Wladimir Krasenrow

Name: Wladimir Krasenrow

Alter: 22 Jahre

Rasse: Mensch

Stärken: trinkfest, kälteresistent, Überlebenskünstler, gut im Nahkampf

Schwächen: zu voreilig, schlechter Bogenschütze, kein guter Taktiker

Wohnort: Shinokami

Aussehen: (eventuell wird hier demnächst ein Bild eingefügt)

Geschichte:

Etappe 1
In einem eiskalten Land, fern von aller Zivilisation wuchs ein kleiner Junge auf. Sein Name war Wladimir Krasenrow und er lebte in ärmlichen Verhältnissen. Sieben Tage nach seiner Geburt starben seine beiden Eltern an einer qualvollen und unheilbaren Krankheit, welche sich in dieser Zeit weit und schnell verbreitete, weshalb ihn seine Großmutter aufziehen musste. Ihre Erziehungsmaßnahmen waren sehr streng und die hygienischen Umstände in ihrer engen Holzhütte schlecht. Freunde fand Wladimir nicht. Der Hauptgrund dafür war, dass er nie auf eine Schule ging um Kontakte zu knüpfen, da Bildung in seinem Heimatland zu dieser Zeit viel zu teuer für ihn und seine Großmutter war. Das Lesen und Schreiben musste er sich selbst beibringen. Von Mathematik und dergleichen hatte er keinerlei Ahnung, allerdings war dies in seinem Leben nie wirklich von Bedeutung, weil er sich eher Sorgen um das Überleben machen musste. Ein Stück Brot und Lachs mit Kartoffeln war ein monatlicher Luxus. Die meiste Zeit ernährten sich Wladimir und seine Großmutter von Reis und etwas Borschtsch. Ab und zu fanden sich auch kleine Beeren, die der Kälte trotzten. Auch wenn Wladimir sich an die schlechten Umstände bereits gewöhnt hatte, träumte er dennoch von einem anderen Leben: Eine feine Wohnung in der Stadtmitte eines schönen, freien Landes, in dem er alle Chancen auf Bildung und Anerkennung bekäme, die er in seinem Heimatland so vermisste. Mit dem 15. Lebensjahr beschloss der junge Krasenrow nach langen Überlegungen von der kleinen Holzhütte, die seine Großmutter als Zuhause bezeichnete wegzulaufen. In jener Nacht stieg er also behutsam aus seinem Strohbett und schlich vorsichtig in die Küche um dort die Essensvorräte seiner Großmutter zu plündern und in eine Ledertasche zu stopfen. Als diese nun gefüllt war, stieg er leise und unbemerkt aus dem engen Küchenfenster, da die Türe der Hütte zu laut war wenn man sie öffnete. Der Schnee knirschte leicht unter Wladimir’s Füßen. Sein selbstgeschnitztes, scharfes Taschenmesser trug der Junge nah bei sich um potentielle Angreifer, wie Wölfe oder Kriminelle schnell ausschalten zu können. Es herrschte ein sehr dichter Nebel, der es Wladimir schwer machte, sich auf den Weg zu konzentrieren. Ab und zu hörte er beängstigende Geräusche aus dem großen Wald, der sich direkt neben ihm befand. Doch er durfte keinen einzigen Gedanken an derartige Dinge verschwenden, denn die Angst konnte Wladimir auf seiner Route am wenigsten gebrauchen. Nach etwa acht Kilometern Fußmarsch machten die Müdigkeit und die Kälte dem Jungen langsam zu schaffen, weshalb er beschloss, ein wärmespendendes Feuer zu machen und sich einen kleinen Unterschlupf aus Zweigen und Ästen zu bauen. Er legte sich sachte auf sein Schneebett und schlief langsam und völlig erschöpft ein.

