Charaktervorstellung diesegreta / Magdalena Overstolz

Name: Magdalena Overstolz-Revel (Deckname: Leanne Heidelberg)

Alter: 23 Jahre

Rasse: Mensch; Europäerin

Herkunft: Köln (Heiliges Römisches Reich deutscher Nationen)

Wohnort: Anwesen in der Wildnis / Greifenstein

Beschäftigung: Assistentin der Diplomatin von Greifenstein, Ordenstrappier

Religion: Christentum

Aussehen: helle Haut, 1.78m groß, braune lange Haare, grüne Augen, dünne Figur, hohe Wangenknochen, eingesunkene Wangen.

Charakter

Magdalena ist äußerst wissbegierig und klug. Vor ihrer Zeit in Parsifal musste sie sich nie um etwas kümmern und konnte dadurch ihre Zeit so verbringen wie sie wollte. Sie laß unfassbar viel und versuchte all ihren Fragen über Gott und die Welt nachzugehen und sie so gut es geht für sich selber zu beantworten. Ihre Mutter brachte ihr viele nützliche Fähigkeiten bei. Sie lernte die wichtigsten Aufgaben einer Hausfrau und darüber hinaus lehrte man Magdalena die Kunst der medizinischen Versorgung. Sie kann kleinere Wunden nähen und versorgen, so wie sich um kranke Menschen kümmern. Eine ausführliche medizinische Ausbildung genoss Magdalena jedoch nie. Sie kann sich aber vorstellen irgendwann eine Ausbildung zur Medika anzustreben.
Wie schon der Name „Overstolz“ impliziert, kann es manchmal sein dass Magdalena auf fremde Menschen ein wenig arrogant oder hochmütig wirkt. Dies ist sie jedoch auf keinen Fall. Wenn man sie mit Respekt und Freundlichkeit behandelt erwidert sie dies auch. Auch wenn sie schnell genervt ist und sich der Tonfall dementsprechend ändert, gibt sie ihr bestes niemanden mit ihren Worten oder Taten zu verletzen.
Magdalena erfuhr schon oft dass sie es mit ihrer (vermeintlich) harmlosen und naiven Art schafft, Menschen um den Finger zu wickeln und das zu bekommen was sie möchte.

Sie wurde streng christlich erzogen und ist immer noch sehr gläubig.
Durch ihre Zeit in Parsifal ist ihre Haut aber auf jeden Fall auch dicker geworden. Sie vertraut nicht mehr jedem sofort und beobachtet ihre Umgebung immer sehr aufmerksam. Sie hat Strategien und Verhaltensweisen entwickelt um einzuschätzen wem sie trauen kann und wem nicht. Sie hat außerdem gelernt unabhängig von anderen Menschen zu leben, auch wenn sie dieses Wissen voraussichtlich für die nächsten Jahre nicht benötigt.

Stärken: Magdalena kann sich geschickt aus vielen Sachen rausreden. Sie ist sehr wortgewandt und klug. Ihre liebevolle Art hat ihr schon viele Türen geöffnet und sie freut sich immer neue Menschen kennenzulernen.

Schwächen: Manchmal kann Magdalena ein wenig stur sein. Ihre Eltern haben sie ihr ganzes Leben lang verwöhnt und Magdalena kann deswegen etwas leichtsinnig sein, da sie oft denkt dass sie aus den meisten Situationen einfach ohne Probleme rauskommt. Wenn Menschen sie nerven kann Magda es schlecht vor ihnen verstecken. Ihr Tonfall wird dann meist sehr anders und oft wirkt sie ein wenig ignorant und uninteressiert.

Fähigkeiten: Magdalena kann lesen und schreiben. Sie kann gut mit Worten umgehen und Menschen nach einer kurzen Analyse angemessen einschätzen. Sie kann reiten und hatte einige Unterrichtsstunden im Schwert- und Bogenkampf.
Wie bereits geschrieben besitzt sie auch die wichtigsten Fähigkeiten einer Hausfrau und Krankenpflegerin.

