Narfeyri, die Stadt im tiefsten Norden

Bedeutung des Namens:
Narfeyri ist eine Wortbindung aus den Worten “nar” und “Feyri”.
In Noxus, Kaira Arctanders Heimat, stand “nar” für “verschollen” und “Feyri” für “gefrorenes Wasser” oder “Eis”. Narfeyri bedeutet in dem Falle “Verschollen im Eis” und bezieht sich auf die Begegnung von Loki Einarson und Kaira, die ihn verletzt hoch im Norden auffand.

Das Stadtbanner und seine und Bedeutung:

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Die blau funkelnden Augen, das weiche und prachtvolle weiße Fell, ergänzt von einer kleinen, aber feinen, schwarzen Nase. Seine Blicke verführen und ziehen einen magisch an.
Die Legende des weißen Fuchses.

Das Auge des weißen Fuchses.
Die Mitte spiegelt die Pupille des Schneefuchses wider, umrandet von dem Schneevolk Narfeyri und abgeschlossen mit der wundervollen blauen Iris des Fuchses, welcher über die endlosen Weiten die Bewohner der Stadt bewacht.

Rassen:
In Narfeyri lebt das Volk der Nordmänner. Sie haben eine gute Beziehung zu anderen Menschenkulturen, als auch zu den Zwergen, die sie Schwarzalben nennen.

Den Orks und Dunkelelfen, auch Dunkelalben genannt, treten sie eher skeptisch und teils abgeneigt gegenüber aufgrund der Erzählungen und Geschichten. Grundsätzlich gilt für die Bewohner Narfeyris trotzdem, dass sie ein Wesen persönlich kennenlernen, bevor sie ein voreiliges Urteil fällen, deswegen geben sie den Chaosrassen die Chance, sich mit ihnen “anzufreunden”.

Regierungsform:
Das Staatsystem von Narfeyri ist vergleichbar mit einer konstitutionellen Monarchie.
Die Macht des Jarls ist durch eine Verfassung mehr oder weniger beeinträchtigt, er kann dementsprechend nicht absolut herrschen. Die Verfassung regelt, dass ein/e Jarl von der Bevölkerung Narfeyris ausgewählt wird. Sollte es mehrere Kandidaten für diese Position geben, messt man sich.
Man prüft und vergleicht Kampfkunst, Intelligenz, Führungsqualitäten und das Verantwortungsbewusstsein der Kandidaten. Da ein/e Jarl eine Vorbildrolle einnimmt, wird auch seine/ihre Ergebenheit zu den Göttern bewertet, da dies ein wichtiger Bestandteil der Kultur ist, die Narfeyri sehr schätzt.

Gewählt wird durch eine direkte Wahl. Sollte sich im Laufe der Zeit der/die Jarl als unfähig erweisen, kann er/sie vom Dorfting wieder abgesetzt werden. Diese Tings finden mindestens einmal im Monat statt. Auf ihnen werden alle möglichen wichtigen Sachverhalte besprochen, die die ganze Stadt oder auch einzelne Person betreffen.

Das Ständesystem:
Der/Die Jarl
Der/Die Thane/Thanin
Einwohner (Bauern, Landwirte, einfache Arbeiter)

Kultur:

Zeitrechnung

Zeitrechnung in Narfeyri:

Wochentage

Montag: Tag des Mondes
Dienstag: Tag des Tyr.
Mittwoch: Tag des Odin.
Donnerstag: Tag des Thor.
Freitag: Tag von Freyja.
Samstag: Badetag
Sonntag: Tag der Sunna (Ruhe- und Familientag)

Monate

Januar: Hartung
Februar: Hornung
März: Lenzing
April: Ostaramond
Mai: Wonnemond
Juni: Brachet
Juli: Heuert
August: Ernting
September: Scheiding
Oktober: Gilbhard
November: Neblung
Dezember: Julmond


Religion

Narfeyri verfolgt den Glauben der Nordischen Mythologie.
Im Jahr finden verschieden Feste statt, mit der die Nordmänner und Nordfrauen Gottheiten wie Thor, Freya, Odin und einige mehr verehren. An stadtinternen Festen nehmen generell nur die Bewohner Narfeyris teil, Außenstehende wie z.B. Verbündete können allerdings ab einer gewissen Vertrauensstufe ebenfalls sich an diesen Festen beteiligen. Das entscheidet der Jarl Narfeyris.

