CV Throrik Steinbrand (lume245)

Throrik Steinbrand: Der Handelsmeister von Krárvalo

Grundlegende Informationen:
Name: Throrik Steinbrand
Geschlecht: Männlich
Alter: 190 Jahre
Rasse und Kultur: Zwerg aus Krárvalo
Aktueller Wohnort: Krárvalo, in der Handelsgilde
Herkunft: Geboren in der Handelsgilde von Krárvalo

Religion:
Glaube: Nekráva Ahnenlehre (Símtí - Der Händler)

Erscheinungsbild:
Größe: 1,30 Meter
Statur: Kräftig und robust, wie es für Zwerge typisch ist.
Haar: rotes Haar mit grauen Strähnen, ordentlich zu einem Zopf gebunden. Sein gepflegter Bart ist mit goldenen Perlen geschmückt.
Augen: Tiefgrün
Merkmale: Eine auffällige Narbe an der linken Wange, erlitten bei einer Auseinandersetzung mit Orks. Seine Hände sind von harter Arbeit geprägt, und er trägt stets einen Gürtel mit Glücksrunen.

Quelle: KI Generiert

Charaktereigenschaften:
Positive Eigenschaften: Ehrgeizig, loyal, pragmatisch, kreativ, und überraschend humorvoll, wenn man ihn besser kennt.

Negative Eigenschaften: Wirkt auf Fremde oft einschüchternd und kalt, misstrauisch gegenüber Nicht-Zwergen, manchmal ungeduldig und rachsüchtig, starker Ahnenglauben lässt ihn für wissenschaftliche Fakten weniger zugänglich

Stärken und Schwächen:

Stärken
Verhandlungsgeschick: Throrik ist ein Meister des Feilschens.
Organisationstalent: Seine Handelsrouten und Logistik sind beeindruckend präzise.
Kampfkunst: Er beherrscht Verteidigungstechniken mit Zwergenwaffen wie Axt und Schild. Sein Können reicht aus, um sich auf Reisen zu verteidigen und notfalls einen Geschäftspartner einzuschüchtern.
Runentechnik: Nutzt Schutz- und Glücksrunen effektiv auf seinen Reisen.
Warenkunde: Umfassendes Wissen über Handelswaren und deren Werte.

Schwächen
Misstrauen: Er besitzt ein grundlegendes Misstrauen gegenüber allen anderen, die nicht Zwerge sind und aus Krárvalo kommen. Am wenigsten Vertrauen tut er den Orks, da er mit ihnen schon oft genug aneinandergeraten ist.
Kontrollbedürfnis: Schwierigkeiten, Verantwortung abzugeben.
Risiken: Zu risikofreudig, besonders bei lukrativen Geschäften.
Isolation: Es fällt ihm schwer, außerhalb seines Zwergenkreises echte Verbindungen zu knüpfen.
Reizbarkeit: Seine direkte Art schafft schnell Feinde.
Fixierung: Seine Leidenschaft für seltene Güter kann ihn ablenken.

Beruf:
Vertreter der Handelsgilde: Ist die rechte Hand der Gildenmeisterin und kümmert sich mit um die Handelsgilde. Außerdem plant er neue Handelsrouten sowie neue mögliche Handelspartner.

Fähigkeiten:
Lesen und schreiben: Kann lesen und schreiben.
Schwimmen: Kann sich gut über Wasser halten.
Redegewandtheit: Seine Verhandlungen sind legendär.
Warenanalyse: Kennt Qualität und Herkunft diverser Güter.
Kampfkunst: Effektive Selbstverteidigung, ausreichend für Reisen und Schutz seiner Handelsgüter.
Handelsnetzwerk: Ein gut organisiertes System aus Kontakten und Lieferanten.
Runentechnik: Beherrscht Schutz- und Handels Runen für sichere Geschäfte.
Kochkünste: Er beherrscht sehr gute Kochkünste.
Tiere und Pflanzen: Er beherrscht einen grünen Daumen im Umgang mit Pflanzen und ein überraschend großes Herz für Tiere. Jedoch nicht groß genug, um sie nicht zu schlachten.

Magie:
Throrik nimmt seine Magie aus Runen. Manche hat er schon in Krárvalo erlernt, andere hat er auf seiner Reise erst erlernt. Sie dienen vor allem, sich vor plötzlichen Angriffen von Räubern (oder unzufriedenen Handelspartnern) zu schützen.