Hintergrundgeschichte

Magdalena wurde in Köln im heiligen römischen Reich geboren. Die Familie Overstolz war schon seit Jahren einer der einflussreichsten Familien Kölns. Ihr Vater, Ernst Overstolz, wirkte lange im Stadtrat und bis zu seinem Tod als Bürgermeister. Schon sein Vater und Großvater waren einflussreiche Männer. Sein Vater kämpfte in einer Schlacht, welche dem Familiennamen viel Ruhm und Ehre brachte. Ernst erzählte jedoch Magdalena nie was davon. Ernst wurde Magdalenas Mutter durch seinen Vater vorgestellt. Magdalenas Mutter, Ingrid Magdalena von Horn, war die Tochter eines weiteren Mitglieds im Stadtrat. Ernst und Ingrid heirateten und bekamen ihr erstes Kind, Magdalena. Es folgten vier weitere Kinder: Barbara, Elisabeth, Helene und Heinrich. Heinrich starb im Alter von 6 Jahren an einer Lungenentzündung. Magdalena wuchs gemeinsam mit ihren Geschwistern in einem großen Anwesen in Köln auf. Die Familie genoss ein sehr gutes Ansehen.

Für ihren 18. Geburtstag schenkten ihre Eltern Magda eine Schiffsreise. Sie reisten westlich von Köln an einen Hafen und legten dort ab. Ihre Eltern wollten sie eigentlich nur für ein paar Tage begleiten um Magdalena danach alleine die Reise genießen zu lassen. Leider geriet das Schiff jedoch am fünften Tage in einen fürchterlichen Sturm. Fast alle auf dem Schiff starben, außer Magdalena. Sie schaffte es sich an die Küste zu bringen und war seitdem auf sich allein gestellt.

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Etwas kurz die Geschichte aber dafür sehr ausführlicher Steckbrief, inhaltlich habe ich nichts zu meckern,
Vorstellung ist angenommen

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vielen dank! ich werde auf jeden fall noch mehr punkte zu der hintergrundgeschichte hinzufügen. eine frage, wurde mein status schon auf bürgerin geändert? ich kann nämlich auf manche befehle nicht zugreifen

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Für den Bürger Rang am besten Ingame einen Teamler (außer @BuildersInc, ihm fehlen gerade die Rechte) anschreiben. Oder mit /ticket [Nachricht] eine Nachricht fürs Team da lassen

Es wäre noch schön wenn du ausführlich deine Adelige Familie mit Stammbaum etc. beschreibst.

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(Hier werde ich die Geschichte von Magda so oft es geht updaten)

Von Reisenden erfuhr sie von Lohengrin und machte sich auf den Weg dort hin. In Lohengrin angekommen hörte sie den Namen einer Stadt fallen, Sparta. Sie machte sich auf den Weg dort hin und wurde freundlich empfangen. Sie bekam ein kleines Haus und half seitdem auf dem Feld mit.

Sie lebte in Sparta für eine Zeit, jedoch kam ihr immer wieder der Gedanke, dass die Stadt nicht das richtige für sie sei. Auch wenn sie dort nette Menschen kennenlernte wusste Magda, dass sie aus Sparta raus musste. Sie sprach mit dem König und machte sich auf den Weg in ein neues Abenteuer. Nach einer langen Wanderung und vielen abenteuerlichen Nächten allein ohne Schutz, fand sie einen geeigneten Platz für ein Haus.

Sie lebte ein paar Tage in ihrem selbst erbauten Haus, jedoch hatte sie immernoch das Gefühl nicht richtig Zuhause zu sein. Wie sie es jeden Tag tat, betete sie eines Tages am Ufer eines Flusses. Nach dem Gebet eröffnete sich ihr ein ganz neuer Gedanke. Plötzlich schien alles klar und sie wusste, was sie tun musste. Ihre Liebe zu Gott und der Religion machte ihr klar, dass sie ihr Leben von nun an ändern musste. Sie wollte sich voll und ganz ihrem Glauben widmen und begann nachzudenken. Sie hatte noch nicht von einem Kloster für Frauen in Parsifal gehört, jedoch sagte man ihr dass sich die Ruine eines alten Kloster in der Nähe von Greifenstein befand. Magdalena packte ein paar wenige Sachen und wanderte los. Nach ein paar Stunden kam sie an der Ruine an und musterte sie. Sie spürte Gottes Anwesenheit sofort und machte sich an die Arbeit. Das Kloster benötigte viele Tage an harter Arbeit, jedoch brachte Magdalena es dazu das Kloster wieder bewohnbar zu machen. Sie webte sich ein Stück Kleidung und trug von da an eine dunkle Tracht an ihrem ganzen Körper. Noch von ihrer Zeit vor Parsifals hatte sie eine goldene Kreuzkette, welche sie sowieso schon jeden Tag trug.

