Charaktervorstellung IceOderSowas (Zweitaccount.)

Name: Filynia Arwen Aldaval
Geschlecht: weiblich
Alter: 30 (geboren 1325)
Rasse: Hochelfe
Wohnort: Wilderness
Herkunft: Kilingor, später Zul, in Myra - Paeonia
Religion: Gwador (Rho)
Beruf: Hilfswirtin
Geheimer Beruf: Räuberin

Aussehen & Merkmale:

(Quelle: https://www.pinterest.at/pin/37225134413186931/ )

Filynia ist eine 1,65 Meter große Dame. Auf den ersten Blick sieht sie wie eine selbstbewusste junge Dame aus, bis man ihren grimmigen unfreundlichen Blick sieht. Dennoch besitzt sie rein äußerlich schönes Silbernes Haar, welches fast das gleiche ist, wie jenes Haar ihrer Schwester. Ihre Augen sind Meeresblau und ihr Gesicht eher ründlich. Sie hat eine kleine Stupsnase und ihre Wangenknochen sind alles andere als markant. Allgemein sieht sie vom rein äußerlichen sehr zierlich aus.

Charakter:
Filynia ist eine unglaublich aufmüpfige Dame. Sie ist direkt und eine normalerweise unfreundliche Dame. Sie hat kein Problem ohne zu zögern Gewalt einzusetzen, um ihren Sturkopf durchzusetzen. Ihren Charme benutzt sie oft, um das zu bekommen, was sie möchte. Sie unterscheidet nicht nach Autorität. Eine Königin würde sie ohne zu zögern auch als “Schwein” oder “Ziege” betiteln. Die einzige Person, von der sie sich jemals etwas sagen lassen würde, ist ihre Zwillingsschwester Kyra und auch dort nur sehr, sehr bedingt. Arrogant ist wohl auch eine Charaktereigenschaft, mit der sie sich leider rühmt. Allem in allen würde man sie wohl als eine sehr “unangenehme” Zeitgenossin sehen.

Stärken:
*Flink bzw. schnell
*sie besitzt eine unglaublich gute Fingerfertigkeit, um die Taschen ihrer Opfer zu entleeren.
*Im Kampf mit kurzen Waffen bewandert (Dolch, Messer, Kurzschwert)
*Sehr gute Augen bzw. Reflexe

Schwächen:
*Kurzes Temperament
*körperlich unterdurchschnittlich stark
*Agoraphobie (Angst vor Orten, an denen man schlecht fliehen kann)
*Misericordiaphobia (Angst davor, verletzlich zu sein)

Fähigkeiten:
Lesen & Schreiben, Schwimmen, die Herstellung von Ringen, Ketten etc

Magie:

Windstoß
Eine starke Sturmböhe die das Ziel wenige Meter weg schleudert (max. 6m / + 1Lp Schaden)

Blitzeeinschlag
Beschwört einen Blitz, der dem Ziel leichte Verbrennungen zuzieht und das getroffene Ziel lähmt (1 Lp Schaden oder der Gegner setzt eine Runde aus (muss vor dem Wirken festgelegt werden und es darf sich in jeder Runde unentschieden werden)/ hat der Gegner 1 Lp , wird dieser 3min gelähmt)

Heilende Quelle
Ein Quell magischen Wasser, welches beim trinken Müdigkeit, Erschöpfung und Unwohl sein nimmt. Auf der Haut kann es Wunden desinfizieren und leichte Brandwunden kühlen (Heilt 1 Lp)

Familie:
Filynias Familie im Jahr 1355:
Mutter: Aleyah Arwen Earon-Aldaval (geboren 916; 439 Jahre alt)
Vater: Kolvar Triandal Aldaval (geboren 896; 459 Jahre alt)
Zwillingsschwester: Kyra Aleyah Aldaval (geboren 1325; 30 Jahre alt)
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Geschichte

Kapitel 1: Der Anfang
Die drückende Hitze in der fruchtbarsten Region von Paeonia Kilingor machte vielen Bewohner das Leben schwer. Es war der heißeste Monat überhaupt. Schon seit Wochen war kein Regen mehr gefallen. Die Ernte war eingegangen und es gab zur dieser Jahreszeit nicht viel an frischem Gemüse oder Obst. Trotz der brütenden Hitze hörte man Kinder spielen. Und Schmerzensschreie.
Die Geräusche schienen von einem kleinen Bauernhaus zu stammen. Die paar Nutztiere, welche wohl zum Bauernhaus gehörten, störten sich nicht an den Schreien.
Betrat man das Bauernhaus, so wurden die Schreie lauter. Im kleinen Schlafzimmer gingen Hebammen ein und aus. Sie holten frisches, warmes Wasser und trockene Tücher. Im Zimmer selbst lag eine silberhaarige Hochelfe auf dem Bett. Ein blonder Mann, gekleidet in der Uniform eines Offiziers von Gorak, hielt ihre Hand. Er wischte ihr den Schweiß von der Stirn.
“Presst! Ich sehe das Köpfchen!”, meinte eine Hebamme, die zwischen den Beinen der silberhaarigen Hochelfe kniete. Erneut schrie die Hochelfe auf und schien zu pressen. Plötzlich zerriss das Weinen eines Babys die Luft. Die neue Mutter lachte befreit auf und streckte die Arme nach dem Kind aus.
“Ein Mädchen… Verzeih, Liebster”, keuchte die Mutter und blickte ihren Mann bedauernd an. Dieser schüttelte den Kopf.
“Auch ein Mädchen kann großes vollbringen! Ich bin stolz auf dich und unsere kleine Filynia!”, der Mann strich erst der Mutter die Haare aus dem Gesicht, ehe er das kleine Geschöpf entgegennahm und es hin und her wiegte. Plötzlich keuchte die Mutter schmerzerfüllt auf.
“Irgendetwas stimmt nicht…”, meinte sie außer Atem, ehe sie erneut schrie. Die Hebamme kniete sich erneut zwischen den Beinen hin.
“Zwillinge. Holt mehr Wasser und Tücher! Ihr müsst nun pressen”, die Mutter presste erneut und schrie sich die Seele aus dem Leib. Der Vater wiegte sanft das Baby im Arm, welches bereits zu schlafen schien. Die Schreie seiner Mutter war dem Neugeborenen egal. Wenige Minuten später durchbrach das Weinen des zweiten Mädchen den Raum. Auch dieses Kind wurde der Mutter übergeben.
“Erneut ein Mädchen. Wie wollt ihr sie nennen?”, meinte die Hebamme und lächelte die kleine Familie sanft an.
“Aleyah… ich danke dir für diese beiden wunderbaren Geschöpfe”, sprach der Vater gerührt, “Ich wählte den Namen der ersten Tochter, wähle du nun den Namen der zweiten Tochter”, der Vater küsste die Hochelfe, die offenbar Aleyah hieß.
“Ich liebe dich und unsere beiden Mädchen, Kolvar. Was denkst du davon, wenn wir sie Kyra nennen?”, der Mann namens Kolvar nickte. Er schien zu überlegen.
“Filynia Arwen und Kyra Aleyah. Wunderschöne Namen.”
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Die Jahre vergingen und die Zwillingsmädchen wuchsen in Kilingor auf. Ihre Mutter, Aleyah Arwen Earon, war eine wunderschöne Elfe, jedoch einfache Bäuerin in Klingor, während ihr Vater - Kolvar Triandal Aldaval - ein hoher Offizier in Gorak war. Ihre Mutter liebten die beiden Kinder abgöttisch. Doch ihren Vater hatten die beiden Mädchen nie wieder gesehen. In den ersten paar Lebensjahren antwortete er noch auf die Briefe von Aleyah, später jedoch kam keine Antwort mehr. Jedes Jahr zu seinem Geburtstag schrieben die Zwillinge ihm einen Brief, gratulierten und fragten nach einem Besuch. Doch eine Antwort blieb aus.
Filynia war, eine aus der Sicht eines Außenstehenden zumeist eine freche, jedoch rein äußerlich zierliche Elfe, die zwar älter, jedoch ein bisschen kleiner war als Kyra. Was Filynia an Ärger aufgrund ihrer aufmüpfigen Art bereitet, glättet Kyra die meiste Zeit durch ihre freundliche, zuvorkommende Art und Weise.


