Das Wirtschaftskonzept von FTSCraft

Das Ziel des Wirtschaftskonzeptes vom Server FTSCraft ist es, eine freie Marktwirtschaft unter Spielern und gleichzeitig eine reale Wirtschaft so Vanilla-Minecraft wie möglich zu bieten. Ein Grund warum das bei uns so gut funktioniert ist, weil wir durch unser eigenes Skill-System ermöglicht haben, dass Items nur sehr aufwendig zu erwirtschaften sind. Wir möchten ermöglichen, dass somit ein Spieler komplette Freiheiten hat, es jedoch schwerer hat, wenn er es alleine versucht (was nicht heißt, dass es nicht möglich ist).

Das beste Beispiel ist eine Stadt. Diese muss regelmäßig Abgaben leisten. Diese Abgaben sind egal welcher bei welchem Stadtstatus gleich, somit ist ein Weiler, Dorf, Stadt, Siedlung etc. immer gleichen Bedingungen ausgesetzt und hat es natürlich leichter wenn mehr in der Stadt wohnen, als wenn bloß zwei oder drei Leute dort wohnen. Schließlich erwirtschaften mehr Personen die gleiche Menge an Abgaben wie bloß ein paar wenige Spieler. Dennoch ist es möglich, wenn man mehr Zeit investiert. Dazu jedoch nachher mehr.

Zunächst muss man wissen, dass es quasi drei Arten vom Einflüssen in der Wirtschaft gibt. Das sind die Geldzuflüsse, also Geld, welches aus dem Nichts erschaffen wird, dann gibt es die Umverteilung, also wenn Spieler Handel treiben und es gibt die Abflüsse, also Geld, welches komplett aus dem System vernichtet wird.

Geld aus dem Nichts zu erschaffen wird möglichst gering gehalten, weil ein zu großer Zufluss von Geld natürlich den Wert des Geld verringern würde. Dieser Zufluss von Geld ist deshalb sehr beschränkt und nur ein sehr langsamer, aber sichererer Weg zum Reichtum. Das ist jedoch völlig in Ordnung, da das meiste Geld so oder so über Umverteilung geregelt wird und durch Abflüsse auch wieder vernichtet wird. Man kommt sehr langsam zu Reichtum, was jedoch den Wert von Geld selbstverständlich anhebt. Jeder der Ahnung von Wirtschaft hat weiß, dass das genau der einzige Weg ist eine laufende Wirtschaft zu haben.

In Lohengrin könnt ihr euer Geld in einem Bankhaus einlagern und dort sicher verstauen. Um Sachen kaufen zu können benötigt ihr immer genug Geld im Inventar. Ohne Geld im Inventar, könnt ihr weder reisen noch Items kaufen. Deshalb müsst ihr immer selbst abschätzen was auf die Bank soll und was ihr bar dabei haben möchtet.



Geld verdienen (aus dem Nichts)


Voten

Das Voten kann als eine Art Grundeinkommen verstanden werden. Es ist leicht, unkompliziert, geht schnell und ist sogar offline möglich. Das Hilft dem Server und sollte so oder so auch attraktiv gehalten werden. Es gibt auch besondere Aktionen wie Ostern, Weihnachten, wo es größere Belohnungen gibt.


Abbauwelt

Die Abbauwelt ist eine Welt in der ihr alles farmen was ihr finden könnt. Sie wird regelmäßig resettet und sorgt für einen Zufluss an Ressourcen. Gold und andere Erze werden dort aber im Verhältnis eher weniger vorkommen.


Hansestädte

Hansestädte haben den Vorteil, dass sie einen eigenen Handelsshop in ihrer Stadt bekommen und dort ebenso Waren gegen Geld eintauschen können. Diese Waren sind immer an die Geschichte und das RP der Stadt geknüpft. Dadurch wird auch erreicht, dass eine Hanse bestimmte Materialien von Spielern kauft und diese dann wiederum teurer weiter verkauft.


Der reisende Händler

Bei dieser Person handelt es sich um einen Ankauf oder Verkauf von Waren in Lohengrin. Er kommt immer mal wieder vorbei - was im Forum angekündigt wird - und ermöglicht somit ebenfalls sich etwas Geld dazu zu verdienen. Es ist immer zufällig was dort angeboten wird. Mal hat ein Spieler mehr glück und mal eher Pech. Mal sind die Konditionen besser, mal schlechter.



Umverteilung von Geld / Waren


Userhanel

Der Userhandel soll natürlich weiterhin die Schwelle von RP und Wirtschaft widerspiegeln. Der Face-To-Face-Handel ist wichtig ,um miteinander zu interagieren. Ein Spieler der mit einem anderen handelt, wird dafür sorgen, dass das Geld nicht aus dem Markt genommen wird, sondern umverteilt wird. Jemand bekommt mehr Geld, der andere verliert etwas.


Der Staatsfond von Lohengrin

Jede Stadt und jede Gilde unabhängig vom Rang muss Abgaben entrichten. Diese fallen in Form von Items an. Wolle, Steine, Holz, Nahrung, Gold, Eisen, Waffen, Farbstoffe, Ton, Keramik oder einfach eine Mischung aus allem. Diese Materialien werden jedoch nicht einfach vernichtet, sondern können als eine Art “Zwangsversicherung” gesehen werden. Wenn Leute durch Bugs oder durch Fälle / unklaren Regelungen sterben sollten, so werden aus diesen Reserven Erstattungen gegeben. Es kann natürlich immer nur das Erstattet werden, was die Reserven hergeben. Ebenso auf Versicherungsbetrug wird geachtet. Sollte jemand zu oft diese Versicherung in Anspruch nehmen, kann es passieren, dass keine Items herausgeben werden.

Doch ebenso als Art Bezahlung dient dieses Archiv. Sollte für den Hochadel Bauwerke gebaut werden oder ein Event veranstaltet werden, so wird ebenso aus diesen Reserven geschöpft. Das soll verhindern, dass durch GM1 unnötig Materialien in Umlauf kommen ohne dafür Zeit investiert zu haben.

Auch beim Ausstellen von Lizenzen wird Geld in diesen Staatsfond gepumpt.


Spielershops in Lohengrin

In Lohengrin können Spieler auf dem Marktplatz kleine Marktstände mieten und dort Sachen anbieten. Das ist vor allem sinnvoll, wenn dort Essen günstig angeboten wird. Somit haben Neulinge einen leichten Zugang zum Markt und können sich dort eben Essen kaufen, welches sie dringend benötigen.



Das Vernichten von Geld


Schnellreisen

Durch das Reisen in die Hauptstadt oder von dieser in andere Städte werden Taler vernichtet.


Faction-Chunks-Kaufen

Beim Kaufen von Stadtgebiet wird Geld vernichtet. Das soll auch dazu dienen, dass nicht nur die Gründung schwer ist, sondern auch das ausweiten. Wir wollen damit verhindern, dass zu viele 1-Mann-Städte entstehen und sich somit alleine quasi zu einer Weltmacht entwickeln können.

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