Eines Tages erhielt sie einen Brief von ihrem Bekannten und Freund John. Er benötigte ihre Hilfe.

(genaues werde ich hier nicht schreiben denn man weiß ja nie wer das hier mitliest und eventuell im rp verwendet (; )

Magda tauchte unter und nahm den Decknamen „Leanne Heidelberg“ an. Sie erfand eine Geschichte. Leanne war eine Jägerin und lebte in der Wildnis. Sie lebte ein einfach Leben.
Magda war seitdem auf der Flucht, irgendwo in Parsifal, weit weg von ihrem vorherigen Leben…

to be continued

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Der folgende Abschnitt der Geschichte meines Charakters beschreibt unter anderem auch Dinge die nur wenige Menschen wissen. Ich weiß ganz genau wer diese Menschen sind und falls jemand anderes auf die Idee kommt die hier geschriebenen Sachen im RP zu verwenden wird diese Person sofort dem Team gemeldet (:

Mit dunklen Umhängen und Masken bis unter die Augen reisten John und Magda (alias Johann und Leanne) durch Parsifal. Sie fanden bei einigen Bekannten und Freunden einen Unterschlupf. Jedoch blieben sie nie länger als zwei Tage an einem Ort.

Zwischendurch mussten die beiden nach Lohengrin oder auch nach Dorne. Für diese Reisen bereiteten sie sich ganz besonders vor. Magda lernte ziemlich schnell wie man ordentlich mit einem Bogen umgeht und John brachte ihr auch den richtigen Umgang mit einem Schwert bei.
Und so sehr es Magda auch Freude bereitete zu kämpfen, so war sie doch glücklich dass die beiden nie in eine so brenzlige Situation gerieten.

Wenn John und Magda abends draußen im Gras lagen und in die Weiten des Universums blickten, unterhielten sie sich über ihre Zukunft. Die ständige Veränderung in ihrem Leben brachte Magda zum nachdenken. Täglich änderte sich ihr Blick auf die Zukunft, die Gesellschaft, das Leben. Sie machte viele neue Erfahrungen, lernte viele neue Menschen kennen. Ihr Weltbild veränderte sich. Und somit auch Magda.

Sie wurde selbstbewusster, weltoffener, mutiger, neugieriger. Aber auch nachdenklicher, wütender und eifersüchtig. Eifersucht - ein Gefühl, welches Magda selbst noch nie so stark erfahren hat. Bevor ihrer Zeit in Parsifal erlebte sie es eher dass Menschen auf sie und ihre Familie eifersüchtig waren. Doch immer wenn sie hörte wie John von anderen Frauen sprach verkrampfte sich ihr Magen und ihre Gedanken kreisten um die Frauen. Zunächst dachte sie die Eifersucht käme, weil sie so sein wollte wie diese Frauen von denen John sprach… Doch mit der Zeit merkte sie, dass dies wohl nicht der Grund war, warum sie immer das Thema wechseln wollte wenn es um Johns Vergangenheit ging…

John und Magda waren am Ende ihrer Reise. Die beiden wussten dass es nicht ewig so weitergehen konnte. So redeten sie eines Abends darüber, was sie nun machen wollten. Für beide war klar, dass sie zusammen bleiben wollten. Sie wollten sich nicht räumlich voneinander trennen. So beschlossen sie ein Haus zu bauen. Sie fanden einen schönen und geeigneten Platz im Heidel-Forst an einem kleinen See. Langsam fingen sie an ihre Sachen zu packen und loszuziehen.