Etappe 2
Wladimir wachte sehr früh und mit knurrenden Magen auf. Sein Frühstück bestand aus einem weichgekochten Ei und einem kleinen Stück Brot. Er musste an Lebensmitteln sparen, denn seine Vorräte reichten noch für etwa 15 Tage. Sollte sich seine Ledertasche leeren, müsste Wladimir auf die Jagd gehen, was aufgrund des Nebels, der sich immer noch nicht gelichtet hatte, eine schwierige Angelegenheit wäre. Noch für ein paar Minuten wärmte sich der Junge am Lagerfeuer auf, welches die Nacht durchgebrannt hatte, dann machte er es behutsam aus. Seinen kleinen Unterschlupf riss er ebenfalls ab und nahm noch etwas trockenes Gras als Brennmaterial mit bevor er seine Reise fortsetzte. Immer noch machte die eisige Kälte dem Jungen zu schaffen. Seine Schritte wurden immer langsamer und ungleichmäßiger. Seine Hände und Füße fingen an zu zittern. Krampfhaft versuchte er die Kälte mit seinen Armen auszugleichen, doch dies brachte ihm nicht besonders viel. Er marschierte den ganzen Tag durch. Ab und zu aß er von seinen Vorräten und füllte seine Flasche mit Schnee auf, den er anschließend über einem kleinen Feuer auftaute. Sein Weg, den er täglich zurücklegte wurde immer länger und seine Ledertasche mit Essen immer leerer. 14 Tage waren nun schon vergangen. Wie jeden Morgen wachte Wladimir vom Hunger gequält auf und machte sich Frühstück. Diesmal musste er sich mit einem Bissen von einer seiner roten Beeten zufriedengeben. Seine Vorräte reichten jetzt nur noch für diesen einen Tag. Der Nebel war immer noch so dicht wie an den Tagen zuvor. Wieder baute er seinen Unterschlupf aus Zweigen und Ästen ab bevor er losmarschierte. Doch nach ein paar Metern merkte Wladimir, dass sich der Nebel langsam lichtete. Seine Umgebung kam immer mehr zum Vorschein. Große Bäume und Sträucher wurden erkennbar. Doch dann machten sich einige Silhouetten von Häusern bemerkbar. Wladimir musste sich die Augen reiben um sicher zu gehen, was er da sah. Aber tatsächlich: Es war ein kleines Dorf, welches sich vom Nebel hervorhob. Schmale Gassen und Wege bahnten sich quer durch die Holzhäuser. Wladimir zögerte erst ein bisschen, ging aber schließlich auf das Dorf zu. Vielleicht konnte er dort irgendetwas für Essen eintauschen. Auf den Straßen waren ein paar Bewohner, die miteinander plauderten und sich unterhielten. Einige musterten den Jungen mit ernstem Blick. Offenbar erkannten sie, dass er nicht von dieser Gegend war. Jedoch ließ er sich davon nicht ablenken und suchte eine Gaststätte in der er eine Weile bleiben könnte. Es fand sich ein größeres Haus an dessen Tür ein Schild mit der Aufschrift „Gaststätte ‚zum schnarchenden Bären‘“ angebracht war. Vorsichtig betrat Wladimir das Gebäude. Ihm stieg der Geruch von Alkohol und Schweiß in die Nase. Volle Tische waren über den ganzen Raum verteilt. Am Ende des Zimmers befand sich eine große Bar hinter der sich ein verschwitzter Barkeeper, welcher gerade dabei war, einem älteren Herren ein Glas mit Vodka zu füllen befand. Wladimir setzte sich an die Bar und fragte den Barkeeper nach einem freien Zimmer. Dieser antwortete ihm mit krächzender Stimme: „Zimmer 13 ist noch frei. Treppe hoch, zweite Tür links.“ und überreichte Wladimir den entsprechenden Schlüssel. Der Junge nahm diesen entgegen und suchte das besagte Zimmer. Die Tür ließ sich schwer öffnen doch nach ein paar Tritten dagegen sprang sie auf. Es war ein kleinerer Raum mit einem Bett, einem alten Schreibtisch und einem Fenster mit Ausblick auf die Kirche des Dorfes. Es war simpel aber viel besser als die gewohnte Verpflegung. Wladimir legte seine Ledertasche ab, machte es sich ein wenig bequem und beschloss dann das Dorf etwas zu erkunden. Den Schlüssel steckte er in seine Jackentasche nachdem er zugesperrt hatte. Als er zum Ausgang der Gaststätte laufen wollte traf er auf einen Jungen in etwa seinem Alter. Dieser bot Wladimir an, ihn durch das Dorf zu führen. Dieses Angebot nahm er mit Freude an und folgte dem Jungen. Auf dem Weg stellte sich dieser vor. Sein Name war Alexej Iwanow. Er lebte auf einem kleinen Bauernhof nicht weit vom Dorf entfernt. Die Führung durch das Dorf nahm nicht viel Zeit in Anspruch, da dieses nicht wirklich groß war. Zehn kleine Holzhütten, eine Kirche, eine Gaststätte und zwei Getreidefelder - mehr konnte man auch nicht besichtigen. Wladimir gefiel es hier sehr viel besser als bei seiner Großmutter. Er nahm einen Job als Tagelöhner auf dem Bauernhof von Alexej’s Vater an. Die Bezahlung war nicht wirklich gut, jedoch reichte dies vollkommen für genügend Essen. Alexej und Wladimir wurden mit der Zeit zu guten Freunden. Sie trafen sich oft auf ein Bier oder machten einen kleinen Waldspaziergang.

