurch sein jugendliches, fast zeitloses Erscheinungsbild noch verstärkt wird.
Auf seinem Kopf trägt er einen kunstvoll gearbeiteten Bronzereif, verziert mit filigranen Gravuren, die Runen und florale Muster darstellen.
Seine Haut ist hell, aber mit einem Hauch von bronzefarbenem Unterton, als ob er viel Zeit unter freiem Himmel verbringt. An der Innenseite seines linken Unterarms verläuft eine markante Narbe, die sich leicht von der restlichen Haut abhebt.
Sein gesamtes Auftreten strahlt eine gewisse Anmut und Leichtigkeit aus, als wäre er eng mit der Natur verbunden. Seine Bewegungen sind fließend und geschmeidig, und seine Augen tragen eine tiefe Weisheit in sich, als hätten sie schon viele Monde und Jahreszeiten in den Wäldern gesehen.
Quelle: Pinterest
Charakterzüge:
Der Waldelf ist ein treuer und hilfsbereiter Gefährte, auf den man sich stets verlassen kann. Einmal gewonnenes Vertrauen bedeutet ihm alles, und Verrat kommt für ihn nicht in Frage. Er besitzt ein großes Einfühlungsvermögen und spürt schnell, wenn es jemandem nicht gut geht, auch wenn die Person es nicht zeigt. Seine Unterstützung kommt dann leise, aber beständig – sei es durch eine helfende Hand oder tröstende Worte.
Er ist fleißig und gibt sein Bestes, doch trotz seiner elfischen Herkunft fehlt es ihm an Geschick. Immer wieder stolpert er über Wurzeln oder stößt etwas um, was ihn oft in unangenehme, aber auch amüsante Situationen bringt. Seine Ungeduld macht ihn manchmal vorschnell, da er es hasst, zu warten oder Dinge langsam anzugehen. Gleichzeitig zieht er sich gerne zurück und meidet große Menschenmengen, denn er fühlt sich in der Stille der Natur am wohlsten. Nur wenigen öffnet er sich wirklich, doch wer sein Vertrauen gewinnt, hat einen loyalen und einfühlsamen Freund fürs Leben.
Stärken:
Intelligent – Er besitzt einen scharfen Verstand und lernt schnell aus Erfahrungen. Strategisches Denken und kluge Entscheidungen helfen ihm, auch in schwierigen Situationen den Überblick zu behalten.
Ehrgeizig – Gibt sich nicht mit Mittelmäßigkeit zufrieden und strebt stets danach, besser zu werden. Er setzt sich hohe Ziele und arbeitet hart daran, sie zu erreichen, selbst wenn es Zeit und Mühe kostet.
Flink – Seine Bewegungen sind meist schnell und präzise. Trotz seiner gelegentlichen Tollpatschigkeit kann er sich geschickt durch dichte Wälder bewegen und reagiert blitzschnell auf unerwartete Situationen.
Schwächen:
Tollpatschig – Obwohl er flink sein kann, passieren ihm immer wieder kleine Missgeschicke. Er stolpert über Wurzeln, verschüttet Dinge oder stößt unbeabsichtigt irgendwo dagegen, was ihn in peinliche, aber oft auch sympathische Situationen bringt.
-Magieunfähig - Auf eine unerklärliche Weise trägt Luriel keine Magie in sich.
Ungeduldig – Warten fällt ihm schwer, und er neigt dazu, Dinge zu überstürzen, anstatt geduldig auf den richtigen Moment zu warten. Er hasst es, wenn sich etwas unnötig in die Länge zieht, und wird schnell unruhig, wenn er nicht sofort handeln kann.
Schüchtern – In großen Gruppen fühlt er sich unwohl und hält sich lieber im Hintergrund. Es fällt ihm schwer, neue Kontakte zu knüpfen, und er braucht Zeit, um sich jemandem wirklich zu öffnen. Doch wer sein Vertrauen gewinnt, lernt eine treue und einfühlsame Seele kennen.
Fähigkeiten:
-Schwert und Bogenkampf
-Lesen
-Schreiben
-Rechnen
-Fischen
-Handwerken
-Rüstungsschmieden
-Waffenschmieden
Vorgeschichte:
Am Rande des Landes Eldoria, verborgen zwischen uralten Bäumen, lag ein abgelegenes Waldelfendorf, das Luriel Scandyr einst sein Zuhause nannte. Inmitten der Stille des Waldes wuchs er mit seiner Familie auf – doch das Leben war nie einfach. Sein Vater, ein stolzer Krieger, fiel in einem fernen Krieg, lange bevor Luriel ihn wirklich kennenlernen konnte. Zurück blieben seine Mutter, sein älterer Bruder und seine kleine Schwester, mit denen er in bescheidenen Verhältnissen lebte.
Mit siebzehn Jahren ereignete sich ein Vorfall, der ihn für immer zeichnen sollte. Während einer Jagd wurde er von einem wilden Eber angegriffen. Die Hauer des Tieres rissen eine tiefe Wunde in die Innenseite seines linken Unterarms. Die Verletzung heilte, doch eine große Narbe blieb als ständige Erinnerung an diesen Tag.
Das Leben nahm eine düstere Wendung, als Keuchhusten seine Familie heimsuchte. Innerhalb weniger Wochen verlor Luriel seine Mutter und seine beiden Geschwister. Plötzlich war er allein, gezwungen, sich ohne Heimat und Schutz durchzuschlagen. Rastlos wanderte er über den Elfenkontinent, stets auf der Suche nach einer neuen Heimat. Die Stadt Thyma Dorei hätte ihm Zuflucht bieten können, doch die Bewohner verweigerten ihm die Aufnahme. Ein Waldelf war dort nicht willkommen.
Verzweifelt setzte er seine Reise fort und gelangte schließlich auf den Zwergenkontinent. Dort, in einer stürmischen Nacht, fand er sich schutzlos den tobenden Winden und dem peitschenden Regen ausgeliefert. In seiner Angst irrte er umher, bis er auf eine Statue von Thor stieß, dem Gott des Donners. In diesem Moment schwor er sich, dass er, sollte er den Sturm überleben, den nordischen Göttern seine Treue schwören würde. Der Sturm ließ nach, und Luriel überlebte. Sein Versprechen blieb bestehen. Er konvertierte und machte Thor zu seinem Hauptgott.
Auf der Suche nach einer Gemeinschaft, die seine neue Religion teilte, stieß er auf Valkarath, die Stadt des Waldes. Dort fand er nicht nur Zuflucht, sondern auch eine Aufgabe. Er half eifrig mit, um sich in die Gesellschaft einzubringen, und durch seine harte Arbeit und seinen unermüdlichen Einsatz wurde er zu einem geschätzten Mitglied der Stadt. So hatte Luriel Scandyr endlich einen Platz gefunden, an dem er bleiben konnte, ein Zuhause, das er sich selbst erkämpft hatte.
Quelle: ChatGPT