Kapitel 2: Ein Diebstahl mit Folgen
Kyra und ihre Schwester, Filynia, waren wie immer unterwegs. Mittlerweile waren sie 15 Jahre alt und würden in einigen Wochen volljährig werden. Sie verbrachten die meisten Tage zu zweit. Es war ein sonnig heißer Tag, angenehm heiß jedoch. An solchen Tagen waren die Marktplätze Kilingors besonders stark gefüllt. Die beiden Schwestern waren leider sehr ärmlich. Immerhin lebte deren Vater in einer vollkommen anderen Stadt und kümmerte sich nicht um die kleine Familie. Da ihre Eltern nie geheiratet hatten, galten die beiden Mädchen als Bastarde. Jedoch hatten sie sich schon einen Plan gemacht, um an Geld zu kommen. Es würde nicht das erste Mal sein… Bereits mit 13 Jahren beging Filynia ihren ersten Diebstahl.
Schmunzelnd schaute Filynia ihre Schwester an. “Kyra, kleine Schwester, wartest du kurz hier?” Ohne auf eine Antwort zu warten, schlich sich Filynia schon an ihr Opfer heran. Es war eine ältere Dame, die im Moment etwas einkauft. Sie war eine rothaarige Elfe mit grünen Augen. Sie war ungefähr doppelt bis dreifach so groß wie Filynia, was die perfekte Größe war, ihr unbemerkt in die Taschen zu greifen. Genau das tat Filynia auch, sie ging neben die fremde Elfe hin, eine Hand wanderte in jene Tasche und schloss sich um den Geldbeutel. Sie war glücklicherweise ein sehr geschicktes Mädchen, jedoch bemerkte genau jenen Vorfall eine Wache.
“Halt!” entnahm Filynia hinter sich, Pech für die Wache hatte sie schon den Geldbeutel in ihren Händen gehalten und rannte auch schon weg, ihre Schwester deutete sie nachhause zu gehen, ehe sie auch schon lossprintete. Filynia kannte inzwischen die Wege, wie ihre Westentasche, weshalb sie über ein Dach nach dem anderen sprang. Doch die Wachen schienen ihr zu folgen. Geschickt versuchte Filynia der Wache zu entgehen, schmiss einige Töpfe oder Passanten um, damit die Wachen abgelenkt waren. Doch sie hatte nicht mit dem Mann der Elfe gerechnet…
Plötzlich schlangen sich Ranken um die Hand- und Fussgelenke von Filynia. Sie hörte einen Aufschrei. Sofort wusste sie, dass es Kyra war. Die Ranken zogen Filynia den Boden unter den Füssen weg. Mit einem dumpfen Aufschlag lag sie am Boden. Sie atmete tief durch, während ihr ganzer Körper schmerzte. Doch ehe sie sich aufraffen konnte, zogen die Ranken das Mädchen den Weg entlang. Der unebene Boden schürfte die Haut auf, doch ehe sie vor Schmerzen schreien konnte, wurde sie von den Ranken kopfüber in die Höhe gezogen. Vor ihr stand die rothaarige Elfe. Neben ihr stand ein silberhaarige, großgewachsener Elf. Beide waren sehr edel gekleidet. Neben ihr konnte Filynia ein Keuchen hören. Als sie den Kopf drehte, erblickte sie Kyra. Diese war in einem Eisblock, der bis zu ihrem Hals ragte, gefangen.
“Mitglieder des hohen Rates von Zul zu beklauen …damit verliert ihr die rechte Hand, junge Dame. Wachen!”
Geschockte blickte Filynia zur Frau, während der Mann die Ranken so steuerte, dass Filynias rechte Hand nach vorne gezogen wurde. Eine Wache nahm sein Schwert in die Hand.
“Wartet! So wartet doch! Es war meine Idee! Ich habe sie dazu gezwungen. Nehmt meine rechte Hand!”, schrie plötzlich Kyra. Ihre hellgrünen Augen leuchteten willensstark, während ihr die Tränen runterkullerten.
Die ältere Dame schnaubte und hob die Hand. Die Wache hielt sofort inne. Die Dame ging einige Schritte auf Kyra zu. Mit dem Daumen und Zeigefinger nahm sie Kyras Kinn und drehte ihren Kopf zur Seite. Kyra schluchzte, blieb jedoch still.
“Deine Augen … Sag, wer sind eure Eltern?”, fragte die ältere Dame. Kyra schüttelte den Kopf, noch immer vor sich hin schluchzend.
“Aleyah Earon und ein gewisser Kolvar Aldaval”, Filynia spuckte mit voller Verachtung den Namen ihres Vaters aus, “Doch er verschwand nach unserer Geburt.”
Mit großen Augen wurden die beiden Mädchen angeblickt. Sofort verschwand das Eis um Kyra herum. Der Mann liess sanft Filynia auf den Boden runter.
“Triandal… Kann es sein? Hat er…?”, Nun wurde Filynia von der Dame begutachtet, während der Mann, der wohl Triandal hieß, Kyra betrachtete.
“Sie zeigen auf jeden Fall Ähnlichkeiten zu Filauria, unserer Jüngsten”, nach seinen Worten betrachtete Triandal Filynia, ehe er nickte und sich an die Wachen wandte: “Nehmt sie mit und sucht Aleyah Earon! Bringt sie in unsere Unterkunft.”
Bevor Filynia oder Kyra reagieren konnten, schritt Triandal schon weg. Die Dame zögerte einen Moment, ehe sie ihrem Mann folgte. Die Wachen hielten die beiden Mädchen fest und führten sie zur Unterkunft. Zwei andere Wachen befragten die Umherstehenden, wo sie Aleyah Earon finden würden.
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Es schienen Stunden zu vergehen, während die beiden Mädchen in den Armen ihrer Mutter lagen. Sie waren in einem Zimmer untergebracht worden, streng bewacht von zwei Wachen. Ein Heilkundiger hatte den beiden Mädchen in den Zeigefinger gepiekst und etwas Blut abgenommen.
“Und ihr wisst wirklich nicht, wer die beiden sind?”, fragte erneut die Mutter. Die beiden Mädchen schüttelten den Kopf. Kyra zitterte noch immer am ganzen Leib. Durch das Eis war ihre Kleidung nass geworden und sie hatte sich bis jetzt noch nicht umziehen können.
“Moment… die Dame nannte den Mann Triandal. Sagt dir dieser Name etwas, Mutter?”, Kyra blickte schniefend und zitternde zu ihrer Mutter. Diese machte große Augen und nickte leicht.
“Der Vater eures Vaters, euer Grossvater, heisst Triandal Aldaval. Er ist wohl Mitglied im hohen Rat von Zul”, laut seufzte die Mutter. Nach wie vor liebte sie den Vater der Mädchen, doch sie war zutiefst verletzt.
Ehe die Mädchen ihrer Mutter antworten konnten, öffnete sich die Türe. Die rothaarige Dame und Triandal standen darin: “Kommt.”
Aleyah nickte und stand mit ihren Mädchen im Arm auf. Sie folgte den beiden, welche sie sofort erkannt hatte. Natürlich wusste man, wie die Ratsmitglieder aus Zul aussahen. Ob Kolvar es ihnen jemals erzählt hatte?
Zu fünft liessen sie sich in einem geräumigen Wohnzimmer nieder. Abwartende und neugierige Blicke wurden ausgetauscht.
“Kolvar, unser Sohn, ist also der Vater der Mädchen?”, fragte dann die Dame. Aleyah nickte sanft: “So ist es, Aradî Aldaval.”
“Triandal… Wir können sie nicht hier lassen. Was sollen wir tun?”, leise wandte sich die Dame an ihren Mann.
“Wir nehmen sie mit, Taenya. Die Familie muss zusammenbleiben”, sprach Triandal laut, während Kyra und Filynia ihn geschockt anblickten.
“Mit? Wohin?”, wollte Kyra aufgeregt wissen.
“Nach Zul. Und euren Vater werde ich die Ohren langziehen! Und nun kommt her, umarmt eure Großmutter!”, freundlich lachend, schloss Taenya die beiden Mädchen in den Arm.

