Wer schonmal ein Zeltlager der Attalai besuchen durfte hat sicherlich schon von ihren Räucherwürsten probieren dürfen. Aber was sind diese köstlichen und seltenen Würste eigentlich?
Wenn die Attalai auf Drachenjagd gehen und erfolg haben bringen sie immer mindestens einen Drachen zurück.
Seine Schuppen? Weggeworfen.
Seine Knochen? Sortiert. Rippen für ihre Galhel, spezielle Pfeile für ihre Drachenjagd, Schädel, Zähne und Klauen für Trophäen.
Sein Fleisch? Seine Gedärme? Dies wird verarbeitet und jeder in der Familie packt mit an.
Also lasst uns lesen was ein Augenzeuge einst niedergeschrieben haben:
"Sie kammen von ihrer Jagd zurück, Gliedmaßen, Schädel und Stücke des Körpers auf ihren Pferden. Kein Augenblick ehe das Lager sich versammelte und in Gruppen aufteilte.
Eine zieht die Haut ab.
Eine Andere löst die Knochen raus.
Die nächste entfernt grob die Sehnen und stückelt das Fleisch.
Alte kochen Mägen, Därme und Knochen ab.
Kinder legen die Därme und Mägen in Salz ein.
Wenn das Fleisch vorbereitet ist wird alles in einem großen Topf gesammelt und gewürzt. Neben Salz werfen die Attalai alles was sie zur Handhaben. Knoblauch, selten auch Pfeffer, Nüsse, Gemörserte Bockshornkleesamen. Meist mischen sie wie es den meisten schmeckt, aber Salz ist nie abdingbar neben Kräutern.
Dabei setzten die Attalai immer auf Frische Kräuter. Bevorzugt Minze, als alternative greifen sie zu Waldmeister, Ysop oder Majoran, Salbei oder Kamille, was auch immer sie finden in der Nähe.
Nach dem Sie alles gut vermengt haben hacken sie die Masse über stunden klein ehe es mehr ein Brei ist als Fleisch bevor dieser Brei in die Därme und Mägen gefüllt werden.
Abschließen binden sie ihre Würste in ihre Zelte um sie zu räuchern. Während der Räucherung fängt die Haut an langsam Muster wie Schuppen zu bilden. Die Attalai sagen. ‚Wenn du die Schuppen siehst, Du die Würste aus dem Yurt ziehst.‘"
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