Unerbittlicher Stoß:
Der Zauberer zeichnet eine menschengroße Rune vor sich. Ist sie vollendet, schließen sich ihre Ränder, und sie jagt mit gewaltiger Wucht auf das Ziel zu. Es verursacht Schaden und stößt zugleich mehrere Meter zurück.
→ (Schaden + Rückstoß)

Schleier der Stärke:
Die Macht dieser Rune verstärkt die Rüstung des Ziels. Die Rüstung wird überzogen mit der Rune und schützt das Wesen unter der Rüstung. Manch einer sagte, dass die Rüstung dabei etwas schimmernd wäre, allerdings ist das von Rune zu Rune unterschiedlich.
→ (Rüstungswert erhöht)

Rune des Schreckens:
Diese Rune thront über allen anderen Runen und gibt dem Ziel ein sehr unangenehmes Gefühl. Es erschüttert das Ziel so sehr, dass es sich vorerst nicht bewegen kann. Diese Rune soll aber nur erschrecken, nicht töten, deshalb gibt es dem Ziel höhere Verteidigung.
→ (Lähmung und Verteidigungsboost auf Opfer)

Schützende Rune:
Ein Rune in der Größe eines Turmschildes erscheint vor oder über dem Zauberer und dient als Schutz vor dem nächsten Angriff. Die Energie, die diese Rune fordert, raubt ihm jedoch die Kraft.
→ (Schutz vor nächstem Angriff, Anwender verliert LP beim Wirken)

Vorgeschichte

Kindheit und Ausbildung
Throrik wurde in einer Händlerfamilie geboren, in welcher sein Vater, sowie auch schon sein Großvater, angesehene Händler von Krárvalo waren. Doch leider blieb seine Mutter nicht lange bei ihm. Nachdem er geboren war, verließ sie Throriks Vater. Seine Mutter, die sich durch ihr Geschlecht über allen Männer sah, hatte schon verschiedene Kinder in Krárvalo bekommen. Sie benutzte die Männer immer nur als “Miterzeuger”. Und wenn sie ihre Berufung getan hatten, war sie nicht weiter an ihnen interessiert. Deswegen ist sich Throrik nicht ganz sicher, wie viele Geschwister er überhaupt hat. Es wäre möglich, dass er jede Zeit auf eins seiner Geschwister Teile treffen könnte. Seine Mutter hatte er also nie kennengelernt und würde dies wohl auch nicht wollen.

Bereits als Kind nahm er an Verhandlungen teil, begleitete seinen Vater auf Märkten und lernte den Handel von Grund auf. In der Handelsgilde von Krárválo erhielt er eine erstklassige Ausbildung, die ihn auf seine spätere Karriere vorbereitete. Früh begann er, ungewöhnliche Handelswaren und neue Märkte zu erkunden, wodurch ihn die Gemeinschaft zugleich bewundert und kritisch betrachtet hatte. Er konnte zwar in jungen Jahren schon außerordentliche Erfolge im Verhandeln erbringen, welche gleichaltrige nicht erbringen konnten.
Doch hat er durch seine Gier nach einem besseren Angebot ein wichtiges Handelsabkommen platzen lassen. Dies hätte, wäre sein Gildenmeister dort nicht zur Stelle gewesen, ganz Krárvalo schaden können. Durch dieses eine, aber auch sehr fatale Missgeschick hat er bei vielen Zwergen einen schlechten Ruf, welchen er durch noch so viele gute Handelsabkommen, neuen Handelsrouten und unschlagbare Geschäfte nicht wieder gut machen konnte.

Handelsreisen und Abenteuer
Mit 170 Jahren entschied sich Throrik, auf eine lange Handelsreise zu gehen, um seltene Güter zu entdecken und neue Handelsverbindungen zu knüpfen. Doch vor allem musste er von seinem Zuhause entkommen. Die Spannungen, die sich die letzten Jahre aufgebaut hatten, zwischen ihm und den anderen Zwergen der Handelsgilde, waren zu groß. Es würde bald, so wusste es Throrik, zu Streit kommen und, sollte es ausarten, zu Machtkämpfen kommen. Sein Ziel war es, den Ruhm seiner Familie zu ehren und exotische Waren nach Krárválo zu bringen, die den Marktplatz bereichern würden.Doch vor allem war es sein Ziel, es allen Zwergen in Krárvalo zu zeigen, das er ein wahrlich guter Geschäftsmann war. Während dieser 20 Jahre führte er ein Tagebuch, das seine Erfahrungen, Herausforderungen und Erkenntnisse dokumentierte.