Kapitel 3: Geburtstag und Segen
“Als wir vor einigen Wochen nichtsahnend nach Kilingor auf eine Diplomatenreise gingen, dachten Taenya und ich niemals daran, mit einer Schwiegertochter und zwei Enkelinnen zurückzukehren! Und obwohl wir die vergangen 16 Jahre nicht ungeschehen machen können, Dank meines zweitältesten Sohnes Kolvar, so wollen wir heute auf meine nun erwachsenen Enkelinnen anstoßen! Auf Filynia und Kyra!”, Triandal Aldaval hob sein Glas und prostete seinen Enkelinnen zu, welche in bodenlangen, weißen Kleidern die Festhalle betraten. Es war ihr 16. Geburtstag, der wohl wichtigste Tag im Leben einer Elfe.

Der Ball zu ihren Ehren nahm Gestalt an. Es wurde getanzt, gespeist und getrunken. Filynia tanzte mit den Männern ihrer Familie, doch auch mit jedem unverheirateten Mann.

Ihre Mutter wirkte angespannt, obwohl sie erst den Tag zuvor Kolvar, den Vater Filynia’s und Kyra’s, geheiratet hatte, der extra aus Gorak angereist kam. Sie fühlte sich offensichtlich ebenso unwohl und fremd, wie ihre Töchter. Doch musste der Schein gewahrt werden. Kolvar und Aleyah liebten sich noch immer, doch ihre Welten waren zu verschieden gewesen. Die Öffentlichkeit ging davon aus, dass Aleyah und Kolvar sich trennen mussten durch Kolvars Beruf. Dass dahinter einzig und allein Kolvar steckte, welche sich für seine Angebetete bei seinen Eltern schämte, wusste nur die Familie.

Kurz vor Mitternacht geleitete die Familie die Zwillinge raus und zur Kutsche, welche sie zur Segenshöhle bringen würde. Niemand durfte sie begleiten, doch die Zwillinge durften zusammen das Ritual bestreiten. Die Kutsche fuhr durch die nun ruhigen, doch noch immer beleuchtenden Straßen von Zul. Gebannt blickte Kyra raus aus der Kutsche, während Filynia so tat, als würde sie alles langweilen. Die Kutsche fuhr und fuhr, die Reise schien kein Ende zu nehmen. Als sie durch den Wald fuhren, spürte Kyra das Kribbeln im Bauch, wie immer, wenn sie an einem Heiligtum ankamen. Sie wusste nicht, was das war, doch die Götter schienen Kyra anzuerkennen.

Als sie endlich vor den Höhlen ankamen, stiegen Filynia und Kyra nacheinander aus. Sie nahmen sich an den Händen und gingen vorsichtig los, immer tiefer hinein in die Höhle. War der Weg anfangs noch breit und gut mit Fackeln beleuchtet, so wurde er immer schmaler. Bald mussten Kyra und Filynia sich den Weg mit den Fackeln selbst beleuchten. Und plötzlich eröffnete sich vor ihnen eine große Höhle, beleuchtet mit abertausenden von Kerzen und Edelsteinen. Filynia und Kyra legten die Fackeln zur Seite und betrachteten schweigend die Höhle.

In der Mitte der Höhle war ein See, so tief, Kyra konnte den Grund nicht ausmachen. Vor dem See stand ein weißer Altar. Vorsichtig trat Kyra darauf zu und legte die Opfergaben, welche sie mit Filynia ein paar Tage zuvor zusammen suchte, auf dem Altar ab.

Kyra blickte entschlossen zu Filynia, welche sich leicht unbehaglich umsah. Kyra war schon immer religiöser als Filynia gewesen. Sie wusste, einer der Götter würde sie schon segnen. Doch bei Filynia? Nun ja.

Zusammen gingen sie zum See und wuschen sich die Hände. Kyra hörte das Flüstern der Götter. In ihrer Nase stieg ein herrlicher Duft nach frischen Trauben und Wein auf. Danach gingen die Schwestern wieder zum Altar und zündeten jeweils den Beuschel Kräuter an. Als der Rauch hochstieg, fingen sie gemeinsam an zu beten.

Erhöret mich, oh ihr heiligen Götter,
ihr großartigen Freunde,
mächtige Stützen der Welt,
erhört mich, ihr unsterblichen Götter,
Ihr seligen Götter, mag ich nicht aufhören,
euch Dankbarkeit zu zollen
für alles Gute, welches ihr gabt und geben werdet.
Möge ich niemals das Wohl meiner Genossen vernachlässigen,
soweit es in meiner Macht steht.
Bereitwillig dem Gemeinwohl zu dienen,
soll auch mir als großer Vorteil gelten.
Möge ich niemals Urheber eines Übels sein,
das die Elfen trifft,
sondern von etwas Gutem,
soweit es mir möglich ist,
damit auch ich glücklich sein kann,
indem ich euch ähnlich werde.

