𝓔𝓵𝓮𝓷𝓭𝓲𝓻´𝓼 𝓐𝓾𝓼𝓰𝓻𝓪𝓫𝓾𝓷𝓰
Im Jahr 23.945 präsentierte der Elf Elendir Laivarian eine bemerkenswerte Entdeckung vor dem hohen Rat der Elfen. Während einer seiner diplomatischen Reisen auf dem Menschenkontinent beobachtete er in der Wüste ein seltsames Leuchten hinter den Dünen in der Ferne.
Der Rat schenkte seinen Vorschlägen, diese Entdeckung zu untersuchen, zunächst wenig Aufmerksamkeit und hielt es für eine Fata Morgana. Elendir jedoch bestand darauf, dieser Angelegenheit dringend nachzugehen, bevor die Menschen oder andere Wesen darauf aufmerksam würden. Nach einigen Wochen intensiver Diskussionen über die Notwendigkeit einer solchen Expedition entschied der hohe Rat schließlich, einen Teil der Expedition zu finanzieren.
Mit Entschlossenheit und Unterstützung des Rates begann Elendir, eine Gruppe von freiwilligen Arbeitern zu rekrutieren. Die Vorbereitung der Expedition stellte eine logistische Herausforderung dar: Proviant musste beschafft, Karten studiert und verschiedene Vorkehrungen getroffen werden, um die Gefahren der Wüste zu überwinden.
Am Tag des Aufbruchs versammelten sich die Mitglieder der Expedition in den frühen Morgenstunden am Rande des Elfenwaldes. Die Sonne erhob sich langsam am Horizont, und ihr goldenes Licht tauchte die Umgebung in eine friedliche Stille, welche jedoch bald durch das Hufgetrappel der Pferde und das Knistern der Lagerfeuer unterbrochen wurde.
Die Reise war beschwerlich und voller Herausforderungen. Angekommen auf dem Kontinent der Menschen, zeigte sich die Wüste von ihrer unerbittlichen Seite: Sandstürme peitschten gegen ihre Gesichter, und die sengende Sonne drohte, ihre Kräfte zu erschöpfen. Doch Elendir ließ sich nicht entmutigen. Er war sich bewusst, dass sie vor einer bedeutenden Entdeckung standen, die die Geschichte ihrer Welt verändern könnte.
Nach wochenlanger Reise erreichten sie schließlich die Dünen, die Elendir bei seiner letzten Reise gesehen hatte. Schon aus der Ferne erblickten sie das schwache Leuchten hinter den Dünen. Vor Ort entdeckten die Reisenden Kristalle, die aus dem Sand ragten und gerade sichtbar genug waren, um nicht übersehen zu werden. Unter der Leitung von Elendir begannen die Ausgrabungsarbeiten unmittelbar nach dem Aufbau des Lagers.
Schon bei der mühseligen Freilegung der großen Kristalle merkten die Arbeiter die magische Aura, die von den leuchtenden Steinen ausging. Während Elendir sich, in den kommenden Tagen und Wochen, immer tiefer in der Erforschung und Katalogisierung einiger freigelegten Bruchstücke verlor, legten die Arbeiter eine Sphärenförmigen Kristall frei der vor magischer Energie förmlich pulsierte. Kurz nach dieser Endeckung, kamen immer wieder neue Probleme auf.
Der feine Wüstensand schien immer wieder in die Ausgrabung reinzuwehen und machte ein weitermachen praktisch zwecklos. Gleichzeitig schien die magische Aura aus den kristallenen Steinen immer stärker zu werden. Dies führte zu Übelkeit und Orientierungslosigkeit unter den elfischen Arbeitern. Ebendiese war es die Elendir immer besessener von dem versteckten Wissen, dass er aus dieser unbekannten Magie schöpfen könne.
Nach und nach verließen die Arbeiter die Ausgrabung, entweder weil sie zu Krank wurden oder die unkontrollierten Stimmungsschwankungen von Elendir nicht mehr aushalten konnten. Als Elendir auch den letzen wegschickte, blieb er allein zurück und verlor vollends den Verstand.
Elendir kam nie zurück zu den Elfen und was aus ihm geworden ist, weiß keiner.
OOC
Dies ist mein Beitrag zum Worldbuilding Event #2 - Die Spuren der Zeit
Der Ort liegt etwas abseits der „Hauptstraße“, es führt aber ein kleinerer befestigter Weg zu Ausgrabungsstätte.
Dort kann man noch ein Tagebuch von Elendir finden und durchlesen.
Coords: -5140, 78, 1460