CV von Liora Vanyarin

Name: Liora Vanyarin
Geschlecht: Weiblich
Alter: 30
Größe: 1,60
Rasse: Drachenelfe
Wohnort: Die Phönix
Herkunft: Dylandria
Geburtstag: 26. September
Religion: Drachenglaube
Beruf: Liora hat keinen festen Beruf, sie tut was sie kann, wann immer sie helfen kann. Spontan.

Die stille Beobachterin
Liora Vanyarin – von den meisten nur Arwi genannt – steht oft still da wie eine Statue. Sie spricht kaum. Und wenn doch, dann karg, knapp, fast so, als koste jedes Wort Kraft. Viele halten sie für schroff, manche sogar für gefühlskalt. Doch wer genauer hinsieht, merkt: hinter der Stille verbirgt sich keine Kälte, sondern Unsicherheit – die Art von Unsicherheit, die sich lieber zurückzieht, als missverstanden zu werden. Und obwohl ihr Blick selten den anderer sucht, spürt man, dass sie alles sieht, sich alles merkt, alles einordnet.

Geistige Verträumtheit
Sie beginnt Sätze und vergisst, wie sie enden sollten. Ihr blickt schweift ab, verliert sich in den Mustern des Feuers. Während Worte die eben noch klar waren, auf einmal wie Schatten entgleiten.

Herzensgüte
Sie hilft ohne zu zögern, hört zu und sieht in jedem Wesen ein fünktchen Licht. Selbst dort wo andere längst weggeschaut haben. Ihre sanfte Art ist kein Spiel, sondern ein Versprechen.

Aussehen
Ihre diamantblauen Augen leuchten kühl, ein fast schon überirdisches Hellblau. Die langen, rosa Haare trägt sie in zwei einfachen Zöpfen nach hinten gebunden – kein Schmuck, keine Schleifen, einfach nur praktisch. Ihre Uniform – leuchtend rot, kantig geschnitten. Liora wirkt abgemagert.

Lioras Geschichte

Liora war noch jung, als das Leben, das sie kannte, in einer einzigen Nacht zerbrach.
Sie lebte in Dylandria – ein einfacher Ort, fernab großer Wege, wo man sich kannte, einander half und die Welt in Ordnung schien. Ihre Familie war bescheiden, aber liebevoll. Liora wuchs inmitten von Brüdern, Nachbarn, vertrauten Stimmen und den gewohnten Abläufen des Alltags auf.
Das Ritual des Erwachsenwerdens gehört zu den wichtigsten Traditionen. Jedes Kind wächst dort mit dem Wissen auf, dass der Übergang ins Erwachsenenalter nicht einfach ein Geburtstag ist – sondern eine Prüfung der Reife, der Stärke und der inneren Wandlung.
Am Tag der Zeremonie begleiten alle Kinder der Stadt – unabhängig von Alter oder Herkunft – das älteste unter ihnen zum uralten Steinkreis am Rande des Waldes. Dort beginnt eine feierliche Abschiedszeremonie, bei der gesungen, getanzt und gefeiert wird. Es ist nicht nur ein Fest, sondern auch ein rituelles Loslassen: Der junge Elf tritt symbolisch aus der Kindheit heraus und stellt sich drei Tage und Nächte lang allein der Natur, den Geistern und sich selbst.
Dann geschah es.
Als Dylandria sich erneut auf ein Ritual vorbereitete, kamen sie – Angreifer aus dem Schatten, lautlos und gnadenlos. Die älteren Kinder, bereit für das Ritual, wurden ermordet. Die Jüngeren, darunter auch Liora, wurden gefesselt, in einen Karren geworfen und verschleppt – ihr Schicksal ungewiss . Aber Liora ergab sich nicht. In einem Moment voller Mut und Verzweiflung gelang ihr die Flucht. Barfuß, mit Tränen im Gesicht und dem Klang brennender Häuser im Rücken, rannte sie in die Nacht hinaus. Hinter ihr: die Schreie… Das Klirren von Eisen.
Vor ihr: nur Dunkel.
Dann – ein Schritt zu viel, ein Schritt ins leere– sie fiel.
Der Boden verschwand unter ihren Füßen, die Äste zwischen dem Moos rissen ihr die Haut vom Bein, und kalter, feuchter Schlamm, Ein Loch. Kein Ende, nur der Aufprall. Weich. Nass. Faulig.
Sie keuchte auf, schlang die Arme um sich, drückte sich in das Moos… Über ihr rauschte der Wald, doch sie rührte sich nicht. Kaum ein Atemzug wagte sich aus ihrer Brust.
Die Erde roch nach Tod und Blut. Und Liora – kaum mehr Elfe.
Als der Morgen graute, war der Wald stumm.
Leora kroch aus dem Loch, das sie verschlungen hatte. Ihre Glieder waren starr, ihr Leib kalt, doch sie stand – wankend wie ein Schatten ihrer selbst – und ging. Schritt um Schritt, zurück zum Elfenkreis, als müsse sie mit eigenen Augen sehen, was ihr Herz bereits wusste.
Und dort lagen sie. Die Kinder.
Das heilige Ritual, das sie zu Erwachsenen hätte machen sollen, war ihr Grab geworden. Kein Funken blieb, kein Lachen… Und so ging sie, Sie ging, weil das bleiben ihr das Herz genommen hätte.
Sie wanderte tagelang durch unbekannte Wälder, an Flussläufen entlang, schlief unter offenem Himmel, aß, was sie fand. Die Trauer wurde nicht kleiner, aber sie veränderte sich – in ihr wuchsen Emotionen die Sie zuvor nie fühlte. Sie musste weiter. Musste etwas Neues finden.
Als sie schließlich das Meer sah, stand sie lange am Ufer. In einem kleinen Hafen fand sie ein Schiff, das Männer und Frauen anheuerte, die zupacken konnten. Es war kein Ort für eine Elfe mit schwachen, dünnen Armen – und doch nahm man sie auf. Vielleicht aus Mitleid. Vielleicht, weil sie drum bat. Sie half in der Kombüse, lernte das Fischen, lernte schweigend. Und das Schiff wurde ihr neues Zuhause.
So begann Lioras Weg in die weite Welt. Nicht als Heldin, sondern als Überlebende.
Und obwohl sie selten davon spricht, lebt alles, was sie tut, aus diesem Ursprung heraus: dem Verlust. Der Flucht. Und dem Entschluss, nie wieder irgendwo einfach nur zu bleiben, sondern zu suchen. Nach dem, was bleibt, wenn alles andere vergeht.