John schaffte es innerhalb weniger Tage ein wunderschönes Anwesen zu bauen und Magda half ein wenig bei der Inneneinrichtung mit. Manchmal ritt sie für ein paar Stunden zum Kloster. Sie liebte das Gebäude und die Atmosphäre dort wirklich sehr. Doch wusste sie auch, dass sie höchstwahrscheinlich nie Nonne werden konnte. Zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht.
Eines Tages bekam Magda Besuch von einer äußerst freundlichen Hochelfe. Sie genoss ihre Aura und Art wirklich sehr. Die Hochelfe schaute sich den Garten im Kloster an und die beiden verstanden sich sehr gut. Magda nahm sich vor mehr Menschen… und auch Wesen in Parsifal kennenzulernen.

Nun lebten John und Magda gemeinsam in ihrem Anwesen. Magda trat der grauen Gilde bei und fing an, eng mit John und den anderen Gildenmitgliedern, zusammen zu arbeiten. Sie genoss ihr neues Leben sehr und freute sich auf ihre spannende Zukunft. Am ersten Tag des neuen Monats, Mai, feierte Magda ihren 19. Geburtstag. Gemeinsam mit John und deren gemeinsamen Bekannten und Freunden feierte sie in einer Taverne in Lohengrin.

Am nächsten Tag war die Hochzeit von der John und Magda schon vor ein paar Wochen hörten. Ursprünglich wollte nur Magda alleine gehen, doch dann überredete sie auch John mitzukommen. Gemeinsam mit Sir Felix Quentin und einem weiteren Bekannten machte sich die Gruppe zur Hochzeit auf. Da es Magdas erste Hochzeit in Parsifal war, war sie äußerst neugierig. Sie schaute sich alles genau an und hörte jedem Wort gespannt zu.
Nach einem Privatgespräch mit Sir Quentin und einer Reise nach Hause, auf der Magda viel nachdachte, endete der Abend jedoch anders als erwartet…

to be continued…

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((Es gibt mal wieder ein Update (: …irgendwie muss ich mich ja wohl vor dem packen meines Koffers drücken))

Magda engagierte sich in den folgenden Wochen zunehmenden in der Gilde, jedoch auch immer mehr in Greifenstein. Sie lernte viele interessante Menschen kennen und genoss es immer mehr in der christlichen Stadt von Glaubensbrüdern und Schwestern umgeben zu sein.
Sie versuchte so oft wie möglich in der Stadt zu sein aber dennoch mit John Zeit in ihrem gemeinsamen Anwesen zu verbringen. Eines Tages traf sie die Diplomatin von Greifenstein, Katharina von Schwarzenberg, in Bill’s Theke. Sie unterhielten sich ein wenig über die Arbeit der Diplomatin und Magdalena wurde nach dem Gespräch von Frau von Schwarzenberg zu ihrer Assistentin benannt.

Kurz nach diesem Gespräch kündigte Magda ihren Rücktritt als zweite Gildenleitung und als Mitglied der Grauen Gilde an. Ihr fiel dies nicht leicht und sie sorgte sich um John, doch wollte sie auch Prioritäten setzen und Greifenstein war ihr mittlerweile zu wichtig um ihr Leben dort aufzugeben.

Magdalena übernahm kleinere Aufgaben der Diplomatin und half ihr so gut sie konnte. Sie fand heraus, dass es ihr besonders viel Freude bereitet neue Bürger in Greifenstein in Empfang zu nehmen und sich um diese zu kümmern. Besonders während der Zeit der Belagerung in Greifenstein kümmerte sich Magda um die neuen Bürger Greifensteins und sorgte dafür, dass sie in Sicherheit sind.
Auch wenn es eine Zeit der Unsicherheit war, strahlte ein Licht der Hoffnung in Magdas Leben. Als John sie eines Abends in Greifenstein besuchte, gingen die beiden auf den Turm der Greifensteiner Universität. Dort hielt John um ihre Hand an und sie waren fortan verlobt.