Etappe 3
Die Zeit verstrich auf großem Fuße. Bereits drei Jahre waren nun schon vergangen. Auch wenn die Verhältnisse in diesem Dorf besser waren wurde Wladimir’s Traum von einem neuen Leben in einem freien Land immer noch nicht ganz erfüllt, weshalb er beschloss am nächsten Tage wieder einmal aufzubrechen und seine Reise fortzuführen. Seine Ledertasche stopfte er wieder mit reichlich Essen. Er nahm noch drei Flaschen Kwas von der Bar mit und bekam von einigen netten Bewohnern noch ein bisschen Geld bevor er aufbrach. Es fiel Wladimir sehr schwer Abschied von Alexej und dem ganzen Dorf zu nehmen. Alexej umarmte Wladimir voller Tränen und wünschte ihm schluchzend viel Glück. Auch Wladimir’s Augen tränten dabei. Er hängte sich seine Ledertasche um und ging mit zögernden Schritten in Richtung Westen. Er entfernte sich immer weiter vom Dorf bis er es nicht mehr sehen konnte. Den ganzen Tag über hat er noch nichts gegessen. So griff er in seine Ledertasche und holte eine Kartoffel heraus. Diese aß er eilig um seinen Hunger etwas zu stillen. Jetzt musste er wieder an Essen sparen. Ihm fiel schnell auf, dass es immer Wärmer wurde je weiter er nach Westen ging. Er konnte es klar spüren. Nach 20 Tagen gingen auch schon seine Vorräte aus. Er musste also sein Essen jagen. Mit seinem Taschenmesser schnitzte er sich einen Speer aus einem Ast. Er jagte die meiste Zeit Schneekaninchen und sammelte des Öfteren ein paar kleine Beeren. Auch Kabeljau fischte er aus nahegelegenen Bächen. So vergingen die Tage. Bereits zwei Monate ist er so ausgekommen. Es war Nacht als er wie jeden Tag Holz für seinen Unterschlupf und dem Feuer suchte. Auf dem Weg zum Wald hörte er auf einmal Stimmen. Erschrocken zuckte er zusammen. War er wieder auf ein Dorf gestoßen? Langsam und vorsichtig näherte der Junge sich den Geräuschen. Und tatsächlich: Es war ein größeres Dorf mitten im Wald. Wladimir beschloss allerdings erst am nächsten Tag dieses Dorf zu erkunden. Also baute er sich einen kleinen Unterschlupf in dem er übernachtete. Am nächsten Morgen ging Wladimir auf das Dorf zu. Die Straßen und Wege waren viel besser und sauberer als das Dorf indem der Junge zuvor gewohnt hatte. Wieder einmal musste Wladimir eine Gaststätte suchen, in der er bleiben könnte. Und er wurde fündig: eine kleine Taverne befand sich in der Mitte des Dorfes. Ein niedliches Schild an der Tür angebracht hieß Wladimir herzlich willkommen. Er betrat das Gebäude und fragte den Wirt, welcher sich hinter einer Theke befand nach einem freien Zimmer. Dieser gab Wladimir einen Schlüssel für das Zimmer 4. Der Junge bedankte sich und ging auf die Tür mit der Nummer 4 gekennzeichnet zu. Als er sie öffnete kam ihm ein intensiver Rauchgeruch entgegen. Offenbar war der Vorbesitzer Raucher gewesen. Geschwind öffnete Wladimir das Fenster über seinem Bett. Der Raum war außerdem mit einem alten Kleiderschrank, einer Kommode und zwei Gemälden, welche die Wand zierten ausgestattet. Bis der Rauchgestank verflog wollte Wladimir sich gleich