Sie blickten zum Rauch der Kräuter, ehe beide jeweils ihren Kelch mit dem Wein in die Hand nahm. Wie jede andere Hochelfe vor ihnen würden nun auch sie ihren ersten Schluck Wein kosten. Sie tranken wie vorgeschrieben die Hälfte des Kelches, stellten den Kelch auf dem Altar ab und beteten erneut laut in die Höhle hinein.

Ich erwarte sehnlichst euch und euren Segen,
ich lege mich in deine Hände Iheza,
oh ihr heiligen Götter,
soll mir ihre Freundschaft auf ewig gesichert sein.

Während des Gebetes spürten beide Elfen die Anwesenheit der Götter. Die Magie schien sie in den See zu rufen. Sie fassten sich an den Händen und traten in den See hinein. Immer tiefer hinein. Ihre weißen Gewänder waren bald völlig durchnässt, sodass sie durchsichtig wurden. Als sie völlig in den See eingetaucht waren, bemerkte Filynia, wie plötzlich alles um sie herum dunkel wurde. “Dein Name war Filynia, hm?” meinte plötzlich eine Stimme hinter- nein vor- auch neben ihr. Eine Stimme, die von überall kam, wie ein dauerhaftes Echo einer vollkommen leeren Höhle. Nachdem auch das letzte Echo verklungen war, antwortet sie. “I-Ja bin ich! Wer seid Ihr? Zeigt euch!” Ihre Stimme, erschrocken, wie auch kleinlaut, schallte durch den Raum, jedoch wurde sie sofort wieder verschluckt. Für einen Moment herrschte Stille, ehe plötzlich die unendliche Stimme des Gottes hervorschnellte. “Nur heute werde ich über dein Benehmen mir gegenüber hinwegsehen, kleine Filynia. Ich bin Rho, der Gott des Neides, der Zwietracht, der Kritik und des Streits. Du hast mich gerufen. Zu dir gerufen. In deinem Herzen ist alles voller Neid. Voller Hass. Voller Zwietracht. Voller Kritik an anderen wie auch an dir selbst. Ohh nein es wird gewiss nicht rosig für dich. Meinen Segen jedoch hast du.” Damit verschwand der Urgott auch wieder und Filynia blickte geschockt wie auch verwirrt um sich umher. Und fasste den Entschluss, ihre Familie anzulügen. Dass sie ihren Eltern erzählt, dass ihr eigentlicher Segen der Elunas war. Selbst bei ihrer Schwester, als ihr dieser Gedanke kam, wurde sie aus den Gedanken gerissen, da sie nach ihrer Schwester schauen wollte.

Filynia bemerkte, wie Kyra wohl Panik bekam. Sie schien nicht mehr zu atmen. Schnell schwamm sie auf ihre Schwester zu und packte sie mit beiden Händen. Sie zog sie an die Wasseroberfläche, weiter an den Rand des Teiches. Dort sank Kyra völlig erschöpft in die Arme ihrer Schwester: “Kyra … vergiss nicht das Atmen.” Nachdem Kyra sich wieder beruhigt hatte, beteten die beiden für ihre Götter. Filynia jedoch opferte ein Leben für Rho. Ein Schwein, welches sie vorher extra mitbrachte.

Rho, du bedrohlichster, Du,
der vermag alles zu zerstören,
Erbarme dich unser und entlöse uns von deiner Gewalt.
Erhöre unser Gebet, mit dem wir dich, o mächtiger, gewaltiger und reißender Rho zu würdigen wollen.
Richte über die, jene versuchen, uns zu strafen. Lasse deine Macht auf sie los und behüte uns.
Erziehe die, die zu erziehen du musst. Doch lasse Einhalt gebieten, uns zu zertrennen. Wir bitten dich, Rho, der, der sich an uns labt.
Erhöre uns und richte deinen Blick auf die, die zu schaden uns und die Weisheit eurer, der Götter, versuche.
Wir erbitten dich, Rho, Bruder Gaias, verschone uns vor deiner Kraft. So erhöre uns und ersehe unser Opfer.

Sie hielt kurz inne, ehe sie die letzten Passagen des Gebets sprach, die für jeden der Gottheiten gedacht waren.

seid immer bei uns,
und so verlasst uns nie,
beseitigt die Krankheiten
und verscheucht die Sorgen, welche uns plagen.

Filynia wurde für ihren Gott von allen wohlwollend angeschaut. Alle waren stolz auf sie. Nicht ahnend, dass alles, was sie erzählte, eine einzige Lüge war, aber eine Lüge, die gut zu dem Gott der Zwietracht passte.
Den Segen hinter sich erwartet Filynia eine schlechte Neuigkeit. Ein Gespräch, welches ihr Vater lange vor sich her trug. Sie ist ein sehr dickköpfiges aufmüpfiges Mädchen, welches bei jeder Klenigkeit Radau macht. Ihr Vater klopfte an ihre Zimmertür. “Filynia, darf ich hereinkommen?” Filynia hatte schon immer ein schlechtes Verhältnis zu ihrem Vater, welches sie auch offen nach außen trägt. “Verschwinde. Hier dürfen nur Verwandte von mir hinein. Und keine craban-adar, die mich jahrelang wie Luft behandelt haben.” Und schon flog die Zimmertür auf, gefolgt von einer Ohrfeige ihres Vaters. “Erweise mir den nötigen Respekt, Filynia!” Sie hielt sich danach die Wange, wollte noch einen abfälligen Spruch erwidern, lies es jedoch, nachdem sie das Gesicht ihres Vaters gesehen hatte. “Ich hätte dich von vornherein anders erziehen sollen. Nimm dir ein Beispiel an deiner Schwester, wie willst du jemals eine Lady werden?” Filynia schnappte für einen Moment nach Luft. Wie dreist ihr Vater ist, von “erziehen” zu sprechen, während er nie da war. Ihr erstes Wort, das erste Mal gehen und ihr erstes Wort, welches sie jemals geschrieben hatte. All das verpasste er aufgrund seiner Abwesenheit. “Erziehen!? Wovon sprichst du, du warst NIE DA!” Schrie sie ihm ins Gesicht, ehe sie die nächste Ohrfeige fing und er den nächsten finsteren Blick Filynias. “Aber deshalb bin ich nicht hier. Filynia du wirst heiraten. Jemanden aus einer Offiziersfamilie. Es ist schon alles beschlossen.” Ein weiteres mal schnappte Filynia nach Luft. “D-das ist nicht dein Ernst? Du scherzt? Und was ist mit Kyra?” “Sie genauso. Ihr werdet euch wahrscheinlich weniger in der Zukunft sehen, aber es wird Zeit, dass ihr das Benehmen einer Lady lernt… ganz besonders du Filynia.” Es fühlte sich für Filynia an als würde ihre gesamte Welt zusammenbrechen. “Du willst mich meiner Schwester entreißen?” Flüsterte sie. Und das war der Beginn einer Diskussion, die sich die ganze Nacht erstreckte.

Kapitel 4: Die Flucht
In grauen Umhängen gehüllt, die Kapuze weit ins Gesicht gezogen, eilten zwei weibliche Gestalten durch die Strassen Zuls. Der Regen peitschte ihnen in ihre Gesichter. Doch der Regen würde allfällige Fußspuren oder sonstige Spuren vernichten. Es war der richtige Zeitpunkt, zu fliehen. Niemals würden Filynia und Kyra jemanden heiraten, weil es ihre Familie so wollte. Sie würden nur heiraten, wenn sie es aus Liebe konnten.