Irgendwann war die Belagerung vorbei und der Alltag kehrte in Greifenstein zurück. Magda verbrachte die meiste Zeit in Greifenstein und arbeitete dort. John ging auf Reisen und Magda kehrte kaum noch in ihr gemeinsames Anwesen zurück. Sie vermisste ihre Freundin, Cataleya, sehr… doch auch sie war verreist und Magda wusste nicht wann sie wiederkommen würde. In den kommenden Wochen lernte sie die neuen Bürger Greifensteins sehr gut kennen und sie fand viele neue Freunde. Sie genoss es stets mit ihren christlichen Schwestern und Brüdern über Gott und die Welt zu sprechen. Besonders als immer mehr Gerüchte aufkamen, dass die ehemalige Hochelfenstadt, Lamondin, von Dunkelelfen übernommen wurde und als immer mehr Orks und Chaos Anhänger in Lohengrin gesichtet wurden, fand Magda es beruhigend sich mit ihren christlichen Schwestern und Brüdern auszutauschen und zu beten. Eines Tages wurde Magda von einem Dunkelelfen entführt. Doch Magda wusste, dass ihr Gott beisteht und schon nach wenigen Tagen wurde sie von der Greifensteiner Stadtwache befreit und der Dunkelelf erhielt seine gerechte (und zudem sehr warme) Strafe.

Am 25. Tage des siebten Monats 1343 heirateten John und Magda. Sie wurden von Papst Benedikt in der Kirche des Klosters St. Michael getraut. Es war eine wunderbare Feier und es wurde viel gelacht, geweint und gefeiert. Aus Fräulein Magdalena Overstolz wurde Frau Magdalena Overstolz-Revel.

In den folgenden Wochen arbeitete Magda eng mit der Diplomatin zusammen. Sie besuchten andere Städte, führten Gespräche durch und entwickelten mit anderen Bürgern Greifensteins einen neuen Lehrplan für die Greifensteiner Universität. Desweiteren wurde Magdalena in den Ordensrat als Ordenstrappier aufgenommen. Sie kümmerte sich nun um die zivile Verwaltung aller nicht-militärischen Bauten und funktionierte als Bindeglied zwischen Volk und Rat. In einer Ratssitzung wählte der Rat Oni Doku als neuen Direktor der Greifensteiner Universität und es begonnen die Vorbereitungen für den Start der Unterrichtsaufnahme an der Universität.
Auch Magdalena übernahm einen Kurs und unterrichtete die „Lehre Parsifals“.


Das Arbeitszimmer von Katharina von Schwarzenberg und Magda in der Greifensteiner Universität.

Magdalena erlebte in ihrer doch kurzen Zeit in Parsifal schon unfassbar viel. Doch würde sie nie etwas an ihrem derzeitigen Leben ändern. Sie fühlte sich unfassbar wohl in Greifenstein und genoss ihre Arbeit sehr. Auch John sah sie, wenn er nicht mal wieder auf Reisen war, relativ oft in ihrem gemeinsamen Anwesen.


Das Anwesen von John und Magda.

Magda ging jeden Abend mit einem Lächeln auf den Lippen zu Bett und sie freute sich immerzu darauf am nächsten Morgen aufzuwachen und einen neuen Tag in Greifenstein und Parsifal zu verbringen.

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((Und es gibt mal wieder ein Update. Ist etwas Zeit vergangen… :smiley: ))

Seit Magda in der Universität die „Lehre Parsifals“ unterrichtete, hatte sie viel zu tun. Kaum hatte sie noch Zeit um zur Ruhe zu kommen geschweige denn ihren Ehemann John zu sehen. Dieser verbrachte viel Zeit im Hauptquartier seiner Gilde und Magda hörte wenig von ihm. Ab und zu trafen sie sich in ihrem Anwesen, doch John war nicht mehr er selbst. Es schien so, als würde ihn etwas von innen zerreißen und Magda konnte nichts dagegen tun. Sie sorgte sich um ihren Mann, doch wusste sie auch dass er unfassbar stur war. Er würde wohl kaum Magdas Bitte nachgehen einen Medikus aufzusuchen.