Stärken

  • Liora lernt gerne. Alles was sie in die Finger bekommt
  • Überleben in fremder Umgebung
  • Gestaltung von Räumen und Orten
  • Auf Grund ihrer Vergangenheit verbringt sie ihre Zeit lieber mit Tieren und Pflanzen anstatt mit anderen Menschen, Orks, Elfen, Zwergen… Darum beherrscht sie die Tierzucht und das Gärtnern perfekt.

Schwächen

  • Zu große Gutgläubigkeit
  • Tiefe Verlustangst
  • Wird Aggressiv wenn sie zu lang verweilt ohne etwas zu erledigen/zu tun zu haben
  • Kann die Finger nicht vom Alkohol lassen
  • Provoziert Situationen ab und an einfach weil sie es möchte und findet dann schwierig einen Weg aus der Situation heraus.
  • Versucht zum großen Teil Veranstaltungen und sämtliche Interaktionen mit anderen zu vermeiden

Zauber

Elfennebel

Der Elf geht in die Knie und senkt seine Hände auf den Boden. Seine Kräfte lassen einen lichten Nebel von jedem Blatt, jedem Grashalm, jeder Blüte und jedem noch so tiefen Tropfen aufsteigen, der sie in bestimmtem Gebiet bis zu den Hüften einschließt. Er ist durchtränkt mit der heilenden Magie, die auf alle Elfen übergreift.
→ (Heilung bei Elfen im Umkreis)

Mentale Ramme

Die Mächte des Elfen bündeln sich, während sein Äußeres leicht zu glühen beginnt. Auf der Stirn des Zieles bildet sich leuchtend seine Handfläche ab, ehe ein gewaltiger Stoß dessen Geist durcheinander wirbelt und es zum Taumeln bringen kann. Besonders Zwerge leiden unter diesem Zauber.
→ (Erhöhter Schaden gegen Zwerge)

Blütensturm

Ein einzelnes Blütenblatt schwebt vom Himmel und landet in der Hand des Anwenders. Es leuchtet auf und löst sich in einem Sturm aus Blütenblättern auf, die sich wie scharfe Klingen um den Anwender drehen und einen Feind abwehren und zurückstoßen.
→ (Schaden + Rückstoß)

Beschworenes Opfer

Der Magier erschafft ein magisch leuchtendes Geschöpf, das auf das Ziel zu gallopiert und sich kurz davor in Licht auflöst. Es überträgt seine heilenden Magien, aus denen es besteht, auf das Ziel.
→ (Starke Heilung, Anwender nimmt Schaden)

5 „Gefällt mir“