Die Schwestern wussten, dass ihr Vater sie umbringen würde, sollten sie ihm in die Arme laufen. Doch Elas, Kyras Verlobter, würde Kyra verstehen. Sie hatte ihm einen langen Brief geschrieben und in diesem alles erklärt. Im Briefumschlag war auch jener wunderschöner Ring beigelegt, welchen sie von ihm zur Verlobung bekam… Wie er reagieren würde, wenn Vater ihm diesen Umschlag überreichen würde?

Kaum hatten die beiden schweigend die große Stadt hinter sich gelassen, liefen sie weiter im Wald weiter. Auf der großen Hauptstraße war es zu gefährlich. Man würde sie sofort erkennen oder aufgreifen können. Doch im Wald waren sie geschützt. Nachdem sie bereits einige Stunden unterwegs waren, legten sie eine Rast ein. Sie aßen ihre Brote, machten ein Nickerchen und versuchten sich im durchnässten Wald warm zu halten. Ein Feuer war zu gefährlich. Was, wenn es im Wald Banditen oder Dunkelelfen gab?

Einige Stunden später, als die Sonne bereits durch das Dickicht strahlte, gingen sie weiter. Ihr Ziel war Dromm. Von dort aus könnten sie ein Schiff irgendwohin nehmen. Doch nur wohin? Es gab viele Überlegungen. Kilingor war zu gefährlich. Man würde sie dort sofort vermuten. Sie hätten natürlich auch ihren Tod vortäuschen können, doch mit welchen Mitteln? So blieb nur die Stadt des Abschaums: Tindall.

Wochenlang reisten sie durch das Land, immer auf der Hut. Einmal waren sie fast ihrem Vater in die Arme gelaufen, als er mit einem Trupp Krieger wohl nach ihnen suchte. Er schien zornig zu sein, denn er schrie seine Krieger an.

Kurz vor der Hafenstadt in Dromm gelangen die beiden in einen solchen Suchertrupp. Die Männer des Trupps grölten, als sie die beiden sahen. Kyra beleidigte die Männer und dessen Anführer, ihren Vater, welcher heute nicht dabei war. Einer der Männer packte Kyra an den Haaren und zerrte sie zu der Kutsche. Als sie sich weiter wehrte, kickte er mit seinem Fuß in ihre Kniekehle. Es knirschte fürchterlich. Kyra schrie laut auf. Filynia sah, wie Kyra von ihr weggebracht wurde. Das Letzte, was sie sah, war ihre unendliche Angst. Danach hörte sie die tiefe Stimme des Mannes, welcher meinte. “Hm… was machen wir mit dir?” Panik stieg in ihr Gesicht. Sie wusste genau, was der Mann vorhatte. Immerhin würden sie ihre Belohnung so oder so bekommen, egal wie unversehrt oder verletzt sie ankommen würden. Er fing an und zerriss Teile ihrer Kleidung, ehe die Hand Filynias nach etwas suchte und eine Glasflasche in das Gesicht der Wache flog und ihre gesamte Kleidung dadurch blutverschmiert wurde. Sie versuchte, sich von dem toten Mann zu befreien. Er war wohl einer der beiden Offiziere, die den Trupp leiteten. Sie schlich herum, ehe sie ihre Schwester fand und eine der für Filynia verstörendsten Szenen in ihrem Leben wahrscheinlich miterleben durfte.
Eine Zeitlang später schliefen die ganzen Wachen ein. Filynia wollte ihrer Schwester die ganze Zeit helfen, aber wie? Wie sollte sie das tun? Leise schlich sie sich durch die Dunkelheit zu ihrer Schwester. “Kyra… es tut mir leid.” Murmelte sie ihr ins Ohr, während sie noch schlief. Dies war wohl auch der Ansatz, der sie aufwachen ließ. Wie ein Hundewelpe schaute Kyra ihre Schwester an. Filynia lies keine Zeit vergehen und befreite sie von ihren Fesseln. “Kyra, geh schonmal vor”. Meinte sie zu ihrer Schwester, welche für einen Moment sie panisch anstarrte, jedoch durch das teils beunruhigende verstörende Lächeln ihrer Schwester der Bitte nachkam. Der gesamte Trupp besoff sich, als gäbe es kein Morgen. Sie alle freuten sich auf die Belohnung, was sie jedoch nicht erwarteten, war der Dolch, der jeden einzelnen das Leben nahm. Dabei kostete Filynia jeden einzelnen Schmerzensschrei aus. “Das war also die Dunkelheit, von der du sprachst, meine Göttin.” Dies war der Moment, an dem sie versprach, ihre Schwester zu beschützen, komme was wolle. Ein Versprechen, welches unmöglich zu halten war.

Filynia band zwei Pferde los, ehe sie Kyra auf das kleinere Pferd hochhalf. Sie selbst schwenkte sich hoch auf das andere Pferd und gemeinsam gallopierten sie los. Als der Morgen graute, kamen sie endlich am Hafen Dromms an. Dort sollte, sobald ein Schiff ablegen. Filynia händigte dem Schiffskapitän 100 Taler aus, welche sie dem Suchtrupp klaute.

Notdürftig wurde Kyras Knie verbunden, welche die ganze Schiffsreise rüber nach Tindall zitterte. Sie schien Fieber zu haben. Als sie in Tindall ankamen, wussten sie erst nicht, wohin sie gehen sollten, doch als ein dunkler Schatten sich von einer Hauswand löste und ein “klack, klack, klack”, die Schritte der Person begleitete, erkannten sie eine ältere Dame mit einem Gehstock. Es war nicht erkennbar, ob es sich um eine Dunkelelfe oder eine Hochelfe handelte.

“Komm, Kindchen. Bringe deine Schwester mit. Ich helfe euch.”

“Wer bist du?”, skeptisch blickte Filynia die Dame an, während Kyra zitternd in ihren Armen hing.

“Nenn mich Morgul, das tun alle.”

Kapitel 5: Das Leben als Abschaum oder doch das Glück?
Neue Stadt neues Glück war ein Sprichwort, war inzwischen Filynias Lebensmotto. Tindall die Stadt des Abschaums. Ein Wort, welches zu Filynia perfekt passt. Sie war eine Diebin, einer Verbrecherin. Das Einzige, was sie kannte, war das Stehlen und so lebte sie ihr Leben, jedoch sollte sich dies kurze Zeit darauf ändern.