So kam es, dass Magda nichts mehr von ihm hörte. Sie besuchte das Hauptquartier der Gilde, das Anwesen der beiden und den Fuchsbau in der Nähe Lohengrins. Weit und breit gab es keine Spur von John. Eines Tages entdeckte Magda einen Aushang am Schwarzen Brett. Ein gewisser Chester Kane Gwydion hing im Namen der Gilde etwas aus. Magda kannte diesen Namen nicht, jedoch hatte sie die Hoffnung dass er eventuell John kannte.
Sie machte sich auf den Weg zu Chester und unterhielt sich mit ihm. Chester erzählte ihr, dass er Johns Lehrling war und dass auch er ihn seit geraumer Zeit nicht gesehen hatte. John wollte wohl über Drachen forschen und ist dabei verschwunden und vermutlich gestorben. Auch wenn Magda tief in ihrem Herzen schon wusste, dass John vermutlich tot war, realisierte sie erst im Gespräch mit Chester dass ihr Ehemann wohl nie wieder zurückkommen würde.

Sie wartete noch eine Woche und lies John dann für tot erklären. Magda richtete einen Tavernenabend im Namen Johns aus und richtete ein leeres Grab für ihn her. Magda erzählte niemandem von diesem Grab, doch ungewöhnlich oft reiste sie dorthin um zu trauern und zu beten.


Das Grab von John.


Magdalena zog sich etwas zurück. Sie benötigte Zeit, um den Tod von John zu verarbeiten. Tagsüber kochte sie viel, auch wenn sie kaum etwas von den Speisen aß. In der Nacht ging sie oft in der Gegend um ihr Anwesen spazieren und dachte nach. Sie schrieb viele Gedanken in ihrem Tagebuch auf und auch ihr Notizbuch, welches sie stets bei sich führte, wurde täglich genutzt um Ideen zu notieren. Als ein Weltenrat bevor stand, begann Magda wieder täglich nach Greifenstein zu reisen um zu arbeiten. Sie führte viele diplomatischen Gespräche gemeinsam mit der Diplomatin, Katharina von Schwarzenberg und dem Hauptmann Wiktor Pratschuflufka.


Auf dem Weg durch den Palast in Greifenstein zu einem Gespräch mit Katharina und Wiktor.

Immer mehr Zeit verbrachte sie ebenfalls mit dem Medikus von Greifenstein, Friedrich von Rodenstein. Sie fand einen guten Freund in ihm und schon bald wurden sie mehr als nur Freunde. Die beiden gaben ihre Verlobung bekannt und Magda war so glücklich wie seit langem nicht mehr.

Magdalena und die anderen Greifensteiner, welche in der Universität Greifensteins unterrichteten, gaben ihr bestes damit der Unterricht fortgeführt werden konnte. Doch leider war der Tod des Direktors der Universität, welcher auf dem Greifensteiner Scheiterhaufen für Ketzerei verbrannt wurde, durchaus im Universitätsleben spürbar. Die meisten Lehrenden gaben ihren Unterricht auf.


Die Hinrichtung von Oni Doku in Greifenstein.

Magdalena hatte dennoch viel zu tun. Neben den vielen diplomatischen Gesprächen plante sie ihre Hochzeit und die gemeinsame Zukunft mit Friedrich. Sie bauten sich bereits ein gemeinsames Anwesen auf und Magdalena wurde immer zufriedener mit ihrem Leben. Neben ein paar bedenklichen politischen Situationen, welche sich mittlerweile entwickelten, konnte sie die Weihnachtszeit durchaus genießen und ein besinnliches Fest feiern.


Das Anwesen von Friedrich und Magdalena.


Einige Wochen waren vergangen und Magdalena arbeitete viel. Sie bereitete sich gemeinsam mit dem Ordensrat auf die anstehende Reise der Diplomaten durch Parsifal vor. Diese war recht erfolgreich in den Augen der Greifensteiner. Sie führten freundliche Gespräche und es war eine schöne Erfahrung. Die Reise war dennoch teilweise schwierig für Magda. Kurz vor Beginn der Reise wurde sie von den Orks aus der Stadt AmaragkOrkai entführt. Sie war tagelang eingesperrt und kam sehr schwach wieder nach Greifenstein, nachdem man sie befreite. Magda benötigte daher länger als üblich für alltägliche Dinge wie essen oder gehen. Dennoch war es ein ertragreiches Erlebnis für die junge Frau.


Die Delegation aus Greifenstein an ihrem Rastplatz in der Nähe von Qadish.