Tagebucheinträge
Tag 1 – Aufbruch: „Heute verlasse ich Krárválo. Es ist seltsam, die vertrauten Hallen hinter mir zu lassen, aber ich spüre, dass es Zeit ist. Vater war skeptisch, doch ich muss meinen eigenen Weg finden. Meine Axt ist geschärft, und die Runen glühen schützend. „Die Welt da draußen wird mich nicht einschüchtern.“
Tag 3: “Ich bemerke, wie ich nicht für lange Schiffsreisen geschaffen bin.“ Alles wackelt und mein Magen dreht sich dreimal im Kreis. Ich hoffe, dass ich bald von diesem Schiff runter komme. Zumindest konnte ich mit ein paar anderen Zwergen schon anfreunden und eventuell denen ein paar Taler entnehmen mit meinen mitbringsel aus Krárvato:”
Tag 5: Wir sind endlich am Hafen angekommen. Doch ich merke schon, dass dieses Land anders ist als Krárvato. Alle sind hier viel naiver und freundlicher. "Sehr leicht auszunutzen.”
Tag 15: „Ein fremder Händler hat versucht, mich zu betrügen. Er nannte mich ‚kurzer Bart‘, woraufhin ich ihn höflich darauf hinwies, dass er sich auch bald über seine kürzeren Finger wundern könnte. Das hat ihn schnell zur Vernunft gebracht. "Nun bin ich um einige Goldstücke reicher.“
Tag 45: „Heute habe ich auf dem Markt eine seltene, funkelnde Kristallkugel gesehen. Der Verkäufer behauptete, sie würde Wünsche erfüllen. Ich habe sie gekauft – und festgestellt, dass sie hervorragend als Briefbeschwerer taugt. „Vielleicht sollte ich solche Geschichten in meinen Verkaufsgesprächen nutzen.“
Tag 46: “So ein etwas komischer Elf hat mich vollgelabert mit Unsicherheit und wollte von mir Rat haben.“ Habe ihm den Briefbeschwerer verkauft. "Für das Dreifache, versteht sich!”
Tag 120: „Meine Vorräte gehen zur Neige, und ich musste mit einem äußerst sturen Händler verhandeln. Er wollte mir Brot gegen eine meiner Runen tauschen! "Am Ende einigten wir uns auf einen angemessenen Deal, aber ich habe einen Fluch gegen seinen schlechten Geschmack im Brot ausgesprochen.”
Tag 200: „Ich habe eine alte Ruine entdeckt, voller magischer Relikte. Die meisten waren nutzlos, doch ein Runenstein erregte meine Aufmerksamkeit. "Er scheint Schutzmagie zu enthalten.“
Tag 400: „Ein Ork versuchte, mich zu überfallen. Es war ein harter Kampf, doch ich habe gewonnen. „Er hat bezahlt – mit seinen Waren und wenigen Gliedmaßen.“ „Ich jedoch auch.“ Mit einer Narbe auf meiner Wange. "Doch sehe ich das eher als noch bessere Verkaufsstrategie.“
Tag 550: „Heute habe ich einen Streit zwischen zwei Menschen geschlichtet. Sie haben sich um eine kaputte Lampe gestritten! Ich bot an, die Lampe für ein paar Münzen zu kaufen, und die beiden waren sofort zufrieden. "Jetzt habe ich eine kaputte Lampe – und zwei neue Geschäftspartner.“
Tag 750: „Ein Händler wollte mich über den Tisch ziehen, indem er minderwertiges Erz als ‚verzaubert‘ anbot. Ich habe laut gelacht und gefragt, ob das Erz von einem Zauberer ohne Arme verzaubert wurde. „Der Blick auf sein Gesicht war Gold wert – im Gegensatz zu seiner Ware.“