Ein neues Ziel zum Berauben war ein Hochelf. Er sah aus als hätte er viel Geld sehr sehr viel im vergleich zu Tindall. Sie macht es wie immer, sie näherte sich ihm, ehe eine Hand in die Tasche wanderte und in diesem Moment spürte sie einen Griff. Jedoch keinen festen schmerzenden Griff, sondern einen eher selbstsicheren. Verdutzt schaute sie nach oben, wo sie bemerkte, dass der Hochelf sie inzwischen anschaute. Sie lächelte ihn unsicher an. “Ähm… wie kommt denn meine Hand dorthin?”. Unbeirrt seufzte er, ehe er etwas tat, was Filynia niemals für möglich hielt. Er warf ihr seinen Geldbeutel zu. “Kauf dir neue Kleidung,… Du schaust furchtbar aus.” Filynia blicke ihn noch viel verdutzter an, ehe sie das erste mal in ihrem Leben unglaublich verunsichert war und nicht wusste, wie sie in einer Situation reagieren sollte. Sie lächelte ihn verlegen an und murmelte ein leises “Danke”. Ehe der Hochelf schon ging, ohne seinen Namen zu verraten.

Es war jedoch nicht das letzte Mal, dass Filynia ihn sehen sollte. Jede Nacht an dem gleichen Ort wartete sie, dass er auftauchte. Eine Woche später fand sie ihn und lief ihn hinterher. Er bemerkte sie auch und drehte sich um. “Was tust du hier?” fragte der hochgewachsene und echt gut aussehende Hochelf. Filynia stotterte etwas “Ähm nun… also ähm… ich äh wollte dich wieder sehen!” Filynia spielte an ihrer Kleidung verlegen herum. “Du hast dir neue Kleidung gekauft. Ich finde es steht dir gut.” Strahlend schaute Filynia ihn an und lächelte. “Danke, wie ist dein Name?” Der Hochelf antwortete mit “Folmon”, ehe daraus eine brennende Liebe entstehen sollte. Leidenschaftlich wie schmerzhaft. Und das erste Mal in Filynias Leben dachte sie daran, ihr Diebesleben aufzugeben.

Als sie strahlend die Taverne betrat und in ihr Zimmer, welches sie dort mit Kyra teilte, gehen wollte, erblickte sie ihre Schwester. Fragend blickte Filynia sie an, doch Kyra schüttelte lächelnd den Kopf und deutete ihr an, es später zu erzählen. Auch ihre kleine Schwester hatte sich verliebt und hatte die letzte Nacht mit ihrem Geliebten verbracht. So lagen die beiden später in Kyras Bett, eng aneinander gekuschelt.

“Er war so sanft, so zärtlich…”, seufzte Kyra, “Er drängte nicht, er ließ sich Zeit. Seine Berührungen… seine Küsse… seine Hände…”

Filynia lachte leise und piekste Kyra in die Seite: “Du hast dich verliebt.” - “Ja”, hauchte Kyra und kicherte leise.

“Stellst du ihn mir vor?”, Filynia blickte Kyra fragend an, welche nickte.
“Aber nur, wenn du mir deinen Geliebten vorstellst!”

An diesem Abend tauschten sich die Zwillinge über ihre Männer aus, nichtsahnend über die bevorstehende Tragödie.


Kapitel 6: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Filynia war wie immer am schlafen, als Kyra sie plötzlich aus dem Schlaf rieß. Verwirrt stand sie auf und fragte Kyra ob alles in Ordnung ist. Sie antwortete nicht, sondern deutete ihr nur zu folgen. Filynia halt ihrer Schwester dabei, irritiert, wie auch sorgsam. Vor einem Medika Gebäude blieben sie stehen. Sie schaute ihre Schwester an, als wolle sie jene beruhigen, die ihre Hand auf ihren Bauch hielt. Verwirrt folgte sie ihrer Schwester in das Gebäude hinein.

Die namenlose Medika, welche einfach als “Morgul” bekannt war, blickte auf, als sie die beiden Schwestern sah. Zu gut konnte Filynia sich an ihre erste Begegnung erinnern, als sie beide in Tindall ankamen. Morgul hatte Kyras Knie verarztet und ihnen bei ihrem Trauma geholfen. Fast nichts mehr erinnerte an die damalige Verletzung, nur würde Kyra nie wieder schnell rennen können. Auch hinkte sie ab und an, wenn die Schmerzen wieder überhand nahmen. Auch zu langes Stehen war mühsam für sie.
Das eine oder andere Mal hatte sie auch Filynia bereits verarztet. Sie war bekannt dafür, zu schweigen. Und man musste sie nicht mit Gold bezahlen, man konnte sie auch mit was anderem bezahlen. Filynia brachte der Medika ab und zu Essen vorbei, welches sie auf dem Markt stahl.

“Was kann ich für euch tun, Kindchen?”, Filynia blickte von der Morgul zu Kyra, welche neben ihr zitterte. Ihre Hände lagen nach wie vor auf ihrem Bauch.

“Sie erbricht sich ständig. Ich glaube … sie ist schwanger”, die Morgul nickte und nahm sanft die Hände von Kyra in die Hand: “Komm, setz dich auf die Liege. Ich werde nachschauen…”

Kyra ließ alles mit sich geschehen. Und nur wenige Minuten später hatte sie die Gewissheit.

“Ich gratuliere. Du bist schwanger. In einem Drecksloch namens Tindall”, lachte Morgul. Kyra blickte zu Filynia, welche sie einfach festhielt.

“Wer ist denn der glückliche Vater?”, fragte die Medika neugierig. Kyra legte verträumt die Hände auf den Bauch.
“Es ist…” - die Tür des Hauses öffnete sich und ein großgewachsener Elf mit kurzen, blonden Haaren und grünen Augen betrat das Haus der Medika.

“Folmon! Darf ich dir meine kleine Schwester vorstellen…”, fingen beide Schwestern an zu erzählen, als sie innehielten und sich anblickten. “Du…”

“Oh, ehm… ich gehe wohl besser…”

“Folmon Renner!”, schrie Filynia und stürmte auf ihn zu. Sie ohrfeigte ihn. Geschockt keuchte er auf. Er hielt sich die Wange und blickte sie aus großen, geschockten Augen an. “Kyra Aldaval! Wie könnt ihr? Wie könnt ihr beide mir das antun?!”, Tränen flossen Filynia runter, während Kyra sie geschockt anblickte. Sie stürmte zur Tür raus und schlug diese zu. Kyra blickte Folmon geschockt an.

Das einzige was Filynia im Sinn hatte, war Flucht. Wie kann es sein, dass sie so naiv war? Sie ließ zwei Personen an sich ran. Beiden vertraute sie und bei beiden wartete der Dolch an ihrem Rücken. Folmon… er war die erste Person, durch den sie sich sicher füllte. Wessen Schuld war diese Tragödie? Folmons dafür, dass er ein zweigleisiges Spiel spielte? Kyra dafür, dass ihre Schwester ihr scheinbar egal ist? Oder Filynia dafür, dass sie einmal im Leben naiv war? Oder war es die Schuld von Rho, welcher Zwietracht in die geschwisterliche Beziehung sähte? Diesen Gedanken verwarf Filynia aber sogleich wieder. Wenn sie selbst schon an ihren eigenen Gott zweifelte, wem sollte sie denn sonst noch vertrauen?