Der Glauben wird hauptsächlich durch die Anbetung und Opfergaben ausgelebt. Wie genau jemand seinen Glauben auslebt, wird jedoch in die Hände jedes einzelnen gelegt. Es ist dementsprechend keine Pflicht an Opfergaben und Anbetungen teilzunehmen, dennoch ist eine Anwesenheit gern gesehen. Trotz des Glaubens, hat das Wort des Jarls vorrang und jeder Bewohner Narfeyris ist verpflichtet sich daran zu halten. Tut man dies nicht, wird die Missachtung rechtmäßig geahndet.
Andere Religionen und Glaubensgruppen werden innerhalb von Narfeyri respektiert und toleriert.


Ideologien

Narfeyri verfolgt Annäherungen an die Ideologie der Nächstenliebe.
Liebe, Harmonie, Solidarität und Freiheit mit Respekt vor den anderen Menschenwesen wird in Narfeyri großgeschrieben.

Der Zusammenhalt des Stammes ist das höchste Gut in Narfeyri und wird somit um jeden Preis von Mann und Frau bewahrt. Die Frau wird in Narfeyri dem Mann gleichgestellt. Alle Tätigkeiten, die ein Mann ausüben kann, wird auch der Frau ermöglicht. So kann also auch eine Frau Jarl werden.
Zur Erziehung der Kinder sind beide Elternteile verpflichtet und so kommt es öfter mal vor, dass der Vater sich um den Haushalt kümmert, während die Mutter auf der Jagd ist. Während der Schwangerschaft ist der künftige Vater verpflichtet, die Geburt für Mutter und Kind so angenehm wie möglich zu gestalten. Missachtet oder vernachlässigt er dies, folgt eine harte Strafe, die vom Jarl bestimmt wird. Sollte es dazu kommen, dass ein Vater behindert werden sollte (z.B. durch Krankheit, Wehrpflicht, besondere Anlässe) oder stirbt, kümmert sich die Stadt selber um die Schwangere, eine stillende oder verwitwete Mutter.
In Krisenzeiten werden alle Personen gefordert - außer Kranke, Kinder, Schwangere und ältere Menschen.


Beschäftigung
  • Tavernenabende
  • Fischen und Jagen
  • Schwitzhäuser
  • Schlittschuhlaufen
  • Wettkämpfe und Raufereien

Festtage

(Feiertage, die kein festes Datum haben, werden vom Stadtleiter oder durch Umfragen bestimmt)

Fastnacht
Vollmond nach dem 03.01. - hier wird das Ende des Eises gefeiert.
Tagsüber gibt es eine Veranstaltung, an der man sich beim Schlittschuhfahren messen kann.
Da es im Allgemeinen üblich war, sich zu diesem Fest mit einer Tiermaske zu verkleiden, trägt man in Narfeyri eine Fuchsmaske.

Begrüßung des Frühlings (01.03)
An diesem Tag ist die Stadt geziert mit allen möglichen Frühlingsblumen. Es werden Blumenkränze getragen und es wird getanzt.
Da es zudem auch die Fortpflanzungzeit der Füchse ist, werden diese als Zeichen der Dankbarkeit und des Respekts mit allerlei Essen - z.B. Süßbeeren oder Fleisch - verwöhnt.
Aus diesem Grund nennt man diesen Tag auch den Tag des Rev (Fuchses)

Das Aprilfest
Man feiert in der ersten Aprilhälfte den Sieg Baldurs über Loki.
Die Tage sind nun länger als die Nächte.
Dieses Fest wird rund drei Tage gefeiert.
An diesen Tagen gibt es viele Angebote und Abends finden Taverne Abende statt.

Begrüßung des Sommers
In der zweiten Maihälfte wird besonders der Alben und ihrem Herrscher Frey gedacht.
Es ist eine stadtinterne Feier bei der man Opfer bringt, damit die Ernten gut ausfallen.

Sommersonnenwende
Zum Mittsommer am 21.06. werden Sunna und Baldur im Juni zu den Feierlichkeiten der Tag- und Nachtgleiche geehrt. Die Sonne (Baldur) befindet sich auf ihrem Höhepunkt, um danach zu „sterben“.
Er wird von Loki, dem Gott der Lügen und des Feuers langsam überwältigt.
Während der Sommersonnenwende werden Spiele und Wettkämpfe organisiert, danach werden die Sieger beim Taverne Abend gekürt und erhalten ein Geschenk der Stadt.
Man feiert bis tief in die Nacht hinein.