Tag 1.125: „Ein alter Zwerg lud mich in seine Siedlung ein. Es fühlte sich an wie Heimat. Er erinnerte mich an Großvater Orvik und erzählte mir von den alten Handelsrouten, die er einst bereiste.“
Tag 1.139: “Leider musste ich mich von dem netten alten Zwerg nach zwei Wochen verabschieden.“ Es war toll, seine Bekanntschaft zu machen. Wir haben viele Geschichten miteinander geteilt. Mehr er als ich. Ebenfalls hat er mir einen Tipp für eine möglicherweise gute Einnahmequelle gegeben. Zum Dank habe ich ihm meine Lampe gegeben.
Tag 1.350: „Ich habe einen merkwürdigen Rucksack gekauft, der angeblich endlos Platz bietet. Er war teuer, aber ich habe ihn getestet – und er ist tatsächlich praktisch! „Mein Inventar war noch nie so organisiert.“
Tag 2.800: „Ein Troll hat mir den Weg versperrt und wollte eine ‚Brückengebühr‘. Ich bot ihm stattdessen ein glänzendes Stück Erz an, das ich zufällig dabei hatte. Der Troll war zufrieden – und ich habe ein Vermögen gespart. „Manchmal ist Diplomatie die beste Waffe.“
Tag 3.000: „Heute habe ich mit einem Elfen verhandelt. Er war arrogant, doch letztlich musste er meinen Bedingungen zustimmen. „Manchmal zahlt sich Geduld aus.“
Tag 3.365: “Ich sitze in einem Verlies von Orks“. Es scheint mir, als wären diese Orks doch nicht so dumm wie ich dachte. Sie haben leider meinen Täuschungsversuch zu schnell durchschaut. Wie ich hier rauskomme? Das weiß ich noch nicht. Doch einen Weg gibt es immer:”
Tag 3.390: “Ich konnte erfolgreich einen der Orks mit Falschgeld bestechen und ausbrechen.“ Doch wie ich schon bei meinem Weg in das Verließ bemerkt hatte, waren diese Orks nicht die dümmsten, also alle, außer den, den ich bestochen hatte. Habe aber nun eine wütende Ork Bande hinter mir her laufend. Konnte mich nun in einer kleinen Höhle verstecken. Doch wie lange?
Tag 3.393: “Ich bin nun mehrere Tage durch dicke Wälder und hohe Berge gewandert.“ Ich glaube, ich habe meine Verfolger erfolgreich abgewickelt. Nun brauche ich aber dringend etwas Fleischiges zu Essen. Ich hoffe, ich komme bei keiner Elfenstadt raus. Sie haben dort nur komisches Essen.
Tag 7.254: “Leider habe ich mein zweites Tagebuch verloren. Ich hoffe, ich werde es irgendwann nochmal wieder finden. Denn die vielen interessanten Tage, die ich in diesem Tagebuch niedergeschrieben habe, sind mehr wert als jeder Edelstein der Welt.
Tag 7.304: “Morgen steht meine Heimreise nach Krárvalo an. Ich bin schon wieder auf unserem Kontinent, weswegen ich nur eine Kutsche nehmen muss. Die meisten Sachen habe ich schon so weit gepackt. Ich musste mir eine zusätzliche Kutsche beschaffen, da ich doch mehr wieder mit nach Hause nehme, als erwartet. Ich bin sehr gespannt, was ich in Krárvalo über die Jahre verändert hat. Ich bin aber zuversichtlich, dass es nur Gutes ist.
Tag 7.305 – Heimreise: „Meine Reise neigt sich dem Ende zu. Ich vermisse Krárvalo, mehr als ich zugeben möchte. Doch ich komme mit Wissen und Waren zurück, die unsere Stadt bereichern werden. "Die Rückkehr wird ein neuer Anfang sein, für mich und bestimmt auch Krárvalo.“