nach einem Job erkundigen. Also fragte er zunächst den Wirt der Taverne nach einer freien Stelle als Kellner. Dieser musterte den Jungen genau und stellte ihn dann schließlich als Kellner ein. Wieder war hier die Bezahlung nicht gut, reichte jedoch für Essen aus. Und das war Wladimir am wichtigsten. Auch in diesem Dorf knüpfte er sehr schnell Kontakte und wurde von den Bewohnern mit Freundlichkeit und Ehre behandelt. Jedoch musste er daran denken, dass er immer noch nicht am Ziel angekommen ist. Irgendwann musste er auch von hier verschwinden und seine Reise fortsetzen. Es waren nun schon 3 weitere Jahre vergangen. Wladimir saß wie jeden Tag an der Bar der Taverne und wartete auf seinen letzten Kunden für heute. Da hörte er das Quietschen der Eingangstür. Zwei Männer betraten die Taverne, einer Blond, der andere Schwarzhaarig. Beide hatten ihre Kapuzen übergezogen. Man konnte sehen, dass sie nicht aus dieser Gegend waren. Sie setzten sich an einen leeren Tisch, so fern von den anderen Leuten wie möglich. Da wurde Wladimir auf die beiden aufmerksam, ging auf sie zu und sagte mit einem Grinsen im Gesicht: „Ihr kommt wohl nicht gerade um die Ecke, oder?“. Der Blonde der beiden Männer zeigte seine Zustimmung mit einem Brummen. „Was darf ich den zwei Herren denn bringen?“ fragte Wladimir schließlich. Sie bestellten das Tagesgericht Borschtsch. Wladimir nickte und brachte das Gericht auf zwei Teller verteilt zum Tisch der beiden. Da seine Schicht hiermit nun beendet war beschloss Wladimir sich zu den beiden Männern zu gesellen. „Und, was bringt euch beide in dieses Dorf?“ fragte er neugierig. Wieder gab nur der Blonde der Männer eine Antwort von sich: „Wir sind auf der Durchreise und müssen unsere Vorräte auffüllen.“ „Wohin geht’s denn wenn ich fragen darf?“, wollte Wladimir wissen. Zögernd antwortete dann der Schwarzhaarige Mann: „Richtung Westen“. „Oh wirklich? Nach Westen? Ich weiß, wir kennen uns nicht wirklich aber ich würde euch gerne bei eurer Reise begleiten. Ich möchte ein neues Leben in einem freien Land anfangen.“, bat Wladimir. Die beiden Männer wechselten skeptische Blicke und sagten, sie müssten es erst unter vier Augen besprechen. Wladimir nickte einverstanden und ließ die beiden kurz alleine. Eine Weile wartete er auf die Antwort. Wladimir wurde mit einem Fingerzeichen herbeigerufen. Er ging mit einem hoffnungsvollen Blick in seinen Augen auf die beiden Männer zu. „Wir müssen morgen früh raus. Wenn ich du wäre, würde ich schon mal anfangen zu packen.“, sagte nun der blonde Mann mit einem Lächeln. Wladimir konnte sein Glück kaum fassen. Er bedankte sich aufgeregt und rann auf sein Zimmer um seine Sachen zu packen. Eine Flasche hausgemachten Kwas, ein wenig Brot, sein Taschenmesser und eine dicke Wollmütze stopfte Wladimir in seine Ledertasche. Auch etwas Sonnenblumenkerne schüttete er in seine rechte Hosentasche. Schließlich legte er sich schlafen um morgen bereit für die Reise zu sein. Er war so aufgeregt, dass er kaum ein Auge zu machen konnte.