Kapitel 7: Die gleiche Scheiße immer und immer wieder und immer wieder
Filynia war nun wieder in ihrem alten Leben. Sie stiehlt, sollte ihr das unbemerkt gelingen, hat sie keinen Hunger für ein paar wenige Tage. Sollte es ihr nicht gelingen, wird sie zumeist verprügelt, angeschrien und beschimpft. Immer und immer wieder wiederholte es sich wie eine kaputte Schallplatte. Immer und immer wieder. Nachts schlief sie meistens auf der Straße, wenn sie Glück hatte, konnte sie in einer Taverne schlafen, jedoch musste sie dafür meistens bezahlen, mit ihrem eigenen Körper. Tindall war ein Drecksloch. Sie bemerkte einmal mehr, dass die Gerüchte keinesfalls untertrieben waren.

Es war ein Abend, wie jeder andere. Filynia hatte wieder einmal kein Geld und musste daher auf der Straße schlafen. Ihre Kleidung sah inzwischen sehr stark abgetragen aus. Sie lag da, mit einem trüben Blick gen Himmel. Alles, was sie sich gewünscht hat, war Glück. Aber dieses Glück wurde ihr geraubt von ihrer Schwester. Nacht zu Nacht hat sie immer Gedanken an das damalige Ereignis, teils Alpträume. Immerhin war jenes Ereignis der Grund von der Trennung der unzertrennlichen Schwestern. Wie das Schicksal jedoch so wollte, traf sie auf eine alte Bekannte. Morgul stand vor Filynia mit ihrem fiesen Lächeln, welches sie so oft auf ihren Lippen trug. “Lange nicht gesehen, kleine Filynia” antwortete sie mit ihrem kecken Lachen. Filynia schaute sie kleinlaut an, vor ihr fühlte sie sich immer verlassen, einsam und nutzlos. Morgul hatte eine Ausstrahlung, die sie kaum beschreiben kann. Eine Ausstrahlung, die selbst der mutigen jungen Dame Angst machte. “W-was möchtest du?” antwortete Fily. Morgul schaute Filynia für einen Moment stumm mit einem Lächeln an, ehe sie ihr antwortete. “Rache, das ist es doch, was du willst, habe ich nicht recht?” Und das war der Beginn der verwerflichsten Racheaktion, die Filynia machte und sie monatelang Folmon vergiftete, indem sie versuchte sein Essen so gut es geht zu vergiften.


Kapitel 8: Wiedervereinigung
Es vergingen 2 Jahre, nach Filynias schrecklicher Tat. Sie dachte immer daran zurück. Sie sah wie er zusammenbrach. Sie sah, wie ihre Schwester weinte, wie sie ihr Schicksal verfluchte. Filynia beobachtete alles aus ihrem Fenster. Sie schämte sich so sehr für ihre Tat, dass sie so weit wie möglich weglief wie nur möglich und zu ihren schamlosen alten Leben zurückkehrte. Sie stahl für 2 weitere Jahre die Zukunft von anderen, um eine eigene zu haben. Eines Tages erblickte sie eine recht reiche Dame. Sie hatte ähnliches Haar wie Filynia selbst und kam ihr bekannt vor, aber sie schob jenes Gefühl auf ihren immer kaputter werdenden Verstand. Sie schlich sich an, ihre Hand wanderte in die Tasche und wurde gegriffen. Als die Person sich umdrehte, blickte sie in das Gesicht ihrer Schwester. In das Gesicht der Person, die Filynia unglaublich stark verletzte, ohne dass Kyra auch nur den reinsten Schimmer hatte.

Die Schwestern setzten sich am Hafen auf eine Bank und plauderten über die alte Zeit. Doch ein Thema wurde vermieden. Folmon. Filynia traute sich nicht, dieses Thema anzusprechen, nicht nach allem, was passierte.

Nach wie vor arbeitete ihre Schwester in der Taverne. Sie bewohnte noch immer das kleine Zimmerchen. Doch in den 2 Jahren hatte sie einen kleinen Reichtum aufgebaut. In Zul würde sie noch immer als arm gelten, aber in Tindall gehörte sie mittlerweile zur Mittelschicht.

Filynia zog wieder bei Kyra ein und sie verbrachten Tag ein, Tag aus, die Zeit zu zweit. Die Sticheleien, welche normal zwischen den Zwillingen waren, wurden jedoch heftiger. So manches Mal hatte Filynia mit ihren Äußerungen Kyra verletzt. Ab und an hörte man auch Geschrei, wenn sie miteinander stritten, aus ihrem Zimmer. Die Harmonie zwischen den Schwestern war gestört durch Folmon.


Kapitel 9: Ein neues Leben in Parsifal oder Wiedersehen mit der Familie?
Jahre später, kurz nach dem 30. Geburtstag der Zwillinge, wurde das Leben in Tindall langweilig. Seit 2 Jahren führte Kyra die Taverne alleine. Der Besitzer wurde von Dieben getötet, als Kyra mit Filynia selbst auf einem Raubzug war. Wobei, Kyra stand eher Schmiere, während Filynia einen Juwel einer reichen Adeligen stahl. Jenen Juwelen verkauften Kyra und Filynia dann auf dem Schwarzmarkt.

Seit jenem Raub waren Kyra und Filynia sowas wie die Reichen von Tindall. Doch sie traten noch immer wie die armen Bettler auf. Niemand sollte das Gefühl haben, dass man etwas bei ihnen holen könnte.

Doch seit sie genug Geld hatten, war den beiden langweilig. Warum sollten sie noch mehr klauen? So wurden Arme nur noch ärmer. Und das war nicht das Leben, welches Kyra und Filynia wollten. Seit sie von zu Hause weggingen, waren 10 Jahre vergangen. Ob Kolvar sie noch suchte? Oder hatte er aufgegeben?

So beschlossen Kyra und Filynia ihr altes Leben in Tindall aufzugeben und nach Borum aufzubrechen. Borum war eine Hafenstadt, in der es nicht viele Einwohner gab. Die meisten waren Reisende. Die Stadt ernährte sich auch vom Fischfang und arbeitete eng mit dem benachbarten Kilingor, ihrer alten Heimatstadt, zusammen. Es war die perfekte Wahl. Und nach 10 Jahren sollten sie in Sicherheit dort leben können. Somit packten die beiden Hab und Gut zusammen. Kyra verschwand jedoch für den Vormittag, Filynia konnte leider nicht ausmachen wo sie hingegangen ist.

Gut gelaunt kam Kyra jedoch am Nachmittag wieder zurück zur Taverne, schnappte sich ihre Schwester und all ihre Taschen. Sie schleppten mühselig alles zum Hafen. Dort bestachen sie mit ihrem Gesparten einen Kapitän, welcher sie mit schmuggeln würde. Als das Schiff losfuhr, fühlte Filynia sich so frei wie noch nie zuvor, jedoch auch trauernd. Immerhin hatte sie ihrer Schwester soviel verheimlicht und jetzt gingen beide zusammen in eine andere Stadt, um ein schönes neues Leben anzufangen. Es fühlte sich für Filynia falsch an. Sie hatten genug gespart, um womöglich ein kleines Haus in Borum zu kaufen. Sie konnten ihr Leben so frei leben, wie sie wollten, ist es jedoch wirklich das war Fily wollte?

Filynia schreckte hoch, als das Schiff laute Töne von sich gab. Panisch blickten sich die beiden Schwestern an. Schnell zogen sie sich was an und schnappten instinktiv ihre Rucksäcke, in welchen die wichtigsten Sachen drin waren.