Rückkehr nach Krárválo
Throrik kehrt heim, beladen mit seltenen Gütern und Geschichten. Sein Ruf als erfolgreicher Händler ist gewachsen, doch in ihm bleibt der Wunsch, sein Erbe zu festigen und das Vertrauen seiner Mit-Zwerge zu gewinnen. Mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen plant er, die Handelsgilde neu zu beleben – und gleichzeitig ein besseres Verständnis für die anderen Völker zu entwickeln.

4 „Gefällt mir“

Hii @lume245 ich danke dir für das schreiben deiner CV.


Von meiner Seite gibt es nichts mehr zu überarbeiten, jetzt musst nurnoch @Kleinkitty drüber gucken


Ich wünsche dir viel Spaß mit Throrik.

Liebe Grüße Loulette :kissing_cat:

Moin,
danke für das Schreiben deiner Cv.
Deine Charaktervorstellung ist hiermit offiziell angenommen.
Wir wünschen dir eine tolle Zeit auf FTS und viel Freude beim Roleplay mit deinem Charakter.

~Kitty


Wichtige Allgemeine Hinweise (klicke hier)
  • Um den Bürger-Rang auf unserem Server zu erhalten, gib den Befehl /checkcv im Chat ein.

  • Nachträgliche Änderungen an der Vorstellung, die uns nicht mitgeteilt wurden, gelten als nicht akzeptiert. Informiere uns also umgehend über Änderungen (z.B. neue Fähigkeit erlernt, Tod des Charakters, etc.)

Throrik:

Und so wusste ich eines Abends genau, was ich tun musste. Diese Königin hat unsere Stadt schwach gemacht. Ich… ich war es, der sie wieder stärken sollte. Doch das konnte ich nicht mit den anderen tun. Ich musste es selbst tun. Ich musste selbst herrschen. Ich musste König werden.
Und König wird man nur, wenn der alte Thron leer ist.
Die Königin musste sterben.
Ich stellte mir die Frage nicht lange, wie ich es schaffen würde. Das heilige Feuer im Eiskristall war schon lange nicht mehr heilig. Es war die letzte Asche einer feigen Königin, die uns verlassen hatte. Die ihre Kinder allein gelassen hatte. Sie musste verschwinden – nicht nur aus Krárvalo, sondern aus unseren Herzen.
Es war spät. Die Händler auf dem Heimweg, die Nachtwache hatte gerade begonnen. Ich kannte viele meiner Brüder und Schwestern gut. Sie vertrauten mir. Auch die Torwachen dieser Nacht. Sie brachten mir eine Leiter und ich stieg zum Eiskristall hoch. Ich hob meinen Hammer – meine Wut, mein Zorn, mein Hass gegen die Königin kanalisierte sich in jedem Schlag.
Der Kristall splitterte. Das Feuer darin flackerte schwach, aber stolz. Ein Soldat reichte mir einen Eimer Wasser.
„Schon komisch,“ murmelte ich, „dass das, was uns ausmacht, das zerstören kann, was uns so wichtig ist. Welch Ironie des Schicksals.“
Ich hob den Eimer. Die Flammen tanzten, als wollten sie dem tödlichen Wasser entkommen. Ich hielt inne. War das… Zweifel? Zweifel, ob nicht genau dieses Feuer uns Hoffnung gab? Hoffnung auf unsere Ahnen, unsere Heimat. Auch in den dunkelsten Zeiten. Krieg, Hunger, Verlust – das Feuer brannte immer. Es war die letzte Konstante, die uns niemand nehmen konnte.
Meine Hand zitterte. Ich wich zurück.

Branor:

“Throrik, halt! Was machst du da?”
Der alte, gebrechliche Mann trat aus der Handelsgilde und blickte zu mir hoch. “Was hast du mit der Flamme getan?”

Throrik:

Erschrocken sah ich, dass ich den Eimer über der Flamme ausgeleert hatte. Es war keine Absicht. Ich wollte das nicht. Aber das würde mir niemand glauben, schon gar nicht Branor.
“Ähh… Branor… Ich… Ähmm…”
Meine Worte versagten. Mein Kopf war leer. Ich wusste nicht mehr, was ich sagte. Vielleicht kam es nicht einmal von mir selbst.
“Wachen! Verhaftet diesen Mann!”

Branor:

Er sah mich entsetzt an. Doch die Wachen gehorchten. Sie liefen auf ihn zu. Branor floh in die Handwerksgilde, rief die Handwerker zur Hilfe. Bald war Krárvalo in Aufruhr. Die Wissensgilde wurde verständigt. In wenigen Stunden standen Hunderte Zwerge in Rüstung vor der Handelsgilde. Ich stand hinter dem Tor, starrte zu Branor hinaus. Sein Blick war enttäuscht – nicht wütend. Ich sah in seinen Augen: Er wollte mich retten. Doch ich… Ich hatte mich verloren.

Throrik:

Ich schickte eilig Boten zur Kampfgilde, bat um Unterstützung. Doch sie zögerten. Sie würden erst eingreifen, wenn wirklich Gefahr drohte. Die Gefahr… war ich.

Branor:

Er trat ruhig vor das Tor.
“Throrik, es muss nicht so weit kommen. Es gibt noch einen Weg zurück. Komm heraus und sprich mit uns.”
Da ertönte ein Horn. Die Kampfgilde war gekommen. Unzählige Krieger standen nun hinter Branor – doch viele von ihnen zögerten. Die Nachricht, dass ich das Feuer gelöscht hatte, war bereits durch ganz Krárvalo gedrungen.
Branor hob langsam die Hand und zeigte auf mich.
“Das, meine Freunde, war einst euer Kanzler. Nun ist er ein ahnenloser Feigling, dessen Wort nichts mehr bedeutet.”