Etappe 4
Am nächsten Morgen trafen sich Wladimir und seine neuen Begleiter vor der Taverne. Weil Wladimir sehr beliebt in seinem Dorf war, wurde ihm von einem der Bewohner netter Weise ein Pferd zur Verfügung gestellt. Er nannte es Anatolij. Wladimir’s Begleiter stiegen auf ihre Pferde, so tat er es ihnen gleich. Anatolij war ein schönes und ruhig gesinntes Pferd, das konnte Wladimir deutlich spüren als er auf ihm saß. Nach einem kurzen Vorratscheck ritt er mit den beiden Männern los. Als das Dorf schon mehrere Meter zurücklag fragte der Mann mit den schwarzen Haaren nach Wladimir’s Namen. „Wladimir Krasenrow“, antwortete dieser kurz „und mit wem hab ich das Vergnügen?“. Der schwarzhaarige Mann beantwortete diese Frage: „Ich bin Madara Takahashi und das hier ist Deidara Takahashi.“ „Ihr seid Geschwister oder?“, wollte Wladimir wissen. „Nein wir sind aus demselben Klan aber keine Brüder“, sagte Madara mit einem Lächeln im Gesicht. Die drei ritten eine lange Zeit wobei sich Wladimir immer mehr mit den beiden anfreundete. Wladimir gewann irgendwann so viel Vertrauen, dass Madara und Deidara ihm über ihre Vergangenheit im Klan erzählten. So vertraute auch Wladimir ihnen seine Lebensgeschichte an. Die drei ritten bereits schon etwa 8 Monate. Eines Morgens sichteten sie dann eine Hafenstadt. „Dort soll demnächst ein Schiff nach Parsifal abfahren.“, erklärte Deidara während sie auf die Stadt zuritten „Bis zur Abfahrt müssen wir wohl in der Hafenstadt verweilen“. Die Freunde machten sich auf die Suche nach einem Gasthaus in der Stadt und fanden ein großes Gebäude an dem sich ein Schild mit der Aufschrift „zum salzigen Hering“ befand. „Das nehmen wir“, beschloss Wladimir nun. Sie banden ihre Pferde außerhalb des Gasthauses an und betraten das Gebäude. Deidara fragte an der Rezeption nach einem freien Zimmer für drei Personen. Als das Zimmer nun gebucht war legten die drei Freunde ihr Gepäck im Zimmer ab und verbrachten den restlichen Tag damit, die Stadt zu besichtigen. Eines Tages liefen sie durch die Stadt und sahen sich auf dem großen Marktplatz etwas um. Da wurde Madara plötzlich auf einen für Wladimir fremden Mann aufmerksam. Er rannte auf ihn zu und viel ihm in die Arme. Auch Deidara tat es ihm gleich und umarmte den Fremden. Wladimir sah die Männer mit einem fragenden Blick an. „Komm her, Wladimir. Das hier ist unser Freund Kuraiko von dem wir dir so viel erzählt haben.“, meinte Deidara. Wladimir zögerte etwas, machte dann aber doch Bekanntschaft mit Kuraiko. Zu viert setzten sie sich anschließend in eine nahegelegene Taverne und redeten den ganzen Abend. Die Zeit verstrich und auch Kuraiko zählte schon bald zu Wladimir’s Freunden. Das Schiff nach Parsifal war bereits schon angekommen. Es war ein mittelgroßer Dreimaster. Bevor die vier Freunde jedoch ablegten, kauften sie sich noch auf dem Markt ein paar nützliche Dinge. Wladimir gab sich mit einer Angel und einigen Lebensmitteln zufrieden. Auf dem Schiff hatte man eine makellose Aussicht. Die Sonne spiegelte sich in dem glasklaren Wasser. Wladimir war noch nie zuvor auf einem Schiff gewesen. Er staunte sehr über den Dreimaster und die Sicht auf das weite Meer. Die Matrosen hatten an Bord immer eine fesselnde Geschichte zu erzählen, von der Wladimir und Madara sehr beeindruckt waren. Die interessanteste Erzählung war die des Königinnenmörders Airin Hansen aus dem Norden, welcher immer noch auf der Flucht war. Auch Deidara und Kuraiko fanden Gefallen an dieser Geschichte und hatten eine gute Reise. Die Freunde waren für eine längere Zeit auf See. Ihre Ankunft traf in etwa einem Monat in Parsifal an. Das Erste, was Wladimir in diesem Land sofort auffiel war, dass es dort viel wärmer als in seinem Heimatland war. Auch der Baustil der Hafenstadt war sehr verschieden. Wladimir und die anderen wollten auch diese Stadt ein wenig erkunden. Sie gingen durch eine etwas schmalere Gasse als sie plötzlich ein dumpfes Geräusch vernahmen. Vor ihnen steckte ein Shuriken in einer kleinen Holzstatue. Wladimir drehte sich sofort um, zückte sein Taschenmesser und machte sich kampfbereit. Auch die anderen taten es ihm gleich und warfen einen Blick nach hinten. Alle vier erblickten einen blonden, größeren Mann. Auf Wladimir’s Frage nach seinem Namen antwortete der Fremde darauf: „Airin Hansen“. Als Madara dies hörte setzte er ein kaltes Lächeln auf. Die Geschichten der Matrosen waren also war. Das war wirklich der Königinnenmörder aus dem Norden. Madara fragte ihn was er hier machte. Er meinte darauf: „Ich bin auf der Suche nach einem neuen Zuhause.“ Madara bot ihm an, sich ihnen anzuschließen. Airin nickte als Antwort. Sie beschlossen, sich in der Taverne des Ortes ein wenig umzuhören. Dort machten Madara, Deidara, Kuraiko und Wladimir Bekanntschaft mit Airin’s Schwester Karla Hansen. Auch sie schloss sich den Freunden an und wurde so zu einem weiteren Begleiter der Gruppe. Auch wenn die Hansen-Geschwister auf Wladimir etwas misstrauisch wirkten, war das Wichtigste für ihn, dass sein Traum von einem neuen Leben in einem freien Land eines Tages verwirklicht wird…

9 Like

Das ist ne sau geile Story :smiley: Respekt