Als sie endlich auf dem Deck ankamen, sahen sie, dass sie in einen Sturm geraten waren. Die Wellen umspülten das Deck, der Wind heulte laut. Der eine Mast brannte bereits. War ein Blitz eingeschlagen? Kyra und Filynia rutschten auf dem Deck umher, ehe sie sich an der Reling festhalten konnten. Oh Götter, sie würden das niemals überleben.

Blitze erhellten den Nachthimmel, der Donner dröhnte über die Wellen und den Wind hinweg. Schnell waren Kya und Filynia klitschnass. Sie hielten sich fest. Ein Schiffsjunge schrie ihnen etwas zu, doch der Wind trug seine Stimme fort. Im nächsten Moment wurde er von einer Welle erfasst und ins dunkle Meer gezogen. Kyra schrie entsetzt auf und blickte panisch zu Filynia. Sie hielten sich eisern an der Reling fest. Kyra umfasst zitternd die Hand von Filynia.

Ein Blitz erhellte Filynias Gesicht, es fühlte sich für Filynia an, als würde die Welt untergehen, als würde das Meer sie verschlingen wollen. Wellen schwappten über das Schiff, welche das Deck umspülten und die Füße der beiden durchnässten, ehe eine größere Welle Filynia umschlang. Kyra versuchte noch Filynias glitschige Hand festzuhalten, doch die von salzigen Meerwasser benetzte Haut war zu rutschig. Die zu dem Moment ängstliche Filynia verschwand in den Tiefen des Ozeans.


Filynia von den Wellen umschlungen, wachte in einer völlig neuen Umgebung auf. Wo war sie denn gelandet und wieso lebte sie noch? Sie warf einen Blick auf ihre Hände. Auf ihre viel zu Wunden Hände. Sie waren Blau, was sie für einen Moment zweifeln lies, ob sie noch immer eine Hochelfe war, mit einem Sicherheitsblick beruhigte sie sich jedoch wieder. Sie stand auf und blickte sich um. “Kyra?”, rief sie in das stille Wäldchen hinein. Nichts. Keine Antwort. Ein Seufzer verließ ihre Kehle und sie wanderte ziellos umher. Es dauerte jedoch nicht lange, bis sie auf ein kleines Dorf traf? Verdutzt blieb sie stehen und steuerte Zielgerichtet auf das größte Haus zu. Es war zwar zugesperrt, aber für die Meisterdiebin Filynia änderte das nichts und sie verschaffte sich Zutritt in das Haus. Kampfbereit durchforstete sie das Haus nur, um von etlichen Spinnen und Mäusen attackiert zu werden. Verdutzt jedoch entschloss sich Filynia einfach einzuziehen. Recht viel Wahl hatte sie ja nicht.

Filynia hörte nach einer Weile jedoch, dass plötzlich jemand an der Tür klopfte. Sie blieb erschrocken stehen, ehe sie in die Küche ging und sich mit einer Pfanne bewaffnete. “Ich mach dich fertig, du Dieb!" murmelte sie leise zu sich selbst, ehe sie zur Tür ging und diese öffnete. Dort stand Kyra vor ihr, die scheinbar genauso überrascht war wie Filynia und sie sofort in eine Umarmung schloss.

Die Tage vergingen. Filynia half Kyra ihr Handgelenk zu verbinden. Es schien nur verstaucht zu sein, doch unbehandelte Verstauchungen könnten lebenslange Konsequenzen mit sich ziehen. Kyra und Filynia fingen an, die Weizenfelder zu bestellen, umso in wenigen Wochen frisches Brot machen zu können. Im Dachboden des kleinen Hauses fanden sie einen kleinen Kornspeicher. So würden sie nicht verhungern. Filynia angelte zudem den ein oder anderen Lachs, den sie räucherte.

So vergingen Wochen, in denen Filynia und Kyra das ländliche Leben genossen. Eines Tages zog ein schweres Unwetter über sie. Es blitzte und donnerte. Kyra schreckte bei jedem Donner zusammen, doch Filynia und sie hatten es sich in der Bibliothek bequem gemacht. Es gab hier eigenartige Bücher, doch die meisten Bücherregale standen leer. Filynia beichtete Kyra, dass sie beobachtet wurden. Sie hatte im Wald Späher in braun-grüner Kleidung gesehen. Kyra musste ich versprechen, vorsichtig zu sein. Ihren Dolch trug sie seitdem immer bei sich.

Als es wieder laut knallte, zuckten beide Elfen zusammen. Doch sie dachten sich nichts dabei. Doch als es anfing, nach Rauch zu riechen, standen beide blitzschnell auf und eilten aus dem Haus. Sie blickten sich um und sahen die Taverne lichterloh brennen.

“Oh, Vilya! Erhöre mich, bitte…”, leise betete Kyra, während der Regen ihr silberfarbenes Haar durchnässte. Bald schon hörte es auf zu Gewittern, doch der Regen nahm zu. Kyra kniete mittlerweile auf dem Boden und betete. Ihre Schwester Filynia hatte sich Unterschlupf gesucht.

Die Taverne niedergebrannt, war Filynia dankbar, dass sie beide verschont geblieben waren. Doch Filynia durfte keine Worte verschwenden, denn jetzt galt es zu sichern, was sie noch alles von der Taverne retten konnten. So fingen Filynia und Kyra an, Möbel rauszuwuchten, welche nur ein wenig verkohlt waren. Holzstämme, die noch zur Hälfte in Ordnungen waren, sägten Filynia und Kyra durch und rollten sie zur Seite. Mithilfe ihrer Rankenmagie gelang es Kyra wunderbar, das Holz zu schichten.

Als sie Tage später alles ausgeräumt hatten, stand Kyra gerade auf dem Feld und sähte neuen Weizen an, Filynia schaute ihr schweigend zu, sie hatte leider was die Arbeit eines Bauern angeht, zwei linke Hände, ehe sie plötzlich in der Ferne eine Gruppe Hochelfen sah. Die Anführerin hatte blonde Haare.

Als sie endlich gegenüber standen, erkannte Kyra in der Elfe Doreah, die Tochter ihrer Cousine Fraeya. Sie unterhielten sich mehr oder weniger anständig. Filynia provozierte nur, wo sie konnte. Doch Kyra beschwichtige die Situation. Sie erfuhren von Doreah, dass sie in Parsifal waren. Einer anderen Welt, fernab von Paeonia. Und dass es keinen Weg gab, dorthin zurückzukehren. Innerlich frohlockte Kyra, war sie doch nicht mehr ihrem Vater ausgeliefert. Doch ob Fraeya und Arwen die Zwillinge mit offenen Armen begrüssen würden? Doch obwohl sie Zweifel hatte, folgte Filynia zusammen mit Kyra, Doreah nach Tavaryn.

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Moin,
danke für das Schreiben deiner Cv.
Deine Charaktervorstellung ist hiermit offiziell angenommen.
Wir wünschen dir eine tolle Zeit auf FTS und viel Freude beim Roleplay mit deinem Charakter.

~Kitty


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