Throrik:

„Das stimmt nicht! Jedes Wort von euch ist mir wichtig!“
Eine Stille legte sich über den Platz. Für einen Moment stand die Zeit still. Doch mit jedem Wort, das Branor sprach, schmolz die Unterstützung für mich dahin. Ich konnte es in ihren Augen sehen – Misstrauen, Enttäuschung, Trauer.
Als Branor die Menge endlich beruhigte, geschah das Unvermeidliche: Ein Zwerg holte aus, schlug nach mir – das Pulverfass explodierte.

Der Kampf wütete die ganze Nacht und noch die Tage darauf. Brüder kämpften gegen Brüder. Freunde wurden zu Feinden. Die Handwerks- und Wissensgilden waren Branors Schild, doch meine treuen Anhänger hielten stand. Für Krárvalo. Für mich. Für ein Ideal, das ich selbst längst verraten hatte.
Ich versteckte mich. Wie ein feiges Huhn. Ich, der Kanzler, der Krárvalo retten wollte.

Branor:

Er fand mich in der Poststation, verborgen unter Taubenkot. Er trat langsam auf mich zu.
“Es muss enden, Throrik. Zu viele Zwerge sind gestorben – in unseren Namen. Ergib dich.”
Er streckte mir die Hand entgegen.

Throrik:

Zusammengekauert, mit gesenktem Blick, zischte ich:
“Ich gebe diesen Thron nicht ab. Ich habe ihn mir über Jahrhunderte erarbeitet. Er gehört mir. Für immer.”

Branor:

Traurig, beinahe flehend:
“Du warst uns ein guter Kanzler, Throrik. Aber deine Zeit ist gekommen. Du musst loslassen, damit du weiterziehen kannst.”

Throrik:

Doch meine Zeit war nicht gekommen. Nicht heute. In einer letzten, verzweifelten Bewegung zog ich einen Dolch, zielte auf Branor – aber eine Wache war schneller, blockte den Angriff ab. Der Dolch klirrte über den Boden.
Branor, erschrocken, zog sein Schwert. Er zögerte. Doch als der Dolch zu Boden fiel, schlug er zu. Die Klinge traf meinen Hals, quer und tief.
Der Schmerz war scharf, aber kurz. Ich griff mir an den Hals, spürte das warme Blut, das durch meine Finger rann. Meine Bewegungen wurden langsamer. Kein großes Zucken. Nur Stille. Dann fiel ich zur Seite. Eine rote Pfütze breitete sich aus.

Branor:

Er sackte in sich zusammen. Seine Wache hielt ihn. Er hörte die Jubelrufe nicht. Für ihn war alles nur Nebel.
“Ihr habt das Ungeheuer zur Strecke gebracht, Branor!” rief eine Stimme.
Branor nickte nur. Leise. Gebrochen.
“Das Ungeheuer, das meine letzte Familie war,” flüsterte er.

Throrik (Gedanken):

Mein letzter Schmerz war keiner für mich selbst. Es war ein Schmerz für Krárvalo. Für mein Versagen. Für Branor. Eine letzte Träne kullerte mir über die Wange.
Ich wollte euch doch nur beschützen… und wurde euer größter Feind.
Mögest du wachsen, Krárvalo. Auch ohne mich. Möge mein Fehler dich nicht zerbrechen.
Die Stadt, die ich retten wollte, wird mich überleben.

OOC

Der Char ist tot und kann geschloßen werden.

Ich möchte hier noch einmal kurz etwas Liebe verteilen:

Ich bin mit diesem Char hier auf diesen Server gekommen und eigentlich war dieser Char nur ein „Übergangs-Char“. Doch daraus wurde ein Dreiviertel Jahr am Ende, wow. Ich hatte super viel Spaß mit dem Char, auch wenn es eine Rp Art war, die ich schon kannte. (habe viele Arschlöcher gespielt, hehe). Ich möchte mich bei jedem, mit dem ich rp machen konnte bedanken. Es war immer super schön und hat mir unfassbar Spaß gemacht. Ganze besonders möchte ich natürlich @kealtea hervorheben, mit dem ich viel interessanter rp hatte, sowie @TerrorFranzi07, mit der ich super cooles Konflikt Rp hatte. Viele Grüße an alle und keine Sorge, mein neuer Char wird noch nerviger <3 *kuss.

2 „Gefällt mir“