Getreide Feste
Zu Ehren Freys, Sif und Thors werden zum August hin Feste an den Abenden zur Getreideernte ausgelegt. Es finden mehrere Taverneabende im Juli statt.

Erntedankfest
Das Fest findet im September (30.09.) nach dem Einholen der Ernte statt. Verehrung von Thor, Sif und Frey. Man nutzt das Fest auch als Zeichen der Dankbarkeit. Das was man von der Ernte im Überfluss hat, schenkt Mal der Familie, den Freunden oder Verbündeten.

Herbstopferfest
In der ersten Oktoberhälfte wird der Beginn der Jagd gefeiert.
Es werden Fisch- und Jagdwettkämpfe veranstaltet.
Das Erbeutete wird am Abend zubereitet und in der Gemeinschaft gegessen.

Snoggletog (Ende November)
Der Ruhetag der Drachen.
Laut der Legende flogen die Drachen in dieser Zeit zu ihren Brautorten und plagten somit nicht die Menschen und rissen ihr Wild nicht. Man versteckt in den Häusern seiner Liebsten ein Geschenk, dass sie nach Mitternacht öffnen dürfen. Gelegentlich findet tagsüber eine Art Rodeo-Veranstaltung statt, bei der man gerne auch starkes Alkohol (Yaknog genannt) trinkt. Den Rest des Abends verbringt man mit seiner Familie Zuhause oder mit den Freunden im Schwitzhaus.

Wintersonnenwende/Julfest
Ende Dezember (27.- 29.12.)
Jul bedeutet soviel wie Sonnenrad. Die Sonne ist wieder in ihrer Ausgangsposition - ein neues Jahr beginnt. Während der Jultage werden auch die Juleide ( Eidsbruderschaften, Gemeinschaftsbindungen und Militärische Bündnisse) neu geschworen, damit sie auch im neuen Jahr Bestand haben.
Im Allgemeinen wurden Freyr und Odin sehr verehrt. Der letzte Tag des Julfestes jedoch war der Frigg oder Freyja gewidmet. Das neue Jahr wird mit einem Taverne Abend begrüßt. Gen Mitternacht begeben sich die Menschen nach draußen und lassen Laternen in den Buntesten Farben in die Luft steigen und den Nachthimmel erleuchten. In dem Schein des Mondes, der Sterne und der Laternen wird freudig zu lauter Musik getanzt und neue Vorsätze für das kommende Jahr aufgestellt.


Reisemöglichkeiten und Fortbewegung:
Die Ab- und Anreise nach Narfeyri erfolgt durch eine Schiffsreise.
Die Wege in den Norden waren eine lange Zeit sehr unpraktisch, doch die Bewohner Narfeyri’s möchten dies ändern. Täglich soll ein Schiff von Parsifal aus nach Narfeyri fahren und Gäste aller Städte einladen, sich die Stadt im Norden anzuschauen. Der Captain des Schiffes empfiehlt den Gästen, eventuell Schlittschuhe mitzubringen, es soll wohl ausreichend Fläche dafür geben. Vor Ort gibt es zudem noch Stallungen, die Reittiere zur schnelleren Fortbewegung auf dem Land anbieten.

Bündnispartner:
Künftig Progressus
Weitere folgen noch…

Stadtgesetze:

Allgemeines Gesetzbuch

§1 Gesetzgeber
§1.1 Gesetzgeber ist im gesamten Reich der/die vom Volk gewählte Jarl.

§2 Gültigkeitsbereich
§2.1 Die Gesetze gelten im gesamten Herrschaftsgebiet Narfeyris.
§2.2 Jeder, der sich innerhalb der Reichsgrenzen befindet, unterliegt diesen Gesetzen.

§3 Waffen & Magie
§3.1 Fremden ist das offene Tragen von Waffen und Rüstungen im Herrschaftsgebiet untersagt.
§3.2 Der bewaffnete oder magische Angriff auf einen Bürger ist verboten.
§3.3 Auseinandersetzungen sollten in erster Linie sprachlich gelöst/geschlichtet werden, bestehen aber beide Parteien auf eine körperliche Abwicklung, sollten diese in dafür vorgesehenen Vorrichtungen stattfinden.