Mittlerweile reist Magda jede Woche mindestens einmal nach Heidelberg. Sie wohnt immernoch in ihrem Anwesen gemeinsam mit Friedrich und erledigt die letzten Vorbereitungen für die Hochzeit. Sie vermisst ihre alten Freunde, Cataleya und auch Hrothgar sehr und denkt oft an sie. Manchmal wünscht sie sich die Zeit in ihrem Leben zurück, als sie noch ganz neu in Parsifal war. Damals war es sicherlich schwierig für die einst sehr stille und naive junge Frau… ein neues Land und neue Bekanntschaften. Doch war Magda stets nostalgisch, wenn sie an ihre Ankunft in Parsifal zurückdachte…

„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er ist ein Vater von unendlichem Erbarmen und ein Gott voller Trost. In allem Druck, unter dem wir stehen, ermutigt er uns, damit wir unsererseits die ermutigen können, die irgendwie bedrückt werden. Weil Gott uns getröstet und ermutigt hat, können wir andere trösten und ermutigen.“

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[CN: Blut, Schwangerschaft]
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
1. Korinther 13,4-7

Friedrich von Rodenstein und Magdalena Overstolz heirateten in der Kathedrale von Greifenstein an einem sonnigen Tag. Es wurden viele Gäste empfangen und das Ehepaar feierte mit ihren engsten Freunden bis in die Nacht hinein. Noch heute blickt Magdalena mit viel Dankbarkeit auf den Tag zurück.


Nach der Hochzeit wurde es etwas ruhig um Magdalena. Sie ging ihrer Arbeit nach und arbeitete an einem neuen Projekt. Sie saß oft am Schreibtisch und schrieb ihre Gedanken nieder. Nebenbei organisierte sie Materialien für ein neues Gehöft, welches erbaut werden sollte.

Oft ging Magdalena durch das Fürstentum spazieren. Nach dem Vorfall vor den Toren Greifensteins führte sie stets zwei Wachen mit sich. Sie erkundete die Landschaft um das Fürstentum und traf auf neue Menschen und Wesen. Magdalena verbrachte viel Zeit damit, ihre Gedanken in ihrem Notizbuch aufzuschreiben. Mittlerweile waren fast die meisten Seiten des Buches beschrieben und würde dieses Notizbuch wohl jemand in die Finger bekommen, hätten viele Wesen ein sehr großes Problem.

Ein paar Wochen nach der Hochzeit von Magdalena und Friedrich begann Magdalena krank zu werden. Immer wieder wurde sie von Schwindelanfällen heimgesucht und sie übergab sich täglich. Friedrich machte sich große Sorgen und so kam es, dass sich Magdalena eines Tages in einem Krankenbett des Hospitals von Greifenstein wiederfand. Friedrich führte einige Untersuchungen durch, ehe er für einen Moment innehielt. Magdalena schaute ihn erschrocken an. „Was ist, Friedrich?“ flüsterte sie.

Der Medikus drehte sich schnell um, verstaute seine Geräte, zog ein Buch aus seiner Tasche und setzte sich neben Magdalena auf ihr Bett. „Wann hast du das letzte Mal geblutet, Magda?“ fragte er, während er schnell durch das Buch blätterte, welches er soeben aus seiner Tasche gezogen hatte. Magdalena überlegte einen Moment. „Nun jetzt wo du es ansprichst… das ist schon eine Weile her“ sagte die junge Frau und legte sich zurück. Friedrich begann zu lächeln und strich Magdalena eine Strähne ihres Haares aus dem Gesicht, bevor er eine Hand auf ihren Bauch legte. „Ich denke Gott hat uns gesegnet. Du trägst neues Leben unter dem Herzen, Magda.“ sagte Friedrich lächelnd. Magdalena schaute ihn erstarrt an. Dann begann auch sie zu lächeln. „Wir kriegen ein Kind?“ fragte sie vollkommen perplex. Friedrich nickte. Magdalena verstand nun ihren Umstand und eine Träne kullerte über ihre Wange. „Wir kriegen ein Kind.“ flüsterte sie und küsste Friedrich.