§4 Persönliches Eigentum
§4.1 Das Eigentum von Bürgern ist zu achten. Es darf weder mutwillig beschädigt, oder gar entwendet werden.

§5 Städtisches Eigentum
§5.1 Auf das Eigentum der Stadt ist zu achten, es darf nicht mutwillig beschädigt, entwendet oder verschmutzt werden.
§5.2 Das Betreten von bestimmten ausgewiesenen Einrichtungen ist nur dem/der Jarl und dem Thanen/der Thanin vorbehalten
§5.3 Das Betreten oder mutwillige Berühren von Sehenswürdigkeiten ist untersagt

§6 Steuern
§6.1 Jeder Bürger ist zu Abgaben verpflichtet. Diese werden vom Jarl festgelegt.
§6.2 Bei einer Verzögerung dieser Zahlung ist eine im Voraus erfolgende Meldung bei dem/der Jarl oder dem Thanen/der Thanin zu tätigen.

§7 Bauvorhaben
§7.1 Bauvorhaben sind im Verwaltungshaus Narfeyris zu melden bzw. zu beantragen. Gebäude ohne Erlaubnis werden entfernt und ziehen eine Strafe nach sich.
§7.2 Gebäude müssen sich in das Gesamtbild der Stadt einfügen. Eine Nichteinhaltung der Bauvorgaben wird durch Modifizierung bis hin zum Abriss der Baut geahndet.

§8 Strafgesetz
§8.1 Das Strafmaß richtet sich nach Vergehen und dessen Schwere. Das Ermessen hierbei liegt bei dem/der Jarl Narfeyris.
§8.2 Bestraft wird durch das verbringen von Zeit im Arbeitslager, Geldstrafen oder auch durch den direkt Tod der Person.
§8.3 Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

Geschichte der Stadt:
Verrat. Hass. Ruhm.
Dies waren die einzigen Vorsätze, die Loki Einarson, der Gründer von Narfeyri, kannte.
Hintergangen von seinen eins gedachten Freunden, von seiner Mannschaft, machte Loki es sich zur Aufgabe, das Wohl von jedem zu bergen. Zusammen mit Kaira Arctander gründete Loki also Narfeyri, die Stadt wo jeder Leben darf, die Stadt wo jeder wertgeschätzt wird.

Kaira Arctander und Loki Einarson widmeten ihre ganze Zeit, Narfeyri zusammen zu errichten. Die Architekten von Dandelion unterstützen Narfeyri wo sie konnten, weshalb der Hafen Narfeyri’s, für ihre Standards, sehr mordern wirkt. Kaira und Loki war jedoch klar, ihr Kultur beizubehalten, jedoch war es für den Handel auch wichtig, einen ausgebauten Hafen zu haben. Narfeyri’s Kultur bleibt erhaben, je tiefer man in die Stadt wandert, desto kultureller wird das Gesamtbild.

Durch Ereignisse, die sich tief in Lokis Erinnerungen eingeprägt haben, war die Entscheidung nicht weit her, dass es innerhalb der Stadt, wenig Goldhandel geben soll. Die Bewohner der Stadt sollen Güter tauschen oder mit Dienstleistungen, wie das Wegschaffen von Schnee, bezahlen. Der Kauf von Gütern am Markplatz sollte ausschließlich Tauschhandel sein, Arbeiten und Dienstleistungen können natürlich mit Talern entlohnt werden. Auch Aufträge vom Jarl werden mit Gütern und Talern bezahlt.

Die Bindung zu den Schneefüchsen entstand noch bevor Narfeyri gegründet wurde. Eine Schneefüchsin fand den verwundeten Loki in den Händen von Kaira vor und legte ihnen etwas Süßbeeren in den Schnee. Als Loki und Kaira ihre Blicke auf die Füchsin richteten, sahen sie hinter ihr die kleinen Kinder. Ein Zusammenhalt, eine Stärke innerhalb der Familie; den beiden war klar, an ihnen wollen sie sich ein Beispiel nehmen. Sie machten den Schneefuchs zum wichtigsten Bestandteil und Symbol Narfeyri’s.

Die Geschichte der Stadt wird weitergeführt, sobald die weiteren Städte um Narfeyri herum ihre Vorstellung gepostet haben.

Bewohner der Stadt:
Gugeta
corumi
Yinsun
HeavensCall

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Bevor die Frage aufkommt, ja, der Account wird zukünftig alle Städte des Landes Ominira hier posten :wink:

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