In den kommenden Monaten versuchte Magdalena ein wenig Ruhe zu finden. Sie arbeitete noch etwas, doch versuchte sie sich nicht aufzuregen oder in Unruhe zu geraten. Magdalena wollte schon immer Mutter werden und freute sich daher besonders darauf in ein paar Monaten ihr Kind zu gebären. Einzig John bereitete ihr etwas Sorge. Dieser war plötzlich auf Magdalenas und Friedrichs Hochzeit aufgetaucht. Er war demnach nicht tot. Davon musste sich Magdalena nach der Hochzeit zunächst überzeugen, doch nach einem Gespräch wusste sie, dass es tatsächlich John Revel war. Es waren nun Jahre vergangen seit sie sich gesehen hatten und da der Papst John für tot erklärt hatte, war Magdalena ein wenig aufgewühlt als er dann zurück war.

Sie trafen sich ab und zu und besprachen sich. John hatte schon immer eine Tendenz eine Sucht für gefährliche Dinge zu entwickeln. Mögen es Alkohol, andere Substanzen oder Abenteuer sein. Dies bereitete Magda Sorgen. Besonders als sie John erzählte, dass sie schwanger war, wirkte er sehr gekränkt und traurig. Magda wusste, dass er darüber hinweg kommen würde, doch natürlich wollte sie niemanden traurig machen. Sie merkte nach einigen Wochen dass John wohl klar kommen würde. Auch wenn sie ab und zu Sorge hatte, war sie etwas entspannter als zu der Zeit um ihre Hochzeit rum.

Magdalena hielt sich oft in dem Kinderzimmer ihres noch ungeborenen Kindes auf. Dieses Zimmer hatten die Handwerker noch speziell auf den Wunsch von Magda und Friedrich in das Schloss Gründlach eingebaut.

An einem regnerischen Tag saß Magdalena gerade vor ihrem Kamin um sich aufzuwärmen, als Friedrich zur Tür hinein kam. Er sah sich kurz um bevor er zu Magdalena ging. Ein charmantes Lächeln umspielte seine Lippen. Magdalena schaute ihn etwas verwirrt an. „Na, was ist denn?“ fragte sie schmunzelnd. Friedrich nahm ihre Hand und drückte diese kurz, ehe er begann zu sprechen. „Meine Liebste, weißt du nicht? Es dauert nicht mehr lange, bis du unser Kind gebärst. Ich bin überglücklich über den Segen Gottes.“ sagte Friedrich und setzte sich neben Magdalena. Diese begann zu lächeln und nickte. „Nun, ich denke größer kann mein Bauch wohl nicht werden… ich kann kaum noch meine Zehen sehen.“ sagte sie und versuchte nach unten auf ihre Füße zu schauen, was ihr nicht recht gelang. Friedrich lachte ein wenig und küsste Magdalena auf ihre Stirn, ehe er aufstand. „Ich werde wohl mal die Hebamme aufsuchen, sie sollte dich noch einmal untersuchen“ sagte Friedrich und ging zur Türe hinaus.

Mitten in einer warmen Sommernacht wurde Konrad Overstolz von Rodenstein im Schloss Gründlach geboren. Magdalena und Friedrich waren überglücklich. Auch wenn die Geburt für Magdalena nicht einfach war. Es gab zwischenzeitlich Komplikationen und sie blutete viel. Nach ein paar Tagen ging es ihr besser und sie empfing Besuch von ihren Freunden, welche alle den kleinen Konrad sehen wollten. Er war ein glücklicher Säugling, welcher sich selten beschwerte und viel lachte.

Quellen

https://outlander-online.com/2019/01/27/new-1715-hq-screencaps-from-episode-4x13-of-outlander-man-of-worth/#jp-carousel-238139

OOC

Konrad wird nach Magdalena mein Hauptcharakter. Die Menschen sind damals nicht unfassbar alt geworden und Magdalena ist mittlerweile schon 23. Noch möchte ich sie weiterspielen, da an dem Charakter natürlich auch viel hängt. Aber falls sich die Möglichkeit bieten sollte oder falls ich einfach mal denke, dass Magdalenas Zeit vorbei ist, dann werde ich als Konrad weiterspielen.

Der Stammbaum von Magdalena wurde ebenfalls aktualisiert.

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